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Vorratshaltung für Minimalisten

© Nejron Photo - Fotolia.com

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Zuerst sollten wir und die definition der Vorratshaltung anschauen und dann mit unserem Begriff für Minimalismus in Verbindung setzen.

Vorratshaltung oder Bevorratung bezeichnet die Anlegung nützlicher Bestände, die für einen zeitlich aufgeschobenen Bedarf gehortet werden.

Quelle: Wikipedia
In aktuellen Berichten in den Medien sieht man immer wieder dass sehr viele Lebensmittel ungenutzt entsorgt werden müssen. Dieser Selektionsprozess hat nicht immer etwas mit der Qualität zu tun. Auf dem Feld wird schon wegen nicht perfekter Form oder Größe aussortiert, weil der Handel diese Ware nicht annimmt. Dann geht es weiter, auf dem Transportweg wegen einer unterbrochenen Kühlkette, wird die komplette Lieferung vernichtet. Im Obstregal wird wieder aussortiert und nur die optisch ansprechenden Lebensmittel landen dort wo wir sie finden können.
Diese Prozesse können wir nur beeinflussen, wenn wir direkt ab Erzeuger kaufen, was in der Praxis nicht für jeden geht.
Daher sollten wir uns Gedanken über unsere Vorratshaltung machen.
Unbewusst ist mein Vorrat zu groß geraden und ich lebe zur Zeit bis auf einige Dinge von ihm damit ich nicht irgendwann in die Verlegenheit gerade etwas zu entsorgen, daher sollte als Grundsatz gelten. So viel wie nötig und so wenig wie möglich.
Sinnvoll ist eine Bevorratung, wenn Sie uns eine Zeit lang unabhängig macht vom schauen nach dem besten Preis und der Notwendigkeit oft einkaufen zu gehen.
Jeder Gang verbraucht meist Sprit, Zeit und birgt die Gefahr Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen.
Daher würde ich einen Einkauf maximal alle 1-2 Wochen empfehlen + kleine Dinge, die man frisch braucht. Außerdem immer eine Liste für den aktuellen Einkauf und einen guten Überblick über den Vorrat.
Ich wundere mich immer über den Tag vor einem langen Wochenende wo ein Montag zusätzlich frei ist. Sei es Weihnachten oder Silvester, die langen Schlangen, der Stress und der Kaufrausch, als wenn es morgen nichts mehr geben würde.
Wie sieht es mit mit Ihrer Eigenen Vorratshaltung aus. Teilen Sie doch Ihre Tipps in den Kommentaren zu diesem Artikel.

4 Kommentare

  1. steffi

    Hallo Michael, bin durch einen Internetfreund auf deine Seite aufmerksam gemacht worden..Nun lese ich hier Stück für Stück deine Blogs durch..Das mit dem Konsumkauf, kann ich nachvollziehen. Menschen wo denken, man denkt..morgen sind die Geschäfte zu muss noch einkaufen und dann wie bekloppt machen, als ob am nächsten Tag die Welt untergehen mag Deine Worte sind klug gewählt und gebe dir in dem Fall recht..Man kann froh sein, nicht sich in den Geschäften aufhalten zu müssen…Keine Ahnung wie und wer jeden Tag shoppen gehen kann?
    Bin schon auf deinen nächsten Blog gespannt..

    Steffi

  2. David

    Hallo Michael,

    hab heut in der Zeit über Minimalisten gelesen und empfinde die Idee dahinter sehr Interessant allerdings hat der Artikel das Thema mehr schlecht als recht angerissen und auf der Suche nach tiefer gehenden Berichten bin ich dann auf deinen Blog hier gestoßen ..

    Du schreibst hier: Das Medien immer wieder davon berichten das Lebensmittel ungenutzt entsorgt werden müssen und ein paar Zeilen später empfiehlst du einen Einkauf für 1 + 2 Wochen + kleine Dinge die man frisch kauft ..

    Ist das nicht ein Wiederspruch in sich? Wäre es nicht besser wenn man nur das kauft was man aktuell auch wirklich braucht? Sicher ist es für jemand der auf dem Land wohnt effektiver einmal aller 2 Wochen die Sachen einzukaufen (Sprit, Zeit, etc.) aber Menschen die in der Stadt wohnen haben doch in der Regel fußläufig mindestens einen Supermarkt zur Verfügung. Wäre es denn dann nicht für den Städter effektiver und ökologischer wenn er auf 2/3 Tage einkauft?

  3. Blue Balu

    Hallo Michael

    Wie du siehst halte ich mich an deine Empfehlung auch die alten Artikel zu lesen.
    Meine persönlichen Sachen habe ich schon stark reduziert und aussortiert zum verschenken / ev. verkaufen oder tauschen (letzteres natürlich lieber nicht). Für mich als Familienvater wird’s nun aber langsam schwierig, weil ich das meiner Frau ja nicht aufzwingen will. Was ich aber festgestellt habe, ist dass wir ziemlich viel auch Lebensmittel in unseren Küchenschränken haben, die wir selten konsumieren (z.B. verschiedene Tee’s, Nüsse, Trockenfrüchte, Riegel, usw.). Daher habe ich mir vorgenommen diese Dinge zuerst mal aufzubrauchen ev. auch zu verschenken und erst dann wieder zu kaufen wenn wir’s wirklich brauchen.

    lg Blue Balu

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