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zen to done (ZTD) Zwischenbericht Gewohnheit 1 Sammeln

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Nun ist mein Start einige Tage her und ich möchte nun gerne meine bis jetzt gesammelten Erfahrungen mit euch teilen.
Bei der ersten Gewohnheit des ZTD geht es um das Sammeln, aller Informationen, Mitteilungen, Ideen und Termin, die den ganzen Tag auf dich einwirken. Es geht darum, diese Informationen verlässlich zu sammeln und zwar an so wenig Orten wie irgendwie möglich.
Einige Beispiele sind

  • Email Accounts (privat + beruflich)
  • SMS / MMS
  • Briefe / Faxe
  • Zeitschriften
  • Rundschreiben

Im ersten Schritt versuchen wir so viele Eingangskörbe wie möglich zusammen zufassen und feste Plätze für diese zu finden.
Bei mir war es so ,dass ich alle meine Email Adressen nun nur noch mit einem Email Programm ein paar mal pro Tage abrufe.
Vorher musste ich mich in diversen Web Portalen anmelden und habe doch immer nur einen Teil aller meine Emails gesehen.
Sinnvoller ist natürlich auch, wenn man wenig benutzte Mail Adressen hat, diese direkt weiterzuleiten, oder zu löschen.

Zur Zeit benutze ich noch 2 Handys, aber ich hoffe, dass ich dies bald auch auf eins Reduzieren kann, im Zweifelsfall, wird es für den Übergang auch ein Dual Sim Handy werden.
Für alle Briefe, Lohnabrechnungen, lose Zettel, kurze Notizen, Arzttermine, habe ich mir ein schwarzes Körbchen bereitgestellt, hier landet einfach alles was zu Hause anfällt und an Abrechnungen von der Arbeit mitgebracht wird.

Das wesentlich neue am ZTD Ansatz ist das Notizbuch. Es geht darum, das man den ganzen Tag, einfach immer und überall die Möglichkeit hat Gedanken und Ideen festzuhalten.
Viele werden nun einwenden, dass man dies in seinem Handy tun kann oder sich diese Dinge einfach für Abends merken kann.
Wir alle wissen, dass es manchmal bei einem Geistesblitz wichtig ist, sich diesen sofort zu konservieren, bevor ich nun mein Smartphone aus der Tasche geholt habe, das ganze entsperrt, die richtige App gestartet und den Gedanken über den Bildschirm eingegeben habe, greife ich lieber schnell in meine Jackeninnentasche (oder Hosentasche), hole mein Moleskine samt Stift heraus und schreibe den Gedanken nieder.

Was soll das ganze? Wird sich der ein oder andere Fragen, dies ist ganz einfach zu beantworten. Es geht darum, dass du alle Informationen in einem vertrauenswürdigen System ausserhalb deines Kopfes ablegen kannst.
Die Ideen kommen dir nicht, wenn du gerade einen Blogpost schreibst, sondern irgendwann zwischendurch.
Ich muss sagen, in den paar Tagen, in denen ich mir diesen überall Notizblock zu eigen gemacht habe, konnte ich schon feststellen, dass ich weniger vergessen habe, Dinge schneller erledigen konnte und mir nach einer gewissen Zeit auch weniger ungeordnete Dinge durch den Kopf gegangen sind. Man kann diese dann niederschreiben und weiß, dass man Sie loslassen kann.

Ich denke, ende der nächsten Woche werde ich dann zur nächsten Gewohnheit übergehen und euch diese erst kurz vorstellen und dann wieder einen Erfahrungsbericht nach 1-2 Wochen verfassen.

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