Archiv des Monats “Januar 2015

Kommentare 17

Back to Basic

© Marek - Fotolia.com

© Marek – Fotolia.com

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mir außerhalb von meinem Zuhause weder der Tee, der Kaffee oder die Cocktails schmecken. Ich bin anspruchsvoll geworden. Ich setze einen gewissen Standard voraus und ärgere mich sehr darüber. Ich kenne noch die Zeit, wo man nach schwarzem Tee gefragt hat und es keine Auswahl gegeben hat. Es wurde nicht gefragt ob Assam, Darjeeling, first oder second Flush. Beim Gin Tonic gab es auch keine Nachfrage, welcher Gin und welches Tonic und wenn man einen Kaffee bestellt hat, kam höchstens die Frage, Kännchen oder Tasse und keine Rezitation aller Variationen und Anbaugebiete.
Vieles ist natürlich schon besser geworden durch die Wahlmöglichkeiten, aber manches auch eben nicht. Ich finde die Gastronomen sollten sich alle einmal damit auseinandersetzen und eine größere Vorauswahl treffen.

Außerdem macht mich die Kennerschaft in einem Gebiet zum Nerd. Ich kann darüber philosophieren, gebe mehr Geld für dieses Produkt aus und die Chance enttäuscht zu werden ist deutlich höher wie vor ein paar Jahren. Was mich am meisten daran stört, ist dieses Abgehobene. Einen ehrlichen Filterkaffee nicht mehr richtig schätzen zu können oder bei einem Tee aus dem Teebeutel die Nase zu rümpfen ist gar nicht meine Art. Ich möchte zurück zu dem Punkt, wo ich losen Tee, Bio Fairtrade Espresso und andere Produkte als etwas Besonderes gesehen habe und nicht als meine normale wohl.

Meiner Meinung nach ist das ein Luxusproblem unserer Zeit. Es war früher einfacher, weil die Entscheidungsmöglichkeiten geringer waren und exklusive Güter einer elitären Schicht vorbehalten. Außerdem wollen sich viele Anbieter durch die Positionierung im Premiumsektor abheben und der Vergleichbarkeit entziehen.

Die Teekampagne ist ein gutes Beispiel dafür, wie man einen Kompromiss für alle Seiten finden kann. Es wird primär eine Sorte Tee importiert und durch die hohe Absatzmenge ein guter Preis erzielt, den sich viele Leisten können. So gewinnen am Ende alle.

Deswegen geht es bei mir wieder zurück zum eigenen Maß. Meine Kaffee Phase neigt sich etwas dem Ende und ich werde im Februar dazu übergehen wieder mehr Tee zu trinken. Dazu kommen dann noch grüne Smoothies aber das ist ein anderes Thema. Ich bin gespannt, ob ihr meinen Gedankengang nachvollziehen könnt und euch dieses Thema auch schon einmal untergekommen ist. Was ich aber noch klarstellen möchte, ist, dass es nicht darum geht, ein Konventionelles, anstelle eines Bio Produktes zu nehmen, sondern ein einfaches anstelle eines besonderen. Wer jeden Tag nur wie ein König isst, der weiß die Hausmannskost irgendwann nicht mehr zu schätzen. Deswegen zurück zu den Basics.

Kommentare 0

4. Minimalismus Stammtisch Stuttgart

© monropic – Fotolia.com

© monropic – Fotolia.com

Ich habe heute in der Minimalismus Facebookgruppe einen Hinweis zu einem Stammtisch in Stuttgart gefunden und möchte Ihn gerne mit euch Teilen. Ich habe Gero gefragt. Hier findet Ihr alle Infos und die Möglichkeit euch anzumelden.

Hallo, liebe Minimals !

Ihr habt einen minimalistischen Lebensstil für Euch entdeckt ?

Habt das Gefühl, dass es Sinn macht, zu reduzieren statt anzuhäufen, zu reparieren statt wegzuwerfen, zu teilen statt alleine zu nutzen ? Dann kommt doch zu unserem Stammtisch !

