Gastbeitrag: Gemütlichkeitsguide für Minimalisten

less-perfect-more-funMichael hat letztens gefragt, ob Minimalismus ungemütlich ist. Argh, was für ein grässliches Wort: “Gemütlich”! Das ist eines dieser Worte, welches alle zu kennen meinen, das tatsächlich aber nur schwer greifbar ist. Muss es auch, denn “Gemütlichkeit” ist viel zu komplex, da sie auf mehreren Ebenen wahrgenommen wird.

1. Physisch – was der Körper fühlt: Weiche Sitzgelegenheiten sind generell gemütlicher als harte; flauschige Materialien angenehmer als kratzende. Wärme ist gemütlicher als Kälte. Gemütlich ist, was bequem ist.

2. Optisch – was das Auge sieht: Hier lässt es sich schon wesentlich schwerer generalisieren. Fürs Auge angenehm ist meist das, was sich im Mittelmaß bewegt. Es ist vertraut, bekannt und – die Wissenschaft hat es bewiesen – je öfter wir etwas sehen, desto mehr werden wir es mögen. Wenn man Ästhetik überhaupt verallgemeinern kann, dann vielleicht in Trends. Und die ändern sich ja laufend.

3. Sozial und emotional – was der Geist fühlt: Huch? Wie bitte? – Ja! Gemütlichkeit findet auch auf gesellschaftlicher Ebene statt. Der Duden stimmt mir da zu. Gemütlichkeit hat keine genaue Definition, aber jede Menge Synonyme und viele davon sind emotional, oder sehr stark an Emotionen gekoppelt: Familiär, freundschaftlich, liebenswert, zwanglos, vergnügt, freundlich, gelassen, heiter, sympathisch – um nur einige zu nennen.

Als Interior Designer und Sustainable Building Designer helfe ich den Menschen dabei, das richtige Maß an Gemütlichkeit in ihr Heim zu bekommen, auf jeder dieser drei Ebenen. Ich bin aber auch eine von Euch: Befürworterin eines minimalistischen Lebensstils. Beides, Minimalismus und Gemütlichkeit, müssen sich keineswegs ausschließen. Sie lassen sich sogar sehr gut miteinander vereinen, wenn man es bewusst tut.

Für gewöhnlich unterstütze ich meine Klienten eher beim Ausmisten und der Neufokussierung auf ihre Kernwerte. Umso mehr freue ich mich, das Spielchen heute einmal umdrehen zu dürfen.

 

Die “normale” Situation

Im Normalfall rege ich die Menschen dazu an, sich bewusst zu werden, was ihnen wirklich wichtig ist und wie sie ihr Heim dahin gehend umgestalten können, dass es ihre Werte zu Ausdruck bringt – sie lebbar macht. Die Grundidee des Minimalismus ist hier natürlich ein wichtiges Tool.
 Bei Minimalisten muss ich nicht mehr viel tun. Bewusstes Handeln ist hier schon ein essenzieller Lebensinhalt.

Was aber, wenn man sich bei Euch über “Ungemütlichkeit” beschwert?


Je näher uns die Person steht, desto ernster nehmen wir ihre Kritik, auch wenn wir vielleicht eine etwas andere Meinung dazu haben. So soll das auch sein. Um mit solchen „Beschwerden“ sinnvoll umzugehen, solltet Ihr versuchen, das Ganze zunächst einmal aus den Augen der anderen zu sehen. Tatsächlich kann Minimalismus ganz schön Angst machen. Es liegt schließlich in unserer menschlichen Natur, uns “einnisten” zu wollen. Auch, wenn wir es als Gesellschaft mittlerweile total damit übertreiben: Dieser konsumgeprägte Wunsch nach Geborgenheit in den eigenen vier Wänden ist die Norm und davon wagen wir Minimalisten uns abzukapseln! Nicht nur das: Wir tun es auch noch durch einen Prozess, der subtrahiert. „Das raus! Das raus! Das auch und Du vielleicht auch noch gleich mit?!“ Die Dinge, die Minimalisten behalten, müssen schon einen ungeheuren Wert haben, um der Elimination zu entgehen. Das ist absondernd und gleichzeitig schrecklich ausgrenzend. Das ist einschüchternd, auch, wenn es gar nicht die Intention ist.

