Alle Artikel in der Kategorie “Allgemein

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Ist Dein Kleiderschrank minimalistisch?

Handsome bearded mature businessman in classic shirt and glasses is adjusting his tie, on a gray background

© VadimGuzhva – Fotolia.com

Ich glaube, dass es bestimmt auch noch einige Menschen geben wird, die definitiv weniger Kleidungsstücke besitzen als ich, aber trotzdem kann ich sagen, dass mein Kleiderschrank minimalistisch ist.

Ich habe 2 Jeans 3 Sporthosen T-Shirts für 10-14 Tage und für ein paar Tage weniger Socken und Unterwäsche, dazu gibt es dann noch 2 Hoodies, einen kompletten Anzug, eine Jacket, 3 Hemden und das war es schon im groben ganzen.
Ich komme sehr gut damit klar. Ich besitzt tatsächlich keine Pulli oder Pullover und komme mit der Zwiebellook Variante (T-Shirt + Hoodie + Jacke) immer gut aus.

Zum Thema Kleiderschrank kann ich euch auch einige Tipps geben . Der wichtigste ist glaube ich, zunächst sich von Allem zu trennen, was nicht mehr passt oder kaputt ist. Das ist ein sehr harter Prozess. Man denkt immer, oh da werde ich doch sicher in ein paar Monate wieder rein passen. Aber diese paar Monate sind meist Jahre und selbst dann ist noch nicht gesagt, das man nach einer so langen Zeit die Dinge auch noch wirklich mag.

Mit diesem vorgehen kann man schon einmal rund 20 Prozent der vorhandenen Kleidung minimalisieren.

Ein weiterer Tipp ist auch, dass man sich einfach mal damit auseinandersetzen kann, ob man die ganze Zeit als Werbetafel herumlaufen möchte. Viele Shirts und Oberteile beinhalten Namen von Bekleidungsmittelfirmen oder belanglose zusammengewürfelte Aussagen, die auch nur auf den ersten Blick witzig und später langweilig bis nervig sind.
Damit will ich nicht sagen, dass wir jetzt alle in einem monotonen Einheitslook rumlaufen sollen, es soll lediglich ein Denkanstoß sein.

Am Ende geht es darum, nur noch eure Lieblingsteile zu tragen und, wenn ihr den Kleiderschrank öffnet, nicht mehr viel nachdenken zu müssen, was ihr jetzt herausnehmt.

Ich möchte euch an der Stelle in sichere Hände übergeben und auf the organized cardigan verweisen. Sunray schreibt über diese und auch andere Themen und wenn ihr fragen zum Thema Gaderobe habt, seid ihr bei Ihr gut aufgehoben.

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

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Was finden andere an mir unminimalistisch

Bearded guy with cappuccino browsing in laptop

© pressmaster – Fotolia.com

Mir fallen dazu direkt einige Dinge ein.

Mein Macbook Air empfinden viele als unminimalistisch. Vor und 6 Jahren habe ich mir mein erstes gekauft und vor etwa einem Jahr ein neues. In der ganzen Zeit davor hatte ich keinen Laptop oder PC den ich für 5 Jahre genutzt habe, weil einfach irgendwann das Lebensende des Produktes gekommen war, oder er einfach einen massiven defekt hatte. Daher ist es für mich immer ein zweischneidiges Schwert. Ja Apple Produkte sind teuer und man zahlt natürlich nicht nur für Qualität sondern auch für den Namen und den damit verbunden durch Werbung suggerierten Lifestyle. Für mich ist die Rechnung, auch als Minimalist allerdings aufgegangen. Ich habe zu Haue einen Tower mehr, mit Bildschirm und der ganzen Peripherie wie Maus, Tastatur, USB Hubs und so weiter.