Hier trifft sich eine kleine Gruppe von Menschen, die der Konsumwelt kritisch gegenüberstehen und die sich Gedanken zum verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen (Produkte, Energie, Zeit) machen.

Der Stammtisch ist themenoffen. Jeder Teilnehmer begreift und lebt das Thema Minimalismus anders. Egal, ob ihr in einem Bauwagen, oder auf einem Schloß wohnt- ich denke, Minimalismus kann auf jedem Level praktiziert werden. Ich freue mich auf Eure Ansichten und Einsichten.

Bitte meldet Euch an, damit ich einen passenden Tisch reservieren kann.

Viele Grüße, Gero

Link zur Meetup Veranstaltung

Kommentare 3

Minimalismus leben im Radio

© antoniobanderas - Fotolia.com

© antoniobanderas – Fotolia.com

Ende Dezember war ich bei Radio Bremen zu hören.

Minimalismus leben – Gespräch mit Michael Klumb
Die vielen Dinge machen arm und Konsum kann regelrecht zum Terror werden – nicht nur zur Weihnachtszeit. Aber wie entgeht man der Wohlstandsfalle, in der wir uns alle nur allzu bequem einrichtet haben? Einer, der seit Jahren als „Minimalist“ ein anderes Verhältnis zu den Dingen praktiziert, ist Michael Klumb. Im Gespräch mit Tinia Würfel erklärt er, warum Verzicht auf Überflüssiges das Leben enorm bereichern kann.

Hier findet Ihr den Podcast

Kommentare 12

3. Minimalismus Stammtisch Köln Bonn

© monropic – Fotolia.com

© monropic – Fotolia.com

Der 3. Minimalismus Stammtisch Köln/Bonn hat nun endlich auch einen Termin und eine Location gefunden. Wir treffen uns am 1. März um 13:00 im Café des Wallraf Richartz Museums in Köln. Wir haben Tische für 15 Leute reserviert und haben aktuell schon 7 Zusagen. Ich freue mich schon sehr euch Alle wiederzusehen und mich den Nachmittag mit euch über Minimalismus auszutauschen.

Anfahrt:
Das Café befindet sich direkt neben dem Museum schräg gegenüber des Rathauses. Wenn Ihr mit der Bahn anreist, steigt Ihr am besten an der Haltestelle Heumarkt aus und lauft die 5 Minuten zu Fuß rüber. 2 Parkhäuser befinden sich in der unmittelbaren Nähe.

Martinsstraße 39 – 50667 Köln


Google Maps Generator by RegioHelden

Bitte hinterlasst doch hier oder via Facebook / Google+ / Twitter  ,oder direkt unter diesem Artikel, einen Kommentar ob ihr dabei seid.

Kommentare 13

Nein, ich mag keine Möbel kaufen!

Gastbeitrag von Jana. Ihr findet Jana bei JANALOG. Sie hat übrigens das Minimalismus Leben Logo designed 

© http://janalog.de

© http://janalog.de

© http://janalog.de

© http://janalog.de

© http://janalog.de

© http://janalog.de

Mir ist aufgefallen, dass ich gerade ein ziemlich krummes Verhältnis zu Möbeln habe.

Da ich in den letzten Jahren so viel umgezogen bin und meist möbliert gewohnt habe, musste ich mir darum keine Gedanken machen. Jedoch habe ich mir vor zwei Jahren drei Möbelstücke zugelegt, da ich nur ein unmöbliertes Zimmer gefunden hatte. So gehören inzwischen ein Bett, ein Schreibtisch, Stuhl sowie eine Kommode zu meinem Hab und Gut.

Was für eine Belastung das bei einem Umzug ist habe ich vor vier Monaten gemerkt, als ich meinen mit 700km bisher längsten Umzug hinter mir hatte.

