Kommentare 4

Veränderung ist eine Entscheidung

© Coloures-pic - Fotolia.com

© Coloures-pic – Fotolia.com

Viele Menschen haben ein große Probleme damit, ihre Gewohnheiten zu ändern oder etwas Neues anzufangen.
Ich möchte gar nicht die ganzen Tipps wiederholen, nur eine Gewohnheit zu ändern oder diese für mindestens 30 Tage beizubehalten oder mit 5 Minuten zu starten.
Mir geht es ganz einfach um den Schritt davor.

Was motiviert dich etwas zu ändern? Warum willst du überhaupt etwas ändern? Welche positiven Veränderungen werden eintreffen, wenn du etwas anders machst. Wie wirst du dich fühlen, wenn du diese Veränderung in deinem Leben umgesetzt hast, was werden andere von Dir denken?

Wenn du dich wirklich ändern willst, dann gibt es einen bestimmten Moment. Viele Menschen sagen, es hat klick gemacht, irgendjemand hat den Schalter umgelegt.
Ich bin der festen Überzeugung, wenn dies nicht bewusst passiert, brauch man gar nicht erst anzufangen.
Es ist diese erste Einsicht, die den Grundstein für den Erfolg legt. Danach heißt es die Wiederholung zu leben (Üben, Üben, Üben) und bei Zweifeln oder einem Tief, einfach einmal durchatmen und sich bewusst machen, das war eine Ausnahme, ab morgen geht es weiter wie nach Plan.

Jeder, der bewusst die Entscheidung zum Minimalismus getroffen hat, ist den ersten und wichtigsten Schritt schon gegangen. Nun heißt es, auf dem Weg bleiben und das Ziel nicht aus den Augen verlieren und nie vergessen, warum Ihr diesen Weg gewählt habt.

Was sind eure Gedanken zu dem ersten Schritt? Bei welchen Veränderungen habt Ihr diesen bewusst vollzogen?

4 Kommentare

  1. Maj

    Hallo,
    also ich beginne mal bei der Frage was andere über einen denken. Mir persönlich war das immer schon schnuppe 🙂 denn ich muss ja mit mir zufrieden sein und nicht die anderen. Die meisten Menschen verstehen nicht warum ich so lebe.
    Was mich immer wieder motiviert bzw. antreibt? Ich nehme mir ein Beispiel aus der Tierwelt. Welches Tier ist auf Besitz angewiesen? Nur wir Menschen tun dies so exzessiv. Ich muss mich auch nicht motivieren, denn es macht mir Spaß loszulassen. Mit jedem Teil das verschwindet fühle ich mich freier. Und es ist auch auf andere Bereiche ausbaubar: Ich habe auch mit dem Rauchen aufgehört, weil ich diese „Sklaverei“ nicht mehr wollte. Ich denke, man trifft nicht DIESE EINE Entscheidung, sondern die Eindrücke sammeln sich an und diese oder jene Entscheidung ist dann die logische Konsequenz.

  2. Was die Anderen sagen, Michael? Sie würden auch gerne so leben. Trauen sich aber nicht. Sie fänden meine Wohnung so schön erholsam. Nur noch wenig und das Beste für mich. Das ist Wertschätzung. Wie du mit den neuen Kopfhörern.

  3. Entscheidungen zur Veränderung werden bei mir lange überdacht. Meistens sind es Dinge die mich stören. Nach dem Motto „Was passiert wenn…?!“ spiele ich alle möglichen Szenarien durch.

    Ist der Entschluss gefasst dann setze ich das Ganze auch konsequent um. Es klappt nicht immer aber meistens. Man darf auch mal scheitern um mit neuem Elan nochmal zu starten.

    Gruß Ralph

  4. Schöne Kommentare meiner Vorredner*innen… bei mir sind auch entweder Dinge die mich stören und für die ich Wege suche sie zu verändern. Es gibt aber auch Situationen wo mich andere – die im Level schon einige Schritte weiter sind als ich – stark inspirieren und ich den Wunsch verspüre auch dort hin zu gelangen. Ob ich jenes Level erreiche ist (meistens) nicht so wichtig, eher der Weg dort hin und was ich davon mitnehme.

    Bewusst treffe ich Entscheidungen meist in Extremsituationen – wo ich an die Mauer renne und nimmer weiter finde. Ich glaub, dass ich in solchen Extremsituationen sehr gut angetrieben bin mich selbst ganz nackt zu reflektieren und dann am ehrlichsten zu mir bin 🙂

    Lieben Gruß
    Johanna

Schreibe eine Antwort