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Hotelzimmer – Minimalismus auf Zeit

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Immer wenn ich für die Firma unterwegs bin, merke ich, das es wunderbar ist, in einem Hotelzimmer zu sein.Ich betrete das Zimmer und der erste Blick geht ins Bad.  Es ist alles schon da: Handtücher liegen über den Badewannenrand, es befindet sich genug Duschgel in der Dusche, Seife liegt auf dem Beckenrand und es gibt eine Ablagefläche für den mitgebrachten Rasierer, alles ist sauber, hell und wunderbar aufgeräumt. Bis auf das Nähpäckchen ist nicht zu viel dort. Es gibt meistens einen kleinen Schreibtisch, auf dem man den Laptop aufstellen kann, vielleicht ist noch genug Platz für einen Stift und ein Blattpapier, mehr braucht man nicht und sollte man wirklich mal etwas ausdrucken müssen, kann man immer noch der Rezeption eine E-Mail schicken, mit der Bitte diese Seite auszudrucken. Das geht meistens problemlos und ist im Service des Hauses inbegriffen. Vielleicht gibt es noch einen Sessel mit einem kleinen Tisch, dass man auch bequem in einem Buch lesen kann. Dann legt man legt den Koffer auf das Bett und fängt an die Kleidung an die Garderobe zu hängen darunter ist genug Platz für 4-5 Paar Schuhe und daneben für die anderen Sachen, die man mit sich trägt. Was braucht man schon mehr? Das Hotel bietet Essen, einen Wäscheservice und ist für alle Sonderwünsche Ansprechpartner.

Man kommt wieder nach Hause und wäscht seine Sachen, hängt Sie in den Schrank, lässt den Blick durch den Raum schweifen und fragt sich, brauche ich das wirklich alles?

 

 

2 Kommentare

  1. Hotels sind schon eine feine Sache, aber ich fühle mich dort nicht so richtig wohl. Liegt nicht an den tolle kleinen Räumen sondern eher an den gehobenen Ambiente. Natürlich ist es toll wenn alles so druchdesignt und hübsch eingerichtet ist, aber wohl fühle ich mich mit all dem Luxus leider nicht.
    Ich bevorzuge Privatzimmer oder Ferienwohnungen. Diese sind meist nicht so luxuriös eingerichtet, haben aber ein eigenes, ortstypisches Flair. Und das schöne ist, dass man schnell mit den Familien, die diese Zimmer vermieten ins Gespräch kommt und einiges über die Lebensweise vor Ort erfahren kann. Da sind Hotels schon anonymer.
    Aber im Grunde beschreibst du ja die Schlichtheit und Funktionalität in diesen Räumen und das ist immer wieder eine wunderbare und inspirierende Erfahrung.

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