Archiv des Monats “Januar 2014

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mehr Zeit, mehr Geld, mehr Platz

Möchtest du mehr Zeit, mehr Geld und mehr Platz in deinem Leben haben? Dann werde doch Minimalist. Dazu gibt es noch Gratis, inneres Wachstum, eine aktive Community und mehr Achtsamkeit im Alltag.

Viele Menschen, sind von der Seite des, zu viel, zum Minimalismus gekommen, ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, was Menschen noch dazu bringen könnte, Minimalist zu werden und welche Vorteile, ganz „objektiv“ betrachtet, dieser Lebensstil bringt.

Ich freue mich auf eure Ergänzungen in den Kommentaren

– mehr Geld: Als Minimalist, ist man ein Stück weit Konsumkritiker. Man hinterfragt den Wert und die Qualität, nimmt sich mehr Zeit für Kaufentscheidungen und ist weniger anfällig für Werbung. Das führt dazu, dass der Wandel zum Minimalismus einen Geldüberschuss zur Folge hat. Es kann also auch ein Weg sein, besser mit seinem Geld auszukommen.

– mehr (Frei-)Zeit: Ich habe für meinen Teil viele Dinge hinterfragt, mein Medienkonsum (Fernsehen, DVDs, Musik und Tagespresse) ist deutlich geringer geworden und ich habe mehr Zeit mich auf meine großen Projekte im privaten zu konzentrieren. Man lernt durch die Fokussierung, schneller und einfacher auszusortieren. Außerdem fühlt sich die bewusste Nutzung und nicht die passive Berieselung viel besser an. Einige Minimalisten gehören auch der Downshifting Bewegung an. Viele verzichten bewusst auf Geld um weniger Stunden arbeiten zu müssen. Außerdem muss man sich um seinen Besitz kümmern, er benötigt, pflege, Raum und besonders Zeit.

– mehr Platz: Wohnraum ist teuer. Ich selbst lebe auf 42qm und habe mit dem Minimalismus angefangen um mehr Platz in meinem Leben zu schaffen. Seitdem sind 150 Bücher, 2000 Cds, 50 DVDs der halbe Kleiderschrank und einiges andere aus meinem Leben verschwunden. Der Raum sieht nun viel größer aus, ich fühle mich befreiter und genieße die Möglichkeit, Flächen frei zu lassen oder mit ganz wenigen Akzenten zu dekorieren.

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Vorsätze

© Trueffelpix - Fotolia.com

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Der häufigste Vorsatz fürs neue Jahr ist wahrscheinlich, ein paar Kilo zu verlieren. Ich habe für mich in den letzten Jahren und nicht zuletzt durch den Minimalismus herausgefunden, dass es mir nicht liegt, extreme Gewohnheitsänderungen durchzusetzen. Für mich müssen Änderungen fließende Übergänge sein. Mein Ziel für dieses Jahr ist mindestens 15 kg abzunehmen.  Dieses Ziel möchte ich ohne eine Diät oder einen extremen Sportplan erreichen. Ich werde vieles ausprobieren, von weniger Kohlenhydrate bis hin zum Veganer auf Probe. Mehr und frisch zu Kochen wird ein zentraler Bestandteil sein.

Ich habe im letzten Jahr wieder eine Fitnessstudio Mitgliedschaft abgeschlossen, bin aber weniger wie 1 mal die Woche dort gewesen. Dieses Training an Geräten liegt mir einfach nicht. Deswegen werde ich meinen Anteil an Krafttraining durch Übungen ohne Geräte abdecken und die Mitgliedschaft beenden. Außerdem geht es wieder raus an die frische Luft. Die Nordic Walking Stöcke stehen bereit und warten auf den ersten Einsatz dieses Jahr. Dies ist für mich der Weg im Bereich Ausdauer. Ich hoffe im kommenden Jahr auch mit dem Laufen anfangen zu können, zum jetzigen Zeitpunkt wäre das aber eine zu große Belastung. Außerdem möchte ich das Jahr nutzen um neue Sportarten für mich zu entdecken. Den Anteil der Entspannung werde ich in diesem Jahr mit Autogenem Training und Qigong abdecken.

Das waren meine Ziele für den Bereich Gesundheit. Außerdem sind meine weiteren Ziele, jede Woche im Durchschnitt 2 Blogartikel zu veröffentlichen, mit Daniel zusammen jeden Monat eine neue Folge des Minimalismus Podcasts heraus, ein gutes Minimalismus Treffen in Hamburg mit Hilfe aller Teilnehmer zu organisieren und ein Buch zu schreiben.

Ich habe mich lange mit dem Thema der „nicht“ – Vorsätze auseinander gesetzt. Dieses Thema kam vor 3,5 Jahren schon auf Zen Habits (the best Goal is no Goal – Leo Babauta) auf. Es geht meiner Meinung danach nicht darum Ziele aufzugeben, sondern im Moment zu leben. Da dies in Verbindung mit Achtsamkeit für mich ein zentrales Thema ist kann ich keinen Gegensatz zu ein paar Zielen finden.

Natürlich bedarf es keines Jahreswechsels um seine Gewohnheiten zu ändern. Viele dieser Vorsätze scheitern auch in den ersten 8-10 Wochen, weil die neue Gewohnheit nicht in den Alltag integriert werden konnte. Es kommt die erste Ausnahme, dann die zweite und dann ist es schon fast vorbei. Dies ist ein wirklich frustrierendes Erlebnis und ich wünsche mir für euch alle, dass Ihr euch nicht zu viel vorgenommen habt und es schafft, eure Ziele mit moderaten aber kontinuierlichen Änderungen umzusetzen.

 

Welches sind eure Ziele für das Jahr 2014? Welche Tipps habt Ihr für mich, dass ich meine Ziele erreichen werde?