Informationsflut begrenzen

20120713-103002.jpgHeute kann man noch nicht einmal eine Straße entlanglaufen ohne mit Informationen zugeschüttet zu werden, es ist dier die Werbung für das Produkt X dort die Anzeige der Uhrzeit und eine Ecke weiter laufen auf einem Bildschirm aktuelle Tagesnachrichten im Liveticker. Es geht weiter mit Fernsehn, Emails, sozialen Netzwerken, Tageszeitungen, Magazinen und Meetings.  Es scheint manchmal so als würde sich diese Welt schneller drehen, als wir verkraften können. Aber wie viel Information ist noch gut für uns, und wie viel davon brauchen wir wirklich?

Machen Sie doch einmal ein Experiment und setzen Sie sich auf eine Informationsdiät. Fragen Sie ihre Emails nur noch alle 2 Tage ab, wenn das nicht geht, dann nur noch 2 mal am Tag. Lesen Sie für einen Monat keine Zeitung mehr, schauen sie kein Fernsehen und hören Sie kein Radio.

Diese Zeit soll dazu dienen, dass Sie für sich entdecken, dass Sie nicht immer up to date sein müssen, die Welt dreht sich auch weiter, ohne dass Sie dem aktuellen Tagesgeschehen im Freundeskreis, in der Politik, Wirtschaft und in Ihrer Region verfolgen.  Wenn Sie es nach dieser Informationsdiät schaffen ein paar der Kanäle, über die Sie Informationen empfangen zu beschneiden oder abzuschalten, werden Sie dadurch mehr Freiheit gewinnen, sprechen Sie mit Menschen darüber die z.B. kein Smartphone besitzen, die nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind, oder die keinen Fernseher besitzen, sie werden sehen, dass diese Menschen nichts vermissen.

Ich möchte hier keinesfalls predigen sich neuen Medien zu verschließen, aber darauf Aufmerksam machen, dass unsere Aufmerksamkeit nur einen ziemlich begrenzte Reichweite hat. Wenn wir uns permanent mit allen Informationen beschäftigen bleibt zu wenig Zeit für das Wesentliche

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