In diesen extrem minimalistischen, kargen Räumen nimmt die Leere so viel Raum ein, dass kein Platz für die eigene Anwesenheit da zu sein scheint. „Bin ich hier der clutter, der unnütze, funktionslose Kram, der einfach nur dumm rumsteht?“ Niemand fühlt sich gern deplatziert. Die Abneigung gegen ein minimalistisches Interior Design ist also ganz klar ein emotionales Problem.

Und dann gibt es natürlich noch verschiedene physische Kontrapunkte:

Akustik: Wenn man sich allein in einem leeren Raum befindet, erzeugt und hört man auch nur seinen eigenen Lärm. Wird das zu unangenehm, ändert man sein Verhalten. Wenn man aber schon zu zweit ist und der Raum durch seine Leere unbarmherzig hellhörig ist, was macht man dann?

Wärme: Kleine Räume, wie z.B. Nischen fühlen sich selbst und gerade, wenn sie leer sind, gemütlicher an als Große, weil man sie schneller mit der eigenen Körperwärme “füllen” kann. Unsere Abneigung gegen große weite Räume ist sozusagen ein Ur-Instinkt.

Licht: Licht an sich ist solch ein komplexes Thema. Im Winter wollen wir so viel wie möglich davon, um uns zu wärmen, im Sommer bilden wir uns ein, ein lichtdurchfluteter Raum sei, bei gleicher Temperatur, wärmer an als ein schattiger und fühlen uns gestört. Wie können wir es diesem Empfinden recht machen?

Minimalismus gemütlich machen

Minimalismus soll dem Leben mehr Raum bieten, aber in toten, leeren Räumen lebt es sich schlecht. Aus diesem Grund ist es durchaus in Ordnung, an Dingen festzuhalten. Zeigt in Eurer Wohnung etwas, das Euch als Person wirklich am Herzen liegt und konzentriert Euch dabei auf wenige Dinge.

Deko: Menschen wollen andere Menschen verstehen und sich verbunden fühlen. Leere ist, aus Mangel an zu verarbeitenden visuellen „Daten“, für “Normalos” einfach verwirrend. Wenn Ihr nicht an bildgewordenen Erinnerungen hängt, warum dann nicht etwas aufhängen, das noch ein unerreichtes Ziel ist? Einen mentalen und optischen Fokus: Ein Reiseziel? Ein Zitat? Oder etwas, das Euch und Eure Lieben verbindet.

Bsp.: Ich liebe technische Zeichnungen. Sie sind Kreativität und Fantasie, die in präzisen und geometrischen Formen zu Papier gebracht werden. Mein Mann mag Star Wars (Welcher Mann tut das nicht?). Also haben wir eine technische Zeichnung von R2D2 gerahmt an unserer Wand hängen. In dieser Form kann auch ich mit Star Wars leben und es bietet immer Gesprächsstoff, wenn wir Besuch haben.

Licht: Bemüht Euch um warmes, gelbes Licht – mit verschiedenen Lichtintensitäten, helleren und dämmrigeren Ecken, aber vermeidet einen zu starken Hell-Dunkel-Kontrast. Starke Lichtkontraste gibt es in Museen, aber welches Museum ist denn bitte gemütlich? Lichtkontraste sorgen dafür, dass man sich auf die viel hellere Stelle konzentriert und nicht genau weiß, was im Dunkeln so vor sich geht. Daran möchte man einfach nur schnell vorbeiziehen. Brrr!

Wärme: Je glatter die Oberfläche, je geschlossener die Poren desto kälter fühlt sich ein Material an. Sucht Euch also für die wenigen Dinge, die Ihr habt warme Materialien aus. Holz fühlt sich wärmer an als Steinzeug. Geöltes, lasiertes oder naturbelassenes Holz ist “wärmer” als lackiertes. Baumwolle und Leinen “wärmer” als Seide oder Satin.

