Archiv des Monats “Januar 2012

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Leben ohne Musik?

Young pretty girl in big headphones is smiling - © Yulia Podlesnova - Fotolia.com

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Ich werde es diese Woche schaffen meine restlichen 300 CDs los zu werden und freue mich schon über den gewonnen Platz im Regal.

Diese CDs zu verkaufen oder zu verschenken fällt mir nicht so leicht wie ich gedacht habe. Sie haben mich die letzten knapp 20 Jahre begleitet.
Ich weiß noch genau welche cd ich als erstes gekauft habe. Bei welchem Stück die Leute das erste mal auf einer Party getanzt haben. Welche CDs ich importiert habe und welche ich geliebt habe. Aber ich glaube auch genau das dies der Punkt ist.
Ich verbinde viele Ereignisse mit dieser Musik und das wird auch für immer so bleiben. Ich brauche keine cd in meinem Schrank um mich daran zu erinnern. Ich habe Fotos aus dieser Zeit und ich höre weiterhin Musik im Radio oder über online Streams und Podcasts.
Die Zeit des Ausmistens hat mir viele Momente und Gefühle der letzten Jahre wieder nach oben gebracht und ich freue mich sehr darüber. Jetzt ist es aber weit die letzten Kartons zu packen und sich von den Datenträgern zu trennen.
Ich glaube ich werde mir online eine Top 20 anlegen der letzten 20 Jahre. So kann ich die Gefühle immer wieder abrufen. Dafür muss ich aber keine 2000 CDs mehr zu
Hause haben.

Wie geht es euch damit. Habt ihr auch eine Grosse Sammlung die ihr mit vielen Erinnerungen verbindet

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zen to done (ZTD) Zwischenbericht Gewohnheit 1 Sammeln

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Nun ist mein Start einige Tage her und ich möchte nun gerne meine bis jetzt gesammelten Erfahrungen mit euch teilen.
Bei der ersten Gewohnheit des ZTD geht es um das Sammeln, aller Informationen, Mitteilungen, Ideen und Termin, die den ganzen Tag auf dich einwirken. Es geht darum, diese Informationen verlässlich zu sammeln und zwar an so wenig Orten wie irgendwie möglich.
Einige Beispiele sind

  • Email Accounts (privat + beruflich)
  • SMS / MMS
  • Briefe / Faxe
  • Zeitschriften
  • Rundschreiben

Im ersten Schritt versuchen wir so viele Eingangskörbe wie möglich zusammen zufassen und feste Plätze für diese zu finden.
Bei mir war es so ,dass ich alle meine Email Adressen nun nur noch mit einem Email Programm ein paar mal pro Tage abrufe.
Vorher musste ich mich in diversen Web Portalen anmelden und habe doch immer nur einen Teil aller meine Emails gesehen.
Sinnvoller ist natürlich auch, wenn man wenig benutzte Mail Adressen hat, diese direkt weiterzuleiten, oder zu löschen.

Zur Zeit benutze ich noch 2 Handys, aber ich hoffe, dass ich dies bald auch auf eins Reduzieren kann, im Zweifelsfall, wird es für den Übergang auch ein Dual Sim Handy werden.
Für alle Briefe, Lohnabrechnungen, lose Zettel, kurze Notizen, Arzttermine, habe ich mir ein schwarzes Körbchen bereitgestellt, hier landet einfach alles was zu Hause anfällt und an Abrechnungen von der Arbeit mitgebracht wird.

Das wesentlich neue am ZTD Ansatz ist das Notizbuch. Es geht darum, das man den ganzen Tag, einfach immer und überall die Möglichkeit hat Gedanken und Ideen festzuhalten.
Viele werden nun einwenden, dass man dies in seinem Handy tun kann oder sich diese Dinge einfach für Abends merken kann.
Wir alle wissen, dass es manchmal bei einem Geistesblitz wichtig ist, sich diesen sofort zu konservieren, bevor ich nun mein Smartphone aus der Tasche geholt habe, das ganze entsperrt, die richtige App gestartet und den Gedanken über den Bildschirm eingegeben habe, greife ich lieber schnell in meine Jackeninnentasche (oder Hosentasche), hole mein Moleskine samt Stift heraus und schreibe den Gedanken nieder.

