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die ersten 3 Wochen

© Olivier Le Moal - Fotolia.com

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Heute sind die erste drei Wochen mit täglich einem Artikel verbracht. Genug Zeit um ein erstes Fazit über den Einstieg in den Minimalismus, erreichtes und vor mir liegendes zu ziehen.

Vor 3 Wochen habe ich mir vorgenommen jeden Tag einen Artikel auf diem Blog zu posten. Dies hat ohne Probleme funktioniert. An manch einem Morgen war es allerdings schon so, dass andere Dinge versucht haben sich in den Vordergrund zu spielen.
Durch das Verknüpfen mit der freien Zeit am Morgen konnte ich aber gut entgegenwirken.
Jetzt sitze ich hier bei einer Tasse Kaffee mit Milch und etwas Sirup und Blicke zurück.
Viele werden jetzt sagen, 3 Wochen sind zu wenig um zurück zu schauen. Für mich persönlich ist es dass nicht.
Die Domain zu der WebSite habe ich schon am 26.6.2011 registriert und habe allerdings erst ende August mit dem Schreiben begonnen.
In der Zeit habe ich mich von einigen Büchern, meinem Smartphone, den ersten Cds und 3 weiteren Domains und 2 Email Adressen getrennt.
Ich vermisse nichts davon, und es geht weiter. Für die nächsten Wochen steht an, mich von weiteren Büchern Cds und den paar DVDs die ich noch besitze zu trennen.
Es scheint schon fast ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, diesen Vorgang zu dokumentieren.
Die Frage ist, warum Menschen dies tun.
Ich für meinen Teil mache dies um mir immer wieder sagen zu können, dass ich von diesem und jenen Losgelassen habe und nur gewonnen habe, nicht etwas verloren sondern etwas gegeben und gewonnen habe.
Ich gehe davon aus, dass wenn du Dinge loswerden willst und es im Internet beschreibst auch diesen oder einen ähnlichen Ansatz betreibst.
Es geht nämlich in keiner Weise darum anderen zu zeigen, wie toll man doch selber ist, dass man auf so vieles verzichten kann.
Jeder der so Denkt ist zum scheitern verurteilt und hat nicht verstanden worum es im Minimalismus geht.
Außerdem habe ich angefangen auf der Arbeit meinen Schreibtisch zu entmüllen, es kommt so häufig vor, dass sich dort Dinge ansammeln die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Teller Tassen, Lebensmittel, Briefe, und Dinge die man einfach mit nach Hause nehmen könnte.
Ähnlich werde ich bald mit meinem Schreibtisch zu Hause verfahren, Boxen, Bildschirm, Laptop, Laptop ständer, Drucker, Mikrofon, externe Festplatte, externes Laufwerk, USB Hub, Mauspad und Maus sowie kabellose Tastatur, Ipod Doc. Dies alles + mein Midi Keyboard finden unmittelbar auf meinem Schreibtisch Platz.
Ich bin gespannt wie mein nächster Rückblick aussehen wird, nach den nächten paar Wochen.
Es tut gut sich bewusst zu machen, an welchen Stellen man noch etwas anfassen muss und wo es schon in Bewegung gekommen ist.
Sich Dinge bewusst machen, Dinge auszusortieren, vereinfachen, das ist Minimalismus

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