Pflanzen: Pflanzen leben, wachsen, sind organisch und stehen im starken Kontrast zur mathematischen Geometrie unserer Architektur. Es gibt Pflanzen, die erheblichen Einfluss auf die Luftqualität nehmen können, wie z.B. Feuchtigkeit aus der Luft ziehen, wenn das ein Problem bei Euch sein sollte. Und: Pflanzen duften! Ja, auch Gerüche und Düfte eignen sich hervorragend, um gegen die Leere anzukämpfen.

Bsp.: Wir haben ein Mandarinenbäumchen, das, aufgrund der Temperaturen hier, natürlich nie genießbare Früchte tragen wird. Aber, wenn wir ihn zur richtigen Zeit beschneiden, blüht er zweimal im Jahr und ohhhh, wie wir diesen Geruch nach Süße und gleichzeitig frischer Zitrusfrucht lieben. Es riecht mediterran und nach Urlaub! Gerüche erzeugen Emotionen. Welcher Duft darf es für Euch sein?

Farbe: Nur, weil man Minimalist ist, muss man nicht auch chromophob sein. Nichts ist fröhlicher als Farbe und bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Farbe großflächig an einer Wand? Ein zweifarbiges Muster? Viele Farben in einem kleinem Abschnitt? Ich habe ein ganzes Pinterestboard für Euch zusammengestellt, das sich mit farbenfroher Wandgestaltung beschäftigt. Schaut vorbei und nutzt es als Inspiration.

Und zu guter Letzt, mein liebstes „Gemütlichkeitswerkzeug“: VORHÄNGE!

Vorhänge werden so gern als unnötig verpönt (zuletzt sogar hier im Gastbeitrag von MIKE. Sorry Mike, aber wir wohnen ja nicht alle in Südspanien!), aber das zeigt mir nur, dass viele Menschen Vorhänge nicht zu nutzen wissen. Vorhänge müssen tatsächlich wie ein Werkzeug eingesetzt werden.

  1. Wusstet Ihr z.B., dass Vorhänge im älteren Baubestand im Winter bis zu 10% Heizkosten einsparen können? Man muss sie nur abends auch wirklich zu ziehen, um sich von der Kälte des Fensterglases zu schützen.
  2. Außerdem eignen sich Textilien in der Vertikalen hervorragend, um die Raumakustik zu verbessern. Wenn man zusammen lebt, einer abends fern sehen oder Musik hören möchte und der Andere nebenan lieber in Ruhe liest, schlucken Vorhänge den Schall un unangenehme Nebengeräusche und man fühlt sich weniger durch Lärmbelästigung gestört. Achtet einmal bei Eurem nächsten Kinobesuch auf den Wand- und Bodenbelag des Kinosaals – dasselbe Prinzip.
  3. Und im Sommer? Vorhänge bieten nicht nur einen Lichtschutz, sondern können auch hier wieder bei der Temperaturregulation helfen. Gerade bei diesen unangenehmen Hitzewellen, die es immer öfter zu geben scheint: Öffnet abends die Balkontür/das Fenster, sodass ein leichter Durchzug entsteht und zieht die Vorhänge in die Öffnung. Wenn Ihr die Vorhänge jetzt leicht anfeuchtet, z.B. ordentlich mit der Sprühflasche benetzt, sorgt die Feuchtigkeit dafür, dass die einströmende, vorbeiziehende Luft noch ein wenig mehr Kühle mit sich bringt. Die Raumtemperatur wird um das ein oder andere Grad mehr sinken. Genial oder genial?! 
  4. Ach, und wer seine Wände nicht streichen mag, aber trotzdem Farbe auf Fläche haben will….

 

 

Ich hoffe, mein Artikel hat Euch Anregungen gegeben und die Lust auf Raumgestaltung im minimalistischen Sinne geweckt. Welche und wie viele Tipps Ihr umsetzt, interessiert mich natürlich brennend. Ich freue mich auf Euer Feedback.