Außerdem ist es mein Auto, welches immer mal wieder Thema ist. Ich fahre rund 50 km (einfache Strecke) zur Arbeit. Bis jetzt bin ich noch nicht näher an die Arbeit gezogen und wie viele von euch wissen, habe ich auch eine weile den Weg zur Arbeit autofrei bestritten. Die Zeitersparnis mit dem Auto ist allerdings deutlich größer. Ein Auto bedeutet für mich auch einfach ein stück Freiheit und Flexibilität, welche ich mir aktuell leiste. Das wird bestimmt nicht immer so bleiben und irgendwann wird es für mich auch wieder eine Autofreie Zeit geben. Ich spiele auch mit dem Gedanken mir dann in dieser Zeit eine BahnCard 100 anzuschaffen und mehr via Zug zu verreisen. Bis dahin bleibt aber das Auto Bestandteil meines Lebens.

Auswärts Essen: Ich mag es einfach ab und zu mit Freunden auch auswärts etwas essen zu gehen oder manchmal auch für das schreiben eines Blogartikels meine Umgebung zu verändern und dann in einem Café zu schreiben. Natürlich könnte ich auch mehr zu Hause kochen und vielleicht den Platz, an dem ich schreibe, etwas gemütlicher gestalten, damit ich ihn immer nutze. Aber für mich ist es, wie das Auto ein Stück Lebensqualität, auf die ich nicht verzichten möchte.

Pakete vom online Versandhändler: Die letzten Tage überschlagen sich die Meldungen, das dieses Jahr das Paketaufkommen weiter gewachsen ist und die letzte Meile zwischen Paketzusteller und Endverbraucher zur Zerreißprobe wird. Warum kaufe ich eigentlich online? Das liegt auf der Hand, es ist schnell, einfach und ich muss nicht extra an meinem freien Tag in die Stadt, weil mein Arbeitgeber es toleriert, dass private Pakte auf der Arbeit empfangen werden dürfen.Es ist also, Bequemlichkeit. Trotzdem muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass die letzten 3 Jahre meine Onlineeinkäufe stetig fallen und die Anzahl der Bestellungen weniger werden. Meine Kollegen ziehen mich auch damit öfter mal auf. Oh, der Minimalist hat wieder bei XY bestellt…

Ich hoffe ihr seid jetzt nicht allzu geschockt.  Ich find es einfach wichtig, ehrlich damit umzugehen und sich diese Dinge auch bewusst zu machen. Ich sehe viele der Punkt auch ein Stück weit kritisch und hinterfrage sie. Welche Wege muss ich wirklich mit dem Auto machen?  Muss es jetzt ein Essen außer Haus sein? Kann ich dieses Produkt nicht noch etwas länger nutzen?

 

Wie ist es bei euch! Was würden andere bei euch als unminimalistisch sehen!

 

Hier findet Ihr den Beitrag von Kerstin und Daniel

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Minimalismus Filme / Dokus

www.mystuffmovie.de

Bei der Frage habe ich zuerst gedacht. Mh, da gab es ja eigentlich nur den Film von the Minimalists. Aber das stimmt gar nicht. Die beiden haben es durch ihre extreme Präsenz einfach geschafft, ihren Film sehr in den Vordergrund zu bringen. Ich finde den Film grundsätzlich zwar spannend, wer ihn noch nicht gesehen hat, kann ihn zum Beispiel über Netflix finden. Allerdings ist dieser Film schon eher fürs Kino gemacht. Er ist zwar spannend und unterhaltend und ich mag auch die Interviews, allerdings gibt es noch einen anderen Film, den ich als viel intensiver empfunden habe. Und zwar ist das MY STUFF.

Hier habe ich über diesen Film bereits etwas geschrieben.
Er ist einfach unglaublich toll. Ich mag das Experiment und den Verlauf sehr gerne und würde mich freuen, wenn ihr mir mal eure Empfindungen erzählt, die ihr bei diesem Film hattet.

Die größte Quelle für Minimalismus in bewegter Bildform ist allerdings für mich gerade YouTube. Damit meine ich, noch nicht mal, die vielen V-Logs der letzten 2-3 Jahre, sondern die Möglichkeit Blogger auch einmal vor der Kamera zu sehen.
In meinen Minimalismus Anfängen um 2011 habe ich immer wieder den Blog von Leo Babauta gelesen. Es gibt diverse Interviews auf YouTube, die einfach zeigen, wie entspannt er mit dem Thema, Persönlichkeitsentwicklung umgeht. Er ist kein Mensch der lauten Töne und sein Wissen ist unglaublich toll. Falls ihr ihn noch nicht kennt, lest doch mal ein bisschen quer.

