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Gewohnheiten ändern

Der Weg zum Minimalismus besteht aus einer Reihe von Gewohnheitsänderungen, die zwar individuell verschieden sind, aber doch auch Gemeinsamkeiten beinhalten.

Jeder, der schon einmal versucht hat eine Gewohnheit zu ändern, weiss das dies nicht sehr einfach ist und man gerne wieder in alte Muster zurück fällt und dann nicht mehr die Motivation findet am Ball zu bleiben, man Ärgert sich vielleicht so sehr über das brechen der neuen Gewohnheit, dass man ganz aufgibt.

Hier nun ein paar Tipps wie Sie es erfolgreich schaffen neue Gewohnheiten in Ihr Leben zu integrieren.

1. Nehmen Sie sich nur eine Gewohnheit auf einmal vor.
Es ist mal Wieder kurz vor dem Jahreswechsel und Sie wollen mal wieder ein besserer Mensch werden? Vergessen Sie es, sie werden nicht direkt Sporttreibende, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit für die Familie haben und sich komplett ändern nur weil das Jahr bald am Anfang steht. Unter dem Stichwort Single Tasking finden Sie viele weitere Informationen, wie sinnvoll es ist nur eine Sache auf einmal zu erledigen.

2. Rückschritt als Chance verstehen
Das Brechen mit der neuen Gewohnheit sollte man zwar ganz klar zur Kenntnis nehmen und versuchen zu vermeiden, aber es ist nicht nötig in Selbstzweifel zu versinken oder das ganze Unterfangen abzubrechen. Wenn Sie z.B. weniger Fernsehschauen möchten, sagen wir nur noch 1-2 Stunden die Woche und diese Woche kam es dazu dass sie 5 Stunden geschauten haben, machen Sie sich einfach klar, dass auf lange Sicht gesehen, dies nur ein kleiner Ausreißer war. Gleiches gilt für mehr Sport, mehr Zeit für eine wichtige Baustelle in Ihrem leben und vieles weitere.

3. Nicht denken, handeln!
Viele Menschen verlieren sich in der theoretischen Planung Ihrer neuen Gewohnheit so sehr, dass Sie vergessen anzufangen. Nicht was ein Mensch sagt zeichnet Ihn aus, sondern was er tut. Deswegen fangen Sie, nach einer kurzen Phase der Zielsetzung, direkt an.
So wie wir gelernt haben zu schwimmen oder Fahrrad zu fahren, können wir auch neue Gewohnheiten erlernen.

4. von einer Gruppe tragen lassen
Wenn Sie etwas erreichen wollen ist es sehr gut sich mit Menschen zu umgeben die ähnliche Ziele haben, wie Sie. Wollen Sie Minimalist werden, kommentieren Sie Artikel oder schreiben Sie Minimalisten an, oder Menschen die auf dem Weg sind. Sie werden erfahren, dass auch andere ähnliche Probleme damit haben Gewohnheiten zu ändern. Gemeinsam sind wir stark.

5. Überprüfen
Der Vorsatz alleine wird nicht helfen, eine neue Gewohnheit zu etablieren, wir brauchen ein Instrument um festzustellen wo wir gerade stehen und wie weit wir noch brauchen. Das kann aber auch ganz praktisch eine viertel Stunde Zeit am Abend sein, die man sich mit einer Tasse Tee nimmt, um zu überprüfen wo man gerade steht.

Über weitere Punkte in den Kommentaren auf www.minimalismus-leben würde ich mich sehr freuen

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FreiRaum

Wenn wir anfangen Minimalismus zu leben, wird unser erster Schritt sein, uns von Materiellem zu trennen, das können Bücher sein, Bilder, Dekorationsgegenstände, Kleidung, CDs, Dvds, eigentlich so ziemlich alles, von dem wir zu viel haben.
Uns wird bewusst, dass wir mit der Zeit Dinge angehäuft haben, die für uns im Moment keine große Bedeutung mehr haben.
Trotzdem binden diese Dinge einen Teil unserer Aufmerksamkeit. Sie sind da und wir schleppen Sie mit uns und schenken Ihnen Beachtung. Wir räumen Sie von A nach B, stauben Sie ab, packen Sie in Kisten, stapeln Sie und erachten zu vieles davon für wichtig und unentbehrlich.
Nach der Befreiung von überflüssigem Materiellen, oder auch schon währenddessen beschäftigen wir uns mit anderen Dingen in unserem Leben, wie zum Beispiel unseren Beziehungen zu anderen Menschen. Wir sehen klarer was Freundschaften sind, welche Menschen es ernst und gut mit einem meinen, und welche Menschen eher lose Bekannte sind.
Auf unsere Arbeit bezogen, werden vielleicht einige zu der Feststellung kommen, dass der Beruf, den Sie gerade ausüben, nicht der ist, der Sie im ganzen Erfüllt. Wir sind mehr Stunden in der Woche mit unserem Beruf beschäftigt, wie mit unserer Familie oder unseren Freunden, jeder Mensch sollte das Recht und die Freiheit haben einen Beruf auszuführen, der Ihn oder Sie ausfüllt. Deswegen ist das Wort Job für mich ein Unding. Beruf kommt von Berufung, dessen sollte sich jeder bewusst sein.

