Archiv von “2017

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Gastartikel: Minimalismuszitate

close up of typewriter vintage retro styled

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Eine staubsaugende Mutter ist so abwesend wie der Tod.“     

(Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag)

Ein einziger Satz in einem Roman kann verwundern oder aufrütteln, man kann ihm zustimmen, ihn blöd finden, über ihn lachen oder ihn hinterfragen.

Ich habe vor einer Weile schon mal versucht einen kleinen Text für Michaels Blog zu schreiben, in dem ich deutlich machte, warum ich Zitate so gern hab.

Alles Formulierte klang jedoch ein wenig kitschig, nicht so richtig nach dem, was ich sagen wollte.
Deshalb jetzt kurz, knapp und direkt auf den Punkt: Ich mag Minimalismus. Und ich mag Zitate.

Darum hier für euch gesammelt ein paar Minimalismuszitate, die mir beim Lesen sofort gefallen haben.

Mitch wollte in einem Motelzimmer wohnen. Er wollte in einem Zimmer schlafen, das nichts ausdrückte, weil Räume bedeutungslos sein sollten.“

(Chuck Klosterman: Nachteulen)

„Irgendwo hat er gehört, dass die Nordländer eine Vorliebe für Minimalismus haben, und entsprechend hat er seine Bar auch eingerichtet: Kaffee, Bier, Wein […]“

(Jaroslav Rudis: Vom Ende des Punks in Helsinki)

Sie lebte beinah spartanisch und schien auch kaum Freunde zu haben. Eine völlig andere Naoko als die, die ich aus der Schulzeit kannte, als sie schicke Sachen getragen und sich mit zahllosen Freunden umgeben hatte.“

(Haruki Murakami: Naokos Lächeln)

Die Menschen, die einen großen Wert auf Gärten, Gebäude, Kleider, Schmuck oder irgendein Besitztum legen, sind weniger gesellig und gefällig; Sie verlieren die Menschen aus den Augen, welche zu erfreuen und zu versammeln nur sehr wenigen glückt.“

(Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre)

Irgendwann hatte ich die Einrichtung meiner Wohnung ohne besondere Gründe abgebrochen. Ich hatte keine Lust mehr, in sogenannten kompletten Verhältnissen zu leben.“  

(Wilhelm Genazino: Bei Regen im Saal)

„Es war eigentlich immer das Gleiche: du wolltest etwas anderes, und ich wollte nichts sein. Beides nicht so leicht, wie man denkt.“

(Daniel Kehlmann: Der fernste Ort)

Er hatte einen Bauch und eine Hypothek, eine gestrandete Ehe […]. Er hatte sich seiner eigenen Trägheit hingegeben. Eigentlich sollte er auf einem Dachboden leben, Brot und madigen Käse essen, am Abend sein einziges Hemd waschen, während in seinem Kopf die Wörter glühten.“

(Margaret Atwood: Tipps für die Wildnis)

Und nicht vergessen:

Hinter jedem Einzeiler steckt ein ganzes Leben.“

(Gloria Naylor: Baileys Café)

😉

Wie sieht´s aus, seid ihr auch begeistert von Zitaten? Was ist euer Liebstes?

Danke Verena für diese tollen Zitate. Sie regen zum Nachdenken an und sind einfach anders, wie die üblichen Verdächtigen aus Fightclub und Co.  Verena könnt Ihr beim Stammtisch in Köln treffen.

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Gastartikel: digitaler Minimalismus

 

digital vs analog

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Wir erleben eine fortschreitende Digitalisierung. Die Vernetzung von intelligenten Geräten, 3D-Druckern, autonomen Fahrzeugen und künstlicher Intelligenz, kurz KI genannt, verändert unsere Gesellschaft wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Das „Internet der Dinge“ und der Online Handel wirken auf die Wirtschaft ein. Aber nicht nur die Ökonomie ist von der Digitalisierung betroffen, sondern jeder erdenkbare Bereich. Auch die Gesellschaft, die Politik und natürlich unser Privatleben.

