Archiv des Monats “September 2011

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BuchTipp: Die 4 Stunden Woche

Mehr Zeit, mehr Geld und mehr Leben ist der Untertitel von Tim Ferriss und das Buch wird diesem Titel auch gerecht.
Vorweg muss ich sagen, dass dieses Buch nur für einen kleineren Kreis funktionieren kann und deutlich optimaler im englischen Sprachraum.
Tim gibt uns zunächst einen Einblick in seine Vita und zeigt uns auf wie er es geschafft hat weniger zu Arbeiten, genug Geld zu verdienen und das zu tun was er tun möchte.
Der Weg dorthin sieht folgendermaßen aus. Als Experte anerkannt werden. Dinge, auch privates outsourcen und ein Produkt finden, was man verschicken kann mit 5-10 fachem Gewinn. Alle Schritte von der Produktion, Bestellung, Verpackung, Versand bis hin zu Reklamationsbehandlung und Abrechnung sollen nach und nach automatisiert werden, so dass man selber nur noch die Fäden in der Hand hat und mit minimalem Arbeitsaufwand andere für sich arbeiten lassen kann.
Die eine hälfte des Buches beschäftigt sich mit dieser Produktfindung und Automatisierung. Die andere Hälfte handelt von den Möglichkeiten die einem dieser Lebensstiel eröffnen. Zu reisen, seine Lebensträume zu verwirklichen und gutes für andere Menschen zu tun.

Als Minimalist kann man von der Idee des Automatisierens einiges lernen und vom Bereich seinen Traum zu finden und zu leben kann man auch profitieren.
Ob es wirklich 1 zu 1 übertragbar ist die selbe Freiheit zu erreichen ist fraglich, aber auf einen Versuch kommt es an.

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Internet limitieren

Die letzten 3 Tage war ich zur Fortbildung in Berlin und habe mich vorher bewusst dazu entschieden auf meinen MP3 Player und Laptop zu verzichten, also hatte ich 3 Tage keinen Zugang zum Internet.
Interessant war, dass ich nichts vermisst habe. Einige Leute habe ich darüber informiert, so dass Sie den Kontakt auf das Handy verlagert haben. Sonst haben sich in meiner Abwesenheit 50 Emails gesammelt, wovon bis eine keine Verzögerung eingetreten ist, weil fast alle, entweder Newsletter waren oder Notifications zu irgendeinem Vorgang. Versandbestätigungen, Feedburner Email Subscriptions, usw.

Ich habe mir es deutlich schlimmer vorgestellt und es war eine gute Erfahrung die mir einige Dinge näher gebracht hat.
Viele Dinge aus dem Internet kosten Zeit ohne zu viel nutzen zu generieren. Diese Zeit kann man auch Sinnvoller mit einem Buch, einem Treffen mit Freunden oder in die Arbeit an einem privaten Ziel verbringen.
Ich werde meine Benachrichtungen von WebSites und Newsletter reduzieren und für Versandbestätigungen Regeln und Unterordner einrichten.
Außerdem werde ich alle WebSiten die ich regelmäßig besuche in meinem RSS Reader aufnehmen und radikal alles was älter als eine Woche ist regelmäßig löschen.

Wie kann ich nun das Internet effizienter nutzen und weniger Zeit darin verbringen.
Meine erste Idee war, dass ich Dinge effizienter gestaltet. Dass kann aber auch nur der erste Schritt sein. Der wichtigere Schritt ist das limitieren der Online Zeit.
Wenn Sie sich vornehmen zunächst einfach einmal nur jeden 2ten Tag online zu gehen, werden Sie feststellen, dass es keinen großen Unterschied macht.
Das Internet und Ihr leben dreht sich weiter.
Gestern Abend, habe ich natürlich nachdem mein Koffer ausgeräumt war, direkt geschaut was ich verpasst habe. Ich war regelrecht enttäuscht über die 50 Mails und die paar neuen Podcasts.
Ich habe gestern nun alles durchgearbeitet, gelöscht, verschoben und markiert, was mir Wichtig erschien.

