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Anfangen

Die meiste Zeit lassen wir verstreichen indem wir planen, dass wir aufräumen wollen uns Termine setzen und dann, wenn der Termin gekommen ist, ihn verstreichen lassen.
Wenn wir etwas bewegen wollen, ist es zwar wichtig, es genaustens zu planen. Das große Ziel in kleine und noch kleinere Schritte zu unterteilen und sich eine Routine anzueignen den Fortschritt nachzuhalten und zu protokollieren, damit man dieses Ziel nicht aus den Augen verliert.
Der erste und wichtigste Schritt ist aber folgender.

Anfangen

So simpel sich das anhört, es ist die Essenz. Der Stein der ins Rollen gebracht wird, und irgendwann von alleine läuft. Wir können soviel mehr erreichen, wenn wir diesen Schritt täglich üben und beherzigen.
Wenn du etwas ändern willst… dann tue es einfach. Fang heute an, egal wie klein der Schritt ist, wenn es nur der Kalendereintrag für morgen ist und eine Liste mit Aufgaben zu dem Ziel. Oder nur ein Brainstorming wie es weiter gehen soll mit einem Projekt.
Gehe jetzt einfach in deinem Kopf durch, was du immer mal tun wolltest, oder nimm eines der großen Ziele, die du in letzter Zeit aus den Augen verloren hast und fang jetzt an.
Anfangen, heißt ein Stück auf dem Weg zum Ziel zu gehen. Wir werden unser Ziel erreichen, Schritt für Schritt!

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trennen leicht gemacht

Heute morgen wollte ich eigentlich damit anfangen ein paar Cds zu digitalisieren, dabei versagte das CD Laufwerk, bzw die CD war nicht lesbar.
Ich bin dann noch einmal in mich gegangen und habe mir überlegt, ob es Sinnvoll ist, mir wirklich die Arbeit zu machen, jede CD zu digitalisieren?
Damit würde ich das Problem nicht beseitigen sondern nur auf eine Platzsparendere Form bringen. Wie in einer halben Generation davor der Umstieg von Platte auf CD.
Bei weiterem Nachdenken bin ich darauf gekommen, warum die Trennung so schwer fällt.

Wohin mit den CDs?

Diese Frage lässt sich auf DVDs Bücher, Filme und eigentlich alles andere Ausweiten.
Mit geht es eher darum dass jemand noch etwas damit anfangen kann. Ich habe Geld und Zeit investiert um mir diese Dinge anzuschaffen und ich würde Sie ungern, insofern sie noch zu gebrauchen sind, entsorgen.
Folgende Möglichkeiten sind mir eingefallen

  • Flohmarkt
  • Momox.de
  • Umsonstladen
  • Alters-Kinder-Jugendheim
  • Verwandte oder Freunde
  • Ebay
  • Bücherrein
  • Amazon
  • Aufrufe zum Abholen im Social Web

Daher heißt mein neues Ziel: Jede Woche 100 Cds durchsuchen und loswerden.
Wie trennt Ihr euch von überflüssigem? Bitte schickt mir doch dazu ein paar Kommentare

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Ordnung schaffen

In vielen Blogs gibt es immer wieder Herausforderungen wie die folgende: „Werde alle Dinge los bis auf 50“ oder „jeden Tag ein Teil loswerden“, „Wenn du eins kaufst, sortiere 2 aus“.

Was diese Herausforderungen zu reizvoll macht ist denke ich das gute Konzept. Wir haben zu allererst das Ziel, durch das Ausmisten, unnötigen Besitz loszuwerden und dadurch zu einer für uns klareren, einfacheren, Welt zu kommen. Zum anderen haben wir auch den Weg, also zum Beispiel jeden Tag ein Teil loszuwerden. Das wichtigste daran ist allerdings: Die Erfolgskontrolle. Wenn wir uns dieser Herausforderung stellen, wissen wir jeden Abend, ob wir ein Teil losgeworden sind, oder nicht. Wir wissen ob wir uns von etwas größerem getrennt haben oder etwas kleinerem.
Übertragen kann man dise 3 Schritte auf sehr vieles. Aufs Abnehmen, auf die Schule (jedes Jahr ein Zeugnis bis zum Abschluss) und ganz Allgemein auf Gewohnheitsänderungen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der tägliche Schritt klein ist, aber der Erfolg nach Monaten oder eine Jahr, bedeutet größer.
Wir neigen oft dazu, und große Aufgaben zu setzen, aber unsere Zielerreichung nicht täglich an kleinen Schritten zu überprüfen.
Vielleicht ist dass ein Grund dafür das GTD so erfolgreich ist. Wir fokussieren auf unsere aktuellen Aufgaben und lassen unsere langfristigen Ziele nicht ausser Acht.

