Archiv von “2011

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Jahresrückblick 2011

© NovikovW – Fotolia.com

Erst einmal möchte ich allen Danken die sich die Zeit genommen haben einige Artikel zu lesen und diese auch weiter verbreitet haben. Seit 24.8 gibt es nun diese Seite und Seitdem haben sich 38 Artikel angesammelt. Die Besucherzahlen halte ich seit Mitte Oktober fest und freue mich darüber ohne Werbung für die Seite zu machen bis jetzt schon einige treue Leser habe.
Nächstes Jahr wird es regelmäßigere Artikel geben und mehr Einblick in mein Leben und wie ich Minimalismus für mich umsetzte. Ich freue mich besonders darauf, dass mehr Menschen kommentieren und gute Gespräche rund um das Thema entstehen.
Seit dem Ersten Artikel bin ich 527 Gegenstände losgeworden und vermisse nichts.
Momentan werden die Artikel als RSS auf Google+ Facebook und Twitter veröffentlicht. Als neueste Seite habe ich Flickr dazu genommen. Ab nächstem Jahr werden die Posts von Bildern begleitet.
Außerdem steht im Januar ein Redesign der Seite an. Ich werde WordPress verlassen und per HTML / CSS die Seite nachbauen um auch den Code minimalistischer zu gestalten und die Seite schneller zu machen.

Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

Michael

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Vorrat aufbrauchen

© olesiabilkei – Fotolia.com

Als Minimalis sollte man nicht zu viel im Vorrat haben und seine noch bestehenden Vorräte reduzieren. Doch es lauern überall Gefahren, die diesem Vorhaben entgegen stehen. Großpackungen sind eine dieser Versuchungen. Sie locken mit einem günstigeren Preis und einer großen Menge. Man denkt sich allzu oft, dass man so ein Angebot ruhig annehmen kann, man nutzt es ja aus dem Vorrat heraus und spart so die Zeit des erneuten Einkaufens, den Sprit dafür und hat auch immer etwas zu Hause, falls es leer wird.
Bei Basis Lebensmitteln wie Mehl, Zucker, Nudeln, Reis, kann das ganze auch Sinn machen, allerdings bei allem weiterem ist es eine große Platzverschwendung.
Die Öffnungszeiten fallen immer weiter, viele Supermärkte haben Mo-Sa von 7-22 Uhr auf und außerdem gibt es auch noch das Internet als Alternative.
Es ist gar nicht nötig Vorrat zu halten, wir sind weder von Knappheit bedroht noch von Krieg oder drohender Inflation.
Deswegen sollten wir uns alle Vornehmen unsere Vorräte etwas zu reduzieren und nicht mehr Schränke mit Dingen zu füllen, die uns Platz wegnehmen und uns im Endeffekt mehr Geld kosten, wie sie uns sparen sollten.
Ein Blick in meine Amazon Historie der letzten 3 Jahre sowie in meine Vorratsschränke lässt mich zurück weichen, und erkennen, wie sehr ich noch auf dem Weg bin.
Wie sind eure Erfahrungen mit Angeboten, Großpackungen und Vorratshaltung? Was sagt ein Junggeselle, eine gestandene Hausfrau und ein bagpacker dazu?

In diesem Sinne einen Guten Rutsch ins neue Jahr

Michael

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Was ist dein Antrieb

© Maridav – Fotolia.com

Jeder der sich aufmacht Minimalist zu werden der sollte wissen, was sein Antrieb ist.

Falls ihr es nicht genau wisst. solltet Ihr euch dies Fragen, denn ohne den richtigen Antrieb kann es durch aus sein, dass ihr nach 2-3 Monaten oder einem Jahr feststellt, dass Ihr gar nicht Minimalist werden wolltet, sonder andere Dinge in eurem Leben gesucht habt und Minimalismus nur das Mittel war diese Dinge zu erreichen.

Das ist keinesfalls schlimm, weil es immer gut ist ein Mittel gefunden zu haben, was es einem ermöglicht sein Leben zu ändern. Man muss sich dann aber auch der Tatsache stellen, dass es einem nie darum ging Minimalist zu werden.

Wenn du zum Beispiel nur Deine Wohnung entrümpeln wolltest und dir als Ziel gesetzt hast unnötige Dinge los zu werden, so kann es immer noch ein gutes Gefühl sein, dass du viele dieser Dinge verschenkt hast oder mit dem Gewinn aus dem Verkauf dieser Dinge gutes getan hast, aber wenn es nur das war, bist du kein Minimalist.

