Archiv des Monats “Mai 2016

Feeling free in nature.
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Gastbeitrag: Wie das Gefühl der Dankbarkeit dein Leben verändern kann

Empfindungen und Emotionen haben zweifelsfrei einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Dankbarkeit gehört dabei zu den schönsten Gefühlen, die wir erleben können! So steigert bewusst gelebte Dankbarkeit die Lebensqualität innerhalb weniger Augenblicke und relativiert negative Gedanken sofort. Um von den Vorzügen einer dankbaren Grundhaltung profitieren zu können, bedarf es allerdings einiger Übung…

Warum wir die Tugend der Dankbarkeit verlernt haben

In unserer westeuropäischen Kultur fristet das Gefühl der Dankbarkeit leider ein Schattendasein. Demzufolge stößt man mit Bekundungen der Dankbarkeit nicht selten auf Unverständnis: „Ich bin dankbar für meine Wohnung.“ – „Aber dein Balkon ist doch so klein!“, „Ich komme mit meinem aktuellen Gehalt hervorragend aus.“ – „Aber du verdienst doch viel weniger als der Durchschnitt!“ Wir halten fest: Wer seine Dankbarkeit für den Ist-Zustand zum Ausdruck bringt, muss sich häufig dafür rechtfertigen!

Aber woher kommt diese irritierte und fast schon ablehnende Haltung gegenüber Dankbarkeit und Zufriedenheit? Eine große Rolle spielt hier vermutlich unsere Erziehung. So werden wir in Industrienationen wie Deutschland oft bereits in jungen Jahren zum permanenten Streben nach Verbesserung erzogen. Darüber hinaus beherrschen Leitsätze wie „Stillstand ist Rückschritt“ unsere Wirtschaft und Arbeitswelt. Aufgrund dieser gesellschaftlichen und sozialen Prägung erfordert es regelmäßiges Training, um unser Gehirn wieder auf eine dankbare Grundhaltung zu „programmieren“.

Wie du Dankbarkeit als festen Bestandteil in dein Leben bringen kannst

Viele Menschen verstehen Dankbarkeit lediglich als ein Ritual der Höflichkeit. Das klassische „Danke!“ benutzen wir regelmäßig beim Empfang von Wechselgeld im Supermarkt oder in anderen Alltagssituationen. Dieser häufig bedeutungslose Ausspruch hat aber nichts mit einer dankbaren Lebenshaltung zu tun. Dementsprechend müssen wir ein wenig Disziplin aufbringen, um unser Leben mit dem „echten“ und wohltuenden Gefühl der ehrlichen Dankbarkeit zu bereichern: Im Idealfall richtest du dir zu diesem Zweck einen fixen Zeitraum ein, in dem du dich immer wieder bewusst auf Dinge konzentrierst für die du dankbar bist. Durch diese Übung wirst du Schritt für Schritt dankbarer für das Leben im Hier und Jetzt, wodurch du dem ungesunden „Dauerdrang“ nach Verbesserung aktiv entgegen wirkst.

Momente der Dankbarkeit sind erfüllend und machen glücklich!

Selbstverständlich kann man in fast allen Lebenssituationen das bekannte „Haar in der Suppe“ finden. Mit einer positiven und somit auch dankbaren Grundeinstellung lebt es sich aber definitiv gesünder und angenehmer! Das heißt keinesfalls, dass du nichts mehr hinterfragen sollst oder keine Pläne für die Zukunft machen darfst. Es bedeutet ganz einfach nur, regelmäßig den Blick auf die Dinge zu richten, die schon heute dein Leben bereichern! Das können sowohl immaterielle als auch materielle Dinge sein: Mach dir zum Beispiel bewusst, wie wertvoll deine sozialen Kontakte sind und wieviel Spaß dir deine Hobbys bereiten. Auch für scheinbar selbstverständliche Dinge wie dein gemütliches Bett oder die große Auswahl an leckeren Bio-Lebensmitteln im Supermarkt um die Ecke kannst du dankbar sein!

