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AnfängerTipp

Wenn ich dir nur einen Tipp geben sollte, wenn du dich auf den Weg machst, in ein minimalistischeres Leben, dann ist es dieser.

Finde deinen eigenen Weg! 

Das Internet ist mittlerweile voll von Minimalismus Blogs, V-Logs, Tipps, Ratgebern und Kursen. Ich habe in einer Zeit angefangen mich damit zu beschäftigen, wie es nur wenig darüber zu lesen gab. Ich musste mir selbst viele Gedanken machen und habe meinen eigenen Weg gefunden.

Deswegen ist mein wichtigster Tipp: Hinterfrag dich selbst. Kopier nicht nur ein Programm, weil es alle machen, sondern finde deinen ganz eigenen, persönlichen, Weg. Auch dein persönliches Tempo und vergleich dich weniger mit anderen.

Ich weiß, wie schwer das fällt. Ich mache das selbst leider noch viel zu oft. Diese ständigen Vergleiche, dieses suchen, nach einer Abkürzung oder die Verwendung von zu viel Geld auf diesen Umstand.

Vielleicht muss man manche Fehler auch einfach öfter machen, um daraus dann letztendlich lernen zu können. Warum erzähle ich dir das nun? Es geht mir einfach darum ein ehrliches Bild zu zeichnen und kein perfektes, getrimmtes, Hochglanz Bild, was nur noch ein Schatten meiner selbst wäre.

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass du dir keine Inspiration mehr holen solltest oder diesen Adventskalender nicht mehr weiter lesen sollst. Aber ich bekomme so viele Fragen in der letzten Zeit, die sich darum drehen, wie man Anfängt und welches Programm das Beste ist.

Und wenn ich eins in meinem Leben lernen musste, dann ist es, einfach anzufangen.

Natürlich kann ich dir auch noch viel konkretere Tipps geben, wenn du  also gerade an einem Punkt hängst, dann schreib mir doch eine Email oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Wie sehen es denn die anderen Blogger? Was wäre so ein Anfänger Tipp, den ihr teilen würdet.

Bis Morgen zum dritten Türchen,

Euer Michael

Hier findet Ihr die Beiträge von KERSTIN & DANIEL

6 Kommentare

  1. Lieber Micha,
    Ich sehe es ganz genau wie du, jeder sollte seinen eigenen Weg gehen. Der eine möchte einfach weniger haben und Dinge ausmisten und belässt es dabei, der andere möchte weitergehen und dabei auch sein Umfeld, seine Arbeit, ja sogar seinen Wohnort und sich selbst hinterfragen.
    Meine Meinung ist, wenn es Menschen hilft, sich durch Medien Inspiration oder Hilfe zu holen, um sich selbst auf den Weg zu machen, dann sollten sie es sicher tun. Solange sie dem ganzen nicht blund folgen. Ich habe damit *Vorsicht Klischee* mit Marie Kondo angefangen. Damit bin ich super zurecht gekommen. Und es war ein Anfang. Danach habe ich mir zwar viel angesehen und dies auch hinterfragt, bin dabei aber immer meinen eigenen Weg gegangen. Alles in allem ist ja zu sagen, dass die Idee und die Weiterverbreitung des „minimalisierens“ oder „reflektieren des eigenen Konsums“ egal in welcher Art und Weise, wichtig und gut ist, um die Menschen darauf ausmerksam zu machen. Liebe grüße

  2. 1. Tipp: Kümmere Dich intensiv um Deinen vorhandenen Besitz. Du wirst dann sehr schnell merken, ob er die Zeit wert ist oder ob er nur „da“ ist, weil er einen Weg in Dein Leben gefunden hat.

    2. Tipp: Finde Dein eigenes Tempo. Du wirst Dein Leben nur in seltenen Fällen von heute auf morgen komplett verändern. Lass Dir Zeit, denn nur so wirst Du erkennen, welcher Weg „DEIN WEG“ ist.

    3. Tipp: Mache die ersten Schritte alleine. Deine Mitmenschen werden die Veränderung schnell genug bemerken und mit Ihrer Meinung nicht hinterm Berg halten. Für viele ist der oftmals gedankenlose Konsum so normal, dass ihnen Dein verändertes Verhalten sehr seltsam vorkommt wird.