Dein Antrieb muss auf jeden Fall stark genug sein, sonst wirst du scheitern.
Wir Menschen neigen bis auf wenige Ausnahmen dazu, nach Abkürzungen zu suchen, nach einem leichten Weg. Wir sind bequem geworden such den ganzen Überfluss. Für so vieles gibt es eine technische Lösung die uns noch das letzt bisschen Arbeit abnimmt.
Warum gibt es aber andere Menschen, die große Firmen gründen, die Welt verbessern, Rekorde im Sport brechen, kurz gesagt, Menschen die Ihre Ziele, egal wie groß Sie sind, erreichen.

Meiner Auffassung nach ist es der Antrieb. Wenn es ums Überleben gehen würde, wächst jeder von uns, über sich hinaus.
Ist das nicht ein großer Antrieb? Überleben!

Auf den Punkt gebracht: Finde deine stärksten Wünschen und der Antrieb wird groß genug sein, diese Ziele zu erreichen.

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Gewohnheiten ändern

Der Weg zum Minimalismus besteht aus einer Reihe von Gewohnheitsänderungen, die zwar individuell verschieden sind, aber doch auch Gemeinsamkeiten beinhalten.

Jeder, der schon einmal versucht hat eine Gewohnheit zu ändern, weiss das dies nicht sehr einfach ist und man gerne wieder in alte Muster zurück fällt und dann nicht mehr die Motivation findet am Ball zu bleiben, man Ärgert sich vielleicht so sehr über das brechen der neuen Gewohnheit, dass man ganz aufgibt.

Hier nun ein paar Tipps wie Sie es erfolgreich schaffen neue Gewohnheiten in Ihr Leben zu integrieren.

1. Nehmen Sie sich nur eine Gewohnheit auf einmal vor.
Es ist mal Wieder kurz vor dem Jahreswechsel und Sie wollen mal wieder ein besserer Mensch werden? Vergessen Sie es, sie werden nicht direkt Sporttreibende, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit für die Familie haben und sich komplett ändern nur weil das Jahr bald am Anfang steht. Unter dem Stichwort Single Tasking finden Sie viele weitere Informationen, wie sinnvoll es ist nur eine Sache auf einmal zu erledigen.

2. Rückschritt als Chance verstehen
Das Brechen mit der neuen Gewohnheit sollte man zwar ganz klar zur Kenntnis nehmen und versuchen zu vermeiden, aber es ist nicht nötig in Selbstzweifel zu versinken oder das ganze Unterfangen abzubrechen. Wenn Sie z.B. weniger Fernsehschauen möchten, sagen wir nur noch 1-2 Stunden die Woche und diese Woche kam es dazu dass sie 5 Stunden geschauten haben, machen Sie sich einfach klar, dass auf lange Sicht gesehen, dies nur ein kleiner Ausreißer war. Gleiches gilt für mehr Sport, mehr Zeit für eine wichtige Baustelle in Ihrem leben und vieles weitere.

3. Nicht denken, handeln!
Viele Menschen verlieren sich in der theoretischen Planung Ihrer neuen Gewohnheit so sehr, dass Sie vergessen anzufangen. Nicht was ein Mensch sagt zeichnet Ihn aus, sondern was er tut. Deswegen fangen Sie, nach einer kurzen Phase der Zielsetzung, direkt an.
So wie wir gelernt haben zu schwimmen oder Fahrrad zu fahren, können wir auch neue Gewohnheiten erlernen.

4. von einer Gruppe tragen lassen
Wenn Sie etwas erreichen wollen ist es sehr gut sich mit Menschen zu umgeben die ähnliche Ziele haben, wie Sie. Wollen Sie Minimalist werden, kommentieren Sie Artikel oder schreiben Sie Minimalisten an, oder Menschen die auf dem Weg sind. Sie werden erfahren, dass auch andere ähnliche Probleme damit haben Gewohnheiten zu ändern. Gemeinsam sind wir stark.

5. Überprüfen
Der Vorsatz alleine wird nicht helfen, eine neue Gewohnheit zu etablieren, wir brauchen ein Instrument um festzustellen wo wir gerade stehen und wie weit wir noch brauchen. Das kann aber auch ganz praktisch eine viertel Stunde Zeit am Abend sein, die man sich mit einer Tasse Tee nimmt, um zu überprüfen wo man gerade steht.

