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Was bin ich nicht losgeworden, obwohl ich es wollte?

© Sergione – Fotolia.com

Heute mal wieder eine Frage, die viele von euch, genau wie auch mich, treffen wird. Wahrscheinlich hat jeder schon aufgrund der Überschrift ein Ding im Kopf, welches ihn seit geraumer Zeit beschäftigt. Etwas was noch verschwinden soll, wo aber die finale Kraft oder Motivation nicht hoch genug war.

Diese Situation kann man auch auf ganz andere Lebensumstände übertragen. Wir zweifeln obwohl wir schon eine Entscheidung getroffen haben und kommen nicht ins handeln. Egal ob es um das beenden einer Beziehung geht, ob wir den Chef nach mehr Gehalt fragen wollen, oder ein unangenehmer Arzttermin vor uns liegt, der sich auf magische Weise immer weiter nach hinten schiebt.

Wenn wir die Hürden nicht zu hoch setzen, können wir es schaffen, auch hierbei eine Art von Gewohnheit zu etablieren, die uns dabei hilft, bei den schwierigeren Dingen auch konsequenter diese Entscheidungen in die Tat umzusetzen. Ähnlich wie beim Krafttraining wächst unser Muskel für Entscheidungen und Handlungen.

Aber jetzt mal zurück zu Konkreten Gegenständen auf die das noch bei mir zutrifft. Meine Schlafcouch kann jetzt endlich mal weg. Das neue Bett steht schon seit geraumer Zeit im Raum und wird auch aktiv genutzt, aber den Aufwand, der natürlich gar nicht so groß ist, habe ich bis jetzt gescheut.
Außerdem gibt es im Keller noch einen defekten Heimtrainer, der den Weg in die Elektro Entsorgung finden muss. Sowie eine alte Kühltruhe, die ungenutzt und vom Strom getrennt auf ihre Entsorgung wartet.

Also ihr Lieben da draußen! Haben wir einen Deal? Bis ende des Jahres werden wir alle eins dieser größeren Dinge los!

Mich würde auch sehr interessieren, was es bei euch ist. Es muss ja auch kein großes Ding sein, wie bei mir, sondern etwas, was emotional sehr aufgeladen ist und wo das Herz dran hängt.

Hier findet ihr den Beitrag von Kerstin und Daniel zum 6. Dezember.

4 Kommentare

  1. Rike

    Hahaha, meine Liste ist noch lang ;D … Dank für den Motivationsschub. Denn auf meinem Flur stehen seit geschlagenen drei Wochen zwei monströse Lattenroste und glotzen mich fies an, wenn ich hinauf oder hinunter geh. Jedes. Verdammte. Mal. Davor wohnten sie über ein Jahr lang (!) platzergreifend in einem Raum, den ich eigentlich sogar aks WG Zimmer herrichten könnte, wenn er nicht noch so materiell belegt wär o.O
    Das Witzige: Jetzt, da ich diesen Beitrag las, kam mir plötzlich die Lösung für mein Transportproblem: ich könnte sie einfach zerlegen (übernehmen will sie vermutlich eh niemand mehr) und habe somit noch zwei tolle Klappmechanismen, die ich später in meinem geplanten Tiny verwenden kann ^^
    Das andere übefällige „Ding“ ist die zweite Aufforderung, einen Freund zum Abholen seiner super vielen Sachen aufzufordern, die er bei mir „deponiert“ hat. Eigentlich mit der Ansage vom letzten Herbst, Anfang 2017 eh nach Berlin ziehen zu wollen. Hihihi, sooo schlecht lebt es sich dann offenbar doch nicht hier in der Provinz ;D
    Und ja, es gibt NOCH mehr, NOCH „schlimmere“ Altlasten … Nun, ich bleibe einfach dran!
    So, und jetzt geh ich meinen Schraubendreher holen. Er darf für immer bleiben. Werkzeug ist für mich essenziell!

  2. Hallo Michael,

    Danke für die Anregung! Bei meinen Eltern steht eine ganze Kiste mit Dingen, die weg sollen. Allerdings will ich sie nicht wegschmeißen. Bei meinen Eltern in der Kleinstadt gibt es auch kein Oxfam oder dergleichen und zum Transport mit Öffis ist sie zu groß.

    Aber sie soll endlich weg. Vielleicht sollte ich den Inhalt noch mal durchgehen und schauen, was doch in die Tonne kann. Also Deal!

    Lieber Gruß,
    Philipp

  3. Die Eine

    Lieber Micha,
    Materielles, das ich unbedingt loswerden sollte, da gibt’s bei mir nichts großes.
    Aber eben einer dieser Faktoren, die noch viel größer sind und dessen Entscheidung ich noch vor mir herschiebe. Dieses Jahr werde ich keine Entscheidung mehr treffen, manche Dinge brauchen Zeit. Aber 2018 kann ich mich nicht merken vor einer Entscheidung drücken. Liebe grüße

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