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Fastenzeit und Minimalismus

Viele Menschen nehmen sich für die Fastenzeit vor auf gewisse Dinge zu verzichten. Egal ob es um Süßigkeiten, Fernsehen, einen schlechte Angewohnheit oder das Auto geht, wenn ihr diese Tipps beherzigt, kommt ihr besser durch die Fastenzeit.

Erst einmal ist es wichtig, dass dieser Verzicht ganz freiwillig sein sollte. Es nützt nichts sich auf eine Wette mit Kollegen einzulassen und zu glauben, dass es eine gute Idee sei, ihre Ziele zu eigenen zu machen.

Der Grund muss aus dir selbst herauskommen. Wenn du immer schon einmal Plastiktüten vermeiden wolltest, dann fang doch jetzt damit an. Nach 40 Tagen wird es dir zur Gewohnheit geworden sein und du hast nicht nur etwas gutes für dich und die Umwelt getan, sondern auch dein Verhalten langfristig geändert. Anders gesagt: Dein Motiv muss stimmen!

Dein Anliegen muss realistisch sein. Es ist bestimmt eine gute Idee einmal für 1-2 Wochen zu fasten, aber wer glaubt, er könnte dies einfach einmal so umsetzen, wir feststellen, dass der Alltag mit all seiner Gewohnheit und den kleinen Tücken dieses Ziel zunichtemachen wird.
Falls ihr doch einmal etwas tut, was ihr 40 Tage vermeiden wolltet, bleibt bei eurem Ziel. Ihr könnt immer neu starten und müsst nicht denken, dass es nun ja gar keinen Sinn mehr hat. Sich selbst zu verurteilen passiert leider viel zu schnell.

Spreche mit Freunden über dieses Thema, vielleicht haben Sie ein ähnliches Vorhaben und ihr könnt euch gegenseitig unterstützen und eure Ziel gemeinsam etwas einfacher erreichen.

Hier noch ein paar Anregungen auf was man verzichten kann:

#KonsumAuszeit
Für 40 Tage einfach einmal, keine neue Kleidung, keine neuen Anschaffungen und ganz bewusst nur die Dinge, die man für den täglichen Bedarf wirklich braucht.

#digitaldetox
Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, wir hängen morgens schon vor dem Bildschirm mit einer Tasse Kaffee und der letzte Griff abends ist es das Handy zur Seite zu legen? Dann wäre dies eine sinnvolle Idee. Ganz bewusst alle digitalen Helferlein ausschalten und darauf für 2 Stunden (oder gerne auch komplett) verzichten.

#junkfood
Es ist schnell, vermeintlich lecker und einfach. Aber es macht auch nicht wirklich satt, ist ungesund und viel zu kalorienreich. Wenn wir sonst öfter einmal Currywurst Pommes oder den Burger to go zu uns nehmen, könnten wir darauf ganz bewusst für 40 Tage verzichten. Dies kann natürlich auch auf Süßes und Knabberzeug ausgeweitet werden.

#CoffeeToGo
Noch schnell im Bahnhof einen Pappbecher für die Wartezeit voll flüssigem schwarzem Gold? Kennen Sie das? Pappbecher sind für die Umwelt die Hölle. Das wissen sie wahrscheinlich schon, aber haben trotzdem immer mal wieder zugegriffen?

#DinnerOutside
Auch wenn es immer schön ist, einmal nicht selbst zu kochen und mit Freunden und Familie auswärts essen zu gehen, kann es uns auch einmal sehr gut tun, ganz bewusst jede Mahlzeit selbst zuzubereiten. Das schont den Geldbeutel und man kann endlich einmal alle Rezepte probieren, die man lange vor sich herschiebt. Außerdem könnte man im Freundeskreis auch eine kleine „perfektes Dinner“ – Gruppe etablieren, so kocht jeder einmal für die anderen und der gesellschaftliche Austausch kommt nicht zu kurz.

11 Kommentare

  1. Emi

    Huhu Michael,

    vielen Dank für Deinen Artikel und vor allem für die Motivationen zur Fastenzeit!

    Hast Du schon einmal selbst gefastet und es durchgezogen? Ich nicht. 😉

    Hatte erst gestern die Idee zum #mindshit – Fasten. Wenn ich es 40 Tage durchziehe, sollte mein Kopf ganz schön entrümpelt sein.

    LG aus Essen
    Emi

  2. Sehr schöne und gut umzusetzende Ideen. Sie machen mir gerade nochmal deutlich, dass es letztlich darum geht, jenseits der eigenen üblichen Gewohnheiten und eingeschliffener Verhaltensweisen, neue Perspektiven, Ideen und Lebensqualitäten zu entdecken. Und sei es z.B. nur die Erfahrung, doch noch in der Lage zu sein, ohne Navi und ohne digitale Abhängigkeit von A nach B zu gelangen und wieder mehr Orientierungssinn zu entwickeln.

  3. Hi Michael,
    wie recht du hast! Das Kernproblem sind häufig die leidigen Gewohnheiten.
    Da ich Coffee to go inzwischen ganzjährig faste 😉 hab ich mich dieses Jahr mal auf das Verzichten auf Süßigkeiten eingeschworden. Die leidige Gewohnheit zum Kaffee im Büro mal eben nen Keks/Schokoriegel/Gummibärchen … muss doch irgendwie weg zu bekommen sein.
    Frisch motivierte Grüße
    Astrid

  4. Hallo!

    Ich werde auch dieses Jahr wieder autofasten. Und auf industriell gefertigte Nahrung verzichten. Das tut mir beides gut.

    Super, dass Du auch eine tolle Fastenübersicht geschrieben hast!

    lg
    Maria

  5. Mein Mann und ich haben uns irgendwie angewohnt, zum Abendessen immer eine Folge irgendwas bei Netflix zu gucken. Wir haben uns das schön geredet – langer Tag, tut unserem Englisch gut, wir sind dabei ja zusammen…
    Während der Fastenzeit verzichten wir darauf. Und jetzt freue ich mich immer auf das Quatschen mit dem Liebsten – wir haben mehr gemeinsame Zeit.

  6. Hallöchen,

    das sind echt ein paar tolle Ideen. Ich werde dieses Jahr auch wieder auf Süßigkeiten fasten. Auch wenn ich nach den 40 Tagen wieder Süßigkeiten essen werde.
    Aber eigentlich ist es echt keine schlechte Idee das Fasten zu benutzen um alte Gewohnheiten abzubauen bzw. neue aufzubauen.

    Liebe Grüße,
    Abigail

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