Mein aktuelles Ziel sieht so aus, dass ich jeden Tag einen BlogPost über Minimalismus schreibe.
Wenn ich mir den Artikel so ansehe, sollte nun noch eine weiter hinzukommen. Jeden Tag eine CD Digitalisieren und in den Keller räumen.
In meinem Zimmer findet sich ein CD Regal mit ca 800-900 Cds welche ich die letzten 2 Jahre nur sehr selten angefasst habe. Das liegt zum einen an so tollen Streaming Diensten wie Simfy und Webradios, zum anderen an der Tatsache, dass sich mein Musikgeschmack weiterentwickelt hat und ich vieles von dem was ich habe, nicht mehr höre.

Daher kommt nun Aufgabe Nr. 2
CDs die mir wichtig sind, zu digitalisieren, jeden Tag eine.

Außerdem kommt mir gerade noch die Idee, diese Ziele konkreter überprüfbar zu machen, indem ich den Titel der CD meinem täglichen BlogPost anhänge, das sollte die Überprüfbarkeit und Motivation steigern. Außerdem hängt dann die Digitalisierung direkt mit meinem täglichen Blogpost zusammen, also mit meiner Morgenroutine 😉

Wie sehen eure Herausforderungen aus? Bitte schreibt Sie in die Kommentare

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Likör selber machen

Am Wochenende war ich auf einem runden Geburtstag eingeladen und habe nach einem passenden Geschenk gesucht.
Dann kam ich auf die Idee etwas selber zu machen. Herausgekommen ist ein leckerer Vanillelikör.
Man nehme 315g Zucker + 1Liter Wasser + eine Vanilleschote und koche alles für 5 Minuten auf dem Herd. Danach das ganze durch einen Filter und abkühlen lassen. Dazu noch 0,5 Liter Weinbrand (Osborne 103) und 0,125Liter Rum (in dem Fall weissen Rum). Fertig war der Likör.
Aus der ganzen Menge ergaben sich 3 Flaschen. Alles in Allem war es eine Stunden mit vielleicht 20 Minuten eigener Arbeitszeit.
Dazu noch schöne selbstgemachte Etiketten und fertig war ein tolles selbstgemachte Geschenk.
Es muss nicht immer ein Strauß Blumen oder etwas gekauftes sein.
Der Likör schmeckt übrigens fantastisch….
Nun weiß ich schon, was ich zu Weihnachten verschenken kann…
Vielleicht ist das ja auch schon der Einstieg in die Selbstständigkeit und man findet mich bald auf Märkten wieder mit verschiedensten Likören und anderen selbstgemachten Kleinigkeiten.

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Handy für Minimalisten

1997 – mein erstes Handy mit 15. Ein Nokia 6110. Seitdem ist einige Zeit vergangen und das Handy von heute kann mehr als Snake, Wecken, telefonieren, 160 Zeichen SMS und polyphone Klingeltöne.
Ich glaube heute jemand mit 15 zu zeigen was so ein Handy früher konnte erntet Kopfschütteln.
Heute ist das Handy alles… Computer, Kamera, MP3 Player, Notizbuch, Internetanbindung, Datenspeicher.
Da der Akku meines „Smartphones“ wird langsam schwach (1/2 Tag) und daher heisst es back to the roots. Ich habe mir für 17,99 ein Handy geholt dass fast das selbe kann wie mein 6110. Außerdem dass es ein Farbdisplay und T9 hat.
Und ich muss sagen.. Ich vermisse nichts… Nicht die Schnappschüsse für Facebook, Skype, die Apps, die Kamera, ok… den MP3 Player, aber den habe ich auch noch.
Also wenn Sie das Handy nicht für die Arbeit brauchen, probieren Sie es aus…
Nutzen Sie das Telefon nur als das wofür es mal gedacht war und nutzen Sie für andere Dinge den PC, Das Laptop, oder andere Dinge.
Es gibt mir ein Stück mehr Freiheit.