Worum geht es nun im Minimalismus. Wir gehen einen Weg der uns Freier macht.
Dieser Weg gibt uns den Freiraum zu erkennen, was wichtig ist.

Nehmen wir einmal an wir sind in einem Museum, und es hängen an jeder Wand 3 Bilder übereinander und 20 Nebeneinander auf engem Raum.
Jedem wird schlagartig klar sein, dass so kaum jedes Bild zur Geltung kommen kann.
Warum wenden nur wenige diese Erkenntnis auf Ihr eigenes Leben an.
In diesem Sinne, trenne dich von unwichtigem in jeder Beziehung und erkenne das wesentliche.
Mein Weg dorthin heißt Minimalismus und ein Schritt heißt Freiraum schaffen!

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Minimalismus ausfüllen

Minimalismus ist nur ein Wort, eine Bezeichnung für einen Lebensstil oder eine Kunstform, die vom weglassen lebt.
Jeder der sich auf den Weg macht Minimalist zu werden muss seinen eigenen ganz persönlichen Weg finden. Es ist einfach nicht jedermanns Auffassung mit weniger wie 100 Dingen zu leben oder ohne Ziele zu leben, vom schreiben zu leben oder anderen Menschen bedingungslos zu helfen.
All das kann Minimalismus sein, aber auch eben nicht.
Es kommt darauf an, dass man für sich den Begriff mit Leben füllt. Es ist wie eine Hülle, die man zu 100 % ausfüllen kann oder nur zu einem Teil.
Wenn du gerne ein minimalistischeres Leben führen möchtest, kommt es weniger auf den Weg an, den du beschreitet, sondern vielmehr darauf, dass du dir deiner Sache sicher bist.
Wenn deine Motivation nicht von innen heraus kommt wird es dir vielleicht wie eine nette Idee vorkommen mit weniger Dingen zu leben konsumkritischer zu werden, wesentliche Ziele in den Vordergrund zu legen und dein Leben zu ändern. Das ist kein Minimalismus, das ist nur eine nette Idee.
Wenn man wirklich auf der Suche war und diesen Weg einschlägt ist dies nicht ein Ziel was man irgendwann erreicht und es kommt danach das nächste, es ist ein Lebensweg.
Wie jeder andere Lebensweg der konträr zum Mainstream ist, wird es einige Mitläufer geben, die gerne über deine Art zu leben, philosophieren, diskutieren, dich ein Stück weit begleiten und dann wieder verschwinden werden.
Es kommt auf dich an. Verlier dein Ziel nicht und fülle die Worthülse Minimalismus für dich mit so viel Leben dass Sie dich trägt.

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Austausch mit anderen

Es geht in diesem Blog darum Minimalismus zu leben.
In unserem Leben spielt was eine sehr große Rolle? Andere Menschen !
Unser Leben lang lernen wir von anderen, oder sind für andere ein Vorbild. Warum sollten wir uns das nicht für unseren Weg zu nutze machen. Der Austausch mit anderen bringt uns selber weiter, zeigt uns wie weit andere schon auf Ihrem Weg gegangen sind und lässt uns selbst auch reflektieren.

Wenn wir uns mit Menschen umgeben die ähnliche Interessen haben oder die einer unserer großen Ziele im Leben schon erreicht haben, oder mindestens einen Schritt weiter sind wie wir selbst, dann wird dies einen positiven Effekt auf uns haben.
Das ist einfach ein Naturgesetz, wir alle kennen es.
In einer Gruppe kann man mehr leisten als ein einzelner alleine.

