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gute Vorsätze

© Photo-K - Fotolia.com

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Das neue Jahr ist nun schon fast zwei Tag alt und viele von euch haben sich bestimmt das ein oder andere Ziel gesetzt. Der ein oder andere hat es wahrscheinlich schon wieder aufgegeben. Was nützt es wirklich sich ein Ziel zum Jahreswechsel zu setzten? In meinem Umfeld höre ich immer weniger, dass sich Menschen bewusst ein Ziel für 2013 gesetzt haben. Ich bin etwas hin und her gerissen, was dieses Thema angeht. Auf der einen Seite finde ich, dass es kein fixes Datum wie Silvester braucht, um Schwüre für Veränderung in die Welt zu setzen. Auf der anderen Seite kann der Druck, den man sich mit einem öffentlichen Versprechen aussetzt, positiven Stress erzeugen und so, zu der nötigen Motivation führen. Wenn ich mir in der Vergangenheit etwas vorgenommen habe und es nicht bis zum Ziel geschafft habe, war ich immer oft enttäuscht und habe mich lange gefragt, wie es dazu kommen konnte, das ich von dem Ziel abgelassen habe. Auf den einschlägigen Blogs und Portalen konnte man gestern schon wieder unzählige Tipps zu diesem Thema finden. Aber werden diese zu einem Erfolg führen? Was ich für mich herausgefunden habe, ist, dass man für ein Ziel brennen muss. Es muss einem sehr wichtig sein, man muss es unbedingt wollen. Wenn der Leidensdruck nicht groß genug ist, wird man es schwer haben dieses Ziel zu erreichen. Die gängigsten Ziele dieser Tage sind bestimmt.Gewicht verlieren, mit dem Rauchen aufhören oder noch viel unspezifischer, besser leben. Somit kommen wir zu der zweiten wichtigen Komponente, der richtigen Zielbeschreibung. Gesünder zu leben ist zwar ein guter Vorsatz, aber man muss es genauer beschreiben. Meint man damit Sport, Ernährung, Gewohnheitsänderung oder einen Mix aus allem? Mit dem Gewicht ist es auch so eine Sache. Man sollte sich nicht sagen. Ich nehme 2013 10 kg ab, sondern das Ziel splitten. Bis ende Januar, Februar und so weiter, erreiche ich das Teilziel X. So kann man ­viel schneller Gegensteuern und sich an den kontinuierlichen Ergebnissen freuen. Das Wichtigste ist, nie aufzugeben. Auch wenn man sich etwas von seinem Ziel entfernt. Man darf sich in solchen Moment nicht der Resignation hingeben und sich selbst verteufeln, etwas Falsches gemacht zu haben. Wir können ab Morgen wieder auf Kurs kommen und offen mit unserem Fehler umgehen. Auch hilft es sich mit Menschen zu umgeben, die ähnliche Ziele haben. Sei es der Sport, gemeinsam Kochen oder ein Forum, in dem man gleich gesinnte finden kann.

Wie seht ihr es mit den Vorsätzen? Wie erreicht Ihr eure Ziele? Was ist euer Rezept?

 

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  1. Jeden Tag das Beste geben. Dann werden sich Chancen auftun. Dann entscheiden. Punkt! Durch Ziele setzen habe ich so manche Abzweigung zum „wirklichen“ (meinem für mich passenden) Erfolg verpasst. – Von langfristiger Zielsetz halte ich nichts!

  2. Ich halte es – wie schon seit ein paar Jahren – mit einem Motto. Alles, was dazu gehört, ist richtig und funktioniert, hauptsache es macht Spaß. Und unter diesem Motto setze ich dann alle möglichen Ziele, die mich interessieren. Wenn ich was schaffe, super. Wenn nicht, bin ich mir selbst nicht beleidigt, ich habs ja immerhin versucht und auch daraus kann ich für das nächste Mal lernen.

    Ich finde es außerdem nicht schlimm, wenn man sich gerade zum neuen Jahr Ziele und Vorsätze setzt. Ein neues Jahr ist ein neuer Anfang und diese Energie sollte man mitnehmen. Wichtig ist dran zu bleiben. Und wenn es nicht klappt: Jeder Tag, jeder Monat ist auch ein neuer Anfang.

    Wenn man für etwas brennt, kann man auch gleich starten ;D

    Wir sehen uns beim Marathon, ne?! (in 2020 vermutlich hahaha)

  3. Vorsätze kann man immer haben, nicht erst zu Silvester. Man sollte sich aber auch die Zeit nehmen sie umzusetzen. Bei mir z.B. funktioniert von 0 auf 100 nicht. Steigerungen müssen langsam erreicht werden und die Zeit bei einer Etappe zu verharren muss auch sein. Sonst artet es in Stress aus. Oftmals muss man sich noch auf andere Dinge konzentieren, die von außen kommen.

  4. Ich fahre eigentlich ganz gut mit einer Mischung aus einem eher unspezifischen Motto und ein paar Zielen, die sind dann aber meist recht konkret wie „xy machen“ oder eben bestimmte Gewohnheiten, die ich im Jahr umsetzen will, die Feinplannung erfolgt dann jeweils in den einzelnen Monaten/Wochen/Tagen.

    Wichtig finde ich auch, immer mal wieder innezuhalten und zu schauen, ob die Ziele überhaupt noch zu mir passen und wenn ja, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder eine Kurskorrektur vornehmen muss.

  5. Ich suche mir in der Regel immer dann Ziele und neue Herausforderungen, wenn mir danach ist. Das kann mitten im Jahr sein, wenn ich mir dann bespielsweise eine Liste zusammenstelle, die ich gerne in der nächsten Zeit oder im nächsten Jahr abarbeiten möchte. Seltsamerweise ist es jedoch immer auch Anfang des Jahres. (Ich frage mich, woran das liegt…?)
    Allerdings waren das in der Vergangenheit ganz häufig Vorsätze, deren Umsetzung einen bittren, bis faden und unerreichbaren Beigeschmack hatten. Daher habe ich mir dieses Jahr ebenfalls ein Motto gesetzt, zu dem ich mir ein paar Ideen überlegt habe. Darauf freue ich mich jetzt schon und finde die ersten beiden Tage sehr gelungen umgesetzt. ; )

  6. Ich mag es, mir Ziele zu setzen. Die anfängliche Motivation und die ersten Schritte zur Umsetzung fallen mir dann auch leicht.
    Meine Grundeinstellung ist ähnliche wie bei Frau DingDong oben: Wenn es nicht klappt, ist es auch nicht so schlimm, aber versuchen möchte ich es. Leider führt diese Lässigkeit dann auch dazu, dass ich häufiger nicht durchhalte.
    Bei wichtigeren Zielen hilft mir seit einiger Zeit das Tool Beeminder beim Durchhalten (lesenswert: blog.beeminder.com/akrasia/). Und der selbstgemachte Druck, wenn wenn ich meine Ziele im Internet verkünde 🙂

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