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Neuanschaffung vermeiden

Die Zentrale Frage, die Sie sich stellen sollen, wenn Sie etwas kaufen möchten liegt auf der Hand, aber stellen wir sie uns wirklich konsequent? In 3 von 4 Fällen wahrscheinlich nicht. Diese Inkonsequenz führt dazu, dass sich wieder einiges Ansammelt. Dinge, die wir nicht brauchen, von denen wir schon mehr als eins haben oder worauf wir verzichten können. Die Zentrale Frage ist folgende:

Brache ich das wirklich???

Wir können Diese Frage, wenn wir sie mit ja beantworten weiter verfeinern.
Wie oft brauche ich es, kann ich es mir leihen, es gebraucht kaufen, muss ich es unbedingt schon jetzt haben. Wenn wir weiterhin der Überzeugung sind, dass wir dieses Ding brauchen, sollten wir trotzdem noch eine Nacht darüber schlafen um abstand zu gewinnen.
So manche Anschaffung ist aus einem anderen Blickwinkel überflüssig geworden.
Dies lässt unsere Aufmerksamkeit auf den Dingen die wir schon besitzen. Wir verlieren weniger Zeit, Platz, Ordnung und können sogar noch Geld sparen.

Wie oft stellen Sie sich die Frage: Brauche ich das Wirklich!?

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Trinken Sie Wasser?

Das Elixier des Lebens, jeder kennt es, jeder trinkt es. Wasser.
Bis zum heutigen Tag ist es bei mir so, dass ich Trinkwasser in Flaschen zu Hause gebunkert habe. Bei 2 Flaschen á 1,5Liter am Tag macht das im Monat 60 Flaschen = 10 6Packs.
Das tragen der Flaschen können Sie sich sparen.
Wenn man so wie ich Wasser ohne Kohlensäure mag, bietet sich er einfach Test an. Glas + Wasserhahn und schon muss man nie wieder eine Flasche kaufen. Wir verbrauchen weniger Platz und schonen unsere Umwelt, weil 720 PET Flaschen im Jahr nicht mehr recycelt werden müssen.
Wenn das Wasser vom Geschmack her nicht optimal ist, sollten Sie einen Wasserfilter ausprobieren, und wenn Sie lieber Wasser mit Kohlensäure trinken können Sie sich auch einen WasserSprudler zulegen.
Wer jetzt noch das Gefühl der wertigen Flasche und des eingießens und dekorativen Effektes vermisst sollte sich einen Wasserkrug oder eine Flasche zulegen.
So können wir die Umwelt schonen, Platz sparen, uns die Zeit des Einkaufs sparen und auch noch auf das Jahr gerechnet etwas Geld. Auch wenn der Preis mit 0,19 cent je 1,5 Liter nicht viel ist sparen wir im Haushalt trotz Wasser Filter und Sprudler.

Wenn Sie weiter Tipps haben um im Haushalt Platz Zeit oder Geld zu sparen, hinterlassen Sie doch einen Kommentar.

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Unwichtiges ausfiltern

Jenden Tag prasseln auf uns eine Unmenge von Informationen ein. Sei es Anrufe, SMS, Emails, Benachrichtungen, Nachrichten, Werbung und vieles mehr.
Wäre es nicht ideal wenn wir diese Flut etwas reduzieren können?
Ich rede jetzt nicht davon, dass jeder Handy und Internetanschluss abschafft und aufs Land zieht. Es geht um die Regelmäßigkeit und die kleinen Schritte.
Sind wir auf der Arbeit zum Beispiel immer über unser privat Handy für jeden Erreichbar oder nutzen wir die Möglichkeit, wenn etwas wichtiges ist, uns auf der Arbeit privat anrufen zu lassen?
Haben wir unnütze Newsletter bestellt von Seiten die wir ohnehin mindestens alle 1-2 Wochen besuchen?
Wie wichtig kann eine Notification über eine Facebook Nachricht, einen neuen Follower bei Twitter oder das neuste Komplettangebot von Dell sein!?
Wem der Schritt zu radikal ist, der sollte sich vielleicht einen Email Ordner Unwichtiges anlegen und alle diese Dinge dorthin weiterleiten für mindestens einen Monat und nur ein mal täglich diesen Ordner prüfen.
Ist es wirklich wichtig? Was habe ich verpasst, dass ich erst jetzt davon erfahren habe.
Hat derjenige mich schon versucht über einen anderen Weg zu erreichen.
Ich werde die nächsten 30 Tage keine Emails löschen und alle diese Dinge aussortieren. Ich bin gespannt wieviele Emails ich im Monat davon einsparen kann, ich denke es ist ähnlich wie bei einem Briefkasten mit einem Werbung einwerfen verboten Schild.

