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MLP0000 die Nullnummer

Herzlich Willkommen bei der ersten Folge des Minimalismus Leben Podcasts von und mit Michael Klumb.
In den nachsten Folgen erwarten euch Interviews mit Gästen über ihre jeweiligen Themen. Mal eher ein Interview oder auch einfach ein Gespräch. Ich freue mich schon sehr auf euer Feedback.

Shownotes

Simplyfy your Life

Leo Babauta – Zen Habits (www.zenhabits.net)

www.minimalismus-stammtisch.de

www.minimalismus-podcast.de

www.minimalismus-leben.de

5 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Stefan sagt:

    Vorab erst mal: sehr angenehme Stimme! 😉

    Nun aber zum Thema: Ich bin männlich, werde bald 44 und beschäftige mich seit ungefähr anderthalb oder zwei Jahren mit dem Thema Minimalismus und mag am meisten die „Minimalists“ Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus. Hatte mir auch deren Buch gekauft, was ich sehr inspirierend fand, kann mit ihren Podcasts aber noch ein bisschen mehr anfangen.

    Wie ich zu dem Thema gekommen bin, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Ich bin schon seit jeher ein ziemlich ordentlicher Mensch, der es strukturiert und aufgeräumt braucht. Da ich zudem noch hochsensibel bin, ist bei mir meist ziemlich schnell der Punkt der Reizüberflutung erreicht. Fakt ist aber, dass meine Frau einen großen Anteil daran hat, dass ich mich dem Thema zugewandt habe – denn die ist nämlich das genaue Gegenteil und eher ein Horder… Kann man sich jetzt sicherlich vorstellen, in was für einem Spannungsfeld ich da lebe und wie sehr mir ihrer „Sammelwut“ aufs Gemüt drückt. Natürlich will ich ihr meinen Minimalismus-Gedanken nicht aufzwingen, aber wir arbeiten immer noch an einem Konsens. Nur kommt von ihrer Seite einfach immer noch viel zu wenig. Ich für meinen Teil kann aber dieses Abgelenktsein bestätigen, wenn man einfach von zu viel Zeug umgeben ist. Ich merke das hier zu Hause immer wieder, wenn ich mit dem ganzen Kram meiner Frau konfrontiert werde und dann meine Kreativität nicht vollends ausleben kann. Der ganze materielle Besitz (der zum größten Teil komplett unnötig ist) erdrückt mich regelrecht und raubt mir im wörtlichen wie im übertragenen Sinne die Bewegungsfreiheit. Kein schönes Gefühl.

    Jedenfalls bin ich dem Minimalismus sehr zugetan, habe mich im vergangenen Jahr von etlichen Dingen getrennt, die ich auch echt nicht vermisse, und versuche jetzt stetig, diese Einstellung weiter zu verinnerlichen, um irgendwie zu meiner „Mitte“ zu kommen. Minimalismus ist für mich in erster Linie eine Neuausrichtung, eine Neujustierung: Ballast über Bord werfen, sich auf das Wesentliche konzentrieren, sich weitgehend frei vom Materiellen zu machen und das eigene Leben und Erleben in den Fokus zu rücken. Denn wenn wir mal abtreten, nehmen wir den ganzen Kram auch nicht mit.

    Wie hat es der indische Philosoph Osho so schön gesagt: „Ohne Besitz sind wir auf die Welt gekommen, genauso werden wir sie auch wieder verlassen. Eigentum ist eine Illusion.“

    Bei mir hat es jedenfalls bewirkt, dass ich mir z.B. wesentlich mehr Gedanken mache, wenn es um Neuanschaffungen geht. Die werden mittlerweile (wenn überhaupt) wohlüberlegter getätigt. Minimalismus bedeutet für mich letztendlich eine gehörige Portion mehr an Selbstreflexion. „Brauche“ ich dieses oder jenes wirklich? Welchen Mehrwert hat dieser oder jene Artikel für mein Leben?

    Ich stehe zwar immer noch relativ am Anfang des Minimalismus, aber er gehört im Grunde schon fest zu meinem Mindset. Ich denke aber auch, dass man mit dem Minimalismus auf eine permanente Reise geht, auf der man immer wieder in sich gehen und reflektieren muss.

