Archiv des Monats “Dezember 2014

Kommentare 0

Guten Rutsch ins neue Jahr

© Minimalismus leben

© Minimalismus leben

Kommentare 2

Türchen 24 Jahresrückblick und Aussicht 2015

© Felix Jork - Fotolia.com

© Felix Jork – Fotolia.com

Zunächst möchte ich allen Lesern, allen Freunden, meiner Familie und allen Minimalisten Frohe Weihnachten wünschen.

Heute geht es darum, ob mir Minimalismus geholfen hat meine Ziele dieses Jahr umzusetzen und was ich vom kommenden Jahr erwarte.

Es war ein tolles Jahr 2014. Das Minimalismus Treffen in Hamburg, die Stammtische in Essen, Bonn und Köln, neue Freunde, neue Liebe und intensive neue Kontakte. Ich bin froh, dass es nun ein paar Tage etwas ruhiger zugeht, bevor es in einer Woche heißt. 2015 ist da.

Ich denke die letzten Artikel haben gezeigt, was dieses Jahr alles bei mir los war und welchen Einfluss Minimalismus auf mein Leben hat. An dieser Stelle möchte ich mich besonders noch einmal bei Claudia bedanken für die tolle Idee und die Vorarbeit ohne die es den Adventskalender in diesem Jahr nicht gegeben hätte. Es haben sich viele andere Angeschlossen und es sind tolle Beiträge und Kommentare dadurch entstanden.

Ich freue mich auf 2015. Es liegt ein Minimalismus Treffen im Raum Frankfurt an. Ein neuer Stammtisch im Raum Düsseldorf, viele neue Podcast Episoden, unter anderem mit Minimalismus21 sind in der Planung und ich freue mich nun auf das Zusammensein mit meiner Familie und meiner Freundin.

Viel mehr weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu berichten. Vielleicht hört ihr euch ja die Podcast Folge in den kommenden Tagen an.

Frohe Weihnachten

Michael

 

 

Kommentare 1

Minimalismus Podcast Folge 15 – Joachim

MK

MK

Heute gibt es ein special des Minimalismus Podcasts. Wir haben uns eine Stunde mit Joachim unterhalten. Er war im Sommer in einer Arte Doku zu sehen. Wir haben dies zum Anlass genommen genauer Nachzufragen, was Minimalismus im Alter heißt und wie Joachim lebt.
Hier findet Ihr die Folge:

15. Folge – Interview mit Joachim

Minimalismus Podcast auf Facebook

Kommentare 7

Türchen 23 Glück & Zufriedenheit

© melindula - Fotolia.com

© melindula – Fotolia.com

Mir geht es wirklich gut. Ich bin gesund, in einer festen und glücklichen Beziehung, habe genug Geld, mein Job macht mir Spaß und das Thema Minimalismus, eines meiner Hobbies wurde dieses Jahr einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Ich bin zufrieden mit dem, was ich mir leisten kann und mit dem was ich besitze. Ich habe wenig materielle Wünsche und freue mich an vielen kleinen Dingen. Das Thema Glück und Zufriedenheit hat etwas mit Achtsamkeit und der Fähigkeit im Moment zu sein zu tun.

Glück und Minimalismus hängen insofern zusammen, dass man durch Minimalismus lernt materielle Dinge nicht über zu bewerten und Momente mehr wertschätzt.  An dieser Stelle kann ich euch den folgenden Blog empfehlen: Fräulein im Glück

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Claudia & Daniel

Kommentare 3

Türchen 22 Achtsamkeit im Alltag

© michaeljung - Fotolia.com

© michaeljung – Fotolia.com

Achtsamkeit ist für meinen Weg zum Minimalisten ein sehr zentrales Thema. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich darauf gekommen bin. Ich bin immer schon ein Mensch gewesen, der viel über das Leben, menschliche Beziehungen und viele andere Dinge nachgedacht hat. Die einen mögen das als sensibel abtun, für mich ist es die einzige Art, wie ich die Welt sehen möchte. Ich denke das Ich dadurch gelernt habe auf andere Menschen intensiver einzugehen und Dinge für mich zu erkennen. Achtsamkeit spielt dabei eine zentrale Rolle für meinen Alltag.

Ich habe dadurch die Möglichkeit gefunden, ein Stück weit die Zeit anzuhalten und besondere Momente länger festzuhalten. Aber wie habe ich diese Achtsamkeit entwickelt? Ich denke es kommt ein Stück weit automatisch, wenn wir uns mit dem Thema beschäftigen. So wie schwangere Frauen vermehrt runde Bäuche und Kinderwagen wahrnehmen, oder Männer, die sich ein spezielles Auto wünschen, dies plötzlich immer im Straßenverkehr erkennen, hilft die Beschäftigung mit Achtsamkeit, dieser Fähigkeit näher zu kommen.

Wenn man einmal verstanden hat, und zwar nicht nur mit dem Herz, sondern auch mit dem Kopf, dass besondere Momente, das größte Geschenk sind und nicht die angehäuften Dinge in der eigenen Wohnung, nicht das Auto vor der Tür oder das Geld auf dem Konto, dann findet ein Umdenken statt. Wir erleben Blicke, Worte, Konzerte oder einen Waldspaziergang intensiver als zuvor.

So wie eine Tasse schwarzer Tee die Müdigkeit vertreibt, erkennt man immer mehr und hat die Möglichkeit diese Erlebnisse zu konservieren.

Wenn man zum Beispiel jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit fährt und dabei Musik hört oder ein Buch liest, kann man einfach einmal den Blick über das Buch heben und sich seine Mitmenschen genauer ansehen. Was machen diese? Manche lesen ein Buch, schauen auf Ihr Smartphone, sie unterhalten sich, lachen, sind müde oder schon wacher als man selbst. Siehst du den Mann mit der grünen Jacke, der aus dem Meer an Grau und Schwarz heraussticht? Oder den Schüler, der der alten Dame seinen Sitzplatz anbietet? Für mich heißt das, Achtsamkeit im Alltag.

Mein kleines morgendliches Kaffeeritual gehört auch dazu. Ich schalte den Herd ein, fülle Wasser und Espresso in meine Herdkanne, setze diese zusammen, dann auf den Herd, fülle Milch in meinen Milchaufschäumer mit etwas vanille Sirup und etwas Milch in mein latte macchiato Glas. Danach dann die geschäumte Milch darauf und zum Schluss den gekochten Espresso darüber. Auch wenn diese Prozedur nur rund 3-5 Minuten in Anspruch nimmt, genieße ich den ersten Schluck immer ganz bewusst. Ich freue mich, dass ich weg bin von der Kapselmaschine und das ich einen Bio / Fairtrade Espresso gefunden habe, der eine perfekte Balance aus Geschmack & Gewissen bildet.

Wie sieht für dich Achtsamkeit im Alltag aus? Meditierst du vielleicht und möchtest deine Erfahrungen teilen?