Über weitere Punkte in den Kommentaren auf www.minimalismus-leben würde ich mich sehr freuen

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FreiRaum

Wenn wir anfangen Minimalismus zu leben, wird unser erster Schritt sein, uns von Materiellem zu trennen, das können Bücher sein, Bilder, Dekorationsgegenstände, Kleidung, CDs, Dvds, eigentlich so ziemlich alles, von dem wir zu viel haben.
Uns wird bewusst, dass wir mit der Zeit Dinge angehäuft haben, die für uns im Moment keine große Bedeutung mehr haben.
Trotzdem binden diese Dinge einen Teil unserer Aufmerksamkeit. Sie sind da und wir schleppen Sie mit uns und schenken Ihnen Beachtung. Wir räumen Sie von A nach B, stauben Sie ab, packen Sie in Kisten, stapeln Sie und erachten zu vieles davon für wichtig und unentbehrlich.
Nach der Befreiung von überflüssigem Materiellen, oder auch schon währenddessen beschäftigen wir uns mit anderen Dingen in unserem Leben, wie zum Beispiel unseren Beziehungen zu anderen Menschen. Wir sehen klarer was Freundschaften sind, welche Menschen es ernst und gut mit einem meinen, und welche Menschen eher lose Bekannte sind.
Auf unsere Arbeit bezogen, werden vielleicht einige zu der Feststellung kommen, dass der Beruf, den Sie gerade ausüben, nicht der ist, der Sie im ganzen Erfüllt. Wir sind mehr Stunden in der Woche mit unserem Beruf beschäftigt, wie mit unserer Familie oder unseren Freunden, jeder Mensch sollte das Recht und die Freiheit haben einen Beruf auszuführen, der Ihn oder Sie ausfüllt. Deswegen ist das Wort Job für mich ein Unding. Beruf kommt von Berufung, dessen sollte sich jeder bewusst sein.

Worum geht es nun im Minimalismus. Wir gehen einen Weg der uns Freier macht.
Dieser Weg gibt uns den Freiraum zu erkennen, was wichtig ist.

Nehmen wir einmal an wir sind in einem Museum, und es hängen an jeder Wand 3 Bilder übereinander und 20 Nebeneinander auf engem Raum.
Jedem wird schlagartig klar sein, dass so kaum jedes Bild zur Geltung kommen kann.
Warum wenden nur wenige diese Erkenntnis auf Ihr eigenes Leben an.
In diesem Sinne, trenne dich von unwichtigem in jeder Beziehung und erkenne das wesentliche.
Mein Weg dorthin heißt Minimalismus und ein Schritt heißt Freiraum schaffen!

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Minimalismus ausfüllen

Minimalismus ist nur ein Wort, eine Bezeichnung für einen Lebensstil oder eine Kunstform, die vom weglassen lebt.
Jeder der sich auf den Weg macht Minimalist zu werden muss seinen eigenen ganz persönlichen Weg finden. Es ist einfach nicht jedermanns Auffassung mit weniger wie 100 Dingen zu leben oder ohne Ziele zu leben, vom schreiben zu leben oder anderen Menschen bedingungslos zu helfen.
All das kann Minimalismus sein, aber auch eben nicht.
Es kommt darauf an, dass man für sich den Begriff mit Leben füllt. Es ist wie eine Hülle, die man zu 100 % ausfüllen kann oder nur zu einem Teil.
Wenn du gerne ein minimalistischeres Leben führen möchtest, kommt es weniger auf den Weg an, den du beschreitet, sondern vielmehr darauf, dass du dir deiner Sache sicher bist.
Wenn deine Motivation nicht von innen heraus kommt wird es dir vielleicht wie eine nette Idee vorkommen mit weniger Dingen zu leben konsumkritischer zu werden, wesentliche Ziele in den Vordergrund zu legen und dein Leben zu ändern. Das ist kein Minimalismus, das ist nur eine nette Idee.
Wenn man wirklich auf der Suche war und diesen Weg einschlägt ist dies nicht ein Ziel was man irgendwann erreicht und es kommt danach das nächste, es ist ein Lebensweg.
Wie jeder andere Lebensweg der konträr zum Mainstream ist, wird es einige Mitläufer geben, die gerne über deine Art zu leben, philosophieren, diskutieren, dich ein Stück weit begleiten und dann wieder verschwinden werden.
Es kommt auf dich an. Verlier dein Ziel nicht und fülle die Worthülse Minimalismus für dich mit so viel Leben dass Sie dich trägt.