Sich einfach mal zurücklehnen und Dankbarkeit für das empfinden, was genau jetzt in unserem Leben ist, bringt eine spürbare Steigerung der Lebensqualität mit sich. Studien zufolge reagieren dankbare Menschen zudem gelassener auf Stresssituationen, fühlen sich körperlich wohler und schlafen besser. Wenn du dein Leben immer wieder mit dem Gefühlszustand der Dankbarkeit umrahmst, wirst du somit schrittweise glücklicher und zufriedener! Das ist ein Versprechen!

Du bist neugierig geworden?
Auf dankbar-leben.de findest du regelmäßig frische Impulse und Anregungen für einen dankbaren Lebensstil!

Danke Lennart für den tollen Gastartikel, Thematisch kam er wie gerufen.

Über den Autor:

13231137_593220510853770_553927486_nLennart Grams aus Hannover ist selbständiger Werbetexter und Solopreneur. Neben Textaufträgen für nationale und internationale Unternehmen schreibt er in Form eigener Web-Projekte auch über das Thema Persönlichkeitsentwicklung: Auf seiner Website dankbar-leben.de veröffentlicht Lennart regelmäßig bereichernde Texte, die zu einer positiven Lebenshaltung anregen.

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neue Wege

Nach 4,5 Jahren Minimalismus leben möchte ich gerne ganz bewusst neue Aspekte tiefer auf diesem Blog verankern. Wir entwickeln uns alle weiter auf unserem Weg und ich möchte diesem Umstand Rechnung tragen. Ich selbst habe, wie so viele andere, mit dem Aussortieren von Dingen angefangen.
Ich bin aber über diesen Schritt grundsätzlich hinaus. Das heißt nicht, das es in manchen Bereichen noch Optimierungsbedarf gibt, aber ich bin an einem Punkt, wo andere Dinge auch ihren Platz einnehmen.
Aussortieren und von Dingen trennen ist für mich aber grundsätzlich ein gelöstes Problem.

Wir sind alle, auf dem Weg uns zu vereinfachen, neue Möglichkeiten zu finden und stecken damit in einem kontinuierlichen Prozess. Die Frage, was kommt nach dem Aussortieren, kann ich für mich sehr gut beantworten. Kurz gesagt heißt die Antwort. Was macht mich glücklich und wie will ich leben. Die längere Antwort zu dieser Frage führt mich zu den neuen Themen, denen ich hier Raum geben will. Allgemein sind das Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und bewussterer Umgang mit dem eigenen Körper.

Warum genau diese Themen?
Beim eigenen Körper habe ich mich die letzten 10 Jahre in eine Sackgasse bewegt und habe langsam einen Weg gefunden aus dieser wieder herauszukommen. Ich merke, wie gut es mir tut, den Fokus darauf zu legen und das es mir viel Lebensqualität gibt. Konkret heißt das, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, verstehen und umsetzen wie gute Ernährung funktioniert und zusätzlich noch einen größeren Anteil an Entspannung und Erholung in mein Leben zu holen.

Achtsamkeit im Alltag ist ein großes Thema. Ich sehe in meiner Umgebung oft mehr, wie andere Menschen und freue mich öfter über Kleinigkeiten. Ich glaube, diese Fähigkeit kann man gut entwickeln und sie gibt einem eine größere Fülle an Erlebnissen und Begegnungen.

Nachhaltigkeit war früher für mich kein Thema. Egal ob Mülltrennung, Plastik, Einmalartikel, Produktions- und Arbeitsbedingungen. Viele Menschen in meinem Leben haben mir mit positivem Vorleben gezeigt, dass man eine Menge tun kann. Mittlerweile habe ich viele Produkte, die ich regelmäßig konsumiere umgestellt und fühle mich sehr wohl damit.
Nachhaltigkeit ist interessanterweise in Deutschland sehr mit Minimalismus verbunden.

Um Persönlichkeitsentwicklung wird eine Menge Tam Tam gemacht. Aber ich glaube, es gibt einfach Übungen und Herangehensweisen zu wachsen und ein besserer Mensch zu werden, die jeder einfach in seinen Alltag integrieren kann. Ich werde euch ein paar Dinge zeigen, die für mich funktionieren.

Mein Anliegen mit dem Blog war immer, Veränderung in meinem Leben zu dokumentieren und vielleicht mit etwas Glück ein paar Leuten auch weiter zu helfen. Das möchte ich gerne auch mit den neuen Themen tun.  Was haltet Ihr davon?

Liebe Grüße
Michael