Alleine über unser Smartphone haben wir einen unbegrenzten Zugang zu Wissen und Bildung. Mit Hilfe von Dating Apps wie Tinder oder Parship verlieben wir uns. WhatsApp, Skype und Facetime überwinden alle Distanzen. Allerdings müssen wir ständig Updates downloaden oder technische Geräte erneuern, wenn man up-to-date bleiben will. Ohne Internetzugang und E-Mail Postfach kann kaum noch ein Beruf ausgeübt werden. Von der ständigen Erreichbarkeit fühlen sich immer mehr Menschen zu Recht überfordert.

Technischer Fortschritt ist und war immer schon reversibel. Das heißt, er kann nicht aufgehalten werden und es gibt kein zurück. Daher kann ein neuer Umgang mit innovativen Medien und ein bewusstes Ausfiltern der Informationsflut von Vorteil sein. Achtsamkeit lautet der neue Gegentrend. Ein bewusster Umgang mit unserer Ressourcen, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Zero Waste sind die Folge und führen zu mehr Klarheit. Passen Digitalisierung und Minimalismus überhaupt zusammen und wenn ja, wie bekommt man beides unter einen Hut? Die Medaille hat wie immer auch in diesem Fall zwei Seiten.

Die Digitalisierung bietet, wenn man sie richtig einsetzt, natürlich viele Vorteile für ein minimalistisches Leben. Auf der einen Seite schießen zwar immer mehr technische Geräte aus dem Boden, auf der anderen Seite werden jedoch auch viele materielle Dinge überflüssig. Die folgende Auflistung gibt ein paar Anregungen inwiefern die Digitalisierung beim Minimalisieren helfen kann:

Dokumente & Papiere

Wer kennt sie nicht, die Papierberge, die schneller wachsen als man sie abarbeiten kann? Papier ist eines der Materialien, die sich durch die Digitalisierung am besten reduzieren lassen. Alle wichtigen Dokumente können eingescannt und abgespeichert werden. Es kostet zwar ein bißchen Zeit, dafür kann man von überall auf seine Unterlagen zugreifen. Nur die wichtigsten Papiere müssen natürlich weiterhin als Original vorliegen.

Fotos & Filme

Dank unserer Smartphones können wir jederzeit alles fotografisch festhalten. Früher wurden Bilder in Alben oder sperrigen Schuhkartons einsortiert. Heute lassen sich Erinnerungen digital festhalten. Es gibt natürlich auch Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, alte Fotos, Filme und Tonaufnahmen zu digitalisieren.

Bücher

Bei dem Thema eBooks gehen die Meinungen auseinander. Nach einer Umfrage bevorzugen auch viele Minimalisten weiterhin Bücher aus Papier. Das haptische Gefühl und der Geruch gehören zum Lesegenuss einfach dazu. Und trotzdem: Bücher lassen sich problemlos als eBook anschaffen und schon ist wieder mehr Platz im Bücherregal. Für den Urlaub sind sie besonders praktisch, denn man spart Gepäck.

CDs & DVDs

Die meisten konsumieren Musik und Filme längst digital. CDs, DVDs und die dazugehörigen Abspielgeräte werden verzichtbar. Anders als bei Büchern ist das haptische Gefühl nicht wichtig. Es ist ja die Musik oder die Geschichte, die uns fasziniert und nicht die Verpackung.

Stadtpläne, Landkarten & Atlanten

Dank google Maps, google Earth und modernen Navigationssystemen werden Karten, die einst zur Orientierung dienten, überflüssig. Forscher warnen allerdings davor dass unser Orientierungssinn, den die Menschheit über Jahrtausende erworben hat, dabei verloren gehen könnte.

Telefon- & Notizbücher

Diese Funktionen werden heute von jedem Smartphone übernommen. Damit fallen auch gleichzeitig die benötigten Schreibgeräte weg.