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Austausch mit anderen

Es geht in diesem Blog darum Minimalismus zu leben.
In unserem Leben spielt was eine sehr große Rolle? Andere Menschen !
Unser Leben lang lernen wir von anderen, oder sind für andere ein Vorbild. Warum sollten wir uns das nicht für unseren Weg zu nutze machen. Der Austausch mit anderen bringt uns selber weiter, zeigt uns wie weit andere schon auf Ihrem Weg gegangen sind und lässt uns selbst auch reflektieren.

Wenn wir uns mit Menschen umgeben die ähnliche Interessen haben oder die einer unserer großen Ziele im Leben schon erreicht haben, oder mindestens einen Schritt weiter sind wie wir selbst, dann wird dies einen positiven Effekt auf uns haben.
Das ist einfach ein Naturgesetz, wir alle kennen es.
In einer Gruppe kann man mehr leisten als ein einzelner alleine.

Sich Gedanken darüber zu machen, welcher seiner Freunde einem wirklich gut tut und weiterbringt, kann nicht verkehrt sein. Man sollte mit diesen Menschen einfach mehr Zeit verbringen als mit anderen.

Für unser gemeinsames Ziel, Minimalismus zu leben ist es also sinnvoll sich mit anderen Menschen auszutauschen. Nimm doch diesen Post zum Anlass einen Kommentar zu verfassen, entweder bei Google+ Facebook Twitter oder am besten direkt hier im Blog.
Ich freue mich auf die entstehenden Diskussionen und den Austausch mit anderen.
Zum Thema Minimalismus gibt es auch seit kurzem eine Xing Gruppe die nach Inhalt dürstet.

Das lesen von Blogs zum Thema Minimalismus hat mich dazu gebracht etwas in meinem Leben zu ändern, selber einen Blog zu schreiben, Kontakt mit anderen Menschen zu suchen, die das Thema auch für sich entdeckt haben.

Wenn Du fragen zum Thema Minimalismus hast, dann stell Sie mir an Kontakt@minimalismus-leben.de und ich werde Sie privat oder hier auf der Seite gerne beantworten.

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jeden Tag neu starten

Jeder von uns kennt diesen Moment und dieses Gefühl. Wir haben uns etwas vorgenommen und nach einer Zeit lässt der Antrieb nach, wir fühlen uns schuldig und finden nicht den rechten Antrieb wieder damit anzufangen.
Fitnessstudios setzen kurz vor dem neuen Jahr darauf, dass viele Menschen sich vorgenommen haben mehr Sport zu treiben und locken mit Angeboten, allerdings auch mit 2 Jahres Verträgen.
Ich selber bin letztes Jahr in diese Falle getappt und habe viel Geld zum Fenster hinausgeworfen.
Du wirst dir vielleicht vorgenommen haben früher aufzustehen, häufiger spazieren zu gehen, mehr Zeit mit einem lieben Menschen zu verbringen oder etwas ganz anderes und dann kommst du an den Punkt wo du diese Routine brichst. Das hat meistens 2 Gründe.

Der erste Grund ist einfach, du hast deiner neuen Leidenschaft nicht genug und regelmäßig Raum in deinem Leben gegeben. Du hast zu wenig Zeit dafür eingeplant und schaffst es daher schon in der Anfangsphase nicht eine Regelmäßigkeit zu etablieren.
Wir alle wissen, dass Gewohnheiten dadurch entstehen, dass wir Dinge regelmäßig tun. Wir stehen morgens auf, trinken einen Café oder Tee, ein Glas Milch oder Saft. Wir werden jeden morgen weiterhin etwas anderes tun. Mails checken, eine Runde Qigong oder Yoga, ein Blick in die Zeitung, danach ins Bad, duschen Zähneputzen usw.

Der zweite Grund dafür ist, dass wir nach einem Bruch in der Routine nicht mehr in den Rhythmus hineinkommen.
Wir ärgern uns über unseren eigenen Fehler und anstatt ihn direkt wieder zu beseitigen, warten wir ab.

Wie man das ganze überwinden kann? Ganz einfach. Jeden Tag neu starten !

So wie wir jeden Morgen aufs neue wieder unsere Morgenroutinen ablaufen lassen, genau so haben wir jeden Tag die Möglichkeit aufs neue in unsere Gewohnheit einzusteigen. Auf lange sich kommt es nicht darauf an ob wir einen Tag oder eine Woche ausgelassen haben oder ob wir es geschafft haben danach wieder anzufangen.
Zum Thema Ernährungsumstellung fällt mir da nur spontan ein, dass man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zunimmt, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten…
Beim Sport ist es ähnlich. Schauen wir uns mal die ganzen Fußballer oder andere Profisportler an. Sie erleiden wirkliche Rückschläge in Form von Verletzungen. Solange diese nicht so schlimm sind, dass damit die Karriere beendet ist machen Sie genau das gleiche. Sie fangen einfach neu an. Sie steigen langsam ins Training wieder ein bis sie wieder dort sind, wo sie vorher waren.
Minimalismus besteht auch darin Routinen zu brechen und neue zu etablieren, daher kann ich nur jeden Ermutigen, jeden Tag neu anzufangen.

