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Türchen 1 Sport & Bewegung – Welt Aids Tag

© yellowj - Fotolia.com

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Eigentlich wollte ich bis zum Ende des Jahres mit dem Thema Bewegung und Sport schon viel weiter sein. Ich habe einen Tai Chi Kurs mitgemacht, habe aber gemerkt, dass mir die Anforderungen zu hoch sind und ich innerlich viel zu frustriert darüber bin, wie wenig ich leisten konnte, obwohl ich viele Vorerfahrungen in diesem Bereich habe. Vielleicht habe ich mich selbst auch zu viel kritisiert. Ich werde bestimmt wieder einsteigen, doch geht dem erst einmal eine Ernährungsumstellung und ein minimales Trainingsprogramm voraus, was meine allgemeine Fitness und Beweglichkeit auf ein Niveau hebt, welches mir anderen Sport besser ermöglicht.
Konkret heißt das, Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, zu Hause ohne Geräte und Wiedereinstieg ins Nordic Walking mit dem Ziel irgendwann aufs Laufen umzuschwenken.Ich habe 2012 schon einmal versucht zum Jahreswechsel ein solches Programm zu starten, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich mit radikalen Änderungen nicht gut klarkomme. Mit dieser Erkenntnis kann ich mich nun wieder an das Thema herantasten und eine Gewohnheit nach der anderen in den Alltag integrieren.

Sport mit anderen zu machen ist auch immer eine gute Idee. So motiviert man sich gegenseitig an festen Tagen in der Woche und viele der kleinen Ausreden, die man sich selbst zurechtgelegt hat, um heute keinen Sport zu machen, lösen sich in Luft auf. Allein schon, dass ich jetzt diesen kleinen Artikel zum Thema schreibe, motiviert mich sehr. Im nächsten Jahr wird das Thema Gesundheit, das heißt, Ernährung, Sport, Entspannung und Gewohnheitsveränderung einen großen Platz bei Minimalismus leben einnehmen. Ich möchte euch gerne teilhaben lassen an meinem Weg, weil ich denke, dass viele nach dem Ausmisten der Dinge, Beziehungen und der (vielleicht falschen) Arbeit in Ihrem Leben an einem Punkt sind, wo sich noch ganz andere Dinge ändern. Es läuft auf die zentrale Frage heraus:  Wie will ich Leben?

Wie sieht es in deinem Leben aus? Welche Rolle hat Sport & Bewegung in 2014 bei dir eingenommen?

hier findet Ihr die Beiträge von Claudia  &  Daniel

 

https://www.welt-aids-tag.de

https://www.welt-aids-tag.de

Außerdem ist heute am ersten Dezember Welt Aids Tag. Ihr findet alle Informationen auf der Seite des Welt Aids Tags. Die Aktuelle Kampagne positiv zusammen leben kennt Ihr bestimmt schon von vielen Plakatwänden. Ich möchte heute auf dem Blog, bei Twitter und Facebook auf Schleife zeigen und für ein positives miteinander aufrufen. Viele weitere Informationen findet ihr auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – gib AIDS keine Chance.

7 Kommentare

  1. Das kann ich super gut nachvollziehen! Ich glaube, das „Zauberwort“ ist bei Bewegung und Gesundheit wirklich Allmählichkeit. Zumindestens ist es bei mir so. Ich habe mich jahrelang mit Sport gestresst, weil ich mit anderen, sportlicheren Leuten mithalten wollte. Hat nie funktioniert. Ich fühle mich deutlich besser, seitdem ich die Anforderungen weniger hoch hänge. Und wirklich schaue, mit welchem Maß ich am besten klar komme. Dann bleibe ich auch eher dran und kapituliere nicht binnen kurzer Zeit, auch stresse ich mich damit nicht, bleibe aber dran am Thema.
    Dir viel Erfolg für dein Vorhaben mit einem guten Blick für dein persönlich richtiges Maß.