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Nic2kleinZu mir

Mein Name ist Nic Pinguet. Ich bin Interior und Sustainable Building Designer und helfe den Menschen dabei ihr wertevolles Leben zu konzeptionieren und zu umzusetzen. Ich bin etwas zwischen „Lifestyle Nomadin“ und „Wiederholungsausländer“, derzeit in meinem sechsten Heimatland, der Schweiz, angekommen. Auf Minimal Ist Muss schreibe ich über alles das „A Home Worth Having“ ausmacht.

  1. Ach, und wer seine Wände nicht streichen mag, aber trotzdem Farbe auf Fläche haben will…??

  2. Ein Bansky aufhängen. 🙂 Ich liebe Bansky.

    Oder ein Tuch oder (Film-)plakat. Ist schnell wieder abgehangen.

  3. Lol….lieber Paul, der hängt sich farbige Vorhänge auf!

  4. Liebe Nic, wenn ich das Geld hätte, würde ich Dich sofort buchen! Wir könnten gerade eine Beratung wie Deine brauchen — es stehen Veränderungen an und ja, es hat sich so viel angesammelt… Und ich hab keine Zeit, auszumisten. Seufz. Danke für den Einblick in Deine Arbeit! Ich stehe auch auf Minimalismus.

  5. „Die Dinge, die Minimalisten behalten, müssen schon einen ungeheuren Wert haben, um der Elimination zu entgehen.“

    Sehr guter Satz, liebe Nic!
    Am Anfang hatte ich immer Sorge vor Kritik an unserer minimalisierten Einrichtung, am weniger Werden. Jetzt, wo ich wirklich mit mir im Reinen bin, könnten andere das noch so oft als ungemütlich bezeichnen – mir gefällt es gut, und ich mag die Leere sehr gerne und empfinde es als absolut wohltuend.
    Aber ich würde auf kleine Feinheiten auch nicht verzichten wollen. Meine Lampe, die fünf (!) Sofakissen, die vier (!) Wolldecken – alles farblich abgestimmt – oder auf die Fotos von Freunden und Familie im Flur.
    Letztlich ist bei uns vielleicht der Begriff minimalisiert besser, als minimalistisch. Noch weniger wäre problemlos möglich, aber das wird dann irgendwann wirklich ungemütlich. Außer in der Küche, da es ist aufgrund eines offenen Regales noch zu unruhig. Das ist noch eine Baustelle für mich.
    Liebe Grüße Nanne

    • Ach so, und mein Hauptgrund für Vorhänge: Wer in der Stadt wohnt, bei dem ist es doch sonst oft viel zu hell im Schlafzimmer. Am liebsten hätte ich aber ein richtiges Rollo, damits so richtig dunkel wird…

  6. Liebe Maike,

    womit könntest du denn Hilfe gebrauchen? Ich suche ja immer nach Themen über die „Guides“ oder andere Art Hilfestellungen schreiben kann. Ich würde mich übrigens als Veränderungsexpertin bezeichnen. Zum einen kommt das mit meinem Beruf, zum anderen weil ich schon so viele Veränderungen jedlicher Art bei mir, und anderen in Gang gesetzt habe. Veränderungen sind ja nicht einfach und meist kann man sie ungemein erleichtern wenn man nur kleine Dinge in seinem Umfeld verändert.

  7. Nanne,
    weniger geht immer. Im Notfall geht auch ganz ohne, wie uns die Flüchtlingssituation beweist. Aber das ist dann nicht mehr „zu hause“. Wenn du 5 Kissen und 4 Decken brauchst, dann ist das nicht zu viel , sondern genau richtig. Dafür wirst du woanders viel weniger haben als so manch Anderer!
    Und hast du schon mal in nem Stoffladen nach abdunkelndem Stoff gefragt? Das sind Stoffe die von der einen Seite z.B. Baumwolle sind und von der anderen eine dünne Schicht Kunststoff haben und total abdunkeln. Vorhänge sind ganz schnell selbst gemacht. Man muss ja meist nur die Kanten umnähen und je nach System bei dir die Anbringung (Ringe zum durchfädeln der Stange oder Rollen zum einfädeln in die Schiene) einfach anklippsen.

