minimalistisch Wohnen Teil 2 – Sitzmöbel (Stuhl, Sessel, Couch & Co)

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Wenn man nicht gerade mit dem Haushalt beschäftigt ist oder schläft, wird man eine Sitzgelegenheit in seinen 4 Wänden brauchen. Wenn man sich in einem Möbelhaus umsieht, sind die Möglichkeiten einfach grenzenlos, es ist genau wie mit Kleidung, jede Form, Farbe, Textur ist möglich. Um die ganze Sache zu begrenzen, habe ich mir an der Stelle einige Gedanken gemacht, wie Sitzmöbel für Minimalisten aussehen könnten. Hier kommt meine Liste.

1.Multifunktionsmöbel: Ein Bett kann auch Couch sein. Eine Sitzbank Stauraum bieten für Bettwäsche und mehr. Eine Kiste wird zum Hocker.

2.aus Alt mach neu: Irgendjemand der der Familie hat bestimmt noch ein paar stabile Stühle, die im Keller stehen, vielleicht vom Muster und der Polsterung aus der Mode gekommen, aber stabil, solide und kostenlos. Mit ein bisschen Geschick entstehen schell ein paar Hussen, ein neues Kissen drauf und schon kann man sich auf dem alten Möbel wieder wohlfühlen.Dafür muss kein Baum mehr sterben und nicht viel neu produziert werden.Falls in den familiären Kellern nichts mehr gefunden werden kann, ist ein Flohmarkt oder lokale Kleinanzeigen auch eine perfekte Anlaufstelle.

3.do it yourself – selbst gebaut: Holz, Nägel, Leim – fertig ist das eigene Sitzmöbel. Anleitungen gibt es im Netz mehr als genug, und wer es zu einem Erlebnis machen möchte, kann natürlich auch zu einem „ich bau mir meinen Stuhl“ Kurs gehen.

4.Sitzsäcke / Sitzkissen: In unserem Kulturkreis denken viele beim Sitzen an Stühle und nicht an den Boden, aber im Land der untergehenden Sonne findet man allerlei an platzsparenden Sitzmöbeln, die den Fußboden erschließen.

5.ein Designer Stück: Ja ich weiß … Minimalismus und ein Designer Stück?Wir verneinen ja nicht das Schöne und deswegen kann das auch eine Option sein. Ein Bauhaus Stuhl, 50er 60er Jahre Sitzmöbel ist auch eine gute Wahl, wenn die anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

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  2. Hallo,
    ich möchte nicht prahlen, sondern nur eine Alternative untermauern: Variante 4: Den Fußboden nutzen ist sehr praktisch. Ich habe eine deutsch-japanische Wohnecke, die aus drei Tatamimatten besteht. Durch einen selbstgebauten Wandklapptisch kann ich die Fläche nachts nutzen als Schlaffläche mit einem Futon, zwei Zaisu-Stühle bieten auch Rückenfreundliches Sitzen an. Gäste fanden es zunächst ungewohnt, doch nach kurzer Eingewöhnung bequem.
    Ich hoffe sehr das sich noch andere Freunde des Minimalismus zum Fußboden bekennen, denn shcließlich lebt die Mehrheit der Menschheit so.

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