Kommentare 9

Themenwoche: Die eigenen 4 Wände

 

kreative Upcycling-Sitzbank und -Tisch aus Paletten

© alho007 – Fotolia.com

Diese Woche möchte ich einmal über verschiedene Aspekte unseres Wohnraums schreiben. Durch Minimalismus haben sich viele meiner Ansichten geändert und ich stelle heute vieles in Frage, was ich früher noch als ganz normal angesehen habe. Es war natürlich, dass man einen Couchtisch, eine Couch, ein separates Bett, einen Schreibtisch einen Esstisch, Regale, eine Schrankwand und einen geräumigen Kleiderschrank besitzt.

Durch das Weggeben von Dingen, ist viel Raum freigeworden, die Schränke sehen leer aus und vielleicht wünscht man sich auch schon länger, den Raum, seinem Leben anzupassen.

Darum geht es in den nächsten Tagen

Minimalismus heißt für mich, Dinge in Frage zu stellen. Bei der Einrichtung und vermeintlich elementaren Dingen, mag dies zuerst etwas verstörend wirken, aber es geht wirklich nur um eine Sache. Festzustellen, was man wirklich braucht und sich in den eigenen 4 Wänden danach wieder wohl zu fühlen. Ich bin weder Innenarchitekt, noch Designer, trotzdem möchte ich euch Anregungen geben, was ihr ändern könnt um euch euer zu Hause wieder zu eigen zu machen.

Ich freue mich schon auf den Regen Austausch in den Kommentaren und unter den folgenden Artikeln.

In den  nächsten Tagen, werde ich alle Artikel unter diesem Leitbeitrag verknüpfen.

9 Kommentare

  1. Mace

    Hallo 🙂

    Nun das Thema beschäftigt mich zur Zeit auch sehr. Ich frage mich ob mir meine Möbel z.b. der Nachttisch letztendlich nur meine Bequemlichkeit unterstützt Sachen dort nieder zu legen um nicht ganz zum Boden greifen zu müssen?! Jedes Mal wenn ich ihn säubern stelle ich mir die Frage welchen Nutzen er wirklich hat ausser zu verstauben? Mir fällt es aber schwer mich z.b. eben davon zu trennen, da ich mich Frage ob das durch den Verzicht auf “unnützes Mobiliar” möglicherweise aufkommende Unwohlsein über eine vermeintlich ungemütliche Wohnung den freiheitlichen Gewinn des Minimalismus für einen selbst rechtfertigen kann. In diesem Zuge kollidiert der Wunsch nach einem minimalistischen Leben mit der Angst eines möglicherweise aufkommenden Gefühls des Unwohlsein. Wie ist das bei dir / euch ? Wie geht man damit um die alltäglichen Bequemlichkeiten die Möbel mit sich bringen zu entsagen ohne sich unglücklich zu machen auf dem Weg eines Minimalistischen Gedankens der einen eigentlich in die andere Richtung führen sollte?

    Ich freue mich auf eure Erkenntnisse 🙂

    LG
    Mace

  2. Hallo Michael,
    das ist klasse und ich freu mich drauf. Ich habe meine Einstellung zu Wohnen und wie Wohnen sein “muss”, komplett verändert und finde das Thema total spannend. Viel zu lang habe mich von “so wohnt MAN eben…” beeindrucken lassen. Dinge in Frage stellen, heißt für mich, mir meiner Bedürfnisse bewusster zu werden und mich von den üblichen langweiligen Wohn-Stereotypen zu lösen.

  3. Hallo Michael,

    auf diese Reihe bin ich auch sehr gespannt!
    Ich beschäftige mich aktuell auch viel mit Einrichtung und wie ich meine Wohnung eigentlich wirklich schön gestalten möchte (und habe gerade eben – wie passend! – einen Artikel dazu fertig getippt). Denn ich habe auch festgestellt, dass ich in der letzten Zeit vieles überdacht habe, was ich vorher niemals infrage gestellt hätte – und ich bin froh, dass das so ist. Zusätzlich habe ich – nachdem das ganze Gerümpel weg war – nun endlich den Stil gefunden, mit dem ich mich in meinen vier Wänden wohl fühle. Jetzt muss der nur noch realisiert werden. 🙂

    Ich freue mich auf die kommenden Artikel!

    Liebe Grüße
    Jenni

  4. sehr spannend, da wir gerade den (minimalen) umzug von 100 auf 50 m2 vorbereiten und schon viele möbel etc. verkauft haben, ohne bisher irgendetwas zu vermissen. eigentlich wird das gesamte inventar auf seinen nutzen hinterfragt, vom löffel bis zum schrank.
    lg anja

  5. Jasmin

    Hallo Michael,

    Ich bin sehr gespannt auf deine Einträge zu diesem Thema!

    Ich lebe seit meinem letzten Umzug in einer fast leeren Wohnung, nur “mit einer Matratze und 2 Hasen”. Möbel wie Schränke, Sofa, Bett, Tisch und Stühle habe ich mir nicht angeschafft und auch nicht eine Sekunde vermisst.