  2. Sport hat für mich mit Herausforderungen zu tun. Ich brauche so etwas wie ein „Problem“, das ich lösen kann. Eine Technik die ich verfeinere oder ein Ziel auf das ich hinarbeite. Der Teamgedanke ist mir dabei sehr wichtig. Ein Sport den ich alleine mache finde ich schwierig durchzuhalten. Deswegen mag ich Fitnesstudios nicht so gerne. Man schraubt relativ gleichmäßig an den Geräten herum und hat oft auch Kophörer an um sich zu motivieren. So ein Sport ist für mich zu sehr durchgeplant und isoliert von den anderen.
    Etwas anderes ist es alleine im Wald zu laufen – ob mit oder ohne Ohrstöpsel. Aber das ist für mich eher so etwas wie Meditation.

    Sport heisst für mich spontan sein, auf unerwartetes reagieren. Im letzten Jahr habe ich bei der mittelalterlichen Langschwerttruppe an der HHU mitgemacht. Das war genau das richtige, Als der Trainer dann aus persönlichen Gründen aufgehört hat, war irgendwie die Luft raus und das Team war nicht mehr dasselbe.
    Dieses Jahr habe ich mich kaum an sportlichen Aktivitäten beteiligt, mir aber mit Hilfe eines Fitnessgadgets Bewegungsziele gesetzt und mich zusätzlich alle 1-2 Stunden daran erinnern lassen, dass es Zeit ist sich zu bewegen. Dieser Reiz ist jetzt aber auch weg. Sich von der Technik motivieren zu lassen ist nicht das gleiche wie ein Team das aus sportbegeisterten Menschen besteht und sich gegenseitig motiviert. Also begebe ich mich wieder auf die Suche.
    Ich bin gespannt was mich 2015 in diesem Bereich erwartet 🙂

  3. Hallo Michael,

    erst einmal Gratulation zu Eurer Idee eines gemeinsamen Adventskalenders 2014!

    Ich mache seit nun vier Jahren regelmäßig Yoga. Ich habe einen Kurs gefunden (außerhalb eines Fitnesssstudios, sowas mag ich einfach nicht), der wöchentlich stattfindet, jedoch nicht jedes Mal zwingend besucht werden muss. Die Gruppe hat jedoch einen festen Stamm und wenn ich, meist aus gesundheitlichen Gründen oder weil ich gerade verreist bin, mal nicht dabei bin, werde ich durchaus vermisst … Das gibt mir gleichzeitig ein wenig Ansporn dabeizubleiben.

    Darüber hinaus versuche ich möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen.

    Das ist im wesentlichen mein Sportprogramm. Ergänzen möchte ich es irgendwann auch wieder mit Schwimmen …

    Gleich auf dem Weg zum Yoga grüße ich herzlich aus Berlin,
    Anja

  4. Hallo Michael,
    ich würde gerne die Autos abschaffen und aus den Straßen Minigolfbahnen machen. Gehmeditation und 10 000 Schritte am Tag. Muss reichen in meinem Alter. 42. Ich bin gegen die ständige Selbstoptimierung! Sich unter Druck setzen bringt gar nichts. Was ist dein wirkliches Bedürfnis? Da würde ich mal hin spüren.

    Liebe Grüße – Tanja

  5. Miss Coolblue

    Such dir einfach Dinge, die dir Spaß machen und einige Gleichgesinnte. Ich mache auch ungern alleine Sport. Spazieren gehen, kann ich allerdings immer allein oder mit Begleitung. Ich selber mache nur Sport, den ich gern mag. In der Schule war ich in Sport immer eine Niete und habe bei den Bundesjugendspielen nur eine Teilnehmer Urkunde bekommen. Jetzt tanze ich und reite, das macht mir Spaß und die Motivation ist größer als bei Sport, den ich nur wegen Kraft und Ausdauer machen würde. Ich war sogar drei Wochenenden auf Tanzworkshops um mich weiterzubilden. Wenn man erstmal etwas findet für das man auch für einen Sport zusätzlich Geld und Zeit investiert, dann ist es garantiert der Richtige.

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