Archiv des Monats “September 2012

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Der Soundtrack deines Lebens

© KurtKubik – Fotolia.com

Die Platte wurde aufgelegt, der Arm aufgesetzt, die Nadel berührt die ersten äußeren Rillen, die nur der Spur dienen und noch keine Töne enthalten. Dein Leben beginnt plötzlich mit dem ersten Ton. Das dieses Leben endet ist so sicher, wie sich die Nadel unaufhörlich nach innen zieht.Du siehst die Spuren deines Lebens, du erkennst auf den ersten Blick auf der Platte den Wechsel, ein zweites Lied oder vielleicht nur eine Fläche, eine besonders ruhige Passage, ein Stück weit links vor der Nadel.
Wir sollten uns bewusst sein, dass dieses Ende irgendwann kommen wird.Momentan befindet sich unsere Nadel in der Spur und wir haben die Möglichkeit, im jetzigen Moment die Gegenwart zu schreiben, wenn es uns nicht mehr gibt, können andere Fragmente dieser Platte hören, zurückdrehen und wieder anhören, wollen wir nicht Spuren hinterlassen, die es Wert sind, wieder und wieder gehört zu werden?

Fang an das zu tun, was du wirklich willst, ändere etwas im Jetzt um den Soundtrack deines Lebens umzuschreiben. Vielleicht ist erst die Ouvertüre gespielt oder es kommt das große Finale. Es ist egal, wo wir unsere Spuren hinterlassen, die Hauptsache ist, wir tun es. Mir fällt dazu spontan noch das folgende Zitat ein: Alle Menschen müssen sterben, aber haben wirklich alle gelebt!?

Wie sieht es in Deinem Leben aus? Hinterlässt du schon deine Spuren oder läuft deine Platte ohne sich tief ins Vinyl zu schneiden und einen individuellen Abdruck zu hinterlassen?

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Phönix aus der Asche

© Stauke – Fotolia.com

Ich habe bereits schon einen Artikel über ReFocus geschrieben, und nun kommt ein ähnlicher mit einem anderen Schwerpunkt. Ich habe bei mir die letzten Wochen durch Gespräche mit anderen Verfechtern des Minimalismus entdeckt, dass ich gerade etwas auf Sparflamme laufe.
Deswegen heißt es nun wieder volle Kraft voraus. Aber was kann man daraus lernen?
Einfach wieder anzufangen bei 0. Der Klassiker ist glaube ich die Mitgliedschaft im Fitnesstudio. So viele Menschen, melden sich jährlich an, kommen für 1-2 Monate und bleiben dann fern und bezahlen aber fleißig weiter die Beiträge für 24 Monate.
Das wieder anfassen von Dingen, ist in Produktivsystemen wie dem GTD auch verankert, im Wochenrückblick. So verlieren wir unsere Hauptziele nicht aus den Augen
Für mich heißt es konkret, dass ich in den nächsten Tagen meine restlichen Bücher loswerden möchte. Es sind ungefähr 20 Kochbücher und noch einige Bücher aus Kindertagen, an die man noch ziemlich Sentimentale Erinnerungen hat. Ich werde vielleicht ein paar Fotos davon machen und mir diese fürs erste Bewahren. Bei den Rezeptbüchern habe ich festgestellt, das ich meistens die Community im Internet befrage. z.B. Chefkoch. In einer Minute habe ich ein gutes Rezept gefunden, was schon bewertet ist, mit Kommentaren, Verbesserungen, Zeitaufwand und Foto. Bis ich in meinem Regal das gleiche Rezept gefunden habe vergeht die selbe Zeit ohne einen Mehrwert.
Die nächsten Dinge sind mein auswuchernder Bestand an Gläsern. Ich habe mir irgendwann mal eine MiniBar eingerichtet, sehe es aber heute eher so, dass, wenn man mal einen Cocktail trinken will, dieser sowieso nur aus 3-4 Zutaten besteht, oder es Bars gibt, auf so einem tollen Niveau, das man selber kaum daran anknüpfen kann.
Wer also in der Nähe von Köln Wohnt und ein paar Gläser, Kochbücher (viele von Tupper) gebrauchen kann, möge sich gerne melden.
Was kannst du dir nun für dich mitnehmen? Pack deine großen Dinge einfach wieder an. Ärger dich nicht über den Stillstand sondern fang an. Wie der Slogan einer Sportmarke mit einem Pfeil.
Wie sind Deine Erfahrungen zum Thema Wiederanfang, Neubeginn. Teil Sie doch mit mir und den anderen Lesern in einem Kommentar, aber gerne auch in einem Gastbeitrag. Sende mir dafür einfach eine Email über den Punkt Kontakt.