Hier noch einmal das wichtigste in Kürze

  • Limitieren Sie Ihre Online Zeit
  • Nutzen Sie die gewonnene Zeit sinnvoll
  • Arbeiten Sie effektiver z.B. mit RSS statt Newslettern
  • Reflektieren Sie über den Gewinn der Zeit
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Vorrat reduzieren

Wir alle kennen die Gewohnheit uns einen Vorrat anzulegen. Soweit so gut.
Das Verhalten hat uns früher das Überleben gesichert und findet heute noch Anwendung in der Tierwelt.In der heutigen Zeit und in unserer westlichen Welt, ist der nächste Supermarkt nicht weit und es gibt keine Notwenigkeit sich große Vorräte anzuschaffen, außer aus Folgenden Gründen.

  • wenn wir einen regelmäßigen Bedarf haben
  • durch die Bevorratung Geld je Stück sparen, zum Beispiel durch den Kauf von größeren Packungen oder Mengen
  • und wenn sichergestellt ist, dass die Vorräte auf jeden Fall brauchen werden

Das Überangebot an Lebensmitteln ist so groß, dass sehr viel weggeworfen wird. Auf dem Transportweg zum Supermarkt, im Supermarkt selber, und zu Hause.
In etwa 10-15% aller erzeugten Lebensmittel landen im Müll.
Dadurch ergeben sich viele Effekte. Der entstandene Müll muss entsorgt werden, die Wirtschaft muss diesen Verlust schon in die Preisgestaltung einbeziehen und billiger und mehr produzieren.

Wenn wir es also schaffen unsere Vorräte zu reduzieren können wir selber Geld sparen dadurch dass wir nichts wegwerfen müssen. Ein Stück weit dazu beitragen dass weniger produziert wird. Durch bewussten Konsum und mehr von der Abhängigkeit lösen.

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Fernsehen

Warum braucht man einen Fernseher. Diese Frage ist für viele Menschen schnell beantwortet, aber es gab Sie, die Zeit bevor die Bilder laufen lernten.
Ich habe seit 2 Jahren keinen Fernseher mehr, und die Momente wo ich Ihn vermisse sind wirklich verschwindend gering.
Gründe fern zu sehen:

  • Nachrichten
  • Dokumentationen
  • Comdey
  • Spielfilme
  • Sport

Ich weiß, dass diese Liste weder lang noch vollständig ist, aber wenn wir tiefer einsteigen, werden wir sehen, dass es noch eine andere Dimension von Fernsehn gibt, die Zeit kostet und wenig Nährwert hat.
Nachrichten sehe ich wann ich möchte in Itunes, auf dem Ipod oder in der Mediathek oder im N-tv Livestream.
Dokumentationen findet man in den öffentlichen Mediatheken, auf DVDs zum Ausleihen in Videotheken oder Büchereien, außerdem findet man bei YouTube und vielen anderen Videoportalen eine große Auswahl, vor allem, wenn man nach einem konkreten Thema sucht.
Wer Zerstreuung in Form von Comdey sucht, findet all dies auch im Internet, mit einem Season Pass von Itunes kann ich mir die Serien auch auf englisch und wann ich möchte, ohne nervige Produkthinweise und Programmhinweise ansehen.
Spielfilme, die primär von Werbung unterbrochen werden machen aus der Mediathek, von Maxdome oder aus Itunes viel mehr Spaß. Im Kino bekomme ich eine Qualität die zu Hause nur mit teurerem Equipment realisiert werden kann.
Live Sportveranstaltungen kann ich auch in einer Sportsbar in Gesellschaft sehen oder ich gehe live zum Fußball oder Boxen.
Das Fernsehn überflutet einen mit Werbung, die uns versucht Bedürfnisse einzureden, die wir nicht haben.
Wir erfahren News von den privaten Sendern, die wir in der Bildzeitung finden würden und dessen Mehrwert sich mir noch nicht erschlossen hat.
Für mich ist Fernsehen auch ein Zeitkiller und trägt zur Vereinsamung in der Gesellschaft bei.
Auch das gemeinsame Fernsehen, was seit Anbeginn eine Faszination zu sein scheint enthält nicht viel Mehrwert, außer dass vielleicht über das gesehene gemeinsam Diskutiert werden kann, oder zusammen gelacht wird.

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verkaufen verschenken wegwerfen

Wenn Sie etwas loswerden möchten, haben sie nur diese Optionen. Es gibt keine anderen, die letzte Option wäre behalten, aber wir haben uns ja schon entschieden, daher fällt diese Option weg.

