digitaler Minimalismus Minimalismus

ein Gerät für alles? Oder lieber mehrere?

Heute soll es einmal um digitalen Minimalismus gehen. Die Artikel der letzten beiden Tage werden so schnell wie möglich nachgereicht. Leider bin ich die letzten zwei Tage nicht zum schreiben gekommen. Ich hoffe ihr habt euch einfach in der Zwischenzeit die Artikel von Kerstin und Daniel angesehen

Früher hatte ich für viele Dinge immer ein eigenes Gerät. Einen separaten MP3 Player, eine Point and Shoot Digitalkamera einen Ebook Reader und ein Navi. Seit längerer Zeit nutze ich für diese Dinge nur noch mein Handy.

Für mich war es einfach der optimale Kompromiss ein Smartphone für all diese Aufgaben zu nutzen. Ich habe es meist immer dabei und griffbereit, es ist immer nur eine Anschaffung die ich tätigen muss, wenn ich dieses Gerät neu kaufe, habe ich dann aber auch immer in der Regel eine bessere Kamera gleich mit dabei.

Es gibt natürlich bei diesen multifunktionalen Geräten auch Grenzen. Der Akku ist meist etwas zu schwach und perfekte Tonaufnahmen bekommt man mit dem Gerät auch nicht hin. Für den Hausgebrauch reichen die Fotos auf jeden Fall, aber professionelleren Ansprüchen genügen Sie natürlich nicht immer. Trotzdem überwiegen für mich einfach positiven Aspekte.

Deswegen hat sich rund um das Smartphone und den Laptop noch ein wenig an Peripherie angesammelt. Das Podcast Mikrofon, ein Mikro fürs Handy, sowie ein LED Licht und eine Powerbank. Eine Halterung für Auto und mindestens 3 Ladekabel (Arbeit, Auto, zu Hause).

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies nicht für jeden Funktioniert und wenn ihr ambitionierter Fotografieren wollt, werdet ihr schnell an eure Grenzen stoßen. Ich finde es in solchen Fällen ja auch völlig in Ordnung für das Hobby öder den Beruf andere, einzelne Geräte zu nutzen, die in Punkten wie Qualität, Geschwindigkeit und Individualisierung deutlich besser abschneiden als mein „digitales“ Schweizer Taschenmesser.

Wie ist es bei euch? Setzt ihr mehr auf Kompromisse oder habt ihr mehr separate Geräte

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

 

 

4 Kommentare

  1. Hi Michael,

    also ich nutze diverse unterschiedliche Geräte. Aus verschiedenen Gründen…

    Mein Handy dient lediglich als Kommunikationsmittel (Telefonieren, Whatsapp, ein bisschen Internet für eine schnelle Suche) Größere Internet-Einsätze mache ich noch immer an meinem PC.
    Einen Laptop besitze ich nicht, weil er für meine Nutzung einfach zu schnell veralten würde und der Akku schlapp macht. Da hat sich bisher ein richtiger PC eher bewährt. Er dient mir außerdem auch als TV/Media-Player und Plattform für meine Spiele-Konsole.
    Eine E-Reader habe ich mir vor etwa einem Jahr doch angeschafft, weil man meiner Meinung nach einfach besser und gesünder für die Augen darauf lesen kann (weshalb ich auch dem Reader immer noch ein richtiges Buch vorziehe)
    Genauso besitze ich einen MP3-Player, den ich aber nur für längere Zugfahren oder ähnliches mal rauskrame.
    Und für Fotos… naja… zum schnell was knipsen reicht das Smartphone, aber wenn ich Fotografieren will geht sowieso nichts über eine Spiegelreflex Kamera und da kommt kein Smartphone ran, egal wie gut und teuer es ist.
    Die einzelnen Geräte besitze ich , weil ich wenn alles über ein Smartphone laufen würde ja massenweise Akkuleistung verbrauchen würde. Also müsste ich ständig eine Powerbanks (je nach Leistung mehrere oder eine Große) mitschleppen. Da kann ich auch je nach Bedarf einfach nur das Gerät mitnehmen, das ich benötige.

    Außerdem spare ich mir das Geld für ein überteures Handy, das ich dann nur selten für ein Foto machen /Musik hören /lesen oder Videos verwende, aber die Kamera /Mikrofon/Lautsprecher/Display die Leistung ja immer bringen muss und ich deshalb in ein teureres Gerät investieren muss.
    Und noch dazu… ist das Smartphone kaputt sind gleich alle Geräte kaputt.

    Ich halte auch nicht all zu viel von den sogenannten „Multifunktionsgeräten“ sie können zwar alles, aber meiner Meinung nach fast immer nichts davon richtig.
    Da frage ich mich dann: Habe ich wirklich was gespart, wenn ich ein teures Smartphone besitze, das aber meine Anforderungen trotzdem nur bedingt erfüllen kann?

    Ich glaube außerdem auch, dass kein anderes Elektrogerät eine so kurze „Lebenserwartung“ hat wie ein Smartphone.
    Wenn ich mir anschaue, dass mein MP3 Player satte 10 Jahre alt ist und meine Spiegelreflex 6 Jahre. Meinen PC habe ich dieses Jahr nach 14 Jahren mal etwas aktualisiert (aber nicht komplett erneuert). In dieser Zeit musste ich mir wegen mangelnden Updates und daher nicht mehr funktionierenden Apps schon das 3. neue Smartphone kaufen.

    Da sehe ich keine Ersparnis oder Vereinfachung in einem All-in-One-Gerät.

    Also mein Standpunkt: Lieber mehrere einzelne Geräte, aber auch nur die, die man wirklich nutzt. Einen MP3-Player werde ich mir z.b. nicht mehr kaufen, wenn der Alte defekt ist.

  2. Also ich mUSS sagen, dass ich außer meinem Smartphone noch ein E-Book besitze, sowie einen MP3-Player. Für mich absolut okay, weil mein Mp3-Player zum Laufen angenehm leicht und klein ist und das E-Book von mehreren Personen genutzt wird. Meine Powerbank ist seit kurzem mein heiliger Gral-egal für welches dieser Produkte. Den Laptop nutze ich nur noch äußerst selten-vieles hat mein Smartphone abgelöst.

    Liebe grüße

  3. Hallo,

    ich bin jemand der gerne für alles ein Gerät hat. Möglichst kompakt und am besten für die Hosentasche. Soll heißen: für mich ist das Smartphone ein Allroundtool. Sport, Navigation, Wetter, Fotos (wer kein Profi ist kann mit dem Smartphone mehr als brauchbare Bilder machen), Banking, etc. Das Smartphone ist bei mir ach so ziemlich der einzige „Luxusgegenstand“ den ich besitze, weil ich da sGerät wirklich intensiv nutze (neben meinem Rechner).

    Ich persönlich finde das die Digitalisierung eigentlich ein Segen für Minimalisten ist. Wobei hier natürlich auch nicht alles Gold ist was glänzt.

    Gruß

  4. Hallo zusammen!
    Michael, der Vergleich mit dem Schweizer Taschenmesser finde ich treffend. So mache ich es auch, wenn ich nichts Professionelles plane, so wie ich auch tatsächlich ein paar sehr schöne Survival Schweizer Taschenmesser mein eigen nenne. 🙂 Die speziellen Schnitzsets entsprächen z. B. einer professionellen Digitalkamera. Liebe Grüße aus der Schweiz! Evelyne

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