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die Dinge geregelt bekommen

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Festgefahren? Mach mal Pause

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Jeder kennt diese Situation, wir sitzen am Büro oder zu Hause und sind in einer Situation völlig festgefahren. Wir wissen einfach nicht mehr weiter und die Gedanken Kreisen immer mehr um das Problem. Wir sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und bräuchten an dieser Stelle den Abstand von ein paar Tagen, Feedback von einem Kollegen oder den entscheidenden Geistesblitz.

Was kann man in diesem Fall tun?
Ich würde jedem zur kleinen Pause raten. In der man sich aktiv mit anderen Dingen beschäftigt. Nur wenige Menschen können auf Anhieb die 5 Minuten Pause nutzen, um zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Natürlich kann man sich in einigen Monaten dieses Herunterfahren auf Knopfdruck erlernen und sollte dies auf jeden Fall auch tun. Was aber, wenn wir noch nicht so weit sind?
Mach etwas anderes und damit meine ich nicht einen Tee kochen, den ganz auf und ab schlürfen, sondern etwas wirklich anderes.
Lös einen Zauberwürfel, hör dein Lieblingslied, geh den Gang rückwärts, lauf die Treppen rauf und runter. Wenn dir nichts einfällt, was verrückt genug ist, dich raus zu reißen, dann musst du eine Tätigkeit aufnehmen, die deine volle Konzentration fordert.
Du könntest Jonglieren, 30 Zahlen addieren oder Stadt Land Fluss mit außergewöhnlichen Buchstaben spielen. Ich hoffe das Konzept, etwas völlig anderes zu tun, ist rüber gekommen.
Also anstatt das nächste Mal Schokoriegel, Traubenzucker und Kaffee zu nutzen, versuch es doch einmal mit der kleinen Pause.

Wie gehst du mit diesen blockierenden Situationen auf der Arbeit oder zu Hause um? Was bringt dich komplett raus und was gibt dir Kraft weiter zu machen?

Über das Thema Auszeit habe ich schon im Juli einen Artikel verfasst. Diesen findest du hier

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Gewohnheiten ändern

Der Weg zum Minimalismus besteht aus einer Reihe von Gewohnheitsänderungen, die zwar individuell verschieden sind, aber doch auch Gemeinsamkeiten beinhalten.

Jeder, der schon einmal versucht hat eine Gewohnheit zu ändern, weiss das dies nicht sehr einfach ist und man gerne wieder in alte Muster zurück fällt und dann nicht mehr die Motivation findet am Ball zu bleiben, man Ärgert sich vielleicht so sehr über das brechen der neuen Gewohnheit, dass man ganz aufgibt.

Hier nun ein paar Tipps wie Sie es erfolgreich schaffen neue Gewohnheiten in Ihr Leben zu integrieren.

1. Nehmen Sie sich nur eine Gewohnheit auf einmal vor.
Es ist mal Wieder kurz vor dem Jahreswechsel und Sie wollen mal wieder ein besserer Mensch werden? Vergessen Sie es, sie werden nicht direkt Sporttreibende, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit für die Familie haben und sich komplett ändern nur weil das Jahr bald am Anfang steht. Unter dem Stichwort Single Tasking finden Sie viele weitere Informationen, wie sinnvoll es ist nur eine Sache auf einmal zu erledigen.

2. Rückschritt als Chance verstehen
Das Brechen mit der neuen Gewohnheit sollte man zwar ganz klar zur Kenntnis nehmen und versuchen zu vermeiden, aber es ist nicht nötig in Selbstzweifel zu versinken oder das ganze Unterfangen abzubrechen. Wenn Sie z.B. weniger Fernsehschauen möchten, sagen wir nur noch 1-2 Stunden die Woche und diese Woche kam es dazu dass sie 5 Stunden geschauten haben, machen Sie sich einfach klar, dass auf lange Sicht gesehen, dies nur ein kleiner Ausreißer war. Gleiches gilt für mehr Sport, mehr Zeit für eine wichtige Baustelle in Ihrem leben und vieles weitere.

3. Nicht denken, handeln!
Viele Menschen verlieren sich in der theoretischen Planung Ihrer neuen Gewohnheit so sehr, dass Sie vergessen anzufangen. Nicht was ein Mensch sagt zeichnet Ihn aus, sondern was er tut. Deswegen fangen Sie, nach einer kurzen Phase der Zielsetzung, direkt an.
So wie wir gelernt haben zu schwimmen oder Fahrrad zu fahren, können wir auch neue Gewohnheiten erlernen.