Was soll das ganze? Wird sich der ein oder andere Fragen, dies ist ganz einfach zu beantworten. Es geht darum, dass du alle Informationen in einem vertrauenswürdigen System ausserhalb deines Kopfes ablegen kannst.
Die Ideen kommen dir nicht, wenn du gerade einen Blogpost schreibst, sondern irgendwann zwischendurch.
Ich muss sagen, in den paar Tagen, in denen ich mir diesen überall Notizblock zu eigen gemacht habe, konnte ich schon feststellen, dass ich weniger vergessen habe, Dinge schneller erledigen konnte und mir nach einer gewissen Zeit auch weniger ungeordnete Dinge durch den Kopf gegangen sind. Man kann diese dann niederschreiben und weiß, dass man Sie loslassen kann.

Ich denke, ende der nächsten Woche werde ich dann zur nächsten Gewohnheit übergehen und euch diese erst kurz vorstellen und dann wieder einen Erfahrungsbericht nach 1-2 Wochen verfassen.

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Mikroziele setzen

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Der Januar hat zwar gerade erst angefangen, aber das Ziel fuer diesen Monat steht fest. Ich werde mich von meinen restlichen CDs trennen und fuer den Febuar steht das ganze auch noch mal fuer Buecher und DVDs an. Danach geht es dann an Hausrat, wie Glaeser, Toepfe, Tassen, Aufbewahrungsdosen.
Man hat so viel, was man nur ein mal im Jahr feur einen Geburtstag braucht, und man trennt sich doch nicht davon.
Ich moechte hier nicht predigen sich von allem zu trennen, es wird durchaus noch einige Buecher geben, aber nicht mehr wie 10. Und diese werde ich mir dann nach und nach fuer meine Kindle App besorgen. Ich besitze zwar keinen Kindle aber ich nutze die App auf meinem Telefon und am MacBook air.

Was sind Deine Ziele, schreib Sie doch in die Kommentare.

Ich finde sich selber kleine Ziele zu setzen bringt einen Fortschritt von Woche zu Woche oder von Monat zu Monat.
Wenn du ein Ziel erreicht hast, halte inne und freue dich ueber deinen Fortschritt. Du wirst eigentlich nie ankommen, und deswegen ist es so wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, dass man einen Schritt weiter gegangen ist, und nicht mehr auf der Stelle steht.

Ich hoffe meine Leser entschuldigen mir die fehlenen Umlaute, aber der PC der mir gerade zur Verfuegung steht, verfuegt ueber keine Umlaute.

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ZTD – Zen To Done ein Selbstversuch

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Jeder der sich im Netz mit Minimalismus beschäftigt wird mit Sicherheit auf Leo Babauta gestoßen sein. zenhabits.net ist eine Quelle an reichhaltigen Ideen, Denkanstößen, Gewohnheitsänderungen, Tipps und Kniffen, die den ein oder anderen erst auf den Weg gebracht haben.
Leo hat sich mit dem Thema Produktivität auseinander gesetzt und ein kostenloses Buch verfasst, das sein Produktivsystem ZTD beschreibt. Auf der Seite imgriff.com haben sich einige Autoren die Mühe gemacht das gesamte Werk ins deutsche zu Übersetzen.
Die Artikelserie auf Leo´s Blog ist hier zu finden.

Was mich an dem ganzen System fasziniert ist seine klare Struktur, die Möglichkeit es in kleinen Schritten umsetzen zu können und die Aussicht darauf seine Zeit sinnvoller einzusetzen. Daher geht es nun los mit einem Selbstversuch.