 

hier findest du den Beitrag von Kerstin  und Daniel

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das beste Minimalismus Buch

© Markus Haack – Fotolia.com

Das beste Minimalismus Buch. Ist eigentlich das Buch, was ich selbst noch nicht geschrieben habe. Dieser Satz hört sich jetzt erst einmal furchtbar egoistisch an. So ist er aber gar nicht gemeint. Es gibt nicht das Minimalismus Buch. Egal ob ich jetzt eins der ersten Bücher von Leo Babauta nenne oder Marie Kondo bzw simplify your life. Alle spiegeln ein paar Aspekte wieder, aber eben nicht alles.
Ich glaube das es gute und schlechte Bücher gibt in dem Bereich. Leider gibt es einige Trittbrettfahrer, die über Amazon das schnelle Geld wittern und Bücher für ein paar Euro einstellen, die schlecht sind. Und es gibt Wiederrum tolle Bücher, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Heute, mit bald 7 Jahren Minimalismus Erfahrung, weiß ich, welche Bücher ich zu welcher Zeit gebraucht habe. Ich kann euch gerne in 2018 mal einige Bücher vorstellen und erzählen, was ich an welchem gut finde. Aber nur eins zu nennen, geht schlicht weg einfach nicht.
Minimalismus wird mit so vielen Dingen assoziiert. Egal ob Zero Waste / Nachhaltigkeit / clean eating / Persönlichkeitsentwicklung / Konsumkritik / sozialer Wandel / ausmisten und vielem mehr. Es gibt Bücher für jeden Teilbereich. Für mich kann ich sagen, es ging vom Ausmisten über Persönlichkeitsentwicklung zu Nachhaltigkeit und dann wieder aktuell mehr zur Achtsamkeit.

Deswegen wäre für mich das beste Buch eins gewesen, welches diese Reihenfolge abbildet. Aber so ein Buch gibt es nicht. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken auch ein Buch zu schreiben. Das wird allerdings dann ein großes und langes Projekt. In 2018 geht es bei mir wieder regelmäßig auf dem Blog weiter und ich werde mehr auf YouTube machen. Darauf freue ich mich schon sehr, obwohl ich auch schon Respekt habe vor der Kritik und den Anforderungen, die dort auf mich warten.
Aber wer weiß, das Buchprojekt steckt noch irgendwo in mir.

Wir können es ja so machen, dass ihr einfach mal mit Büchern kommentiert, die ihr gelesen habt und auch vor allem WARUM diese Bücher gut waren. Egal ob es jetzt der oder die Autor(in) war oder ein Teilaspekt, die Gestaltung oder etwas anderes.

Hier findet ihr die Artikel von Daniel und Kerstin.

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Was bin ich nicht losgeworden, obwohl ich es wollte?

© Sergione – Fotolia.com

Heute mal wieder eine Frage, die viele von euch, genau wie auch mich, treffen wird. Wahrscheinlich hat jeder schon aufgrund der Überschrift ein Ding im Kopf, welches ihn seit geraumer Zeit beschäftigt. Etwas was noch verschwinden soll, wo aber die finale Kraft oder Motivation nicht hoch genug war.

Diese Situation kann man auch auf ganz andere Lebensumstände übertragen. Wir zweifeln obwohl wir schon eine Entscheidung getroffen haben und kommen nicht ins handeln. Egal ob es um das beenden einer Beziehung geht, ob wir den Chef nach mehr Gehalt fragen wollen, oder ein unangenehmer Arzttermin vor uns liegt, der sich auf magische Weise immer weiter nach hinten schiebt.

Wenn wir die Hürden nicht zu hoch setzen, können wir es schaffen, auch hierbei eine Art von Gewohnheit zu etablieren, die uns dabei hilft, bei den schwierigeren Dingen auch konsequenter diese Entscheidungen in die Tat umzusetzen. Ähnlich wie beim Krafttraining wächst unser Muskel für Entscheidungen und Handlungen.