  2. Sandra sagt:

    Lieber Michael, ich gratuliere dir! Das war keine Nullnummer 😉 sondern richtig gut.! Deine angenehme, ruhige Stimme finde ich äußerst sympathisch und der Inhalt ist – obwohl ich mich mit dem Thema Minimalismus früher bereits sehr intensiv auseinandergesetzt habe – interessant. Auch gibt es keine Pausenfüller, wie ich es von anderen Podcast kenne und dann gelangweilt vorspule oder abschalte. Weiter so! Ich bin gespannt auf die Gespräche und kommenden Folgen. Fröhliche Grüße vom Bodensee, Sandra

    1. Michael Klumb sagt:

      Liebe Sandra, vielen Dank! Das ist ein wirklich tolles Feedback. Vielleicht finden wir im Mai auch noch mal die Zeit uns zu hören. Wer weiß, vielleicht magst du auch dabei sein als Podcast Gast 😉

      Ich bin gespannt, wie dir die kommenden Folgen gefallen

      Liebe Grüße, Michael

  3. Chris sagt:

    Hallo Michael,

    da du ja nach Feedback gefragt hast erstmal die Frage, warum ihr jetzt jeder einen eigenen Podcast macht. Gab es da einen bestimmten Grund für? Den gemeinsamen wollen Du und Daniel augenscheinlich ja weiterführen.
    Zum Podcast selber: Das Intro fand ich etwas lang. Die Themen waren gut für den Einstieg, aber für langjährige Hörer nichts neues.

    Gibt es eigentlich einen Grund, warum die Minimal kon nicht mehr stattfindet? Gut das war in den letzen Jahren schon alles sehr aufwendig mit den ganzen Rednern, aber ich habe das Treffen einmal im Jahr immer sehr gemocht, da ich es sonst zeitlich nicht zu den Stamtischen schaffe.

    VG
    Chris

    1. Michael Klumb sagt:

      Hallo Chris,

      danke für dein Feedback zur ersten Folge.
      Einen eigenen Podcast wollte ich schon seit mehreren Jahren umsetzen. Weil ich auch öfter mal alleine vor dem Mikro sitzen wollte und ich mich thematisch auch mehr öffnen wollte. Das wird allerdings alles im laufe der nachten Monate passieren. Erst einmal konzentriere ich mich auf Interviews und dann wird man mit der Zeit sehen, wo die Reise hingeht. Der Podcast mit Daniel läuft natürlich weiter.

      Ich finde es interessant, dass du das Intro lang fandest. Vielleicht ist ja die Umsetzung in Folge 1 besser (dort habe ich es einfach unter die Begrüßung gelegt).

      Letztes Jahr, war mir die MinimalKon zu viel aufwand. 2020 steht wegen den Beschränkungen unter keinem guten Stern. Aber es war für dieses Jahr definitiv geplant. (Im UPH in Essen kann man nur mit max 6 Monaten Vorlauf einen Raum buchen)

      Alternativ kann ich dir empfehlen mal beim Minimalismus online Stammtisch über Zoom reinzuschauen. Ich weiß, dass es keine wirkliche Alternative ist, aber es ist zumindest mal ein Angebot. Wir machen das jetzt seit 4 Wochen (jeden Dienstag ab 20:15) und es waren zwischen 18 und 45 Leute dort und es ging immer bis 0:000 Uhr. Ich finde es immer toll dort ein paar Menschen wiederzusehen, die ich nur von der MinimalKon kenne. Auch für Menschen, die vor Ort keinen Stammtisch haben, ist es eine gute Alternative. Ich denke aber in der post Corona Zeit wird es dieses Stammtisch dann eher auch alle 2-4 Wochen geben.

      Ich verstehe auch gut, dass du als „alter“ Podcast Hörer erst mal nichts Neues in der Folge gefunden hast. Es war erstmal nur eine „wer bin ich und Warum“ Folge. Ich muss ja davon ausgehen, dass Minimalismus und auch meine Person nicht jedem so unglaublich geläufig ist.

      Danke noch mal für dein Feedback! Und vielleicht sehen wir uns ja mal Dienstagsabends über Zoom (Infos auf http://www.Minimalismus-stammtisch.de)

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