Das Konzept beschreibt 10 Gewohnheiten

1. Sammeln
2. Durcharbeiten
3. Planen
4. Handeln
5. das vertrauenswürdige System
6. organisieren
7. Wochenrückblick
8. vereinfachen
9. Routinen
10. finde deine Leidenschaft

Leo empfiehlt sich für jeden Punkt ca 30 Tage zeit zu nehmen um Ihn wirklich in seinem Leben umsetzen zu können. Ich finde das Konzept wirklich gut, so kann man diese Punkte nach und nach aufbauen und hat sich in keinem Jahr ein neues System angeeignet, um Dinge effizienter zu gestalten. Ich bin gespannt welche Hürden sich in der Praxis ergeben werden, wie es anderen Menschen bei der Umsetzung von ZTD ergangen ist und wie sich ein Zeitmanagment System mit dem Gedanken des Minimalismus verträgt.

Es wird dann immer mal wieder Updates geben. Jeden Monat zur aktuellen Gewohnheit.
Ich denke es ist eine gute Idee einige Artikelserien zu starten um nicht nur einzelne Gedanken zum Minimalismus hier auf dem Blog aufzuzeigen sondern auch den Fortschritt zu dokumentieren.

Falls Ihr schon Erfahrungen mit anderen Produktivsystemen oder ZTD habt, freue ich mich schon jetzt auf Eure Kommentare, Tipps, Anregungen und Fragen.

Heute geht es nun Los mit Gewohnheit 1 Sammeln

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Minimalismus & Gesundheit Teil 1

© zhu difeng – Fotolia.com

Das neue Jahr ist nun einige Stunden alt und so mancher hat in der Nacht sich Gedanken darüber gemacht, dass es doch an der Zeit ist, nun etwas mehr für seine Gesundheit zu tun.
Diese Vorsätze sehen nun sehr unterschiedlich aus. Der eine möchte mehr Sport treiben, sei es das Laufen anfangen, Zumba ausprobieren, regelmäßig ins Fitnessstudio oder in einem Verein Fußball spielen.
Andere möchten moderat Eisen im Studio stemmen um Ihre Körper zu definieren, wieder andere wollen etwas mehr Entspannung in Ihr Leben bringen mit autogenem Training, Pilates, Qigong, Yoga, Tai Chi oder progressiver Muskelentspannung.

Für die Gesundheit ist es nicht nur wichtig die Aktivität zu haben, sondern auch einen Gegenpol der Ruhe. Muskel können wachsen, Nerven sich beruhigen, der Geist klarer sehen und Stress wird entgegengewirkt.

Als Minimalist braucht man weder das Studio noch Gewichte noch große Trainingsgeräte. Bin dem eigenen Körpergewicht kann man schon sehr viel an Training anstellen. Außerdem ist Laufen uns in die Wiege gelegt und wer nicht laufen kann, für den ist Walken ein sehr guter Anfang.
Effektive kleine Trainignsgeräte wären dann Therabänder, mit denen man das Krafttraining auf kleinstem Raum ausüben kann.
Ich möchte allerdings jedem Raten Übungen nicht nur von Büchern und Videos zu erlernen sondern einen Coach oder Partner in der Anfangszeit zu üben, damit die Bewegungen sauber sind und man sich keine Verletzungen zuzieht. Einen Arzt sollte man natürlich bei Einschränkungen sowie Vorerkrankungen auch zu rate ziehen.

Getreu dem Motto, der Lange Atem zählt, sollte man seine Ziele niedrig setzten und ganz langsam steigern. 15 Minuten 4 mal die Woche reichen für den Anfang vollkommen. Jeder der nun den Einwand hat, diese 60 Minuten in der Woche, seinen zeitlich nicht machbar, der sollte einfach einmal den Wecker 15 Minuten vorstellen, oder schauen, wie viel Zeit der Morgens wirklich noch übrig hat.

Mein Programm sieht ab heute so aus:

4x 30 Minuten Walken / Nordic Walken
4x 15 Minuten Kräftigungsübungen
4x 30 Minuten Qigong

= 5 Stunden aufwand auf 7 Tage verteilt.

Wie sieht euer regelmäßiges Gesundheitsprogramm aus? Wie sind eure Erfahrungen, dran zu bleiben. Danke für eure Kommentare und Emails