Archiv von “2012

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Jahresrückblick 2012

© Jochen Binikowski – Fotolia.com

Wie zu Weihnachten angekündigt kommt nun der Jahresrückblick für 2012.Dafür bin ich einmal das Archiv durchgegangen und habe mir die letzten Monate wieder hervorgeholt. Es tut wirklich gut das ganze Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und zu sehen, was gut gelaufen ist und was es noch zu verbessern gibt. Was mir direkt beim ersten Blick auf die Archivseite aufgefallen ist, dass ich sehr unregelmäßig gebloggt habe.Bei vier Monaten bin ich nicht über 3 Artikel je Monat herausgekommen, das ist einfach zu wenig gewesen. Auf der anderen Seite habe ich im Dezember gesehen, was passieren kann, wenn man zu viele Artikel schreibt. Man neigt dazu abzuschweifen und setzt sich zu viel unter Druck.Ich glaube, dass ich durch diese Erfahrungen den goldenen Mittelweg gefunden habe.

2 Artikel pro Woche ist das Ziel fürs neue Jahr. Was in diesem Jahr auch neu im Blog zu finden war, sind Gastartikel. Ich freue mich sehr darüber zum einen Bloggern, die ich selbst gerne lese, die Möglichkeit zu geben meinen Blog mit Ihrer Sichtweise zu bereichern und meinen Lesern damit auch andere Blogs zu zeigen. Ich freu mich sehr darüber, dass sich die Besucherzahlen im Laufe des Jahres verdoppelt haben und ich so die Reichweite des Themas etwas erweitern konnte. Ich ermuntere gerne jeden, der eine Meinung hat zu Artikeln oder Themen diese zu veröffentlichen oder in einem Gastartikel oder einem eigenen Blog eine Stimme zu verleihen.Anfang des Jahres habe ich einen ZTD (zen to done) Versuch gestartet und bin nach kurzer Zeit gescheitert. Ich werde den Versuch wiederholen, weil ich dem Reiz eines universellen Systems zum Bewältigen jeglicher Eingangspost, immer noch erlegen bin. Das Design des Blogs wurde 2 mal dieses Jahr angepasst und ich finde es nach wie vor schön, nun ein Theme von elmastudio gefunden zu haben, was zum Thema Minimalismus passt und sich nicht in den Vordergrund spielt. Seit dem ReDesign habe ich es auch auf vielen anderen Seiten wiedergefunden, es ist einfach, aufgeräumt, und lässt sich auch gut auf mobilen Endgeräten darstellen.

Mein größtes Highlight dieses Jahr, war aber auf jeden Fall das Bloggertreffen. Es war eine fixe Idee, die anklang gefunden hat. Ich freue mich auf die Wiederholung im neuen Jahr. Mir hat der persönliche Austausch mit anderen eine neue Tür geöffnet. Danke dafür, dass Ihr eure Gedanken so offen und direkt mit mir geteilt habt.  Besonders Danken möchte ich an dieser Stelle auch allen Lesern, insbesondere auch denen, die in diesem Jahr Ihre Kommentare zu den Artikeln auf der Seite mit anderen geteilt haben. Ich freue mich auch über den direkten Kontakt per Email und eure Empfehlungen in sozialen Netzwerken. Im neuen Jahr möchte ich weiter auf Entdeckungsreise gehen und Minimalismus in anderen Bereichen kennenlernen. Das heißt zum Beispiel in der Kunst, der Musik, im Design und vor allem im wirklichen Leben. Vor einigen Tagen traf ich einen Bekannten, der seit Jahren minimalistisch lebt und vielleicht bekomme ich bei ihm einen tieferen Einblick in andere Aspekte, die ich bis jetzt vernachlässigt habe. Die Themen Nachhaltigkeit und Ernährung stehen für 2013 auch auf meiner Liste der möglichen Verknüpfungen mit dem Thema Minimalismus.Außerdem möchte ich direktere Experimente machen und mich von noch mehr lösen. Wenn es von Eurer Seite Themenvorschläge gibt, für das neue Jahr. Bitte hinterlasst doch einen Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Michael

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Frohe Weihnachten

© SG- design – Fotolia.com

Ich wünsche allen Lesern, Freunden und Bekannten  Frohe Weihnachten und ein paar schöne Tage im Kreise der Familie. Ich werde auch eine kleine Pause einlegen und melde mich am 31.12 mit einem Jahresrückblick zurück.

