Kommentare 4

Ist Dein Kleiderschrank minimalistisch?

Handsome bearded mature businessman in classic shirt and glasses is adjusting his tie, on a gray background

© VadimGuzhva – Fotolia.com

Ich glaube, dass es bestimmt auch noch einige Menschen geben wird, die definitiv weniger Kleidungsstücke besitzen als ich, aber trotzdem kann ich sagen, dass mein Kleiderschrank minimalistisch ist.

Ich habe 2 Jeans 3 Sporthosen T-Shirts für 10-14 Tage und für ein paar Tage weniger Socken und Unterwäsche, dazu gibt es dann noch 2 Hoodies, einen kompletten Anzug, eine Jacket, 3 Hemden und das war es schon im groben ganzen.
Ich komme sehr gut damit klar. Ich besitzt tatsächlich keine Pulli oder Pullover und komme mit der Zwiebellook Variante (T-Shirt + Hoodie + Jacke) immer gut aus.

Zum Thema Kleiderschrank kann ich euch auch einige Tipps geben . Der wichtigste ist glaube ich, zunächst sich von Allem zu trennen, was nicht mehr passt oder kaputt ist. Das ist ein sehr harter Prozess. Man denkt immer, oh da werde ich doch sicher in ein paar Monate wieder rein passen. Aber diese paar Monate sind meist Jahre und selbst dann ist noch nicht gesagt, das man nach einer so langen Zeit die Dinge auch noch wirklich mag.

Mit diesem vorgehen kann man schon einmal rund 20 Prozent der vorhandenen Kleidung minimalisieren.

Ein weiterer Tipp ist auch, dass man sich einfach mal damit auseinandersetzen kann, ob man die ganze Zeit als Werbetafel herumlaufen möchte. Viele Shirts und Oberteile beinhalten Namen von Bekleidungsmittelfirmen oder belanglose zusammengewürfelte Aussagen, die auch nur auf den ersten Blick witzig und später langweilig bis nervig sind.
Damit will ich nicht sagen, dass wir jetzt alle in einem monotonen Einheitslook rumlaufen sollen, es soll lediglich ein Denkanstoß sein.

Am Ende geht es darum, nur noch eure Lieblingsteile zu tragen und, wenn ihr den Kleiderschrank öffnet, nicht mehr viel nachdenken zu müssen, was ihr jetzt herausnehmt.

Ich möchte euch an der Stelle in sichere Hände übergeben und auf the organized cardigan verweisen. Sunray schreibt über diese und auch andere Themen und wenn ihr fragen zum Thema Gaderobe habt, seid ihr bei Ihr gut aufgehoben.

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

4 Kommentare

  1. Monireh

    denke auch bitte daran, dass durch unseren Kauf Millionen Menschen zu ihrem Einkommen kommen, also kaufen , wenn man sich das leisten kann und dann aber schnell sich davon trennen und es weiter geben, damit auch andere weniger betuchte davon profitieren können.
    So bleiben wir immer im GEBEN Modus. Es gibt einem ein so viel besseres Gefühl, als horten.

  2. Die Eine

    Da bist du sehr vorbildlich! Ich versuche auch, regelmäßig meinen Kleiderschrank zu überprüfen und nur das zu haben, was ich mag und brauche. Ich denke, es kommt immer auch darauf an, in welchem Beruf man arbeitet. Je nachdem braucht man weniger (Arbeitskleidung) oder mehrere Kleidungsstücke.
    Ich finde es ist einfach das Wichtigste, sich klar zu machen, was ein Kauf alles bedeutet-von der Herstellung bis zur Entsorgung-und sich dessen bewusst zu sein. Liebe grüße

  3. Claudia

    Im Verhältnis zu vielen anderen Frauen bin ich da wirklich eher minimalistisch. Von uns Vieren Zuhause habe ich tatsächlich den übersichtlichsten Kleiderschrank und ich hasse Klamotten shoppen! Etwa die Hälfte der Sachen sind von irgendwo „geerbt“ und gebraucht erstanden. Ich habe 4 Jeans, 4 Sommerhosen, 2 Röcke, ca. 20 Oberteile, 3 Tops, ca. 20 Socken und Unterwäsche, 3 paar dicke Socken, 3 Sporthosen, 1 Badeanzug, 1 x Skiunterwäsche zum Wandern bei Schmuddelwetter, 1 Arbeits-/Gartenjacke, 1 Outdoorjacke für den „Normalbetrieb“, eine Winterjacke und eine leichte Sommerjacke, 3 Pullis, 1 Strickjacke, Arbeitsklamotten für den Garten & Holzhacken (1 Arbeitsjeans, 3 Arbeits-T-Shirts, 1 x Arbeitspulli), 1 x Halbschuhe, 1 x Turnschuhe für draußen, 1 x Hallen-Turnschuhe, 1 x Wander-Hundeschuhe, 1 x Sommerballerinas, 1 x Schuhe mit etwas Absatz für Abschlussfeiern und so ein Kram, 1 x Garten-Clogs zum Feuerholz holen und Hunde in den Garten lassen & Co., 1 x Hausschuhe, 1 x Mütze, 2 Schals, 2 Handschuhe, 3 Halstücher. Mehr brauche ich nicht! Weniger aber auch nicht! Ich habe noch 1 x Lidschatten, 2 x Eyeliner, 2 Lippenstifte, 1 x Puder, 3 Gesichtsmasken, die ich von meiner Tochter geschenkt bekommen habe und die ich irgendwann jetzt mal mit Genuss auflegen werde, 1 x Hautcreme, Zahnputztabletten von Tante Olga, 2 x Seife und 1 x Haarseife auch von Tante Olga, 2 x Deo, 1 x Mundwasser. Tja, bin halt dann doch der Genießer unter den „Minimalisten“, wenn ich denn überhaupt einer bin.

  4. Evelyne

    Hallo zusammen,
    da ich krankheitsbedingt zunahm, habe ich unterschiedliche Kleidergrößen. Sobald ich wieder ein größeres Stück abgenommen habe und ich in der jeweiligen Größe zu „schwimmen“ beginne, entsorge ich sie (ist dann auch durchgewetzt) und hole die nöchstkleinere Garderobe heraus. So minimalisiert es sich von selbst. Vor allem darf ich nicht mehr zunehmen, da ich nichts Größeres mehr besitze. Aber das wird auch nicht geschehen, da ich als digitale Nomadin mehr Bewegung habe. LG Evelyne

Schreibe eine Antwort