Briefe & Postkarten

Sie wurden längst durch Mails, SMS und WhatsApp Nachrichten ausgetauscht. Fotos, Filme und Sprachnachrichten können direkt mitgeliefert werden. Aber mal ehrlich: Schön waren Briefe und Postkarten ja doch irgendwie. Wer weiss, vielleicht gibt es eines Tages einen Retro-Trend.

Dank Digitalisierung können viele Bereiche im Alltag minimalisiert und Materielles durch Bits und Bytes ersetzt werden. Nachteil ist natürlich, dass Daten auch verloren gehen können. Regelmäßige Sicherheitskopien auf externen Festplatten, USB-Sticks oder in der Cloud sind erforderlich. Es steht in den Sternen, auf was wir mit Hilfe des technischen Fortschritts in naher Zukunft noch verzichten können!

Danke an Alexandra von Visionmag.de für den Beitrag

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die Anziehungskraft von Marken

© Michael Klumb

Heute Morgen hat in Köln ein neuer Apple Store eröffnet.

Weil ich später sowieso beim  Minimalismus Stammtisch in Köln bin, habe ich mir gedacht, dass ich mir diese kostenlose Show mitnehme. Zunächst muss ich sagen, dass ich gedacht habe der Andrang ist viel größer. Einige reihen Absperrband, wie am Flughafen, 25 Security Leute und die am Eingang typischen 10 Mitarbeiter, die neue Kunden mit Wooooohooo und abklatschen begrüßen.

Ich sitze jetzt in einem Café mit W-Lan Zugang in einem Kaufhaus gegenüber und frage mich, wie es zu solch einer Faszination für eine Marke kommen kann.

Ich glaube der Hauptgrund ist, dass eine Marke für gewisse Werte steht, Werte mit denen man sich identifizieren kann und die einen verbinden und Teil etwas Größeren sein lassen (auch wenn das nur ein Trugschluss ist).

Im Fall von Apple sind das sicherlich Werte  und Eigenschaften wie, Perfektion, Einzigartigkeit, Exklusivität, Beharrlichkeit, Künstlertum und die Story, von einer Garage aus, das wertvollste Unternehmen der Welt gegründet zu haben.

Wir begehen allerdings einen fatalen Fehler, wenn wir diese Schlüsse ziehen. Wir gehen davon aus, dass wir durch den Kauf der Produkte, diese positiven Eigenschaften für uns in Anspruch nehmen können.

Egal welche Produkte wir kaufen, im Bereich Fashion, Sport und Elektronik. Diese können bestenfalls ein Hilfsmittel sein, dass es uns ermöglicht gewisse Resultate umzusetzen.

Nur weil ich Laufschuhe einer bestimmten Marke kaufe, bin ich noch kein Usain Bolt. Mit einem MacBook bin ich noch kein berühmter Schriftsteller und mit einer Dose Proteinpulver noch kein Bodybuilder.  

Dieser Denkfehler werden wir uns auch nach kurzer Zeit bewusst. Wenn die erste Euphorie des Einkaufs nachlässt kommt es zur Ernüchterung. Die Schuhe müssen genauso geputzt werden, das weiße Blatt auf dem Monitor ist auf einem MacBook genauso erdrückend, wie auf Papier und mehr Protein ohne Training formt aus euch keinen Arnold Schwarzenegger.

Ich glaube das viele Menschen auf der Suche nach Werten sind. Wir leben in einer unbeständigen Zeit. Die Weltwirtschaft hat in den vergangenen 10 Jahren mehrere Krisen gesehen, die Gott sein Dank nicht so schlimm aus gefallen sind, wie andere in den letzten 100 Jahren. Terror ist leider in den letzten Jahren allgegenwärtig und dass es nicht allen Menschen so gut wie uns geht, sieht man vor allem auch an den massiven Flüchtlingswellen, die den Weg zu uns gefunden haben.

