Archiv des Monats “März 2013

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Gastbeitrag – Minimalism von Luboš Čermák

Minimalism ? How can I describe something you feel inside myself and I can not express in words ? It’s a difficult task for someone who knows of only a way to get it out is to create something tangible. This is not to say that words do not have their strength, more people can hit harder than any picture, but I can not. My thoughts are arranged as in my head even you point of simple points which often grow into something completely abstract. Everyone finds his view on minimalism at some point in their lives. I started to grab straight and diagonal shapes already a long time ago . Maybe it was some connection with Obsessive Compulsive Disorder, when you tighten the brain constantly forcing things into their simplest perfection ? When you feel that the only edge books lined up with the edge of the table can achieve perfection ? But that’s probably not , because the love of the minimal concept of shapes and colors, I still have . This inner experience but it taught me one thing. Minimalism is a question of deep perception of the world , which is rooted within you , you can not learn it , you must have a feeling for it .

Luboš Čermák

www.facebook.com/LubosCermakCzechRepublic

VIGWRx

HOUSING DEVELOPMENT – Luboš Čermák – oil painting 100×20 © 2013

 

— Zu diesem Gastartikel kam es durch einen Post auf der Facebook FanSite von Minimalismus leben. Ich freue mich auf eure Kommentare und würde mich natürlich auch sehr freuen, wenn Ihr eure Kommentare direkt auf Englisch verfasst damit Luboš Sie direkt im Blog verfolgen kann – Michael

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Chaos unterm Schreibtisch

© Dashwill Hammett - Fotolia.com

© Dashwill Hammett – Fotolia.com

Diese Woche hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich habe mich dem Chaos unter und hinter meinem Schreibtisch gestellt. Nicht dass es völlig unordentlich wäre, aber ich wollte diese Baustelle nun endlich lösen.Nachdem ich mir einen Überblick verschafft habe, musste ich wieder an meinen Artikel „minimalistisch Wohnen – Teil 1 – der Schreibtisch“ denken, in dem ich mich über die beliebte Kategorie in amerikanischen Blogs auslasse. Aber selbst bei einem Minimalisten gibt es dieselben Baustellen wie bei jedem anderen Schreibtisch, außer man schafft diesen komplett ab. Kommen wir aber nun zur Bestandsaufnahme meines persönlichen Schreibtischs. Obwohl ich schon einiges an überflüssigen Gadgets losgeworden bin, gibt es immer noch einige Kabel, die ich aktuell brauche.Darunter finden sich:

– Laptop Stromkabel
– Boxen Stromkabel
– Kabel von den Boxen zum PC
– Kabel von einer Box zur anderen
– Druckerkabel zum PC
– Stromkabel des Druckers
– Kabel von der Dose zum Router
– Kabel vom Router zum Strom
– Patchkabel vom Router zur AirPort Express
– Stromkabel der AirPort Express

Außerdem gibt es einige Kabel, die ich nur temporär brauche, die aber das Chaos perfekt machen. Ladekabel fürs Handy, USB Kabel zum Mikro, zum Mischpult und zum CardReader (für meine alte DigiCam). Nachdem diese Aufzählung nun komplett ist, könnt Ihr euch vorstellen, dass dies zu einem nicht unerheblichen Wirrwarr unterhalb und hinter meinem 1,2-m-Schreibtisch geführt hat. Nach dieser gnadenlosen Bestandsaufnahme kommen wir nun zur Lösung des Problems.

Für die Lösung meines Problems habe ich 2 Boxen benutzt, in denen man seine Stromleiste verstecken kann und die auch Platz für größere Netzteile und Kabel bieten. Für den Schreibtisch habe ich mir noch ein paar Kabelhalter besorgt, damit das Stormkabel nicht immer vom Schreibtisch verschwindet, wenn ich den Laptop mitnehme. Ein paar Kabelbinder fassen noch die Kabel zusammen, die in die gleiche Richtung verlaufen.

Wie sieht es unter euren Schreibtischen aus? Was macht Ihr, um dem Chaos Herr zu werden? Flüchtet Ihr in das nächstgelegene Café mit W-LanZugang oder stellt Ihr euch auch eurem Chaos.

Nachtrag: Aufgrund der regen Kommentare möchte ich hier noch 2 Bilder posten. Bei mir sind die Boxen auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss, ich werde noch ein paar Kabel kürzen und in die richtige Richtung bewegen. Die Boxen waren mir dafür schonmal eine gute Hilfe

Schreibtisch top

 

Schreibtisch bottom

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Gastartikel: Minimalisten als Gegenbewegung?

