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Haushalt minimalistisch: Dein wichtigster Tipp für einfache Hausarbeit?

Früher habe ich es einfach gehasst, wenn meine Eltern, obwohl man noch am essen war, die ersten Dinge bereits weggeräumt haben und den Tisch nach und nach abgeräumt haben. Heute weiß ich, dass es der beste Tipp überhaupt ist, alles wieder an seinen Platz zu räumen sobald man etwas nicht mehr braucht.

Es gibt viele Möglichkeiten dies zu visualisieren. Egal ob it roten Fäden, die durch die Wohnung gespannt sind, und die dann die im Wohnraum verteilten Objekte wieder an ihren Platz ziehen wollen oder einfach das innere Bild, wie es danach wieder schön ordentlich aussieht. Direkt an diesen einzigen Tipp, muss ich allerdings auch noch einmal einen weiteren anschließen, denn das Ganze kann auch nur funktionieren, wenn du auch wirklich für jedes Ding einen festen, definierten Platz hast.

Es gibt bei mir, durch ein paar Umräumaktionen noch ein paar Dinge, die noch nicht diesen festen Platz gefunden haben. Und, ja, es ist so, dass sie immer mal wieder rum liegen, weil einfach nicht klar ist, wo sie denn wirklich hingehören. Wenn wir jetzt ganz verrückt sind, können wir das auch auf unser Leben beziehen. Wenn wir keinen Ort haben, an dem wir uns zu Hause fühlen, wissen wir auch nicht, wohin wir gehören und haben dann ein gewisses Defizit. Aber bevor ich hier noch mehr abschweife geht es zurück zum Haushalt.

Insgesamt ist Ordnung im Haushalt etwas, was bei mir meist gut klappt, aber auch mal aus dem Ruder laufen kann. Minimalismus hat mir in dem Bereich einfach viel geholfen, weil es dann auch insgesamt weniger Dinge gibt, die wirklich herumstehen können. Und es ist natürlich dann auch viel einfacher Ordnung zu halten. Aber viele von euch, werden denke ich, was das angeht, ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Was ist euer bester Haushaltstipp?

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

11 Kommentare

  1. Hi Michael,
    „nicht leer gehen“ finde ich auch einen sinnvollen Tipp, der deinen gut ergänzt. . D. h. wenn man von einem Raum in einen anderen geht, etwas was rumsteht, direkt mitnehmen und an seinen Platz bringen. Hilft, Chaos gar nicht erst aufkommen zu lassen.
    LG Astrid

  2. Hallo Michael,
    den Tipp mit den festen Plätzen versuche ich auch nach und nach umzusetzen. Die Dinge, die solch einen bereits bekommen haben, finden auch schnell den Weg wieder dorthin. Es ist aber noch viel zu tun, vor allem weil mein Freund ein kleiner Chaot ist. Also dran bleiben.
    LG Ricke

  3. Was bei mir ganz wichtig ist: Keinen unnötigen „Kram“ in der Wohnung haben. So habe ich freie Flächen mal eben in 10 Minuten sauber gewischt und kann tatsächlich in rund 10 Minuten die komplette Wohnung (150 qm) von Staub befreien. Täglich mache ich überall ein paar Minuten hier und dort was in der Wohnung. Da ich von zu Hause aus arbeite, nutze ich die Hausarbeit (meist echt nur max. 10 Minuten) um vom Schreibtisch weg zu kommen und mich zu bewegen. Und ja, das „leer gehen“ kommt bei mir auch nicht vor. Ansonsten ist es mir wichtig, alles was ich nutze, direkt wieder weg zu räumen oder wenn ich nach Hause komme, alles dorthin zu tun, wo es hin gehört (Tasche in den Schrank, Jacke an die Garderobe ect).

    1. Hallo, ich stimme euch voll & ganz zu, was das „leer gehen“ betrifft. Was das „gleich wegräumen“ betrifft, habe ich für mich noch keine klare Entscheidung getroffen. Ich ertappe mich manchmal, dass ich mehr Zeit insgesamt verbringe, die Sachen wegzuräumen nur um sie gleich wieder rauszunehmen, wenn ich sie gleich wieder brauche. Ich möchte nicht nur Dinge minimieren sondern v.a. „vergeudete Zeit“ und da scheint es mir manchmal doch sinnvoller, etwas für einige Zeit einfach „liegen zu lassen“. Wie seht ihr das?