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der Weihnachtsmann

© Thaut Images – Fotolia.com

Nur noch 2-mal schlafen und der Weihnachtsmann kommt. So glauben es zumindest Millionen von Kindern überall auf der Welt und das ist auch gut so. Der Weihnachtsmann, wer ist er eigentlich? Wo kommt er her? Aus welchen Figuren ist er entstanden? Wodurch wurde sein Bild geprägt? Vor Kurzem hat bei uns der Cola Weihnachtstruck haltgemacht. Natürlich gab es einen Weihnachtsmann und es drängt sich die Frage auf, was der nette alte Herr mit der Zuckerbrause zu tun hat. Viele haben darauf eine ganz klare Antwort und sagen: Natürlich Coca Cola hat ihn doch erfunden! Das ist allerdings nicht wahr. Was man dieser Marke aber lassen muss, ist, dass sie ein spezielles Bild geprägt hat und es Jahr für Jahr wieder werbewirksam einsetzt. Ich habe mich daher auf die Suche gemacht, was wirklich an diesem Bild dran ist und bin auf einige sehr gute Artikel gestoßen. Ich möchte hier nicht das Wissen andere wiederholen, sondern gerne auf einen speziellen Artikel verlinken, der mir die Augen geöffnet hat.

Link: Mythos vom Coca-Cola Weihnachtsmann

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle noch herzlich bei Herrn Prof. Dr. Karsten Kilian für die Möglichkeit der Verlinkung.

Wie sieht euer Weihnachtsbrauch aus? Gibt es bei euch den Weihnachtsmann, das Christkind, oder feiert ihr Weihnachten auf eine andere Art. Ich freue mich auf eure Kommentare.

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Weltuntergang

© sdecoret - Fotolia.com

© sdecoret – Fotolia.com

So wie es aussieht, haben wir überlebt. Sonst könntet ihr diesen Beitrag nicht mehr lesen und ich hätte ihn auch nicht mehr schreiben können. Der Hype um das heutige Datum war wieder mal viel zu groß. Aber was machen wir heute anders als die anderen Tage? Hat jemand sein Leben geändert? Sind wir heute dankbarer für das Geschenk des Lebens?! Ich sehe zumindest gerade in der Bahn keine Gesichter die so aussehen, als hätten sie die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte überstanden. Es trägt auch keiner ein “21.12.12 – ich habe überlebt” T-Shirt. Wenn man es negativ sieht, könnte man sagen, wir sind alle so abgestumpft das niemandem der Untergang etwas ausgemacht hat, aber wir können es auch positiv sehen. Wir brauchen kein spezielles Datum um unser Leben zu ändern. So wie das Wasser was von einem Stein getroffen wird auch nicht überlegen muss, ob es nachgibt, wann und in welche Richtung haben wir immer die Wahl. Nehmen wir den Weg nach rechts oder nach links? Natürlich sind unsere Wahlmöglichkeiten durch gewisse Umstände eingeschränkt, darum soll es aber hier nicht gehen. Es geht mir darum, dass du dich heute entscheiden kannst, ein anderer Mensch zu sein. Du kannst deine innere Einstellung ändern, ein persönliches Projekt anfangen, jemanden anrufen, dessen Stimme du schon viel zu lange nicht mehr gehört hast. Beschränk dich nicht selbst und lebe das Leben, was du willst, werde toleranter für Kritik und versetz dich stärker in andere Menschen hinein, um zu begreifen, dass ihr gar nicht so verschieden seid.

Mir hat gestern wieder ein Telefonat gezeigt , dass es die kleinen Schritte sind, die einen Menschen ändern. Wer jeden Tag ein bisschen was ändert, ist in einem Jahr oder zwei ein neuer Mensch. Es hat mir zumindest nichts gebracht mit einer Hauruck Aktion in ein Thema zu starten. Man ist völlig übermotiviert und packt für eine oder zwei Wochen richtig an und beißt sich fest. Danach kommt aber eine leere, der Akku ist ausgebrannt und man hat sich zu viel vorgenommen ist frustriert und gibt auf. Vor 2 Jahren kam bei mir das erste Mal das Thema Minimalismus auf, und wenn ich jetzt die Zeit um 2 Jahre zurückdrehen könnte, würde ich auf einen anderen Menschen stoßen.
Wie habt Ihr euch die letzten 2 Jahre geändert? Seit ihr der Mensch der kleinen und kontinuierliche Schritte oder der radikale, der von heute auf morgen Dinge ändert und dabei bleibt?

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Gastartikel: Geschenkpapier

© Alexander Erdbeer - Fotolia.com

© Alexander Erdbeer – Fotolia.com

Egal wo wir uns in diesen Tagen aufhalten, das Weihnachtsshopping ist in vollem Gange. Menschen verschulden sich um ihren Liebsten zu zeigen, wie gern sie sie doch haben. Allerorts rennen gestresste Shopper durch die kleinen und großen Einkaufsstraßen. Und überall sind Geschenke in alle Formen und Farben zu sehen.