 

 

An dieser Stelle kommt Minimalismus ins Spiel. Durch die Beschäftigung mit Minimalismus lernen wir einige elementare Dinge über uns selbst. Vor allem im ersten Schritt, was wir wirklich brauchen. Dies ist viel weniger, wie wir vorher angenommen haben. Wenn wir dann auch bewusster konsumieren treffen wir andere Kaufentscheidungen. Bei vielen spielt Nachhaltigkeit, Qualität und die Produktionsbedingungen eine größere Rolle.

Der zentrale Punkt ist glaube ich, dass wir mehr bei uns ankommen und wirklich erfahren wer wir sein wollen und was uns glücklich macht.

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Fastenzeit und Minimalismus

Friends using mobile and laptop.

© santypan – Fotolia.com

Viele Menschen nehmen sich für die Fastenzeit vor auf gewisse Dinge zu verzichten. Egal ob es um Süßigkeiten, Fernsehen, einen schlechte Angewohnheit oder das Auto geht, wenn ihr diese Tipps beherzigt, kommt ihr besser durch die Fastenzeit.

Erst einmal ist es wichtig, dass dieser Verzicht ganz freiwillig sein sollte. Es nützt nichts sich auf eine Wette mit Kollegen einzulassen und zu glauben, dass es eine gute Idee sei, ihre Ziele zu eigenen zu machen.

Der Grund muss aus dir selbst herauskommen. Wenn du immer schon einmal Plastiktüten vermeiden wolltest, dann fang doch jetzt damit an. Nach 40 Tagen wird es dir zur Gewohnheit geworden sein und du hast nicht nur etwas gutes für dich und die Umwelt getan, sondern auch dein Verhalten langfristig geändert. Anders gesagt: Dein Motiv muss stimmen!

Dein Anliegen muss realistisch sein. Es ist bestimmt eine gute Idee einmal für 1-2 Wochen zu fasten, aber wer glaubt, er könnte dies einfach einmal so umsetzen, wir feststellen, dass der Alltag mit all seiner Gewohnheit und den kleinen Tücken dieses Ziel zunichtemachen wird.
Falls ihr doch einmal etwas tut, was ihr 40 Tage vermeiden wolltet, bleibt bei eurem Ziel. Ihr könnt immer neu starten und müsst nicht denken, dass es nun ja gar keinen Sinn mehr hat. Sich selbst zu verurteilen passiert leider viel zu schnell.

Spreche mit Freunden über dieses Thema, vielleicht haben Sie ein ähnliches Vorhaben und ihr könnt euch gegenseitig unterstützen und eure Ziel gemeinsam etwas einfacher erreichen.

Hier noch ein paar Anregungen auf was man verzichten kann:

#KonsumAuszeit
Für 40 Tage einfach einmal, keine neue Kleidung, keine neuen Anschaffungen und ganz bewusst nur die Dinge, die man für den täglichen Bedarf wirklich braucht.

#digitaldetox
Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, wir hängen morgens schon vor dem Bildschirm mit einer Tasse Kaffee und der letzte Griff abends ist es das Handy zur Seite zu legen? Dann wäre dies eine sinnvolle Idee. Ganz bewusst alle digitalen Helferlein ausschalten und darauf für 2 Stunden (oder gerne auch komplett) verzichten.

#junkfood
Es ist schnell, vermeintlich lecker und einfach. Aber es macht auch nicht wirklich satt, ist ungesund und viel zu kalorienreich. Wenn wir sonst öfter einmal Currywurst Pommes oder den Burger to go zu uns nehmen, könnten wir darauf ganz bewusst für 40 Tage verzichten. Dies kann natürlich auch auf Süßes und Knabberzeug ausgeweitet werden.

#CoffeeToGo
Noch schnell im Bahnhof einen Pappbecher für die Wartezeit voll flüssigem schwarzem Gold? Kennen Sie das? Pappbecher sind für die Umwelt die Hölle. Das wissen sie wahrscheinlich schon, aber haben trotzdem immer mal wieder zugegriffen?