    Ich freue mich schon jetzt auf Deine Adventskalenderbeiträge 🙂

  3. Kann mich nur anschließen. Tipps sind für mich immer eine Art Inspiration. Aus vielen Tipps mache ich dann das, was für mich am besten passt. Egal in welchem Bereich. Letztendlich muss man sich ja auch wohlfühlen und meist ist die Mischung aus vielen tollen Ideen und Anregungen von anderen genau das, was einen selbst weiterbringt 🙂

  4. Jetzt weiß ich gar nicht, ob mein erster Kommentar zum 1. Adventstürchen angekommen ist. Gemeldet wurde mir „Doppelten Kommentar“ verschickt. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Michael den erst freischalten muss, bevor man den lesen kann… Einen Anfängertipp kann ich nicht geben – bin ja gerade erst auf das Thema gestoßen – auch, wenn ich anscheinend schon seit Jahren durchaus praktizierende „Minimalistin“ bin. Challenges alla „Wer kommt mit nur noch zwei Hosen aus?“ oder „Ich schaffe es, auch mit 99 Dingen statt mit 100 Dingen auszukommen (und du nicht)“ finde ich doof. Wer Askese leben will, gerne! Aber das muss doch nun wirklich nicht jeder! Und einen Wettkampf ohne Sinn und Verstand draus zu machen, finde ich auch eher unreflektiert. Es gefällt mir, dass es hier um ein ernsthaftes Auseinandersetzen mit wichtigen Lebensthemen geht: Lebensbalance, Umweltschutz, Achtsamkeit, Toleranz… Minimalismus nicht als sei neues Lebensdogma zu machen, ist vielleicht meine Idee als Anfänger an Anfänger dazu. Ich lebe in einer Familie von „Schnäppchenjägern“ und „Sammlern“. Mein Mann und meine Kids verzichten mir zu liebe schon auf den einen oder anderen „Scheiß“ und ich denke zu einer Durchschnittsfamilie sind wir schon „ziemlich öko“ und relativ konsumarm orientiert, dennoch das Spannungsfeld braucht auch eine Menge Toleranz und Humor auf beiden Seiten …. Und ja, ich gebe zu, ich bin derjenige, der alte Pullis vom Ehepartner endlich dann dem Altkleiderkreislauf zuführt, obwohl mein Mann absolut überzeugt ist, dass er auch noch einen 13. Pulli zum Hernhunzen beim Werkeln gebrauchen kann … Ich sag nur „Himbeermarmelade“. Ist schon über 13 Jahre her – aber mein Mann hatte sich beim Einkaufen so eine Super-Chemo-Himbeermarmelade gekauft (Bei uns gibt es sonst nur selbstgemachte oder Bio-Marmelade), obwohl er ganz selten mal Marmelade ist. Natürlich habe ich gemeckert: Farbstoffe, E-Nummern, sämtliche künstliche Aromastoffe … Und dann isst er ein – zwei Mal davon und dieses blöde Glas steht da über 3 Monate im Kühlschrank… Eigentlich schmeiße ich ganz selten Lebensmittel weg, aber da habe ich nach so langer Zeit gedacht/gehofft: „Die isst der jetzt eh nicht mehr…“ und habe sie in dem Mülleimer geschmissen. Leider hat er sie dort wiedergefunden… und ganz kläglich gemeint, dass er die noch essen wollte. Gott-sei-dank habe ich einen sehr netten und humorvollen Mann, der es auch tapfer ertragen hat, dass ich seine Himbeermarmelade weggeschmissen habe … Aber seither ist „Himbeermarmelade“ zu einem geflügelten Wort für den Konflikt zwischen den „Jägern und Sammlern“ in meiner Familie und mir als Öko und Minimalist geworden… Also, vielleicht doch noch einen Anfängertipp von mir als Anfänger: Drüber reden, wenn man etwas entsorgen will … oder sich nicht erwischen lassen;-).

  5. Hallo zusammen,
    der familiäre Konflikt ist mit dem Einzug des Minimalismus vielfach vorprogrammiert, auch wenn der Minimalist sich auf sein eigenes Leben beschränkt, vor allem aber in Kombination mit dem Digitalen Nomadenleben. Da muss man schon einiges an Übergriffigkeit und falschverstandener Sorge aushalten, darauf bedacht, nicht in die Obdachlosenecke geschoben zu werden, weil man diesen Lifestyle nicht nachvollziehen kann. Liebe Grüße, Evelyne

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