Aber jetzt mal zurück zu Konkreten Gegenständen auf die das noch bei mir zutrifft. Meine Schlafcouch kann jetzt endlich mal weg. Das neue Bett steht schon seit geraumer Zeit im Raum und wird auch aktiv genutzt, aber den Aufwand, der natürlich gar nicht so groß ist, habe ich bis jetzt gescheut.
Außerdem gibt es im Keller noch einen defekten Heimtrainer, der den Weg in die Elektro Entsorgung finden muss. Sowie eine alte Kühltruhe, die ungenutzt und vom Strom getrennt auf ihre Entsorgung wartet.

Also ihr Lieben da draußen! Haben wir einen Deal? Bis ende des Jahres werden wir alle eins dieser größeren Dinge los!

Mich würde auch sehr interessieren, was es bei euch ist. Es muss ja auch kein großes Ding sein, wie bei mir, sondern etwas, was emotional sehr aufgeladen ist und wo das Herz dran hängt.

Hier findet ihr den Beitrag von Kerstin und Daniel zum 6. Dezember.

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Wo habe ich noch nicht ausgemistet und wo von habe ich zu viel?

© Nejron Photo – Fotolia.com

Wo sind sie nun, die dunklen Ecken, die man vergisst, wenn man mit dem Ausmisten schon etwas fortgeschritten ist? Ich denke, das diese Frage auch sehr individuell ist und das man sie auch nicht unbedingt auf physischen Besitzt beschränken muss.

Aber fangen wir erst einmal damit an. Es gibt in meinem Keller noch ein paar Dinge, die ich nicht angefasst habe. Zum einen weiß ich, das dort noch ein defekter Heimtrainer und eine kleiner Gefrierschrank auf ihre artgerechte Entsorgung warten.

Zum anderen gibt es dort noch 2 Kisten, die ich anpacken müsste. Vielleicht genau das richtige um zwischen den Jahren auch dort einen großen Schritt nach vorne zu machen!

Und wovon habe ich nun zu viel? Die letzten 2 Jahre habe ich mich im Thema Sporternährung und Fitness etwas zu viel von der Werbeindustrie blenden lassen und mir zu viel an Nahrungsergänzung angeschafft. Heute ärgere ich mich darüber, weil ich einer Lüge aufgesessen bin. Werbung verkauft uns oft Dinge als etwas notwendiges obwohl es sinnvolle, günstigere und bessere Alternativen gibt. Außerdem habe ich Ergänzung mit Basis verwechselt und dachte, das ich clever bin und eine Abkürzung nehmen könnte. Irgendwie steckt dieser Wunsch glaube ich in vielen von uns verborgen. Wir suchen nach einem schnelleren, effektiveren Weg und sind dann einfach nicht offen für die Wahrheit oder Ratschläge von anderen Menschen.

Wichtig ist aber bei diesem Punkt, dass man irgendwann die Kurve bekommt. Ich müsste ja gar nicht darüber öffentlich schreiben, tue dies aber trotzdem, aus dem Grund, dass ich euch zeigen will, das ich auch nach 6 Jahren Minimalismus nicht perfekt bin und das ihr das auch nicht sein müsst. Ich glaube es war Konfuzius, der gesagt haben soll, wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. In diesem Sinne zu handeln und den zweiten nicht zu begehen finde ich immer noch besser, als sich selbst in die Tasche zu lügen.

Seid heute einfach mal ehrlich zu euch und Fragt euch, wovon habe ich zu viel und vor allem: Warum?

Wenn ihr mögt, teilt doch gerne die Antworten hier in den Kommentaren.

 

Hier findet ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

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3.12.17 – Verkauft und doch wieder gekauft

Heute soll es einmal um die Frage gehen, was ich denn so alles losgeworden bin und was davon wieder den Weg zurück in meine Wohnung gefunden hat. Und natürlich soll es auch darum gehen, welche Konsequenzen das Ganze für die Zukünftigen Gegenstände hat, die ich noch ausmisten möchte.

Wie viele von euch wissen bin ich sehr viele Dinge am Anfang los geworden, Medien, Kleidung, Küchenutensilien und vieles mehr. Trotzdem gab es aber auch das ein oder andere, welches den Weg zurück gefunden hat.