Teilt mir eure Erfahrungen einfach in den Kommentaren zu dem Artikel!

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Eingänge reduzieren

Um tiefer ins minimalistische Leben einzutauchen habe ich in den letzten Tagen einige Blogs und Seiten durchforstet und bin bei der GTD Methode von David Allen auf etwas für mich zentrales gestoßen.
Eingangskörbe reduzieren.
Was ist nun so ein Eingangskorb. Es geht um den Briefkasten, die EmailPostfächer, die Eingangsnachrichten bei Sozialen Netzwerken und messengers wie icq, msn und so weiter.
Ich würde noch die SMS auf dem Handy dazu zählen.
Es geht darum die Anzahl der Eingangskörbe so zu minimieren, dass wir so wenig wir möglich, aber so viele wie nötig erhalten.
Konkret heißt das: Muss ich wirklich bei Facebook, Google+, WKW, Xing, Twitter, LinkedIN, StudiVZ, MeinVZ und den ganzen anderen Social Networks angemeldet sein.
Brauche ich Mr. Wong, Google und Evernote um meine Lesezeichen zu behalten oder reicht mir auch das LesezeichenArchiv eines Browsers.

Muss ich wirklich jede alte Email Adresse mit durchziehen, oder sollte ich die ein oder andere Löschen und alle Emails in einem zentralen Postfach zusammen fassen.

Konkret konnte ich mich damit von 4 Netzwerken und 3 Email Adressen trennen, sowie von 2 Social BookmarkDiensten und einigen uralten Lesezeichen.
Für einen Zeitaufwand von nicht einmal 2 Stunden ist dies schon ein guter Anfang.
Morgen soll es nun darum gehen, was wir in diesen Körben überhaupt haben möchten

In Kategorie: Zeit
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Vorratshaltung für Minimalisten

Zuerst sollten wir und die definition der Vorratshaltung anschauen und dann mit unserem Begriff für Minimalismus in Verbindung setzen.

Vorratshaltung oder Bevorratung bezeichnet die Anlegung nützlicher Bestände, die für einen zeitlich aufgeschobenen Bedarf gehortet werden.

Quelle: Wikipedia
In aktuellen Berichten in den Medien sieht man immer wieder dass sehr viele Lebensmittel ungenutzt entsorgt werden müssen. Dieser Selektionsprozess hat nicht immer etwas mit der Qualität zu tun. Auf dem Feld wird schon wegen nicht perfekter Form oder Größe aussortiert, weil der Handel diese Ware nicht annimmt. Dann geht es weiter, auf dem Transportweg wegen einer unterbrochenen Kühlkette, wird die komplette Lieferung vernichtet. Im Obstregal wird wieder aussortiert und nur die optisch ansprechenden Lebensmittel landen dort wo wir sie finden können.
Diese Prozesse können wir nur beeinflussen, wenn wir direkt ab Erzeuger kaufen, was in der Praxis nicht für jeden geht.
Daher sollten wir uns Gedanken über unsere Vorratshaltung machen.
Unbewusst ist mein Vorrat zu groß geraden und ich lebe zur Zeit bis auf einige Dinge von ihm damit ich nicht irgendwann in die Verlegenheit gerade etwas zu entsorgen, daher sollte als Grundsatz gelten. So viel wie nötig und so wenig wie möglich.
Sinnvoll ist eine Bevorratung, wenn Sie uns eine Zeit lang unabhängig macht vom schauen nach dem besten Preis und der Notwendigkeit oft einkaufen zu gehen.
Jeder Gang verbraucht meist Sprit, Zeit und birgt die Gefahr Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen.
Daher würde ich einen Einkauf maximal alle 1-2 Wochen empfehlen + kleine Dinge, die man frisch braucht. Außerdem immer eine Liste für den aktuellen Einkauf und einen guten Überblick über den Vorrat.
Ich wundere mich immer über den Tag vor einem langen Wochenende wo ein Montag zusätzlich frei ist. Sei es Weihnachten oder Silvester, die langen Schlangen, der Stress und der Kaufrausch, als wenn es morgen nichts mehr geben würde.
Wie sieht es mit mit Ihrer Eigenen Vorratshaltung aus. Teilen Sie doch Ihre Tipps in den Kommentaren zu diesem Artikel.