Kommentare 24

TV Tipp – Sonntags TV fürs Leben ab 9:00 ZDF

Fernseher

© smart-design – Fotolia.com

Für das kommende Wochenende möchte ich euch die Sendung Sonntags im ZDF (10.11.13 ab 9:00) ans Herz legen, es geht um das Thema Teilen statt Haben. Ich werde auch in einem kleinen Beitrag innerhalb der Sendung zu sehen sein. Weitere Informationen über die Themen der Sendung findet Ihr auf der Website des ZDF.

 

Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal Danke sagen an Maria und das Team für einen spannenden Drehtag und interessante Gespräche.

Update: Der Beitrag ist schon online zu sehen: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2023406/Weniger-ist-mehr%2521

24 Kommentare

  1. den dank kann ich nur zurück geben….es war für uns sammler und jäger, deren schränke und regale definitiv zu voll sind, ein sehr spannender und lehrreicher drehtag. weniger ist tatsächlich mehr, nämlich mehr leben… ich hoffe, das zeigt unser beitrag! danke für die inspiration! maria, die mainzelfrau 🙂

  2. Tobias

    Minmalismus Extrem

    Hallo,

    ich hatte einmal Minmalismus Extrem erlebt.

    Bei einem Aufenthalt in Kanada bestand mein Besitz ein Jahr lang aus einem Koffer und Snowbord Bag.

    Sobald ich mir neu Kleidung oder Sonstiges kaufte musste ich dafür etwas anderes in die Tonne geben. Mein Platz war beschränkt!

    Es war sehr gut alles, den meine Freizeit konnte ich sehr nutzen, keine Rechnungen, wenig Hausarbeit.

    Dafür war Zeit zum Snowborden, Lagerfeuer und sehr viel Kaffegenuss in der Sonne!

    Es wird wieder Zeit die Mülltonne zu besuchen!

    TIP !

    Dinge in eine Kiste Packen…. gut zukleben und das Datum darauf schreiben! Nach drei Jahren die Kiste wegschmeissen!

  3. Hallo Michael,
    habe heute Morgen durch Zufall Deinen Beitrag in „Sonntags“ gesehen und bin sehr beeindruckt von Deiner Konsequenz!
    Mich packt an jedem Jahresanfang der Drang, auszumisten, aber ich bin nicht konsequent genug. Das möchte ich ändern :o)
    Da ich mit (gut erhaltenen) aussortierten Dingen (Kleidung, Haushaltswaren, Bastelsachen) nicht unbedingt reich werden will, bringe ich die Sachen meistens in eine Sozialkaufhaus oder zu Oxfam. Die freuen sich grundsätzlich über alles und mir gibt es das gute Gefühl, ein anderer erfreut sich daran.
    Ein großes Problem war und ist, der lieben Verwandtschaft klar zu machen, einem nicht ständig Schnickeldi und Rumsteherchen zu schenken. Dazu noch die die geerbten (eher ideellen) Dinge von Großeltern etc., die man ja in Ehren halten soll…puh. Ich traue mich kaum noch, mir mal etwas zu kaufen, was MIR gefällt, da ich dafür erst einen platz finden müsste.
    Ich lese jetzt mal ein bißchen weiter bei Dir. Vielleicht gibt mir das den nötigen Schubs ;o)

    Viele Grüße
    Conny

  4. Kommentar weg!?
    Hallo Michael,
    ich hatte vorhin kommentiert und den Kommentar auch kurz gesehen. Und nu isser wech!
    Schaltest Du die Kommentare erst frei?
    Bevor ich jetzt mehr schreibe, warte ich mal, ob dieser Kommentar stehenbleibt.

    Viele Grüße
    Conny

  5. Habe die Sendung heute morgen verfolgt. Fair und ausgewogene Berichterstattung. Gemäß der Sendung vor und nach deinem Beitrag natürlich etwas zu religiös für meinen persönlichen Geschmack, aber gut. Vor allem eine recht sachlicher Beitrag, auch wenn ich von nun an von meiner Freundin mit einem Augenzwinkern als „Konsum-Veganer“ bezeichnet werde.

  6. Danilo

    Hallo Michael,
    habe heute Morgen ebenfalls durch Zufall Deinen Beitrag gesehen und bin allerdings wenig beeindruckt von Deiner Konsequenz!
    Die Wohnung kam schön rüber wirkt aber real eher tot.
    Vielleicht solltest du das Prinzip Minimalismus nicht nur auf Materielles anwenden, auch bei der persönlichen Ernährung kann man Konsequenz zeigen.

    Nicht böse sein!

    • Nikuscha

      Hallo Herr Ernährungsberater,
      habe heute Morgen ebenfalls durch Zufall Deinen Beitrag gelesen und habe gut gelacht – bin allerdings wenig beeindruckt von Deiner Kompetenz!
      Der Kommentag kam lustig rüber wirkt aber real eher unsachlich.
      Vielleicht solltest du es mal damit versuchen, das Prinzip Minimalismus auf deine Äußerungen anzuwenden.

      Nicht böse sein!