Als die Möbel aufgebaut waren und es an das einrichten ging, merkte ich, dass ich zu wenig Staufläche für mein Füllmaterial hatte.  Ach du weh! Dabei hatte ich schon vor dem Umzug überflüssigen Fotokram verkauft! Doch irgendwie braucht mein Hobby doch das ein oder andere Zubehörteil, da will und kann ich mich nicht durch den Minimalismus beschränken. Ich steh dazu, genau wie zu meinen Büchern. Kein überflüssiges Teil, nur Sachbücher!

Nun habe ich hier kein ein Bücherregal für die Bücher und ich fand mich plötzlich in dem Zwiespalt Möbel oder Unordnung wieder. Mein Zimmer sah trotz seiner fast 20qm und den wenigen Möbeln aus wie ein kleines Schlachtfeld.

Die Tage vergingen und ich stöberte in Kleinanzeigen und Second Hand Möbelgeschäften nach einem Regal oder ähnlichem. Ich fand jedoch nichts, da ich zu feste Regeln habe: Es kommt nix an die Wand. So waren auch Holzkisten oder Regalbretter an der Wand keine Alternative! IKEA? Nicht weit weg, günstig….aber nein. Wenn dann Second Hand.

Mein Gewissen und meine Überzeugungen ringten wirklich tagelang in meinem Kopf miteinander, bis ich Anfing meine kleineren Bücher auf dem Fensterbrett zu stapeln. Zwar kann ich nun das eine Fenster nicht mehr ganz aufmachen, aber egal. Ich hab ja zwei große!

Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lösung, zudem finde ich es auch schick und ich habe meinen Bestand sehr gut im Blick. Ausgeliehene Bücher finden ihren Platz auf dem anderen Fensterbrett.

Jedoch befanden sich immer noch meine großen Bücher und die Ordner auf meiner Kommode, welche ich eigentlich als kleinen Steharbeitsplatz nutzen mochte. Nach einer Weile fielen mir meine übrigen, schon weggepackten Umzugskartons wieder ein. Nun wurden vier wieder ausgegraben, aufgebaut und jeweils zwei aufeinander gestapelt hinter mein Bett gestellt. Die unteren Kisten sind leer bzw. eine beinhaltet mein Fotolaborzeug, welches ich gerade nicht benötige. In die zwei oberen kamen nun die Bücher sowie Ordner mit dem Rücken nach oben. Somit hat man, nachdem man die Klappen des Kartons aufgemacht hat, gleich eine gute Übersicht und findet schnell was man braucht. Klappe zu und es ist aufgeräumt! Zwar ist das nicht die hübscheste Lösung, doch mir taugts.

Kommentare 12

ganz oder gar nicht !

© Masson - Fotolia.com

© Masson – Fotolia.com

Kennt Ihr das? Die „Ganz oder gar nicht“ Situation. Ihr wollt etwas aussortieren und schwankt zwischen Ja und Nein. Ganz oder gar nicht?
Ich stehe ganz oft vor dieser Frage. Soll ich meine Heimbar komplett abschaffen, soll ich mein MacBook abgeben und nur noch mit einem iPad arbeiten, soll ich alle T-Shirts einstampfen und mir 10 graue fairtrade, Shirts holen und es mir beim Thema Kleidung so einfach machen wie Mark Zuckerberg und Steve Jobs?

Die Idee dahinter ist toll. Es geht darum eine einfach und klare Entscheidung zu treffen, die sich in der Zukunft wiederholen lässt. Wenn ich nur noch diese Shirts habe, stellt sich nicht mehr die Frage, was ich anziehe oder wenn ich etwas ersetzen will, was ich mir neu kaufe.
In der Praxis muss ich immer wieder feststellen, dass es häufig sinnvoller ist, einen Kompromiss einzugehen. Nur graue T-Shirts können mit der Zeit auch langweilig werden. Der richtige Weg liegt meist irgendwo zwischen ganz oder gar nicht.

Im Weg steht einem dann meist der eigene Anspruch, die perfekte Entscheidung treffen zu müssen. Meist können wir die kompletten Auswirkungen einer Entscheidung nicht vorhersehen. Wir treffen Sie und sehen, was danach passiert.