Sich Gedanken darüber zu machen, welcher seiner Freunde einem wirklich gut tut und weiterbringt, kann nicht verkehrt sein. Man sollte mit diesen Menschen einfach mehr Zeit verbringen als mit anderen.

Für unser gemeinsames Ziel, Minimalismus zu leben ist es also sinnvoll sich mit anderen Menschen auszutauschen. Nimm doch diesen Post zum Anlass einen Kommentar zu verfassen, entweder bei Google+ Facebook Twitter oder am besten direkt hier im Blog.
Ich freue mich auf die entstehenden Diskussionen und den Austausch mit anderen.
Zum Thema Minimalismus gibt es auch seit kurzem eine Xing Gruppe die nach Inhalt dürstet.

Das lesen von Blogs zum Thema Minimalismus hat mich dazu gebracht etwas in meinem Leben zu ändern, selber einen Blog zu schreiben, Kontakt mit anderen Menschen zu suchen, die das Thema auch für sich entdeckt haben.

Wenn Du fragen zum Thema Minimalismus hast, dann stell Sie mir an Kontakt@minimalismus-leben.de und ich werde Sie privat oder hier auf der Seite gerne beantworten.

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jeden Tag neu starten

Jeder von uns kennt diesen Moment und dieses Gefühl. Wir haben uns etwas vorgenommen und nach einer Zeit lässt der Antrieb nach, wir fühlen uns schuldig und finden nicht den rechten Antrieb wieder damit anzufangen.
Fitnessstudios setzen kurz vor dem neuen Jahr darauf, dass viele Menschen sich vorgenommen haben mehr Sport zu treiben und locken mit Angeboten, allerdings auch mit 2 Jahres Verträgen.
Ich selber bin letztes Jahr in diese Falle getappt und habe viel Geld zum Fenster hinausgeworfen.
Du wirst dir vielleicht vorgenommen haben früher aufzustehen, häufiger spazieren zu gehen, mehr Zeit mit einem lieben Menschen zu verbringen oder etwas ganz anderes und dann kommst du an den Punkt wo du diese Routine brichst. Das hat meistens 2 Gründe.

Der erste Grund ist einfach, du hast deiner neuen Leidenschaft nicht genug und regelmäßig Raum in deinem Leben gegeben. Du hast zu wenig Zeit dafür eingeplant und schaffst es daher schon in der Anfangsphase nicht eine Regelmäßigkeit zu etablieren.
Wir alle wissen, dass Gewohnheiten dadurch entstehen, dass wir Dinge regelmäßig tun. Wir stehen morgens auf, trinken einen Café oder Tee, ein Glas Milch oder Saft. Wir werden jeden morgen weiterhin etwas anderes tun. Mails checken, eine Runde Qigong oder Yoga, ein Blick in die Zeitung, danach ins Bad, duschen Zähneputzen usw.

Der zweite Grund dafür ist, dass wir nach einem Bruch in der Routine nicht mehr in den Rhythmus hineinkommen.
Wir ärgern uns über unseren eigenen Fehler und anstatt ihn direkt wieder zu beseitigen, warten wir ab.

Wie man das ganze überwinden kann? Ganz einfach. Jeden Tag neu starten !

So wie wir jeden Morgen aufs neue wieder unsere Morgenroutinen ablaufen lassen, genau so haben wir jeden Tag die Möglichkeit aufs neue in unsere Gewohnheit einzusteigen. Auf lange sich kommt es nicht darauf an ob wir einen Tag oder eine Woche ausgelassen haben oder ob wir es geschafft haben danach wieder anzufangen.
Zum Thema Ernährungsumstellung fällt mir da nur spontan ein, dass man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zunimmt, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten…
Beim Sport ist es ähnlich. Schauen wir uns mal die ganzen Fußballer oder andere Profisportler an. Sie erleiden wirkliche Rückschläge in Form von Verletzungen. Solange diese nicht so schlimm sind, dass damit die Karriere beendet ist machen Sie genau das gleiche. Sie fangen einfach neu an. Sie steigen langsam ins Training wieder ein bis sie wieder dort sind, wo sie vorher waren.
Minimalismus besteht auch darin Routinen zu brechen und neue zu etablieren, daher kann ich nur jeden Ermutigen, jeden Tag neu anzufangen.

Danke an Leo Babauta für den Anstoß zu diesem Artikel durch „get back on track“ auf Zen Habits.