Neben dem Weihnachtsbaum repräsentiert wahrscheinlich nichts so sehr die Weihnachtszeit wie das Symbol „Geschenk“. Es ist überall zu finden: in Einkaufszentren unter dem Plastikweihnachtsbaum mit Nadelduft, als kleine Dekoration an und in den Verkaufsständen auf den vielen Weihnachtsmärkten oder im TV, wo sich langsam die virtuellen Schleifchen öffnen und uns Preisgeben, warum wir an den Feiertagen lieber fernsehen (und Werbung sehen) sollten, als besinnlich zu genießen.

Eines haben all diese Geschenkesymbole gemeinsam: Sie sind in buntem (und teurem) Papier verpackt. Natürlich sieht dies unter dem Weihnachtsbaum am Heiligen Abend wunderschön aus. Doch leider ist diese Idylle jedoch nur von kurzer Dauer. Vielleicht ein paar Stunden liegt dort alles schön zusammen, bis die große Reißorgie Bescherung beginnt. Nach ein paar Minuten ist alles auch schon wieder vorbei und es bilden sich hohe Berge von Papiermüll aus dem schönen Geschenkpapier. Schnell wird alles zusammengedrückt, gesammelt und in den Abfalleimer vor dem Haus geschmissen, falls dieser noch nicht mit dem Geschenkpapier und Verpackungen der anderen Familien überfüllt ist. Alles in allem eine große Verschwendung von Ressourcen und eine unnötige Belastung für unsere Umwelt.

„Knitter das Papier nicht so! Das kann ich bügeln und wiederverwenden.“

Einen solchen Satz hat vermutlich jeder schon von seiner Oma oder Uroma gehört. Eigentlich eine gute Idee. Aber mal ehrlich: Wer hat das schon einmal gemacht? Oder das Geschenkpapier vom letzten Jahr wiederentdeckt? In unserer schnelllebigen Zeit nimmt sich vermutlich niemand mehr die Zeit um das Papier zu sammeln, zu bügeln (funktioniert das überhaupt?) und bis zum nächsten Jahr zu verwahren.Immer wieder hört man auch von diesen Menschen, die Geschenke in Zeitungspapier einpacken. Aber kennt man im Bekannten oder Familienkreis jemanden, der Geschenke so verpackt oder hatgar selbst schon einmal ein Geschenk in Zeitungspapier bekommen?

Nun, ich out mich: Ich bin seit Jahren so einer. Und es ist gar nicht schlimm und tut keinem beschenkten weh. Ganz im Gegenteil. Verpacken mit Zeitungspapier gleicht schon fast einer kleinen Bastelaktion. Denn zu jedem Geschenk mit muss natürlich auch die Zeitung passen. Nichts ist schlimmer als einem Schalker sein Geschenk in der Sportseite mit dem letzten Dortmunder Sieg, mit schön großem Farbfoto, zu schenken.Ich persönlich nutze die kostenlosen Wochenzeitungen, die sich in unserem Hausflur gerne sammeln. Neben den Farbfotos von singenden Kindern, schönen Weihnachtsmarktkulissen oder dem blau-weißen Sportteil, können auch die Werbebeilagen gut genutzt werden. Auf diesen sind meist sogar Engel oder andere weihnachtlichen Symbole oder Cliparts abgebildet, die sich ausschneiden lassen. Diese dann einfach aufkleben. Damit kann man das in Zeitungspapier verpackte Geschenk sogar noch zusätzlich aufwerten.

Negative Erfahrungen habe ich bis jetzt noch keine gemacht. Nur mein kleiner Neffe schaute etwas komisch, was aber auch verständlich ist. Die Vorteile liegen jedoch auf der Hand: die Umwelt und der eigene Geldbeutel werden geschont und die Beschenkten freuen sich über eine kreative Verpackung. Und der arme Müllmann muss etwas weniger Müll zum Wagen hiefen.

Wie geht Ihr mit den Verpackungen unterm Weihnachtsbaum um? Bügeln? Oder verpackt Ihr die Geschenke vielleicht gar nicht?

— Danke an Daniel von Die Entdeckung der Schlichtheit für den Gastbeitrag. Mehr über Minimalismus und einfaches Leben findet Ihr auf seinem Blog unter www.Schlichtheit.com

— Ergänzung: Wenn Ihr mal ein Paket sehen möchte schaut euch die Weihnachtsgrüße von Daniel hier an