Gestern Abend und heute Morgen habe ich mich von 15 Büchern und an die 80 Cds getrennt. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, fällt es mir sehr einfach, auch wenn ich mir das vor gut 3 Wochen noch nicht vorstellen konnte.
Eine Liste der Dinge, die ich losgeworden bin finden Sie auf der separaten Seite (losgeworden)

Hier ein paar Punkte die Sie tun sollten, wenn Sie auch etwas verkaufen, verschenken oder wegwerfen möchten

  • Planen Sie konkret: „ich werde mich morgen Abend von 10 Dingen trennen
  • legen Sie alles bereit: Karton,Verpackungsmaterial, auszusortierende Dinge
  • Verschieben Sie auf keinen Fall den Termin
  • lassen Sie sich durch nichts ablenken
  • Fangen Sie an, nach 3 Teilen geht es wie von selbst

Es wird sicherlich beim Aussortieren immer wieder den Moment geben, wo Sie zögern und darüber nachdenken, ob Sie dieses oder jenes noch einmal brauchen könnten, ob jemand anderes beleidigt ist, wenn Sie dieses Ding loswerden möchten oder ob das was Sie gewinnen den gleichen Wert hat.
Ich kann Ihnen versichern, es gibt kaum etwas, was Sie nicht erneut erwerben können, wenn Sie es sehr dringend brauchen.
Wenn Sie an einem Ding sehr hängen, können Sie auch ein Foto davon machen um die Erinnerung zu konservieren. Meistens ist es nicht das Materielle, was uns bindet, sondern die Erinnerung an den Moment, wann wir es erhalten haben oder ein Gefühl, was wir mit dem Menschen verbinden.
Das heißt natürlich nicht, dass Sie nun allen geerbten Schmuck versilbern sollen, aber das kann bedeuten sich von 90% dessen zu trennen und die verbleibenden Stücke noch mehr im Wert zu schätzen.

Seien Sie nicht verärgert, wenn das aussortieren nicht auf Anhieb so funktioniert, wie Sie es sich vorgenommen haben. Es zählt, dass Sie Angefangen haben und weiter machen.

Schreiben Sie mir doch Ihre Erfahrungen in den Kommentaren (Sprechblase oben rechts) zu dem Artikel.

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Carpe Diem

Carpe Diem: Dieser Lateinische Ausspruch ist gut 2000 Jahre alt, aber aktueller denn je. Er bedeutet „nutze den Tag“ und bezieht sich auf die Vergänglichkeit und die damit ungewisse Zukunft.Es haben sich später andere Weisheiten daraus entwickelt wie „Was du heute kannst besorgen, ….“ oder „Morgenstund hat Gold im Mund“.

Ziel des Minimalismus ist es auch im hier und jetzt leben zu können, den Weg dahin findet man durch loslassen und das Aufgeben der Bindung an zu viele materielle Dinge.
Je mehr wir uns lösen, desto freier sind wir.
Wir können tun und lassen was wir wollen, sind unabhängiger und bewerten Dinge wie Geld und Zeit, deutlich anders als andere Menschen in unserem Umfeld.
Timothy Ferriss hat in seinem Buch Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
einen Ausblick darauf gegeben, wie so ein leben aussehen kann und wie man diese Unabhängigkeit erreichen kann. Er beschreibt, dass wir uns nicht nach mehr Geld sehnen sondern danach, das tun zu können, was wir z.B. mit einem Millionär verbinden. Weniger Arbeiten, mehr Reisen, freie Entscheidungen treffen.
Natürlich ist dies kein rein Minimalistischer Ansatz nach dem Motto Weniger ist Mehr. Aber der Blick über den Tellerand und eine Story, die zeigt, wie man Aussteigen kann, beflügelt meist jeden, der versucht etwas in seinem Lebensstil zu ändern.
Wenn ich das Buch ausgelesen habe, wir es einen extra BlogPost zum gesamten Buch geben.

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die ersten 3 Wochen

Heute sind die erste drei Wochen mit täglich einem Artikel verbracht. Genug Zeit um ein erstes Fazit über den Einstieg in den Minimalismus, erreichtes und vor mir liegendes zu ziehen.