#DinnerOutside
Auch wenn es immer schön ist, einmal nicht selbst zu kochen und mit Freunden und Familie auswärts essen zu gehen, kann es uns auch einmal sehr gut tun, ganz bewusst jede Mahlzeit selbst zuzubereiten. Das schont den Geldbeutel und man kann endlich einmal alle Rezepte probieren, die man lange vor sich herschiebt. Außerdem könnte man im Freundeskreis auch eine kleine „perfektes Dinner“ – Gruppe etablieren, so kocht jeder einmal für die anderen und der gesellschaftliche Austausch kommt nicht zu kurz.

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Wie viel Wohnraum braucht man?

Villa Giebel Schrgansicht

© KB3 – Fotolia.com

Ich lebe seit rund 9 Jahren auf 42 qm. In meiner 1Zimmer, Küche, Diele Bad Wohnung mit großen Balkon fühle ich mich pudelwohl. Durch die Beschäftigung mit Minimalismus bin ich sehr viele Dinge los geworden und der Raum ist mit der Zeit immer größer geworden. Manchmal denke zwar schon darüber nach, dass es schöner wäre ein separates Schlafzimmer zu haben, aber dazu kommen wir noch in einem weiteren Artikel.

Raum als Luxusgut

Wenn man sich die aktuellen Entwicklungen anschaut, wird der Wohnraum, den jede Person in Deutschland einnimmt, immer größer. Während es 1991 noch rund 34,9 qm waren sind es 2015 schon 46,5 qm. Es geht hier natürlich nur um einen Mittelwert und der bildet nicht immer und vor allem im städtischen Bereich, die Realität ab.

In einem Artikel über Japan bin ich auf extrem andere Zahlen gestoßen. Dort lebt eine 4 köpfige Familie in Tokio statistisch gesehen auf rund 30qm und bezahlt dafür bis zu 1000 Euro Miete.

Ich mag sehr gerne Räume, die genug freien Platz haben und nicht vollgestellt wirken. Die wenigen Dinge sind dadurch ein Stück präsenter und bilden Akzente für sich selbst. Wenn man nun auf kleinerem Raum diesen Effekt erreichen will, muss man sich Gedanken darüber machen, welche Möbel man nutzen möchte und ob man nicht auch neue Wege einschlagen kann um mehr Platz zu gewinnen.

Es gibt viele Möglichkeiten Wohnraum besser auszunutzen und anders zu gestalten. Zum einen gibt es eine immer größere Anzahl von multifunktionalen Möbeln. Der Gedanke dahinter geht viel weiter, als zum Beispiel ein Schrankbett oder einen Esstisch, der auch als Schreibtisch genutzt werden kann. Ein anschauliches Video findet ihr hier: Link zu Youtube.

Eine andere Facette ist die Tiny House Bewegung. Auch wen es in Deutschland schwieriger ist den Traum vom MiniEigenheim (eventuell auch auf Rädern) umzusetzen, gibt es doch einige Beispiele wie dies möglich ist. Das bekannteste der letzten Zeit ist vom Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel. Seine Vision ist es, Wohnraum für 100 Euro Miete (inkl Heizkosten & Internet) möglich machen zu können. (Link zum Pro7 Beitrag bei Youtube).

Wäre es nicht phantastisch, wenn wir für die Miete nur noch 100 Euro verwenden müssten und das eingesparte Geld anders verwenden könnten. Es wäre natürlich auch möglich weniger zu arbeiten und mehr Freizeit zu haben. Aber wie man es dreht und wendet sind viele der Dinge auch nur ein Konzept für eine kleine Gruppe von Menschen. Daher finde ich den Ansatz Möbelstücke zu hinterfragen und neue Wege zu gehen am vielversprechendsten.

Darum soll es dann im nächsten Artikel gehen.

 

 

Wer noch Tiefer einsteigen will, findet hier ein paar interessante Artikel zum Thema Wohnraum:

Spiegel online – Deutsche brauchen immer mehr Platz 2015
Utopia: 100 Euro Haus
Harz4.org – angemessene Wohnkosten
heise.de – Wie viel Quadratmeter Wohnfläche braucht der Mensch?