Ich kann euch nur ans Herz legen nicht jede Entscheidung bis ins letzte Detail zu zerdenken, sondern eurem Bauch und eurem Herz zu vertrauen. Die meisten Entscheidungen lassen sich mit Geld, Zeit und etwas aufwand rückgängig machen.

Kommentare 15

muss ich wirklich?

© Gina Sanders Fotolia.com

© Gina Sanders Fotolia.com

Letzten Montag  stellte ich mir einmal wieder die Frage ob ich wirklich allem und jedem gerecht werden muss. Den Samstag davor  war diese Woche noch wie ein weißes Blatt Papier und auf einmal habe ich jeden, wirklich jeden Tag, bis auf Sonntag etwas vor. Und wo ist da meine Zeit für den Sport? Den müsste ich noch morgens vor 5:40 in meine Routine einfügen.

Diese Woche hat mir mal wieder schonungslos vor Augen geführt, wie schnell aus einer freien Woche eine verplante Woche wird. Ich fühle mich gerade, obwohl ich auf jede einzelne Veranstaltung Lust habe, eingeengt. Ich habe zu wenig freie Zeit, zu wenig Zeit für mich und für das, was mir wichtig ist.

Ich bin in die „da ist ja noch Luft“ Falle getappt. Ihr kennt das bestimmt auch. Auf einmal ist der Terminkalender voll und Ihr habt vergessen, die wirklich großen Dinge hineinzupacken. Für diese Woche ist das Kind in den Brunnen gefallen. Ab nächster Woche wird es nur noch einen freien Abend in der Woche geben, den ich auswärts verbringen werde. Dann bleiben 2 Abende für das Training locker frei und ich stehe nicht an einem Dienstag da und denke, dass mir die Woche um die Ohren fliegt.

In so einem Fall ist es, denke ich gar nicht so verkehrt feste Regeln einzuführen, wenn Sport gesetzt ist, gilt dieser Tag einfach nicht mehr als frei, es ist ein fester Termin wie alles andere. Neue Gewohnheiten einzuüben fällt mir, wie den meisten wirklich schwer. Ich vertraue dann immer darauf, dass es nach 4 Wochen deutlich einfacher wird.

Wieder hilft an dieser Stelle der Minimalismus. Man muss sich fragen, was ist mir wichtig? Wofür sollte ich Zeit haben, wofür will ich Zeit haben und wie will ich diese Zeit verbringen.

Mein Musiklehrer hat immer nur gesagt üben, üben, üben. Ich glaube, das ist auch das Erfolgsrezept. Und vor allem sich nicht entmutigen lassen, wenn mal etwas dazwischen kommt. Einfach weiter machen und es als Ausnahme ansehen und nicht als finalen Beweis für die eigene Unfähigkeit Dinge zu ändern.
Man spricht ja in dem Zusammenhang auch gerne mit dem Klick im Kopf. Wenn der Schalter dort nicht umgelegt ist und man das Vorhaben wirklich will, braucht man nicht damit anzufangen.

Wie geht ihr damit um, wenn euch euer Zeitmanagement um die Ohren fliegt?

Kommentare 5

Wochenrückblick 2 – 2015

© anyaberkut - Fotolia.com

© anyaberkut – Fotolia.com

In dieser Woche war bei mir so viel los, dass ich es nicht geschafft habe einen Artikel zu veröffentlichen, ich bin zwar mit 3-4 Entwürfen vorangekommen, aber keiner hat die finale Fassung erreicht, die ich auf den Blog stellen wollte. Das heißt, Ihr könnt euch in der nächsten Woche wieder über mindestens 2-3 Artikel freuen. Meine Woche war gezeichnet von privaten Terminen und wenig Freizeit bedingt durch den Umstand, dass ich den Weg zur Arbeit nicht mit einem meiner Kollegen, sondern nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt habe. Wenn man dann noch 1-2 Termine nach der Arbeit wahrnimmt, geht man morgens um 6:30 aus dem Haus und ist abends nicht vor 22:00 zu Hause.