© Thomas Vogt - Fotolia.com

© Thomas Vogt – Fotolia.com

Sie leben in einer Leistungsgesellschaft. Es wird viel von ihnen erwartet. Der Druck ist groß aber das viele Geld und die Anerkennung ist es wert. Wer mehr leistet, dem sei auch mehr gegönnt. Simpel und logisch ihre Schlussfolgerung. Die Realität sieht meist anders aus. Neid und Habgier sind feste Bestandteile unserer Gesellschaft. Sie fürchten um ihr Dasein, nicht mehr wahrgenommen zu werden. Sie möchten alle Spuren hinterlassen, dass sie einmal ein glückliches Leben geführt haben. Um diesen Zustand zu erreichen, arbeiten sie hart und viel. Sie missachten die Umwelt und akzeptieren jeden Umstand, wenn Produkte durch Ausbeutung noch erschwinglicher werden. Skandale, Burn-outs und Umweltzerstörungen prägen das Gesellschaftsbild schon heute. Das Paradoxe ist: Sie machen weiter. Sie wissen, dass sie sich in einem Teufelskreis befinden. Sie können nicht aussteigen, denn sie sind stets Teil des Kreises, auch wenn sie es manchmal nicht wahr haben wollen. Sie fördern jegliche Art der Zerstörung und ernähren weiterhin die Gier der Reichen. Denn WIR sind Nährboden gleichzeitig aber auch Zerstörer für schlechte Zustände in der Welt.

An diesem Punkt stellt sich Frage, ob der Mensch eine Alternative hat? Uns wird suggeriert, es gäbe keine. Wir sind alle Menschen, die auf der Suche nach dem Grund unseres Daseins sind. Doch viele enden in der Sackgasse. Sie stürzen sich in ein Leben von Arbeit und Konsum.
Oft kommt in einem der Gedanke auf, einen Gang runter zu schalten. Oder ganz auszusteigen. Oder Minimalist zu werden? Denn Minimalisten denken und leben nicht nach einer Neigung oder Richtung, die ihnen aufgezwungen oder empfohlen wird. Ihre Lebensphilosophie ist so individuell, wie sie selbst. Lediglich ihre Erfahrungen und Entwicklungen werden geteilt und für jeden zugänglich gemacht. Immanuel Kant würde den wahren Minimalisten heute als aufgeklärten, also selbstständig denkenden, Menschen sehen. Weil der Minimalist, im Gegensatz zu dem Menschen, der sich von Werbung verführen lässt und sich seine Meinung durch falsche Massenmedien auch noch erkauft, sich grundlegend unterscheidet. Weil er selbstständig denken kann.
Die Entscheidungen des Minimalisten fallen nicht unbewusst, sondern mit Vernunft und Rationalität. Können sie ihren Besitz des iPads oder iPhones rational erklären? Nein? Die Selbstständigkeit des Minimalismus erfüllt jedoch nicht das Kriterium, das Minimalismus eine Bewegung sei, obwohl oft davon die Rede ist. Die Definition einer Bewegung ist eine zusammengeschlossene Gruppe mit der Eigenschaft, gesellschaftliche Veränderungen durch infrage stellen von Werten und Normen, hervorzurufen. Genau darin liegt aber der Punkt, der zum Verwechseln ähnlich ist. Minimalismus hat die besondere Eigenschaft, eher die Nebenwirkung, das infrage stellen zu fördern.
Zurück zum Teufelskreis. Ein Leben im Konsum ist leer und macht blind. Und je schlechter die Lebensqualität und die sozialen Bindungen werden, desto mehr flüchten wir in materielle Dinge. Ich glaube, diese Leere, die aus der Konsum- und Leistungsgesellschaft hervorgeht, können nur die wenigsten Menschen verstehen. Diejenigen die sie verstehen sind möglicherweise bereit mit dem Aufräumen zu beginnen, um ein lebenswertes und glückliches Leben anzufangen.
Denn Minimalismus ist eine Alternative auszusteigen – ohne auszusteigen.

M.L.

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Danke an M.L. für Deinen Gastartikel. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr eure Meinung zu diesem Artikel in den Kommentaren verewigt. Für Gastautoren ist es so die einzige Möglichkeit Feedback zu bekommen.

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Minimalismus Podcast Folge 5 – Interview Mark Ritter

MK

MK

In der heutigen Folge freuen wir uns ganz besonders Mark Ritter mit zu Gast zu haben. Er hat auch schon seit einiger Zeit einen Podcast zum Thema einfachem leben online.

Link zur Folge