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Gastartikel: Deko und Co.

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Nach unserem letzten Umzug stand die Entscheidung fest: Ich, würde niemals wieder mit so viel Zeug umziehen. Damit begann für uns damals das Reduzieren. Wir misteten aus. Jetzt, nach zwei Jahren habe ich begonnen meine Gedanken rund um das Thema und was mich sonst noch so 24 Stunden am Tag beschäftigt, festzuhalten. Unter anderem auf dem Blog www.mamadenkt.de. Noch nahezu alleine, hoffe ich mit der Zeit weiteren Mamas auf dem Blog Gelegenheit zu bieten, Entdeckungen zu teilen, von Alltagsabenteuern zu erzählen und ihre Großartigkeit herauszustellen.
Nun kam die Anfrage, ob ich einen Gastbeitrag zum Thema Deko verfassen wollte? Das Thema übt durchaus eine starke Anziehungskraft auf das weibliche Geschlecht aus. Ich gehöre dazu. Früher gelang es mir nur schwer, an Läden wie Das Depot oder Butler vorbeizugehen. Heute schlendere ich tatsächlich entspannt an den funkelnden, irgendwie magnetischen Schaufenstern vorbei. Nur noch selten setze ich einen Fuß über die Schwelle in das Paradies von stilvollen Wohnaccessoires und hochwertigem Küchenzubehör… Wenn ich in einen dieser Läden gehe, dann finde ich körbeweise Zeug, das ich meine zu benötigen. Seitdem ich mich gegen Deko und für ein aufgeräumtes Zuhause entschieden habe, gibt’s hier nur noch wenig Zeug. (Wobei sich immer noch mehr wegreduzieren lassen würde…) Irgendwann im Zuge des Reduzierens habe ich die bewusste Entscheidung getroffen, Deko nicht mehr haben zu wollen. Warum? Ich mag es übersichtlich. Ich mag es, nach Hause zu kommen und durchatmen zu können. Einen Rückzugsort zu haben, an dem ich sein kann und nicht das ganze Zeug ist. Während ich das schreibe fällt mir auf, wie schwer es  mir fällt in Worte zu fassen, was ich fühle. Doch speziell dieses Gefühl, lässt mich Deko und Co. im WarenRegal stehen lassen. Hier mal eine Stichwortliste. (Wenn ihr Fragen habt, dann kommentiert gerne oder schreibt mir eine Mail.): – Ich liebe die Übersichtlichkeit. – Ich mag es einfach. – weniger Aufräumarbeiten – weniger Putzen (Staubwischen) – weniger Lagerplatz für mindesten vier verschiedene JahreszeitenDekos (jedes Jahr neue Trendfarben und Motive, ein bisschen bunter oder schlichter) – Geld sparen (Nicht zu knapp!!) Inzwischen habe ich den Punkt erreicht, dass ich mir gut überlege, was und ob ich wirklich DekoKram benötige. (Reichen nicht zig SpielzeugAutos auf dem Boden?!) Und das wichtigste Gefühl bleibt: In meinem Zuhause geht es um meine Familie, mich und unsere Freunde. Nicht mehr um das Nachahmen einer DekoKatalogSeite. Der jetzige Weg gefällt mir gut. So gibt es an Weihnachten bei uns: Den Adventskalender, der vor dem Fenster aufgespannt ist. Außerdem wird jeden Tag ein Sternchen ans Fenster gepinnt. Die Lichterkette kommt in den nächsten Tagen noch hervor. Und mein Adventskranz (der alljährliche ohne Grün) steht auf dem Tisch. Dann gibt’s hoffentlich noch eine Krippe und vielleicht einen Weihnachtsbaum mit dem Schmuck vom letzten Jahr. (Und dem Jahr davor und davor und…) So schön ich den WeihnachtsDekoKram finde, so sehr freue ich mich auch schon auf freie Fenster und einen leeren Tisch danach. Und bei euch? Wie viel Deko brauchst du?

 – An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für den Gastartikel bei Rage bedanken. Wenn Ihre mehr von Ihr lesen möchtet besucht Ihren Blog auf www.mamadenkt.de . Michael –

3 Kommentare

  1. Ferun Namid

    Ich habe zwar jahreszeitliche Deko, aber nur begrenzt und ich dekoriere nur bestimmte Flächen. Also nicht alles was frei ist wird zugestellt. Meine Vitrine ist mit ein paar Andenken und Besonderheiten dekoriert und ich überlege mir genau was ich haben möchte bevor ich etwas kaufe. Wenn ich das nicht finde, weil es meist nicht dem Trend entspricht, dann ist das so und ich verzichte. Insgesamt sind es zwei Schuhkartons voll und oft nehme ich Dekoelemente aus der Natur wie Nüsse und Kastanien. Die kann man hinterher ohne Probleme kompostieren.
    Als ich Anfang des Jahres umgezogen bin, hatte ich eine weiße dekofreie Wohnung. Der Wohlfühlfaktor glich dem eines OPs und daher habe ich ein bissel umstrukturiert um mich wohl zu fühlen. Ich besitze weder einen Adventskranz, einen Adventskalender noch einen Baum. Mein Baum ist eine Vase mit dekorierten Zweigen und die Kugeln benutze ich schon mehrere Jahre. Ich habe mich an meiner Osterdeko satt gesehen und werde 2013 2-3 neu Kleinigkeiten kaufen und die Alten verschenken oder dem Kolpingtrödel spenden. Solche Trödel sind toll, weil ich viel Kleinkram nicht wegwerfen muss. Einfach Dinge, die zwar nett sind aber keine Anstrengung bei E-bay lohnen.

  2. Krass! Etwa drei Jahre später hat sich nichts groß geändert. Außer die Frage nach den Kunstwerken der Kinder, die jetzt inzwischen Deko darstellen. Die Wände sind weitestgehend frei. An den Fenstern befindet sich jahreszeitlicher Fensterschmuck. Allerdings ganz einfach: Tannenbäume, Vögelchen, Seifenblasen oder Igel. Wir sind – nach Tanja – die lebendige Deko.

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