Danke an Leo Babauta für den Anstoß zu diesem Artikel durch „get back on track“ auf Zen Habits.

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eigene Getränke herstellen

Wir kaufen so viel von der Industrie vorgefertigtes, dass wir es verlernt haben, Dinge selber herzustellen. Die Generation unserer Eltern und Großeltern kannten die große Auswahl an Saft und Softdrinks nicht. Für die Generationen, war Limonade, Wasser, Zucker und Zitrone, oder ein bißchen Brausepulver mit Leitungswasser.
Ich habe für mich festgestellt, das ich jeden Monat sehr viel Wasser mit nach Hause schleppe, ich kaufe es in Plastikflaschen, die später nur noch zu Fließpullies gemacht werden können und bin damit diesem riesigen Pfandkreislauf unterworfen.
Ganz zu schweigen von Softdrinks, Dosen und Tetrapacks.
Es geht mir nicht darum jeden Saft und jedes Getränk selber herzustellen, aber mit ein bißchen Umstellung kann man sein Leben vereinfachen und weiß genauer wo seine Getränke herkommen und was darin steckt.
Mein Wasserschleppen hat nun ein Ende und Dank Wasserfilter + Sprudler schmeckt es genauso gut, wenn nicht sogar noch besser. Gutes Talsperrenwasser aus der Leitung. Ganz zu schweigen von der Ersparnis.
Der Nächte Schritt wird die eigene Limonade sein. Anstelle von Zucker wird es Stevia in gelöster Form sein (keine Kalorien und kein erhöhtes Krebsrisiko) und frisch gepresster Limetten oder Zitronensaft.
Ich warte nur noch auf die Lieferung und dann gibt es bald einen ausführlicheren Bericht.
Milch kann ich natürlich nicht ersetzen, Aber mal öfter einen Smoothie von übrig gebliebenem Obst oder als Schorle, wird sicher auch eine gute Alternative zu den Angeboten aus dem Supermarkt sein.
Manchmal spart man sich, etwas Geld aber keine Zeit, man weiß aber im Gegenzug, was tatsächlich in dem Getränk steckt und produziert nicht wieder neuen Müll und hat sich die Zeit und den Sprit für das Einkaufen gespart.

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Step by Step

Jeder der sich dem Zauber des Minimalismus hingibt, stellt sich im Grunde vor, dass er ab morgen ein sorgenfreieres, bewussteres, einfacheres und stressfreieres leben führen kann.

Das stimmt allerdings keinesfalls. Es bedarf zuerst der Erkenntnis, dass man sich wirklich mit der jetzigen Lebenswirklichkeit unwohl fühlt und dass man durch einen Wandel hin zum Minimalismus, diesen Mangel aufheben kann.

Nachdem man nun den Entschluss gefasst hat, holt einen die Wirklichkeit wieder ein. Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Entrümpeln, verschlanken, abbauen, reduzieren, verschenken, verkaufen, weggeben und dabei das wesentliche erhalten.

Geben Sie sich selber für diesen Umbau die nötige Zeit. Wenn Sie gerade in einer Studenten WG wohnen, haben sie es gut, wenig materielles, praktische Alleskönner, wie sieht es aber aus, wenn Sie in einem Haus wohnen, in einer Wohnung und viel angehäuft haben. Dinge voller Erinnerungen, Werte, Geschenke und Gegenstände die zu Ihnen gehören.

Stück für Stück kommen Sie ans Ziel. Aber kommen Sie wirklich an ein Ziel? Nein, unser Leben ist zu komplex, jeden Tag kann sich etwas ändern, deswegen können Sie sich heute auf den Weg machen und schon Minimalist sein und trotzdem zunächst nur den ersten Schritt gegangen sein.

Wenn Sie also feststecken in einer Phase, denken Sie darüber nach, dass es Zeit gebraucht hat, das anzuhäufen, was Sie besitzen und dass es auch Zeit kosten wird, sich von Dingen zu trennen und Dinge los zu werden.