Vor 3 Wochen habe ich mir vorgenommen jeden Tag einen Artikel auf diem Blog zu posten. Dies hat ohne Probleme funktioniert. An manch einem Morgen war es allerdings schon so, dass andere Dinge versucht haben sich in den Vordergrund zu spielen.
Durch das Verknüpfen mit der freien Zeit am Morgen konnte ich aber gut entgegenwirken.
Jetzt sitze ich hier bei einer Tasse Kaffee mit Milch und etwas Sirup und Blicke zurück.
Viele werden jetzt sagen, 3 Wochen sind zu wenig um zurück zu schauen. Für mich persönlich ist es dass nicht.
Die Domain zu der WebSite habe ich schon am 26.6.2011 registriert und habe allerdings erst ende August mit dem Schreiben begonnen.
In der Zeit habe ich mich von einigen Büchern, meinem Smartphone, den ersten Cds und 3 weiteren Domains und 2 Email Adressen getrennt.
Ich vermisse nichts davon, und es geht weiter. Für die nächsten Wochen steht an, mich von weiteren Büchern Cds und den paar DVDs die ich noch besitze zu trennen.
Es scheint schon fast ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, diesen Vorgang zu dokumentieren.
Die Frage ist, warum Menschen dies tun.
Ich für meinen Teil mache dies um mir immer wieder sagen zu können, dass ich von diesem und jenen Losgelassen habe und nur gewonnen habe, nicht etwas verloren sondern etwas gegeben und gewonnen habe.
Ich gehe davon aus, dass wenn du Dinge loswerden willst und es im Internet beschreibst auch diesen oder einen ähnlichen Ansatz betreibst.
Es geht nämlich in keiner Weise darum anderen zu zeigen, wie toll man doch selber ist, dass man auf so vieles verzichten kann.
Jeder der so Denkt ist zum scheitern verurteilt und hat nicht verstanden worum es im Minimalismus geht.
Außerdem habe ich angefangen auf der Arbeit meinen Schreibtisch zu entmüllen, es kommt so häufig vor, dass sich dort Dinge ansammeln die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Teller Tassen, Lebensmittel, Briefe, und Dinge die man einfach mit nach Hause nehmen könnte.
Ähnlich werde ich bald mit meinem Schreibtisch zu Hause verfahren, Boxen, Bildschirm, Laptop, Laptop ständer, Drucker, Mikrofon, externe Festplatte, externes Laufwerk, USB Hub, Mauspad und Maus sowie kabellose Tastatur, Ipod Doc. Dies alles + mein Midi Keyboard finden unmittelbar auf meinem Schreibtisch Platz.
Ich bin gespannt wie mein nächster Rückblick aussehen wird, nach den nächten paar Wochen.
Es tut gut sich bewusst zu machen, an welchen Stellen man noch etwas anfassen muss und wo es schon in Bewegung gekommen ist.
Sich Dinge bewusst machen, Dinge auszusortieren, vereinfachen, das ist Minimalismus

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Die großen Dinge anpacken

Wenn ich so nachdenke über die kleinen Wettbewerbe, die man sich selber setzt, wie zum Beispiel sich jeden Tag von einem Teil trennen, merke ich, dass dies zwar ein gutes Ziel ist und mit sicherheit auch umsetzbar, aber dass man doch nicht weit damit kommt. Die Ziele müssen radikaler sein um den Aha Effekt zu bekommen.
Ein Zimmer ausräumen und nur dass wieder hervorholen was man innerhalb einer Woche braucht und den rest entsorgen, verschenken oder Verkaufen, das ist ein radikaler Ansatz.
Ich weiß, dass dieser Ansatz nicht neu ist und dass er von vielen Anderen schon umgesetz wurde, aber wohl kaum einer der Leser wird dies wirklich probieren.
Die Idee gefällt bestimmt vielen und das Ergebnis auch. Aber was uns an dem Lesen der Blogs wohl am meisten Fasziniert ist die Tatsache, dass diese Menschen es durchziehen.
Sie nehmen sich dies und das vor und handeln danach. Es kommt für mich schon fast die Frage auf, ob diese Menschen den Minimalismus brauchen.
Sie können sich konzentrieren, auf diese Aufgaben, Dokumentieren Sie im Internet und werden dafür gelobt und erhaten Aufmerksamkeit.
Was wir wohl am meisten bewundern ist, dass diese Menschen die großen Dinge anfassen und erledigen.
Also.. Nehmen wir uns ein Beispiel und übertragen dass auf uns. Was wollten wir immer schon tun auf dem Weg zum Minimalismus und fangen an!

