Weihnachtsmarkt

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Hier in Köln kommen an einem Wochenende im Dezember rund 600 Busse an, Menschenmassen entdecken teile meiner Heimatstadt für sich und haben doch nicht viel mehr gesehen wie den Dom die Schildergasse, Hohestraße und einige Weihnachtsmärkte. Köln ist bunt – Markt der Engel, Heinzelmännchen Markt, Christmas Venu und weitere Märkte laden zum Verweilen ein. An einem solchen Wochenende wird mich so ein Markt aber nicht mehr sehen. Man braucht sich nur an den Eingang stellen und wird durch die Massen mitgeschoben. Ich gehe in der Regel 1-2 Mal im Dezember über 2 Märkte und es ist jedes Mal dasselbe. Man trinkt etwas versucht etwas Neues zu entdecken (ja man findet neues, wie Kreativschmieden die Krippen mit Don Spitzen schaffen, besten Weihrauch aus dem Oman oder aber auch fair Trade Bio Kaffee. 2 Dinge ziehen mich besonders dahin, das eine ist ein zur Tradition gewordenes Treffen mit meiner Patentante und die Stimmung. Dunkle Umgebung und schön beleuchtete Bäume und helle Stände wecken eine gewisse Gemütlichkeit. Ich habe das selbe bei 29 Grad in Spanien an einem Strand erlebt. Auch da war es die besondere Stimmung die den Reiz ausgemacht hat.
Ein bisschen traurig bin ich darüber das Köln jetzt im zweiten Jahr um einen Weihnachtsmarkt ärmer ist. Der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt war einfach mal etwa anderes, ein abtauchen in eine andere Welt, eine andere Sprache und Gemeinschaft. Dieser Markt hat mit Sicherheit nicht jeden Abgesprochen aber durch seine anderen Produkte, Getränke, Speisen und ein Ritual zur Wintersonnenwende, hat dieser Markt die Stadt bereichert.

Wie steht ihr zu den Weihnachtsmärkten?!

  1. Ich liebe Weihnachtsmärkte! Ich gehe aber nur auf solche, wo es überschaubar ist. Es darf ruhig „belebt“ sein, aber der Weihnachtsmarkt hier am Rathausmarkt ist fürchterlich voll und es ist einfach nur nervig. Am Liebsten mag ich Weihnachtsmärkte bei Minusgraden und ein bisschen Schnee. Da schmeckt der Glühwein dann richtig gut!

  2. Ferun Namid

    Weihnachtsmärkte sind toll. Ich mag allerdings die in den (Groß-)Städten mit ihren Ramschbuden und den zig Fressständen und dem gedrägel nicht. Dann lieber klein aber fein. Dieses Jahr fahr ich nur auf die von zwei Museumsdörfern. Da wird altes und neues Handwerk ausgestellt, demonstriert und verkauft. Reibekuchen, Kakao, Glühwein und Maronen sind ein Muss.

  3. 2009 war ich das erste und einzige Mal auf den
    Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang (ist in der Nähe von Oberstdorf).
    Der Markt findet nur an zwei Wochenenden statt, aber dafür ist der
    ganze Dorfkern abgesperrt (und ja, man muss Eintritt zahlen).
    Eingerahmt von Bergen, das ganze Dorf festlich geschmückt und so
    gut wie keine Touristen, war es der weihnachtlichste Markt, den ich
    je miterlebt habe. Hier im Pott würde ich mich über Alphornbläser
    lustig machen, aber dort war es wunderschön. Für diesen
    Weihnachtsmarkt würde ich die fast 700 km ohne zu überlegen fahren.
    Leider kam mir dieses Jahr was dazwischen. Für das nächste Jahr ist
    er aber wieder fest eingeplant. Bloggertreffen?? =P

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