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eigene Getränke herstellen

Wir kaufen so viel von der Industrie vorgefertigtes, dass wir es verlernt haben, Dinge selber herzustellen. Die Generation unserer Eltern und Großeltern kannten die große Auswahl an Saft und Softdrinks nicht. Für die Generationen, war Limonade, Wasser, Zucker und Zitrone, oder ein bißchen Brausepulver mit Leitungswasser.
Ich habe für mich festgestellt, das ich jeden Monat sehr viel Wasser mit nach Hause schleppe, ich kaufe es in Plastikflaschen, die später nur noch zu Fließpullies gemacht werden können und bin damit diesem riesigen Pfandkreislauf unterworfen.
Ganz zu schweigen von Softdrinks, Dosen und Tetrapacks.
Es geht mir nicht darum jeden Saft und jedes Getränk selber herzustellen, aber mit ein bißchen Umstellung kann man sein Leben vereinfachen und weiß genauer wo seine Getränke herkommen und was darin steckt.
Mein Wasserschleppen hat nun ein Ende und Dank Wasserfilter + Sprudler schmeckt es genauso gut, wenn nicht sogar noch besser. Gutes Talsperrenwasser aus der Leitung. Ganz zu schweigen von der Ersparnis.
Der Nächte Schritt wird die eigene Limonade sein. Anstelle von Zucker wird es Stevia in gelöster Form sein (keine Kalorien und kein erhöhtes Krebsrisiko) und frisch gepresster Limetten oder Zitronensaft.
Ich warte nur noch auf die Lieferung und dann gibt es bald einen ausführlicheren Bericht.
Milch kann ich natürlich nicht ersetzen, Aber mal öfter einen Smoothie von übrig gebliebenem Obst oder als Schorle, wird sicher auch eine gute Alternative zu den Angeboten aus dem Supermarkt sein.
Manchmal spart man sich, etwas Geld aber keine Zeit, man weiß aber im Gegenzug, was tatsächlich in dem Getränk steckt und produziert nicht wieder neuen Müll und hat sich die Zeit und den Sprit für das Einkaufen gespart.

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Step by Step

Jeder der sich dem Zauber des Minimalismus hingibt, stellt sich im Grunde vor, dass er ab morgen ein sorgenfreieres, bewussteres, einfacheres und stressfreieres leben führen kann.

Das stimmt allerdings keinesfalls. Es bedarf zuerst der Erkenntnis, dass man sich wirklich mit der jetzigen Lebenswirklichkeit unwohl fühlt und dass man durch einen Wandel hin zum Minimalismus, diesen Mangel aufheben kann.

Nachdem man nun den Entschluss gefasst hat, holt einen die Wirklichkeit wieder ein. Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Entrümpeln, verschlanken, abbauen, reduzieren, verschenken, verkaufen, weggeben und dabei das wesentliche erhalten.

Geben Sie sich selber für diesen Umbau die nötige Zeit. Wenn Sie gerade in einer Studenten WG wohnen, haben sie es gut, wenig materielles, praktische Alleskönner, wie sieht es aber aus, wenn Sie in einem Haus wohnen, in einer Wohnung und viel angehäuft haben. Dinge voller Erinnerungen, Werte, Geschenke und Gegenstände die zu Ihnen gehören.

Stück für Stück kommen Sie ans Ziel. Aber kommen Sie wirklich an ein Ziel? Nein, unser Leben ist zu komplex, jeden Tag kann sich etwas ändern, deswegen können Sie sich heute auf den Weg machen und schon Minimalist sein und trotzdem zunächst nur den ersten Schritt gegangen sein.

Wenn Sie also feststecken in einer Phase, denken Sie darüber nach, dass es Zeit gebraucht hat, das anzuhäufen, was Sie besitzen und dass es auch Zeit kosten wird, sich von Dingen zu trennen und Dinge los zu werden.

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Druck von aussen und innen abbauen

Jeder von uns ist irgendeiner Form von Druck ausgesetzt. Sei es durch Projekte auf der Arbeit, Aufgaben im Privaten oder durch Forderungen die durch Menschen in unserem Umkreis an uns herangetragen werden.
Die Krankenkassen schlagen Alarm, dass psychische Störungen und Krankheiten in den letzten 10 Jahren stark zu genommen haben. Die Welt dreht sich schneller, aber wir haben trotz allem nur 24 Stunden und 7 Tage die Woche zeit.