  7. Hi,
    ich nochmal. Habe nun auch gesehen, daß Du die Kommentare moderierst ;o)
    in Bezug auf Danilos Kommentar wollte ich noch schreiben, daß es mir nicht unbedingt gefallen muß, wie Du eingerichtet bist (tut es auch, ehrlich gesagt, nicht), sondern, daß es für manche Menschen ein enormer Kraftakt bedeutet, sich so konsequent von „Ladenhütern“ zu trennen. Ich gehöre da teilweise (noch) dazu.
    Ich werde immer etwas Deko für den Wohlfühlfaktor brauchen, aber eben ganz ausgewählt und nicht zu Hauf in Schränken verstaut.

    Viele Grüße nochmal + schönen Sonntag
    Conny

  8. Flocke

    Hallo Michael,
    wirklich ein guter Beitrag; genau auf den Punkt gebracht und sehr mutig von Dir den Zuschauern so viel Einblick zu geben.
    Gut gefällt mir, dass in der Sendung für mich deutlich rüber kommt, dass es nicht DEN einen Weg für uns alle gibt und jeder das Recht hat seinen zu suchen und zu finden. Auch für Menschen, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, gibt es eine ganze Menge Denkanstöße. Ich finde es positiv, dass für das Thema Minimalismus in der letzten Zeit immer häufiger Platz in den Medien ist.
    Viele Grüße

  9. Tom

    Hallo Michael,
    schon lange kämpfe ich mit mir ein minimalistischeres Leben zu führen. Der Beitrag im ZDF hat mich wieder mehr bewogen diesen Weg zu gehen und auch mehr zu teilen. Danke für den neuen Denkanstoß.
    VG
    Tom

  10. Der Beitrag zeigte vor allem nicht den Radikal-Minimalismus: Nur noch 100 Dinge besitzen. Ich frage mich bei diesen Leuten immer, ob sie im Stehen schlafen, noch Hobbies außer ihrem Handy und ihrem Laptop haben. Und wem dieser Lebensstil was bringen soll. Die Sicht der Eltern fand ich interessant. Die Mama könnte die Uhr vom Großvater und die 3 besten Kinderzeichnungen für dich verwahren. Vielleicht freust du dich in 5 Jahren darüber.

  11. Corinna

    Toller Beitrag! Hat mich daran erinnert wie glücklich ich mich vor ca 10 Jahren gefühlt habe als ich mein Auto verkauft habe, trotz nur mittelmäßiger Infrastruktur und entgegen aller Sorgen von Freunden und Verwandten. Immer mal wieder überkommt mich das „alles muss weg“ Gefühl. Dein Beitrag hat den „alten“ Funken wieder geweckt. Ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen und es jetzt bewusster angehen. Vielen Dank!

  12. Shinsei

    Hallo Michael,

    vielen Dank für den Beitrag und für Deinen Mut, den von Dir bevorzugten Lebensstil offen zu diskutieren und uns an der Außenwahrnehmung durch Deine Eltern teilhaben zu lassen. Dazu gehört jede Menge Mut! Interessant ist, dass Deine Eltern Deinen Lebensstil komisch finden. Meine fanden es komisch, als ich seinerzeit konsumiert habe und haben mich dafür kritisiert: schon wieder ein neuer Plattenspieler, neue Lautsprecher oder ein neuer Computer. Seitdem ich bewusster lebe, ist diese Kritik verstummt. Wie man es auch immer macht, man wird immer auf Unverständnis stoßen. Aus meiner Sicht hilft es nur, sich zu erklären.

    Zu der Kindergartenmappe: Ich hätte die Mappe bzw. deren Inhalt abfotografiert, um ein virtuelles Erinnerungsstück (außerhalb des Herzens oder Gedächtnis) zu behalten. Dadurch würde auch nicht die Arbeit der Zusammenstellung zunichte gemacht.

    Beste Grüße, Shinsei

  13. caterina

    ciao michael, ich habe dich in der sendung im zdf am sonntag kennen lernen dürfen. ich besitze bedeutend mehr sachen als du, aber den trieb immer wieder, wenn möglich jede woche, etwas zu finden dass nicht gebraucht wird und es an eine andere person weiter zu geben, kenne ich sehr gut und es war schön, mal jemanden mit ähnlichen gedanken zu sehen. normalerweise sammeln die leute immer sachen und oft habe ich den eindruck, was mich nicht stört, dass ich nicht normal bin. nach deinem film, habe ich 9 alte gläser ausgeräumt, 3 kristalsteine und eine figur. auch beim kaufen bin ich nicht ganz so gut wie du, bei mir ist die bedenkzeit zwischen 3 und 7 tagen. aber wenn ich mir ein neues stück kaufe, muss dafür ein altes weg. ausserdem trage ich jedes kleindungstück zur probe und wenn es mir eine negative energie ausstrahlt, kommt es weg. danke, es hat gut getan zu wissen dass es auch andere wie mich gibt. caterina

  14. Hallo Michael,
    danke für diesen tollen Beitrag!
    Ich mag Deine Einstellung, bin da genau bei Dir. Würde mich freuen öfter etwas von Dir zu sehen, die Ruhe die Du ausstrahlst finde ich sehr angenehm und überzeugend.
    Liebe Grüße aus Wien
    Manuela