4. von einer Gruppe tragen lassen
Wenn Sie etwas erreichen wollen ist es sehr gut sich mit Menschen zu umgeben die ähnliche Ziele haben, wie Sie. Wollen Sie Minimalist werden, kommentieren Sie Artikel oder schreiben Sie Minimalisten an, oder Menschen die auf dem Weg sind. Sie werden erfahren, dass auch andere ähnliche Probleme damit haben Gewohnheiten zu ändern. Gemeinsam sind wir stark.

5. Überprüfen
Der Vorsatz alleine wird nicht helfen, eine neue Gewohnheit zu etablieren, wir brauchen ein Instrument um festzustellen wo wir gerade stehen und wie weit wir noch brauchen. Das kann aber auch ganz praktisch eine viertel Stunde Zeit am Abend sein, die man sich mit einer Tasse Tee nimmt, um zu überprüfen wo man gerade steht.

Über weitere Punkte in den Kommentaren auf www.minimalismus-leben würde ich mich sehr freuen

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Eingänge reduzieren

Um tiefer ins minimalistische Leben einzutauchen habe ich in den letzten Tagen einige Blogs und Seiten durchforstet und bin bei der GTD Methode von David Allen auf etwas für mich zentrales gestoßen.
Eingangskörbe reduzieren.
Was ist nun so ein Eingangskorb. Es geht um den Briefkasten, die EmailPostfächer, die Eingangsnachrichten bei Sozialen Netzwerken und messengers wie icq, msn und so weiter.
Ich würde noch die SMS auf dem Handy dazu zählen.
Es geht darum die Anzahl der Eingangskörbe so zu minimieren, dass wir so wenig wir möglich, aber so viele wie nötig erhalten.
Konkret heißt das: Muss ich wirklich bei Facebook, Google+, WKW, Xing, Twitter, LinkedIN, StudiVZ, MeinVZ und den ganzen anderen Social Networks angemeldet sein.
Brauche ich Mr. Wong, Google und Evernote um meine Lesezeichen zu behalten oder reicht mir auch das LesezeichenArchiv eines Browsers.

Muss ich wirklich jede alte Email Adresse mit durchziehen, oder sollte ich die ein oder andere Löschen und alle Emails in einem zentralen Postfach zusammen fassen.

Konkret konnte ich mich damit von 4 Netzwerken und 3 Email Adressen trennen, sowie von 2 Social BookmarkDiensten und einigen uralten Lesezeichen.
Für einen Zeitaufwand von nicht einmal 2 Stunden ist dies schon ein guter Anfang.
Morgen soll es nun darum gehen, was wir in diesen Körben überhaupt haben möchten

In Kategorie: Zeit
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single tasking – auf eine Aufgabe konzentrieren

Wir widmen uns nun einer Aufgabe. Das kann das Beantworten von Emails, Kochen, oder ein Buch lesen sein.

Weil wir es gewohnt sind uns von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen, sollten wir uns dieser Ablenkungen vor dem Begin unserer Aufgabe bewusst werden und diese wenn Möglich elemenieren.
Wenn wir zum Beispiel unsere Email Posteingang durcharbeiten, sollten wir unser Telefon und Handy nicht beachten. Außerdem sollten alle anderen Programme, auch Messenger und Browser geschlossen sein.
Durch die Konzentration auf eine Sache gewinnen wir einiges. Wir können diese Aufgabe schneller und effektiver erledigen.
Ein weitere Bedingung für das single Tasking, sollte sein, dass wir erst aufhören, bis wir komplett fertig sind. Beim Kochen versteht sich dass von selber. Beim Buch lesen kann dies zu Problemen führen und wir sollten uns im Vorhinein ein Limit setzen. Sei es ein Zeitliches, oder eine gewisse Anzahl von Seiten oder Kapiteln.
Falls eine Aufgabe zu groß ist um diese an einem Stück zu erledigen, unterteilen Sie diese in kleinere Schritte und bearbeiten Sie diese Schritte nach der single Tasking Methode.
Sie wissen ja,

Der längste Weg, beginnt mit dem ersten Schritt.

Weiterführende Informationen zu dieser Methode finden Sie unter dem Stichwort Promodoro Zeitmanagment oder Single Tasking