Minimalismus leben heißt reduzieren. Wir sollten uns ein Stück unabhängiger machen von diesem Druck und dem Gefühl in einem Hamsterrad zu sein. Schauen Sie sich die kommende Woche an, welche Aufgaben warten im beruflichen und privaten auf Sie?
Welche Termine sind wirklich wichtig und unaufschiebbar und wofür möchten Sie sich gerne Zeit nehmen.
Streichen Sie radikal alles andere oder versuchen Sie die Zeit zu verkürzen, die Sie mit den anderen Tätigkeiten verbinden.
Außerdem sollten Sie nicht vergessen einen gewissen Zeitraum für sie selbst zu reservieren. Bewusst Ruhe und Entspannung zu pflegen muss nicht immer Yoga Pilates oder Laufen bedeuten. Es kann eine bewusst genossene Tasse Tee, ein Bad in Ruhe oder 20 Minuten lesen in einem Buch sein.
Es gibt noch einen zweiten Weg mit diesen Herausforderungen besser fertig zu werden.
Ändern Sie doch einfach einmal den Blickwinkel auf alles. Sehen Sie ihrem Leben von aussen zu.
Dies soll nicht heißen, dass Sie von Ihrer aktuellen Tätigkeit abweichen sollen, sondern dass Sie es sich gestatten genauer hin zu sehen. Wie fühlen Sie sich, wann ist etwas genug.
Es gibt Momente, wo eine ehrliche Absage besser ist als am Ende eine halb fertige Sache zu tun.
Nehmen Sie sich mehr Zeit für das Wesentliche, Ihre Gesundheit wird es ihnen danken.

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Fortschritt festhalten

Wenn Du auf dem Weg zu einem neuen Ziel bist, brauchst du auch ein Instrument um zu erkennen, wie nah du deinem Ziel gekommen bist, was noch auf dich wartet, und ob es irgendwo gerade hakt.
Unweigerlich sind wir wieder im Thema Zeitmanagment, aber wir sind ja Minimalisten, daher verkürzen wir diese Thematik und richten uns einmal in der Woche etwas Zeit zur Reflektion ein.

Es geht nicht darum alles penibel in eine Exel zu schreiben, die durch Kurven beschrieben werden kann, 40 Punkte durchzugehen und frustriert festzustellen was wir nicht geschafft haben.

Es geht um ein Instrument was uns zeigt, was wir aus den Augen verloren haben und worauf wir in den kommenden 7 Tagen wieder einen größeren Fokus legen sollten.

Schau zurück auf die letzte Woche, was hast du getan um den 2-3 größten Zielen in Deinem leben näher zu kommen, und was kannst du in der kommenden Woche dafür tun.

Das war es schon, ein kurzes nach Innen sehen, feststellen und dann weiter im hier und jetzt

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BuchTipp: Die 4 Stunden Woche

Mehr Zeit, mehr Geld und mehr Leben ist der Untertitel von Tim Ferriss und das Buch wird diesem Titel auch gerecht.
Vorweg muss ich sagen, dass dieses Buch nur für einen kleineren Kreis funktionieren kann und deutlich optimaler im englischen Sprachraum.
Tim gibt uns zunächst einen Einblick in seine Vita und zeigt uns auf wie er es geschafft hat weniger zu Arbeiten, genug Geld zu verdienen und das zu tun was er tun möchte.
Der Weg dorthin sieht folgendermaßen aus. Als Experte anerkannt werden. Dinge, auch privates outsourcen und ein Produkt finden, was man verschicken kann mit 5-10 fachem Gewinn. Alle Schritte von der Produktion, Bestellung, Verpackung, Versand bis hin zu Reklamationsbehandlung und Abrechnung sollen nach und nach automatisiert werden, so dass man selber nur noch die Fäden in der Hand hat und mit minimalem Arbeitsaufwand andere für sich arbeiten lassen kann.
Die eine hälfte des Buches beschäftigt sich mit dieser Produktfindung und Automatisierung. Die andere Hälfte handelt von den Möglichkeiten die einem dieser Lebensstiel eröffnen. Zu reisen, seine Lebensträume zu verwirklichen und gutes für andere Menschen zu tun.

Als Minimalist kann man von der Idee des Automatisierens einiges lernen und vom Bereich seinen Traum zu finden und zu leben kann man auch profitieren.
Ob es wirklich 1 zu 1 übertragbar ist die selbe Freiheit zu erreichen ist fraglich, aber auf einen Versuch kommt es an.