    Noch nie habe ich unabhängiger und freier gelebt. 🙂
    Grüße,

  6. Sanni

    Hallo Michael,

    ich freue mich schon sehr auf die anstehenden Beiträge zu diesem Thema und besonders auf die Diskussionen dazu.

    Ich beschäftige mich noch nicht sehr lange mit diesem Thema. Kleinkram, Klamotten, Geschirr und Bücher zu sortieren und auszusortieren, das geht schon ganz gut – aber Möbel in Frage zu stellen, das ist für mich ein recht neuer Aspekt.

    Ob man mit Matratze oder Ecksofa glücklich wird, hat auch immer etwas mit den eigenen sozialen Gewohnheiten zu tun (häufiger Besuch …?). Bücherregal, Schrank: Wenn sie immer leerer werden, können sie auch gleich ausziehen. Stühle: Kann man leicht ausleihen beim Nachbarn, das geht beim Sofa schon mal nicht ….

    Bin gespannt auf Denkanstöße.

    Liebe Grüße von Sanni

  7. Jessy

    Hallo Michael,

    auf diese Artikel bin ich auch sehr gespannt.
    Ich bin gerade dabei eine Wohung zu kaufen und muss die komplett renovieren, bevor ich mit meinem Freund dort einziehen kann. Dadurch beschäftige ich mich auch viel damit, wie ich sie einrichten werde.
    Ich bin selbst kein richtiger Minimalist, der kaum etwas besitzt, aber desto weniger ich besitze und verwalten muss, desto besser geht es mir. In meiner Wohnung möchte ich deshalb möglichst wenig und schon gar nichts was offensichtlich unnütz ist, aber einen Kompromiss muss ich eben wegen meinem Freund eingehen, der schon seinen Besitz behalten möchte und das kann ich ihm ja nicht verbieten.

    Deshalb bin ich sehr gespannt auf deine Artikel und vielleicht bringen die mich weiter, wie ich die Wohnung auf der einen Seite relativ minimalistisch, aber auf der anderen Seite auch wohnlich/gemütlich für meinen Freund einrichten kann.
    Ich freue mich schon!

    Liebe Grüße
    Jessy

  8. nach 1200 wohnungsbesichtigungen im internet, kleine appartments, haben mir besonders die in köln auf kleinem raum gefallen. weisse möbel. schwarze geräte. das entspannt mich. so wurde hier auch alles schwarz weiss. mir tut es manchmal leid, dass ich jetzt schon für eine kleinere wohnung reduziert habe. obwohl ich dann keine fand. macht ungemütlich. vorteil ist das schnelle putzen und die übersicht für die augen. so richtig eine lösung weiss ich da auch nicht. manchmal wäre das zweitsofa doch praktisch. das habe ich verschenkt. war zu hart. jetzt liegen 2 hunde drauf. bett habe ich auch nicht. ich lag nie drin. manchmal vermisse ich das trotzdem. lg – tanja

  9. Chris

    Interessantes Thema.
    Ich sehe das etwas zwigespalten. Auf der einen Seite kann man selbst auf sehr viel verzichten. Ich selbst bräuchte weder Couch noch dazugehörigen Tisch oder die Esszimmereinrichtung.
    Nun habe ich aber gerne Leute um mich und daher oft Besuch. Auf meiner großen U-förmigen Couch können wir gemütlich und bequem lange beisammen sitzen Gläser, Getränke und Snacks finden auf dem Couchtisch in der Mitte Platz.
    Würde ich auf dieses Mobiliar verzichten, hätte ich keinen Platz für Gäste. Man könnte nun argumentieren, dass man ja auch woanders hingehen und dort die Leute besuchen könnte, aber das geht ja einerseits nur, wenn dieser nicht auch konsequent minimalisiert und andererseits würde ich das z.B. gar nicht wollen, da es mir auf Dauer unangenehm wäre. Auf dem Boden sitzen scheidet als Option auch aus. Spätestens meinen Eltern oder meiner Oma, könnte ich das gesundheitlich nicht zumuten.
    Ähnlich verhält es sich mit dem Esstisch. Gemeinsam mit Freunden etwas kochen und anschießend zusammen essen, setzt eine gewisse Ausstattung voraus.
    Ich finde hier muss man immer unterscheiden. Halte ich mich in meiner Wohnung nur alleine auf, kann ich auf sehr viel verzichten. Habe ich öfters Gäste, wird es unpraktikabel, wenn ich auf bestimmte Möbel verzichte. Zudem spielt ja auch die Ergonomie eine Rolle. An einem Svhreibtisch, mit entsprechend höhenverstellbrem Stuhl und Monitor, lässt es sich auf Dauer ergonomischer und damit gesünder arbeiten als in verktüppelter Haltung mit Subnotebook oder Tablet auf dem Schoß. Ähnliches gilt für ein ordentliches Bett mit Lattenrost und guter Matratze im Vergleich zur Ich-Schlafe-Auf-Dem-Boden-Variante.
    Wie bei Allem sollte man es wohl nicht übertreiben und sich auch über gewisse Spätfolgen Gedanken machen.

Schreibe eine Antwort