Diesen Samstag war allerdings wieder ein ganz besonderer Termin auf dem Programm. Der Minimalismus Stammtisch NRW / Ruhrgebiet fand schon das dritte Mal im Unperfekthaus statt. Einfach eine tolle Location und genau der richtige Platz um sich zum Thema Minimalismus auszutauschen. Einige Blogger waren auch zugegen unter anderem das Apfelmädchen ohne Sadfish, Pia von Malmini.de, Gabi von einfach Leben – Achtsame Lebenskunst, Andrea von weggedacht.de und natürlich Daniel, der den Stammtisch organisiert, von Schlichtheit.com. Außer den Bloggern sind wieder viele neue und alte Gesichter zum Treffen dabei gewesen. Die Veranstaltung wird auf mehreren Blogs bei Twitter, Facebook und Spontacts angekündigt und so kam es, dass wir ein großer Kreis von 16 Leuten waren. Es wurde viel diskutiert über den Weg hin zum Minimalismus, den eigenen Fortschritt, Ernährung von Intermittierendes fasten über vegane Ernährung, grüne Smoothies und Rohkost, digitaler Minimalismus und die Zukunft der Stammtische und weitere Projekt wie Barcamps, themenbezogene Events und vieles mehr. Vielleicht entsteht aus dem Treffen auch ein Minimalismus Stammtisch in Münster. Besonders hat mich auch gefreut, ein paar Fans des Minimalismus Podcasts live zu treffen und auch darüber auszutauschen. Wir haben uns gegen 15:00 getroffen und nach 5 Stunden sind die letzten gegangen. Ich kann nur jeden ermutigen den Schritt zu tun und zu einem der nächsten Stammtische vorbei zu schauen.
Die Planung für den nächsten KölnBonner Stammtisch ist im vollen Gange, aktuell suche ich nur noch nach einer Location, die für mindestens 15 Leute passt, derer primäres Ziel nicht der Konsum, sondern der Minimalismus ist. Ich habe schon ein paar Locations im Auge und hoffe den Termin für nächsten Monat bis Ende der Woche fixieren zu können.

Ich wünsche euch eine tolle nächste Woche und freue mich auf Eure Kommentare.

Michael

Kommentare 2

Wochenrückblick 1 – 2015

© Alena Ozerova - Fotolia.com

© Alena Ozerova – Fotolia.com

Heute ist es Zeit für meinen ersten Wochen Rückblick in 2015. Diese neue Kategorie ist eine kleine Herausforderung für mich. Sie soll nicht nur auf Texte von anderen Bloggern hinweisen, sondern mir auch immer eine Erinnerung sein, dass ich mich frage, was ich diese Woche getan habe, um meinen Minimalismus voranzubringen.

Diese Woche habe ich es geschafft mit meiner Ernährungsumstellung anzufangen, Playlisten bei Spotify zusammenzufassen und auszusortieren. Ich habe mich von ein paar Töpfen getrennt, die ich seit 6 Jahren nicht mehr benutzt habe. Außerdem habe ich angefangen die Kategorie „Zitat der Woche“ vorzubereiten. Es verbraucht viel Zeit, passende Zitate zu finden, diese grafisch aufzubereiten und Beiträge im Voraus zu planen.

Mein nächstes Projekt ist mein Keller. Diesen habe ich im letzten Jahr eigentlich nur betreten, um mal etwas in die Tiefkühltruhe zu legen und herauszunehmen. Es gibt noch leere Verpackungen von Geräten, die bestimmt mittlerweile aus der Garantie herausgefallen sind und 2 Kisten, in die ich seit Jahren keinen Blick mehr geworfen habe.

Ich freue mich jetzt schon auf den Minimalismus Stammtisch in Essen kommenden Samstag. Er findet wieder im Unperfekt Haus statt. Gegen 15:00 geht es los. Vorher werde ich noch mit Daniel eine neue Folge des Minimalismus Podcast aufnehmen. Ich freue mich viele bekannte und vor allem neue Gesichter zu sehen und mich wieder über Minimalismus, reduzieren, bloggen und vieles weitere auszutauschen.

