Archiv des Monats “Februar 2016

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Lebenskrisen überwinden

© evgenyatamanenko - Fotolia.com

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Manchmal trifft uns das Leben sehr hart. Wir geraten in einen Schock Zustand und sind in unseren Grundfesten erschüttert. Egal ob es sich dabei um eine Trennung, eine schwere Krankheit oder den Tod eines geliebten Menschen handelt. Schicksalsschläge können so unterschiedlich sein, wie Steine am Meer.

Diese Ereignisse führen immer wieder zu den gleichen Emotionen. Wir sind verzweifelt, wissen nicht wohin mit uns und wollen diesen Schmerz loswerden. Allerdings geht jeder von uns anders damit um. Die einen flüchten sich in den Konsum, andere in den Alkohol, wieder andere zerbrechen ganz leise. Andere schaffen es wiederum aus einer Krise gestärkt hervorzugehen und wie der sprichwörtliche Phönix aus der Asche aufzustehen.

Es gibt einige Verhaltensweisen, die mir immer geholfen haben Schmerz zu überwinden und positiv aus Krisen hervorzugehen. Diese möchte ich hier gerne mit euch teilen.

In der ersten Phase herrscht ein Shock zustand. Wir möchten einfach nicht begreifen, was gerade passiert ist. Irgendwann danach setzt der Schmerz ein.

Was mir dann immer geholfen hat, ist Ablenkung. In dieser Phase kann man noch nichts verarbeiten. Zerstreuung und die Gesellschaft von Menschen, die einem am Herzen liegen, bringen einen dann wieder auf andere Gedanken.

In dieser Phase fällt es mir persönlich sehr schwer alleine zu sein. Meine Gedanken formen dann immer eine negativ Spirale, die meine Laune immer weiter nach unten zieht, bis sie irgendwo aufschlägt.
Mir hilft in diesem Fall immer ein ehrlicher Realitätsabgleich. Ich versuche mich selbst aus der Situation herauszunehmen und das Ganze von außen zu betrachten. Ähnlich wie ein guter Freund, der mir helfen wollen würde.

Außerdem kann ich euch noch empfehlen, etwas zu tun, von dem Ihr wisst, dass es euch bereits in der Vergangenheit geholfen hat.

“Wenn das Haus wackelt, gehe zurück zum Fundament.”

Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben. Und ich finde in Ihr eine Quelle für das Zulassen von Emotionen und auch wieder Kraft und Stärke. Vielleicht hilft dir auch Musik, Sport, ein altes Hobby oder eine Gewohnheit, die du in der letzten Zeit vergessen hast.

Ich möchte dich dazu einladen, einen Kommentar zu verfassen, in dem du beschreibst, was Dir in solch einer Situation geholfen hat.

In der nächsten Phase kommen wir irgendwann dazu, die Situation wirklich emotional zu durchleben und anzunehmen. Das ist der schwerste Schritt überhaupt und kann mitunter auch ein Jahr oder länger dauern, je nachdem, wie tief greifend das Ereignis war.
Wir durchdenken immer wieder alles , bewerten neu und es kommt mit der Zeit nicht nur im unseren Kopf, sondern in unserem Herzen an.

Danach kommt ein Neuanfang.
Bei mir wird dann immer einiges an Energie frei. Energie, die ich dann gerne in neue oder vorhandene Projekte stecke. Diese Phase birgt aber auch die Gefahr über das Ziel hinauszuschießen und neue Dinge anzufangen, die nur von kurzer Dauer sind. Deswegen lasse dir auch etwas Freiraum, um weiterhin intensiver Reflektieren zu können und belege nicht den ganzen Platz in deinem Leben neu.

Ich bin diesmal mit dem Thema wirklich weit weg vom eigentlichen Kernthema dieses Blogs. Allerdings finde ich es auch wichtig über solche Themen zu schreiben. Wenn wir ein paar Schritte weiterdenken, geht es doch beim Minimalismus im Kern um einen Lebensstil. Dieser bedeutet so viel mehr, wie Dinge auszumisten. Es bedeutet auch Krisen zu meistern und dabei Licht zu sehen, wenn die Wolken gerade mal den Himmel bedecken.

Wie bist du aus einer Krise gestärkt hervorgekommen, was hat dir geholfen? Und wie findest du Beiträge wie diesen?

 

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Stammtisch in Köln am 19. März 2016

© Dangubic - Fotolia.com

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Samstag, den 19. März  ab 14:00 findet der nächste Stammtisch in Köln im Café Kleks statt.

Hinterlasst doch einfach einen Kommentar, ob ihr dabei seit  www.minimalismus-leben.de alternativ natürlich auch beim Facebook Event. Viele Grüße Michael

Anfahrt

Wenn ihr nicht aus Köln kommt und mit der Bahn Anreist hier der Weg vom HBF mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Ihr steigt am Hauptbahnhof entweder in die Linie 5 Richtung Ossendorf und fahrt zur Haltestelle Friesenplatz oder mit der Linie 16, 18 bis zum Barabarossaplatz und von da aus dann jeweils mit der Linie 12 Richtung Zollstock bis zur Haltestelle Gottesweg. Von da aus sind es nur ein paar Minuten zu Fuß zum Café Kleks.

Für alle Autofahrer

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[Köln] – Minimalismus Stammtisch 20 Februar 2016 14:00

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Samstag, den 20 Februar  ab 14:00 findet der nächste Stammtisch in Köln im Café Kleks statt.

Wir freuen uns auf den Austausch über Minimalismus, einfaches leben, Müllvermeidung, Foodsharing und vieles mehr. Wir sind dieses mal wieder im oberen Raum im Café Kleks

Bitte mir bitte Bescheid ob ihr kommt, dann können wir wegen der Tischgröße planen. Hinterlasst einfach hier einen Kommentar, oder alternativ natürlich auch beim Facebook Event.

Anfahrt

Wenn ihr nicht aus Köln kommt und mit der Bahn Anreist hier der Weg vom HBF mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Ihr steigt am Hauptbahnhof entweder in die Linie 5 Richtung Ossendorf und fahrt zur Haltestelle Friesenplatz oder mit der Linie 16, 18 bis zum Barabarossaplatz und von da aus dann jeweils mit der Linie 12 Richtung Zollstock bis zur Haltestelle Gottesweg. Von da aus sind es nur ein paar Minuten zu Fuß zum Café Kleks.

Für alle Autofahrer