    • Ja, ich habe mir schon überlegt, ob wir abdunkelnde Vorhänge nehmen, aber das löst letztlich nicht das Problem, dass an den Seiten immer noch Licht ins Zimmer fällt. Das Licht macht den Großteil der Helligkeit aus (und dass wir in der Küche kein Vorhänge und keine Tür haben und auch hier letztlich Licht durch die offene Tür ins Schlafzimmer fällt). Tür zu ist aber leider auch keine Lösung, dann haben wir wieder mehr Feuchtigkeit im Schlafzimmer. Wir lieben unsere Wohnung, aber was das angeht, ist sie leider nicht optimal.

  8. Liebe Nic, ein toller Beitrag und ein grosses Kompliment zu deinem tollen Blog. Ich habe ihn vor einiger Zeit entdeckt und bereits viel Inspiration gefunden.
    Das Thema passt gerade perfekt zu mir. Im Moment bin ich daran alle Kleinkinder Sachen wie Schaukelstuhl und Co. zu verkaufen und das Wohnzimmer ist mir nun doch einen Tick zu leer und mir fehlt etwas die Gemütlichkeit (auch wenn ich den Raum toll finde). Da ich jedoch ja nicht zu viel kaufen will, überlege ich ganz genau, was ich verändern will. (Neue/mehr Bilder, etwas Deko, evt. eine grössere Pflanze, hmmm).
    Wir planen auch die Zimmer zu tauschen und unser Tochter das grösste Zimmer zu geben, da sie sich immer mehr zurück ziehen will zum Spielen. Hast du Tipps wie ich das Zimmer für die Kleine gemütlich und altersgerecht (bald 2 1/2, aber von der Grösse her wie eine 3/4 Jährige) gestalten kann? Mein Ziel ist es Dinge zu kaufen die möglichst mit wachsen, bzw. einfach umgestaltet werden können. Ich sträube mich etwas ihr nur für kurze Zeit ein kleines Tischchen zu kaufen und überlege mir stattdessen ein in der höhe verstellbares Pult zu kaufen (zbsp. von Flexa). Das wäre doch eine Idee für einen Blog Post :-). Wo in der Schweiz bist du denn zu Hause? Ich wohne in der Nähe von Bern.
    Liebe Grüsse
    Melanie

  9. Schöne Tipps. Wir haben auch Vorhänge, da sie täglich genutzt werden und schön sind, habe ich mit Vorhängen an sich auch gar kein Problem. Die Gefahr als Minimalist irgendwann mit einem Schlafsack in einer kahlen Einraumwohnung zu liegen, ist unter Umständen gegeben. Da hilft eine Partnerschaft, in denen sich nicht jeder als Minimalist versteht.

  10. Hallo Melanie.

    Wow! Vielen Dank:
    Mein „Großer“ ist jetzt auch 2,5 aber bei JUngs ist ja „stillsitzen“ nicht so das Nummer1 Thema….hmmm, ich überlege mir mal was für dich. Ich wollte auch schon einen Kindertisch kaufen, aber habe dann bei zufällig bei IKEA einen Karton gesehen (die Lieferboxen in denen sie ihre Kissenfüllungen bekommen) der umgedreht genau Kindertischhöhe und -Aussehen hat. Den habe ich kostenlos mitnehmen können und da der so leicht ist, schieben sich die Kids dorthin wo sie ihn haben wollen. Ganz alleine. Eine super Zwischenlösung bis sie etwas stabileres benötigen.
    Ach, und ich habe gerade geschaut: Ich wohne keine 100km (im Waadt) von dir und in Bern war ich noch nicht. Vllt treffen wir uns mal auf nen Kaffee?

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