über kleine Schritte freuen

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Der Weg zum materiellen Minimalismus wird schwieriger je weniger man besitzt. Ich bin letzte Woche meine restlichen Cds losgeworden und mache mich gerade an die Bücher heran. Ich konnte mich in der letzten Woche von gut 50 Büchern trennen. Im Moment bin ich an einem Punkt, dass es nun an Bücher geht von denen ich mich noch nicht trennen kann. Sei es weil ein sentimentales Gefühl an ihnen haftet, oder doch eher die Angst vor der leere im Regal.
Ich werde es mit 2 Büchern pro Tag fortführen, so habe ich keinen Druck 20 Bücher auf einmal los zu werden und kann mich leichter trennen. Das Ergebnis wird in einigen Wochen das gleiche sein, nur der Weg dahin ist etwas leichter.
Ich kann die Menschen nur bewundern, die mit 50 Sachen durchs Leben laufen, auf diese Zahl werde ich nie kommen.
Das liegt aber daran, dass dies auch niemals mein Ziel war und sein wird.
Anstelle mich darüber zu ärgern, dass es nun etwas langsamer vorangeht, freue ich mich lieber über die Schritte die ich gegangen bin. Noch vor 6 Monaten sah meine Wohnung und meine Schränke von innen anders aus.
Es hat sich seit dem nicht nur meine Wohnung sondern auch ich selbst verändert.
Wir sollten immer mal wieder inne halten und schauen, wo wir gerade stehen, zurückblicken und uns einfach einmal daran freuen was wir geschafft haben. Noch besser wäre es nur im Moment zu leben, da aber die wenigsten von uns Erleuchtet sind und sich allenfalls versuchen in diesem Weg zu üben, finde ich einen gelassenen Rückblick und einen mit Freude gerichteten Blick nach vorne schon mal eine gute Basis.

Wie steht es mit euch? Schaut mal 5 Tage, Wochen, Monate zurück. Worüber freut ihr euch. Teilt mir doch eure Meinung hier in den Kommentaren oder auf den Sozialen Netzwerken in der rechten Leiste mit.

  1. Hallo, ich finde sich von 50 Büchern zu trennen ist schon ein großer Schritt 🙂
    Ich mache es ganz ähnlich, Bücher von denen ich mich nur sehr schwer trennen kann belasse ich vorerst im Regal und schaue dann nach ein paar Tagen noch mal alles durch. Meist fällt es mir mit etwas Abstand dann plötzlich ganz leicht weiter auszusortieren.
    Hast du denn vor alle Bücher wegzugeben oder willst du eine kleine Auswahl behalten?

    Wünsch dir weiterhin viel Erfolg! 🙂

    • Hallo Kiwibeere, Danke für deinen Kommentar. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich mich wirklich von allen Büchern trennen werde.
      10 Bücher wird auf jeden Fall mein Maximum sein, was keinesfalls heißt, dass ich aufhören werde zu lesen.
      Es gibt so viel klassische Literatur umsonst durch das Gutenberg Projekt, und mit 2 Bücherein in der Nähe ist meine Versorgung auf jeden Fall sichergestellt.

      Ich bin schon gespannt zu sehen, wie es auf deinem Blog weitergeht

  2. Ohoooo… Bücher…schweres Thema… ich kann mich von Büchern nicht trennen. Ich fühle mich auch in Räumen ohne Bücher ebensowenig wohl wie bei Menschen, die nicht lesen.
    Ich habe geschätzt ca. 300 Bücher und der einzige minimalistische Kompromiss, den ich hier eingehe ist, daß ich mich entschlossen habe, die Wachstumsdenzen einzugrenzen und auch etwas mehr auf ebooks zu setzen. Aber von Büchern trennen… nicht vorstellbar…

    • Zugebenermaßen, erscheint es mir auch komische keine Bücher mehr im Regal zu haben, dafür wäre dann meine Fernseh, Vitrinen, Bücher Kombination zu groß, aber ich denke, sich sehr bewusst darüber werden, was man an Büchern hat und welche mal nicht mehr braucht, und ob man sich Bücher kaufen muss, oder ob leihen auch eine Alternative sein kann, ist einfach ein guter Weg sich klarer zu werden, was einem wichtig ist.

  3. In meiner täglichen Outlook-To-do-Liste habe ich, mit tgl. Wiedervorlagenvermerk, stehen „1 Teil entsorgen“. So stelle ich eine Ding nach dem anderen auf den Prüfstand. Mit Büchern halte ich es so, dass ich, nachdem ich es gelesen habe, entscheide: behalten und noch einmal durcharbeiten oder sofort bei Amazon verkaufen. Prosa leihe ich mir grundsätzlich in unserer Stadtbibliothek aus. Vielleicht eine Idee für Dich und Dich und Dich …?

  4. Der Minimalismus wird Dir Zeit einräumen nur diese muss Du ergreifen aus dem Elend des habens

  5. Pingback: A Home without a Bookshelf is a Mistake. - Glaubsch es net!

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