Das Bild des Artikels zeigt schon eins dieser Dinge. Einen Kopfhörer. Ich hatte früher mal einen Bluetooth-Kopfhörer und dachte, dass ich doch mit dem anderen ,kabelgebundenen weit genug komme. Aber es gab immer wieder Situationen, wo ein Kabel gestört hat. Deswegen habe ich nun seit letztem Weihnachten wieder einen solchen Kopfhörer. Auf Reisen und immer auch mal wieder im Büro oder zu Hause hat er mir gute Dienste geleistet.

Die anderen Dinge betreffen meine Heimbar. 2013 habe ich darüber geschrieben, wie ich mich davon verabschiedet habe. Doch auch hier kam es wieder dazu, dass ich meine damalige Entscheidung überdacht habe und nun doch wieder eine eigen „Bar“ besitze. Genau wie damals finde ich es wichtig zu betonen, das der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol sehr wichtig ist und das hier keinen Anstiftung zu einem höheren Konsum bedeuten soll.

Ich finde es geht aber gar nicht so sehr um die Beispiele, sondern darum, was man daran ableiten kann. Zum einen kann ich sagen, das nur ein minimaler Buchteil dessen, was ich losgeworden bin, zurück gekommen ist.

Daraus kann man schließen, dass man nichts behalten sollte, für den Fall, das man es irgendwann mal wieder braucht. Um diese Schwelle bewusst niedrig zu halten, kann man sich auch überlegen, wie schnell man viele Dinge wiederbeschaffen kann und somit auch kein Grund mehr übrig bleibt, diese Dinge noch länger zu behalten.

Der zweite Punkt ist, man sollte sich auch nicht deswegen verurteilen oder allzu schlecht fühlen. Natürlich habe ich mich schon ein bisschen geärgert. Aber das ist nun alles auch wieder verraucht.

Wie ist es bei euch? Was habt ihr losgelassen und doch wieder zurück geholt?

 

Hier finde ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

 

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AnfängerTipp

© Coloures-pic – Fotolia.com

Wenn ich dir nur einen Tipp geben sollte, wenn du dich auf den Weg machst, in ein minimalistischeres Leben, dann ist es dieser.

Finde deinen eigenen Weg! 

Das Internet ist mittlerweile voll von Minimalismus Blogs, V-Logs, Tipps, Ratgebern und Kursen. Ich habe in einer Zeit angefangen mich damit zu beschäftigen, wie es nur wenig darüber zu lesen gab. Ich musste mir selbst viele Gedanken machen und habe meinen eigenen Weg gefunden.

Deswegen ist mein wichtigster Tipp: Hinterfrag dich selbst. Kopier nicht nur ein Programm, weil es alle machen, sondern finde deinen ganz eigenen, persönlichen, Weg. Auch dein persönliches Tempo und vergleich dich weniger mit anderen.

Ich weiß, wie schwer das fällt. Ich mache das selbst leider noch viel zu oft. Diese ständigen Vergleiche, dieses suchen, nach einer Abkürzung oder die Verwendung von zu viel Geld auf diesen Umstand.

Vielleicht muss man manche Fehler auch einfach öfter machen, um daraus dann letztendlich lernen zu können. Warum erzähle ich dir das nun? Es geht mir einfach darum ein ehrliches Bild zu zeichnen und kein perfektes, getrimmtes, Hochglanz Bild, was nur noch ein Schatten meiner selbst wäre.

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass du dir keine Inspiration mehr holen solltest oder diesen Adventskalender nicht mehr weiter lesen sollst. Aber ich bekomme so viele Fragen in der letzten Zeit, die sich darum drehen, wie man Anfängt und welches Programm das Beste ist.

Und wenn ich eins in meinem Leben lernen musste, dann ist es, einfach anzufangen.

Natürlich kann ich dir auch noch viel konkretere Tipps geben, wenn du  also gerade an einem Punkt hängst, dann schreib mir doch eine Email oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Wie sehen es denn die anderen Blogger? Was wäre so ein Anfänger Tipp, den ihr teilen würdet.