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simpler desktop

Viele Desktops sind heute überladen, es sind bunte ständig wechselnde HintergrundBilder platziert. Tolle grafische Animationen und viele Widgets die über alles möglich in Echtzeit erinnern und Direktzugriffe auf möglichst viele Programme bieten.
Die Frage ist. Brauchen wir das?
Entfernen Sie einfach alle Bildschirmsymbole,nutzen Sie einen einfachen einfarbigen Desktop Hintergrund. Deaktivieren Sie die ganzen dynamischen Effekte.
Müssen wir wirklich innerhalb von einer Sekunde alles aufnehmen?
In der praxis merke ich immer mehr, dass die Ablenkung dadurch viel Größer ist. Ständig schaut man auf den Twitter Client, auf die Uhrzeit, den Akkustand oder etwas anderes.
Ich bin dazu übergegangen die Artikel für den Blog mit OmmWriter zu verfassen und danach das geschriebene zu kopieren. Ich kann mich einfach besser konzentrieren und bin so auch schneller am Ziel,was nicht das erstrebenswerteste ist, aber ein angenehmer Nebeneffekt.
Nach ein paar Stunden der Benutzung ist das einzige was ich wirklich vermisse, der Lautstärken regler am Bildschirm, diesen werde ich mir wieder einblenden.
Wie sieht euer Desktop aus? Vollgeladen mit Verknüpfungen, oder sauber sortiert, mit Ordnern für alles und jedes!?

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bereit für Veränderung

Sind Sie Bereit für Veränderung?
Was ist dass nun schon wieder für eine Frage? Natürlich ist jeder Mensch jeden Tag bereit für eine Veränderung. Sie stellen den Wecker wieder aus und bleiben liegen, Sie ziehen das grüne statt das schwarze Polo Shirt an. Sie fahren aufgrund eines Staus eine andere Route zur Arbeit. Sie gehen Spontan ins Kino oder schauen einen Film.
Sie fragen sich nun bestimmt, was hat das ganze mit Minimalismus zu tun, und mit meinem Weg dorthin.
Erst einmal müssen wir bereit dafür sein Dinge zu ändern. Denken Sie einmal kurz darüber nach, was Sie immer schon einmal tun wollten. Das kann für den einen, eine Rundfahrt in einer Stadt sein, für jemand anders eine Fallschirmsprung, eine Reise oder die eigene Selbstständigkeit.
Warum hat es nicht funktioniert? Weil sie nicht bereit für eine Veränderung waren.
Es ist so wie eine Kugel auf einer kreisförmigen Bahn. Es kostet Energie, diese Bahn zu verlassen und eine andere Richtung einzuschlagen. Irgendwann ist das Potential so groß und es passiert.
Wenn Sie nicht genau wissen ob sie bereit sind, stellen Sie sich ein paar einfache Fragen.

  • Will ich dieses Ziel wirklich erreichen?
  • Wann will ich dieses Ziel erreichen?
  • Was habe ich bis jetzt dafür getan?
  • Was kann ich heute noch dafür tun?
  • Welchen Schritt kann ich täglich tun um das Ziel zu erreichen
  • Wie werde ich mich führen, wenn ich mein Ziel erreicht habe

Die Beantwortung dieser Fragen sollte Ihnen genug Energie geben, dass Sie bereit sind für die Veränderungen die es braucht um Ihr Ziel zu erreichen.
Wenn Sie das nicht tun, sollten Sie ernsthaft Ihr Ziel überdenken. Wie erstrebenswert ist es wirklich, lohnt sich der Aufwand? Haben Sie nicht ein größeres oder anderes Ziel?

Minimalismus heißt, sich zu fokussieren auf die Dinge die einem am Herzen liegen und anderes zu eliminieren.

Die Einsicht, dass sich Glück und innere Ruhe nicht durch das anhäufen von Gegenständen erreichen lassen steht am Anfang.

Das Loslassen ist der Weg dorthin.