Außerdem bin ich letzte Woche noch auf den Blog  http://www.eattrainlove.de gestoßen (worden). Danke an Svenja von dasapfelmaedchen.de für den Tipp. Es geht bei dem Blog um Ernährung, Bewegung und vieles mehr. Mich hat besonders der Ansatz mit den grünen Smoothies interessiert. Viele Pflanzenstoffe und Mikronährstoffe aufzunehmen, würde mir bestimmt auch einen guten Kick geben und mein Abnehmvorhaben ankurbeln. Ich bin auf die Idee mit den grünen Smoothies Anfang letztes Jahr gestoßen. Ich habe den Film sick fat and nearly dead gesehen. Dort macht sich der Protagonist auf und fastet 60 Tage ausschließlich mit grünen Smoothies und besiegt dadurch eine Menge seines Übergewichts und kann fast ohne Pillen leben. Dieser Weg hat mich ziemlich beeindruckt. Mittlerweile gibt es Teil 2 des Films, der aber nicht so interessant ist wie Nr 1.

Wie ihr seht, ist bei mir und hier im Blog viel im Umbruch. Schön das Ihr ein Teil davon seid.

 

Kommentare 14

die guten Vorsätze

© Africa Studio - Fotolia.com

© Africa Studio – Fotolia.com

Heute geht es also wieder los. Alle, diejenigen, die in der Silvesternacht einen guten Vorsatz gefasst haben, haben heute die Möglichkeit sich mit dem richtigen Rüstzeug einzudecken. Wer mehr Sport machen, möchte um endlich ein paar Kilos zu verlieren findet bei den großen Supermarktketten, ab heute, Trainingsgeräte, Sportanzüge, DVDs und vieles mehr um in Form zu kommen.
Alle Jahre wieder werden FitnessClub Mitgliedschaften angefangen undWeight Watchers verschickt Info Post schon vor dem Jahresübergang, damit man schon beim Letzten schlemmen in 2014 ein schlechtes Gewissen bekommt.

Diese Industrie lebt zu einem großen Teil davon, dass wir unsere Vorsätze nicht erreichen. Deswegen wird diese Industrie in diesem Jahr zumindest am Anfang keinen Cent sehen. Ich bin früher öfter einmal darauf reingefallen. Habe mir teure Schuhe, Trainingskleidung, die besten Nordic Walking Stöcke gekauft und bin Jahresmitgliedschaften eingegangen. Um nach 1-2 Monaten festzustellen, dass ich sie kaum mehr nutze. Die ersten 3-4 Wochen war ich noch hoch motiviert und danach ging es bergab.Zuerst kam die erste Ausnahme, dann die Zweite und dann war es mit der Motivation auch schon wieder vorbei.

Bei mir geht es dieses Jahr deswegen anders zu. Für den Einstieg werde ich mindestens die nächsten 3 Tage fasten. Es ist kein komplettes Fasten, da ich 3-mal am Tag einen Shake zu mir nehmen werde, aber ich reduziere meine tägliche Kalorienzufuhr und gebe meinem Körper die Möglichkeit sich weniger mit der Verdauung zu beschäftigen, sondern mehr Potenzial für andere Dinge zu haben.
Viele halten von dieser Herangehensweise nichts, für mich ist sie ein guter Einstieg und es geht dabei nicht um Gewichtsverlust, weil man in dieser Zeit doch eher nur Wasser verliert. Ich fühle mich danach immer etwas befreiter und energiegeladener wie zuvor.

Danach geht es mit gesunder Ernährung weiter. Mittags Salate und Abends weniger Kohlenhydrate. Nichts Besonderes, keine großen Regeln. Dazu 2-mal die Woche Sport.

Wie sehen eure Vorsätze fürs neue Jahr aus? Habt Ihr welche? Wie wollt Ihr diese Umsetzen? Seid ihr auch schon einmal in die „Sportindustrie“ Falle getappt?