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Phönix aus der Asche

© Stauke – Fotolia.com

Ich habe bereits schon einen Artikel über ReFocus geschrieben, und nun kommt ein ähnlicher mit einem anderen Schwerpunkt. Ich habe bei mir die letzten Wochen durch Gespräche mit anderen Verfechtern des Minimalismus entdeckt, dass ich gerade etwas auf Sparflamme laufe.
Deswegen heißt es nun wieder volle Kraft voraus. Aber was kann man daraus lernen?
Einfach wieder anzufangen bei 0. Der Klassiker ist glaube ich die Mitgliedschaft im Fitnesstudio. So viele Menschen, melden sich jährlich an, kommen für 1-2 Monate und bleiben dann fern und bezahlen aber fleißig weiter die Beiträge für 24 Monate.
Das wieder anfassen von Dingen, ist in Produktivsystemen wie dem GTD auch verankert, im Wochenrückblick. So verlieren wir unsere Hauptziele nicht aus den Augen
Für mich heißt es konkret, dass ich in den nächsten Tagen meine restlichen Bücher loswerden möchte. Es sind ungefähr 20 Kochbücher und noch einige Bücher aus Kindertagen, an die man noch ziemlich Sentimentale Erinnerungen hat. Ich werde vielleicht ein paar Fotos davon machen und mir diese fürs erste Bewahren. Bei den Rezeptbüchern habe ich festgestellt, das ich meistens die Community im Internet befrage. z.B. Chefkoch. In einer Minute habe ich ein gutes Rezept gefunden, was schon bewertet ist, mit Kommentaren, Verbesserungen, Zeitaufwand und Foto. Bis ich in meinem Regal das gleiche Rezept gefunden habe vergeht die selbe Zeit ohne einen Mehrwert.
Die nächsten Dinge sind mein auswuchernder Bestand an Gläsern. Ich habe mir irgendwann mal eine MiniBar eingerichtet, sehe es aber heute eher so, dass, wenn man mal einen Cocktail trinken will, dieser sowieso nur aus 3-4 Zutaten besteht, oder es Bars gibt, auf so einem tollen Niveau, das man selber kaum daran anknüpfen kann.
Wer also in der Nähe von Köln Wohnt und ein paar Gläser, Kochbücher (viele von Tupper) gebrauchen kann, möge sich gerne melden.
Was kannst du dir nun für dich mitnehmen? Pack deine großen Dinge einfach wieder an. Ärger dich nicht über den Stillstand sondern fang an. Wie der Slogan einer Sportmarke mit einem Pfeil.
Wie sind Deine Erfahrungen zum Thema Wiederanfang, Neubeginn. Teil Sie doch mit mir und den anderen Lesern in einem Kommentar, aber gerne auch in einem Gastbeitrag. Sende mir dafür einfach eine Email über den Punkt Kontakt.

5 Kommentare

  1. Philipp

    Hallo,

    Bewundernswert wie man sich so von seinen Sachen trennen kann. Ich kann das leider (noch) nicht. Eines meiner Bücher aus der Hand zu geben käme für mich einem geistigen Harakiri gleich, aber gut.

    Bei den anderen Sachen hast du Recht. Ich werde auch bei meinem Umzug im nächsten Jahr ausser meinen Büchern, meinen Papieren und meinen Kleidern nichts mitnehmen. Gerade in der Küche (die habe Ich letzte Woche entrümpelt) sammelt sich dermaßen viel unnützes Zeug an, das glaubt man nicht. Viele Dinge die man seit Jahren nicht braucht.

    Viel Glück und weiter so.

    Grüße aus Kaiserslautern

    Philipp

    • Danke für deinen Kommentar.Deinen Harakiri Punkt, kann ich noch nicht ganz verstehen, es geht ja nicht darum, dass ich mich von allem abwende.Ich lese, ich höre Musik, ich lebe ein Stück weit bewusster.
      Bewundern muss man mich keinesfalls dafür, ich leiste nichts Außergewöhnliches.
      Mein Ziel ist andere Menschen einen Impuls zu geben für die eigene Veränderung. Sei es durch das Berichten über meinen eigenen Fortschritt und das Teilen von Texten und Impulsen, die mir geholfen haben.
      Für das “weiter so” , kann ich mich einfach nur bedanken und freue mich über weitere Kommentare unter den folgenden Artikeln.

      Viele Grüße
      Michael

  2. Rena

    Das “Ausmisten” meines Bücherbestandes läuft gerade. Vor einigen Monaten habe ich mich bereits von meiner CD-Sammlung getrennt. Songs, die ich nie gehört habe, weil ich in der Regel Radio höre. Von 1500 CDs auf ganze 20 Lieblings-CDs war ein harter Weg. Aber es hat sich gelohnt. Das Durchatmen fällt mir schon leichter. Dennoch frage ich mich, wie es überhaupt zu so einer großen Sammlung kommen konnte!? Es muss eine Sucht gewesen sein.

  3. Ich würde mich schon als “lese-süchtig” bezeichnen, aber in meiner Wohnung erkennt man dies nicht…. Ich lese Bücher, muss sie aber nicht besitzen. Direkt nach dem Lesen verkaufe, tausche ich sie oder gebe sie weiter (bookcrossing).

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