  15. Stefan

    Hallo Michael,

    der Beitrag zeigt schön wie du dich im materiellem Bereich auslebst, keine Frage. Ich mache das ja auch schon seit über einem Jahr und bin äußerst froh diese Erkenntnis bekommen zu haben. Aber im Gegensatz zu dir beschränkt sich mein bewusster Konsum nicht nur auf materielle Dinge, sondern auch auf die konsumierten Lebensmittel. Mir ist schnell in den Sinn gekommen, das es mit den Besitztümern nicht getan ist, denn Minimalismus heißt für mich bewusster Leben. Und die Nahrungsaufnahme ist ein sehr großer und essenzieller Bestandteil des Lebens und so habe ich versucht, die für mich beste, gesündeste und auch ethisch vertretbarste Form zu finden. Und so lebe ich als Veganer nun schon seit einem Jahr in bester Verfassung. Mir ist es aber nicht so wichtig, wie sich andere ernähren. Mir ist nur wichtig, dass das ‚Bewusst-Sein‘ dafür vorhanden ist und es nicht als „unwichtig“ abgestempelt wird. Ich stehe hinter meiner Ernährung, voll und ganz. Nun Frage ich dich, ob du hinter deiner Ernährung stehst? Und zwar, ob du es wirklich bewusst tust?

    Sieh das nicht als Kritik, sondern als Leitfaden zum Nachdenken.

    Liebe Grüße,
    Stefan

  16. Nikuscha

    Ein gelungener Bericht! In der Sendung über mehrere Minimalismus-Blogger vor einiger Zeit ging es in erster Linie um die Beweggründe, soweit ich mich noch erinnern kann. Dieses Mal wurde der Alltag etwas ausführlicher beleuchtet.
    Die vielen Blogs, die sich (auch immer wieder mit Überschneidungen) mit Minimalismus, Nachhaltigkeit, Zero-Waste u.ä. beschäftigen, prägen mich in meinen Alltagsentscheidungen auch schon länger und ich bin dankbar für diese Plattform und den Austausch, der dadurch entsteht.

    Gerade jetzt, wo ich für ein halbes Jahr im Ausland und praktisch aus dem Koffer lebe, konnte ich noch einmal bewusst entscheiden lernen, welche Dinge für meinen Alltag essenziell sind und welche zu Hause bleiben durften. Durch neu gewonnene Freunde und Bekannte war es dann auch kein Problem, mir z.B. ein Fahrrad oder einen Sonnenhut für einige Monate auszuleihen, ohne diese Dinge, die ich in Deutschland habe, hier noch einmal kaufen zu müssen.

    Ich muss gestehen, dass der Aspekt des Geldeinsparens in der ganzen Zeit keine Bedeutung für mich hatte, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann bemerke ich die eindeutige Prioritätenverlagerung, die langsam stattgefunden hat. Das Geld für immer wieder neue Klamotten, Bücher, Technikspielzeuge usw. wird jetzt eben auf Wochenmärkten und für Weckgläser/Trinkflasche/Ausflüge ausgegeben, ohne das man erst abwägen muss, was im Moment wichtiger erscheint. Das wird mir gerade als Studentin immer wieder bewusst.

    Man muss stets jeden Fall einzelnd betrachten, aber auch ich stelle durch weniger spontanen Konsum sowie das Loslösen von unbenutzten und oft nicht vermissten Dingen einen Mehrwert fest, ohne einem extremen Minimalismus verfallen zu sein.

  17. Martin Wehning

    Hallo,
    ich würde gerne noch den ethischen Aspekt beleuchten, den halte ich nämlich für ganz wichtig dabei.
    Minimalistisch zu leben spart Unmengen an Geld, alternativ kann man weniger (für Geld) arbeiten und dadurch knappe Ressourcen sinnvoller einsetzen.
    Erspartes könnte man z.B. bei einer Mikrokreditbank anlegen (ich kenne z.B. Oikocredit).Es wird soviel Geld einfach nur ausgegeben, „weil wir es nun mal haben“. Find ich ziemlich kurz gedacht.
    Was könnte ich alles machen, gestalten, lernen, wenn ich weniger im Beruf arbeiten würde.
    Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass die entstehende Freiheit genutzt und gefüllt sein will, ich bin mir sicher, dass viele Menschen (ich vielleicht auch!) dies psychisch überfordern würde.

    • Danilo

      Nur weil man an Konsumgütern spart bedeutet das noch lange nicht, dass man viel weniger Geld zur Bestreitung seines Lebens braucht. Meine Hauptausgaben liegen in Lebensraum, Energie Wasser Abwasser Heizung, Steuern, meine Tochter, Lebensmittel, Konsumgüter und Beteiligung am öffentlichen Leben.
      Genau in der Reihenfolge und gerne ausgeben tue ich mein Geld nur für mein liebes Kind und Beteiligung am öffentlichen Leben.
      Das sind die Dinge die mir Freude schenken.

      ciao

Schreibe eine Antwort