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Ordnung schaffen

© Gunnar Assmy - Fotolia.com

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In vielen Blogs gibt es immer wieder Herausforderungen wie die folgende: “Werde alle Dinge los bis auf 50” oder “jeden Tag ein Teil loswerden”, “Wenn du eins kaufst, sortiere 2 aus”.

Was diese Herausforderungen zu reizvoll macht ist denke ich das gute Konzept. Wir haben zu allererst das Ziel, durch das Ausmisten, unnötigen Besitz loszuwerden und dadurch zu einer für uns klareren, einfacheren, Welt zu kommen. Zum anderen haben wir auch den Weg, also zum Beispiel jeden Tag ein Teil loszuwerden. Das wichtigste daran ist allerdings: Die Erfolgskontrolle. Wenn wir uns dieser Herausforderung stellen, wissen wir jeden Abend, ob wir ein Teil losgeworden sind, oder nicht. Wir wissen ob wir uns von etwas größerem getrennt haben oder etwas kleinerem.
Übertragen kann man dise 3 Schritte auf sehr vieles. Aufs Abnehmen, auf die Schule (jedes Jahr ein Zeugnis bis zum Abschluss) und ganz Allgemein auf Gewohnheitsänderungen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der tägliche Schritt klein ist, aber der Erfolg nach Monaten oder eine Jahr, bedeutet größer.
Wir neigen oft dazu, und große Aufgaben zu setzen, aber unsere Zielerreichung nicht täglich an kleinen Schritten zu überprüfen.
Vielleicht ist dass ein Grund dafür das GTD so erfolgreich ist. Wir fokussieren auf unsere aktuellen Aufgaben und lassen unsere langfristigen Ziele nicht ausser Acht.

Mein aktuelles Ziel sieht so aus, dass ich jeden Tag einen BlogPost über Minimalismus schreibe.
Wenn ich mir den Artikel so ansehe, sollte nun noch eine weiter hinzukommen. Jeden Tag eine CD Digitalisieren und in den Keller räumen.
In meinem Zimmer findet sich ein CD Regal mit ca 800-900 Cds welche ich die letzten 2 Jahre nur sehr selten angefasst habe. Das liegt zum einen an so tollen Streaming Diensten wie Simfy und Webradios, zum anderen an der Tatsache, dass sich mein Musikgeschmack weiterentwickelt hat und ich vieles von dem was ich habe, nicht mehr höre.

Daher kommt nun Aufgabe Nr. 2
CDs die mir wichtig sind, zu digitalisieren, jeden Tag eine.

Außerdem kommt mir gerade noch die Idee, diese Ziele konkreter überprüfbar zu machen, indem ich den Titel der CD meinem täglichen BlogPost anhänge, das sollte die Überprüfbarkeit und Motivation steigern. Außerdem hängt dann die Digitalisierung direkt mit meinem täglichen Blogpost zusammen, also mit meiner Morgenroutine 😉

Wie sehen eure Herausforderungen aus? Bitte schreibt Sie in die Kommentare

3 Kommentare

  1. Das sieht auf jeden Fall wild aus Nach dem letzten Umbau in meeinr Firma gab es Kabelsalat ohne Ende. Da wfcnschte man sich tatse4chlich mal Ein schf6nes Wochenende wfcnsche ichSabine von der Insel

  2. Mina

    Mh ich habe meine CDs schon ausgemistet – alle weg – allerdings habe ich sie zuvor alle digitalisiert, hatte aber auch nur 50 Stk oder so. Haha und angehört habe ich sie mir davor schon lange nicht mehr und danach auch nicht. Das Einzige wo ich den Ordner anklicke ist wenn ich neue Musik für meinen Ipod Suche ^^ Es stimmt sehr wohl man darf sich nicht einfach mit digitalen Müll zuschütten nur weil man den materiellen Besitz ausmistet. Allerdings bietet sich die digitalisierung besonders bei Uni-Unterlagen an – man kann nicht alle Skripten mitnehmen kann wenn die Uni fertig ist sondern muss aussortieren und bei Bedarf Sachen digitalisieren, besonders jene die man eher seltener braucht und dadurch nicht in paperform benötigt.

  3. 1 Sache klingt zwar wenig. Kann aber ziemlich aufwendig sein. Ich verschenke 1 Regal. Also muss ich telefonieren, warten bis das abgeholt wird. So geschehen am Sonntag mit 2 Regalen. Oder kündige mal 1 Vertrag. Da hast du auch Telefonate, musst Unterlagen lesen, googeln, Kündigung aufsetzen. Mittlerweile reicht mir 1 Sache am Tag entsorgen. Und wenn ich keine Lust hab: Keine :).

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