  4. Waagerechte Flächen freihalten. Das sind Tische, Schränke, Regale, Fußboden, Treppenstufen…. Alles ist gleich viel ruhiger und aufgeräumter, lässt sich schneller sauber halten und die Dinge finden ihren Platz von selbst.

  5. Sich von kaputten Dingen trennen oder innerhalb einer Woche reparieren (lassen). Wegen dir hängt jetzt wieder die Badlampe. Sich um alte Baustellen kümmern. Blogbeitrag vorne. Mit der gefrorenen Schulter kann ich gerade nur Lampen abreißen. So hat’s der Vermieter repariert und da konnte ich doch gerade noch andere Lampen abschrauben lassen. Sehr praktisch. Danke für den Arschtritt! Braucht man manchmal.

  6. Hallo Michael,
    das mit dem festen Platz hat sicher seine Berechtigung, um sich besser orientieren zu können. Das lässt sich auch in der Tierwelt beobachten. So legen z. B. Ameisen, die sehr reinlich sind, ihre speziellen Abfallhügel an. Auf der anderen Seite sind sie wie die meisten Tiere und ursprünglich auch die Menschen sehr flexibel und jederzeit zum Umzug ihrer wertvollen Brut bereit, wenn Gefahr droht. Es wäre also nicht wirklich sinnvoll, auch für den Menschen einen festen Platz vorzusehen wie für Gegenstände, sonst erstarrt er. Ich fühle mich als minimalistische digitale Nomadin keineswegs heimatlos, meine Heimat ist nur etwas größer als ein fixer Platz. Ich breite mich gern aus und brauche die ganze Schweiz für mich alleine! ^^
    Schönes Weihnachten und lieben Gruß aus der Schweiz! Evelyne

  7. Halli ihr,
    ich halte es so, dass ich möglichst wenig Dinge rumstehen habe, damit meine ich nicht nur auf den Ablageflächen, sondern auch auf dem Boden. Keine Teppiche, vor allem keine Kabel, nicht zu viele Möbel die man anheben oder wegschieben und drunter saugen muss.
    So sammelt sich weniger an und die Vorbereitungsarbeit (alle Sachen hochstellen etc.) entfällt.
    Das gleiche gilt fürs Staubwischen: weniger Dinge = weniger Vorbereitungsarbeit. Die Oberflächen der Küche werden nach jedem benutzen saubergemacht und so beschränkt sich der Zeitaufwand auf ein Minumum 🙂

  8. Moin,
    sicherlich wird sich der eine oder andere Minimalist jetzt an den Kopf langen, aber es ist für mich bisher die beste Investition überhaupt gewesen:

    Ein Staubsaugroboter.

    So komisch das Wort klingt, so weit sich die Geister auch scheiden mögen – Nichts in Punkto Haushalt hat mir mehr Zeit und Freude geschenkt, als dieser kleine, autonome Helfer.

    Ich habe es immer gehasst, Staub zu saugen. Wenn man das auf die Lebenszeit hochrechnet, wieviel Zeit für staubsaugen drauf geht, wird einem schlecht (lieber Unterhosen bügeln…?!? 😉 )

    Ich habe diesen Roboter letztes Jahr im Mai gekauft – und habe sitdem kein einziges mal manuell nachreinigen müssen! Für mich ergibt das eine ganze Woche an Zeit, die ich im letzten Jahr sinnvoller investieren konnte!

  9. Hey Michael,

    danke für deinen Beitrag. Ich habe das Buch Magic Cleaning gelesen und konnte dadurch ordentlich ausmisten 🙂 Viele Dinge kann man auch auf dem Flohmarkt verkaufen oder bei ebayKleinanzeigen. In einer minimalistischen Wohnung lebt es sich einfach viel freier.

    Viele Grüße
    Joy

  10. Ich nehme mir jeden Tag 15 Minuten Zeit zum aufräumen und putzen. Meistens nach der Arbeit um zwischen Beruf und Privatleben einen sanften Übergang zu haben 🙂

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