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es ist nie zu spät

copyright - Michael Klumb

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Minimalismus lässt uns durch seine Reduziertheit wieder erkennen, wo wir eigentlich hinwollen. Viele führen ein Leben von Tag zu Tag oder von Monat zu Monat und verlieren den Bezug zu sich selbst.

Wir haben uns vielleicht einmal in der Jugend gewünscht einen Beruf auszuüben, der uns voll auf begeistert. Es ist, egal ob wir Busfahrer, Arzt, Bauer oder Pilot werden wollten, irgendwann wurde dieser Traum relativiert. Man hat mit anderen Menschen darüber gesprochen, mit Eltern, Verwandten oder freunden und Ablehnung erfahren. „Kannst du das Wirklich?“ ,“Beruf X ist doch auch etwas tolles mit Zukunft“, „Davon wirst du keine Familie ernähren können“. Ich kann nur alle Bewundern die in diesem Moment standhaft geblieben sind. Vielleicht bist du es nicht und denkst gerade darüber nach, was wäre, wenn du diesen Beruf gewählt hättest, wie sähe dein Leben jetzt aus, wärest du jetzt glücklich?

Ich kann dir nur sagen, dass es nie zu spät ist, das zu tun, was du aus tiefstem Herzen und mit Überzeugung machen willst. Egal wie groß die Hürde ist, ob es ein Studium, eine Ausbildung, oder etwas anderes sein sollte, du kannst es schaffen.

Ich weiß für mich, dass ich sehr gerne mit Menschen zu tun habe. Ich mag den Dialog, den Austausch und Menschen zu helfen.Ich sage nicht das Minimalismusmus der einzige Weg ist, um persönliche Freiheit zu erreichen und sich über seine Ziele im Klaren zu werden.

Vielen reicht dafür eine Auszeit, machen sogar nur eine halbe Stunde, eine Tasse Tee und ein Blatt Papier.Wie sieht es in Deinem Leben aus? Ist dein Beruf im Einklang mit dem, was du bist und sein möchtest?  Wenn nicht, kann Minimalismus dir helfen zu erkennen, wo du hin willst.

4 Kommentare

  1. Simon

    Zu erkennen, was genau man wirklich in seinem Leben erreichen möchte ist eigentlich schon das größte Problem. Und da gebe ich dir Recht: Minimalismus hilft durch die strukturierte Einfachheit und Klarheit wirklich dabei dieses Ziel zu erkennen!
    Ich selbst habe ein Studium abgebrochen und danach erst gefunden, was ich wirklich machen will. Und welch Überraschung: Genau zu dieser Zeit habe ich damit begonnen, meine Besitztümer zu minimieren…
    Zufall…ich deke nicht!

  2. Genau, es ist nie zu spät! Ich hab meinen eigentlich bis zur Pensionierung (von anderen) vorgesehenen Weg als Beamtin vor 4 Jahren mit 31 verlassen (siehe Link) und bin nun endlich glücklich und entscheide nun endlich auch für mich selbst. Ich finde, jeder ist es sich selbst schuldig, sein Glück zu suchen. Und jeder kann es nur selbst tun. Ich weiß, es ist nicht leicht, man braucht eine Alternative oder gute Vorbilder, die einem Mut machen. Dafür gibt es glücklicherweise heute auch eine Menge Quellen im Internet – so wie dieses schöne Blog hier. Ich danke dir für deine Arbeit, gratuliere noch zum Einjährigen und wünsche weiterhin frohes Schaffen und frohes Leben 🙂 Sandra

  3. 1 Jahr, da freue ich mich für Dich und mir fällt ein: Ich habe ganz vergessen, wann ich das erste Mal „gebloggt“ habe – muss gleich mal nachsehen.
    Dann wünsche ich Dir für das nächste Jahr viele schöne Einfälle!
    Und regen Austausch. Und dass andere inspiriert durch Deine Seiten streifen.
    Liebe Grüße
    Toffel

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