Bis Morgen zum dritten Türchen,

Euer Michael

Hier findet Ihr die Beiträge von KERSTIN & DANIEL

Back view of handsome young businessman in casual clothes and eyeglasses writing in his notebook while lying on couch at home
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Raus aus der Komfortzone

Die  letzten Monate habe ich es mir in meiner Komfortzone viel zu gemütlich gemacht. Was wollte ich nicht alles tun? Wieder regelmäßig bloggen, Gewicht reduzieren, das Blog redesign fertigstellen und den Minimalismus in meinem privaten Bereich auf eine neue Stufe stellen.

Was soll ich sagen? Ich habe es mir in letzter Zeit einfach zu bequem gemacht und bin in Mustern drin geblieben, die zwar sehr angenehm waren, die aber auch meine persönliche Weiterentwicklung verhindert haben.

Der erste Schritt zur Veränderung ist mit Sicherheit die Einsicht gewesen, dass ich etwas ändern muss. Das Gefühl von Zufriedenheit hat sich in der Komfortzone nur bis zu einem gewissen Maß eingestellt. Von Glück brauchen wir an dieser Stelle gar nicht reden. Ich bin jetzt allerdings an einem Punkt gekommen, wo ich es leid bin, den Status quo weiter zu akzeptieren. Ich weiß ja, wie anders ich mich in der Zeit gefühlt habe, als ich regelmäßig etwas für meinen Körper getan habe, wöchentlich geboggt habe und einfach ein Stück weit intensiver gelebt habe.

Die Phase nach der Einsicht habe ich immer so lange ausgedehnt, bis nichts mehr von ihr da war. Ich rede hier von der Vorbereitung. Ich kann mich herrlich in Vorbereitungen verlieren. Ich lese 50 Bücher zu einer Sportart ohne jemals einen Fuß in einen Verein gesetzt zu haben. Ich male mir aus, wie schön es wäre, wieder so regelmäßig zu bloggen, wie vor einem Jahr und ich brauche jetzt noch diese 5 Superfoods um mit meiner Ernährung wirklich durchstarten zu können.

Das ist natürlich alles Bullshit. Der größte Punkt ist, dass ich ins Handeln komme. Weg von der Theorie, weg von dem Planen, hin zu der Umsetzung.

An dieser Stelle möchte ich einigen Mensch, für sehr intensive und ehrliche Gespräche, danken, die mir geholfen haben jetzt ins Handeln zu kommen.

Der beste Weg die Komfortzone zu verlassen ist, sie immer und immer wieder, ein Stück weit zu verschieben.

Konkret heißt das bei mir, dass ich ab nächster Woche wieder mit Sport einsteige. Jede Woche 60 Minuten. Außerdem habe ich mich noch für ein Seminar von Christian Bischoff angemeldet und bin gespannt auf dieses Event im September. Und es wird wieder wöchentlich Blogbeiträge hier auf Minimalismus & leben geben.

Wichtig für das Verlassen war auch, dass ich mir bewusst gemacht habe, was mich eigentlich zurückhält. Meist sind es ja limitierende Glaubenssätze und Ängste. Ich habe Angst vor dem Versagen, Angst vor Fehlern und Rückschlägen und Angst davor, wie mein Umfeld darauf reagiert. Ich denke ich habe auch Angst vor dem „Peter und der Wolf Szenario“, das sich Menschen abwenden und mich nicht unterstützen, weil sie nicht an mich glauben.

Das interessante an diesen Ängsten: Die meisten davon verschwinden, wenn ich einfach bei mir bleibe. Bei mir und meinen Zielen. Warum sollte ich mich denn von der Meinung anderer abhängig machen oder dadurch limitieren lassen?

Der Einzige, der für meinen Erfolg wirklich verantwortlich ist, bin I C H.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein großartiges Wochenende. Vielleicht mögt ihr in den Kommentaren etwas darüber schreiben, wie ihr eure Komfortzonen verlassen habt.

 

Closeup on a man slamming his fist on a wooden table
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Wie geht es weiter?

Wie vielen von euch aufgefallen ist, war es die letzten Monate auf dem Blog sehr ruhig. Genauer gesagt sind in den letzten 6 Monaten nur 9 Artikel veröffentlicht worden. Deshalb habe ich mir in den vergangenen Wochen sehr oft die Frage gestellt, wie es weitergehen kann und warum ich keine Lust mehr hatte etwas zu schreiben.

Ich beschäftige mich seit 6 Jahren mit Minimalismus. Viele Dinge sind für mich gelöste Baustellen und ich möchte ungern erneut über Dinge schreiben, die ich in der Vergangenheit erlebt habe. Minimalismus ist und wird auch immer ein Teil von mir sein. Ich habe durch die Beschäftigung mit diesem Thema viele wertvolle Erkenntnisse für mich selbst erfahren. Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt und das Leben von einigen von euch verändert.

All diese Dinge werden auch weiter passieren. Allerdings werde ich den Blog für weitere Themen öffnen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Minimalismus auch nach dem Aussortieren weitergeht. Es gibt so viele Strömungen im Minimalismus, egal ob wir über Design, Kunst, Nachhaltigkeit oder DIY reden, der Kern ist doch immer der gleiche.

Die Idee dieses Blogs war immer, dass ich etwas in meinem Leben entdecke, darüber schreibe und damit in Austausch mit anderen Menschen komme.

Wer übrigens glaubt, dass ich in den letzten Monaten nur Däumchen gedreht habe, liegt komplett falsch. Unter anderem habe ich mit Daniel insgesamt 22 Podcastfolgen (10 Minimalismus Podcasts & 10x WJGF) aufgenommen, ich war auf über 10 Minimalismus Stammtisch in ganz Deutschland zu Gast, wieder einmal mit Minimalismus im WDR, zu Gast im Kontravers Podcast und in die Organisation der Minimal Kon 2017 involviert (das jährliche Minimalismus Treffen, welches ich 2012 ins Leben gerufen habe). Das alles habe ich gemacht trotz einer 40h Arbeitswoche und noch einigen anderen Dingen, die ich hier aber nicht in der Tiefe ausführen möchte.

Wie geht es also nun weiter?

Aus „Minimalismus leben“ wird Minimalismus & leben. Um einfach zu verdeutlichen, dass es  hier nicht nur um Minimalismus geht, sondern auch um Dinge, die das Leben an sich betreffen. Ich werde bis Juli das Design des Blogs umbauen, so dass es einfacher wird, Artikel nach speziellen Kategorien zu filtern. Ich habe festgestellt, dass neue Besucher nur einen Bruchteil der 370 Artikel lesen.

Themen, die mich zur Zeit beschäftigen sind:

Mich auf den Weg zu machen und innerhalb der nächsten 2 Jahre 50 kg Gewicht zu verlieren. Dies mag für viele trivial sein, einfach weniger essen, mehr Sport und fertig. Allerdings haben meine persönlichen Erfahrungen der  letzten 10 Jahre gezeigt, dass an diesem Thema viel mehr hängt. Es geht um innere Glaubenssätze, Gewohnheitsänderung, Perfektionismus, Resilienz und vieles mehr.

Ich werde mich bei YouTube versuchen. Ich habe wirklich Lust darauf Videos zu machen und mit der  Zeit darin besser zu werden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass in diesem Bereich viel positives passiert. Außerdem finde ich es spannend, mich mit den technischen Aspekten (Kamera, Ton, Schnitt, Audio) auseinander zu setzen.

Durch den Blog konnte ich einigen Menschen helfen etwas in ihrem Leben zum Positiven zu verändern. Ich möchte gerne mehr in diesem Bereich tun können und beschäftige mich deshalb sehr mit dem Themenkomplex Coaching, das heißt Motivation, Gewohnheitsänderung, innere Stärke aufbauen und ein positiveres Leben führen. Wahrscheinlich erst einmal um meine eigenen Ziele umzusetzen, aber auch um euch aktiv helfen zu können, wie auch immer das dann aussehen wird.

 

Und natürlich wird es auch um Minimalismus gehen. Ich gestalte gerade meinen Wohnraum um und bin verwundert, wie viel Dinge doch noch zu viel sind. Außerdem hinterfrage ich mein Nutzungsverhalten von Sozialen Netzwerken und mein Auto. Irgendwie geht es immer weiter

Nun noch eine Abschließende Frage an dich!

Was hältst du von diesem Umbau und den neuen Themen?