Alle Artikel von “Michael Klumb

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Me first – mein Motto 2018

Woman hands typing on laptop

© heebyj – Fotolia.com

 

Hiermit melde ich mich aus einer schönen 5 wöchigen Blog Pause zurück.Wie ihr vielleicht gesehen habt, sind in dieser Zeit 3 Minimalismus Podcasts entstanden, unter anderem auch ein Jahresrückblick, (Folge 43.1) (Folge 43.2) (Folge 44) und ich habe vor 2 Wochen mein ersten YouTube Video hochgeladen (Kanalvorstellung). Ich war also nicht ganz untätig, aber eher auf anderen Plattformen, wie dem Blog unterwegs. Außerdem war ich noch auf dem letzten Stammtisch des Jahres in Essen, wo fast 30 Leute anwesend waren!
Heute ist dann wieder „Mein“ Stammtisch in Köln. Ich freue mich schon auf das erste Wiedersehen im neuen Jahr.

Nachdem die letzten Wochen des Jahres 2017 recht stressig für mich waren und ich auch im Urlaub eine Weile gebraucht habe um wirklich runter zu kommen steht das Jahr 2018 unter dem Motto – me first!

Im vergangenen Jahr war ich einfach viel für andere Menschen da, habe viele Dinge organisiert, allerdings habe ich jemand bei dem ganzen Trubel vergessen. Mich selbst.

Diese Erkenntnis war schon sehr intensiv und doch für mein Umfeld nicht überraschend. Egal ob mich Kollegen auf der Arbeit angesprochen haben, ob alles gut sei, oder das mir viele Menschen gesagt haben, dass sie gar nicht verstehen können, wie ich all das schaffe was ich mache. Sportlich, wollte ich im letzten Jahr auch durchstarten. Wobei durchstarten eher ein gesünderes aktiveres Leben heißt und nicht direkt ein Halbmarathon. Dieses Ziel habe ich trotz teilweise intensivem Training nicht erreicht. Die Erkenntnis aus letztem Jahr ist, dass ich hier meine Priorität anders setzen muss und beim ganzen Gesundheitsthema, Essen der größte Hebel für mich ist.

Warum erzähl ich das euch eigentlich?
Ich möchte damit einfach, wie immer, ehrlich sein und ein paar Erklärungen dafür liefern, warum ich in Zukunft nicht mehr auf allen Hochzeiten tanzen kann. Mit dem Motto me First ist gar nicht gemeint, dass ich nun plötzlich egoistisch werde, sondern vielmehr, das ich mich selbst nicht mehr vergesse.
Ich denke viele von euch kennen das. Ihr habt zum Beispiel die kommende Woche gar nicht viel geplant und trotzdem füllen sich die Abende mit Telefongesprächen, gemeinsamen Essen gehen oder anderen Verpflichtungen.
Der Knackpunkt hier ist, dass es sich ja nicht um negative Dinge handelt, sondern um Erlebnisse, die einem Freude bereiten und auch das Leben bereichern.
Trotzdem ist es nicht gut immer auf Achse zu sein, sondern auch mal Zeit für sich zu haben. Youtuber haben dafür den Begriff me-time geprägt, den ich aber nicht sehr glücklich finde. Wenn die Beschäftigung mit uns selbst noch einen Namen braucht und einen extra Platz im Kalender, so läuft doch einiges schief. Der gesamte Freiraum sollte als solch eine Zeit begriffen werden. Außerdem ist es ein schlechtes Konzept die Freizeit als Termin zu setzen. Somit wissen wir schon genau, oh, jetzt habe ich 30 Minuten Zeit. Das wird sicher nicht zu Ruhe und Entspannung führen.

Zeit für dich
Ich bin ein Freund von Entspannungsübungen, egal ob Qigong, Taijiquan, Meditation oder Autogenes Training.
Aber man muss ja nicht immer direkt mit Kanonen auf Spatzen schießen, eine gute Tasse Tee bewusst getrunken, einige Seiten lesen oder auch mal eine Folge einer Serie im Streamingdienst eurer Wahl schauen. So wie ihr wollt und so wie ihr könnt! Eine Freundin von mir, hat mir abends zuletzt mal gesagt, das sie einfach ein Buch liest und mir ist die Antwort herausgerutscht, oh, das würde ich auch gerne mal wieder tun. Da war mir klar, es ist an der Zeit zu handeln.

Projekte hinterfragen
Für Minimalismus leben gibt es aktuell einen Blog, YouTube, Twitter, Facebook und Instagramkanal sowie einen Newsletter der schon lange brach liegt.  Außerdem gibt es ja dann noch die Stammtisch Seite, die Minimal Kon, den Fitness Podcast und noch meinen persönlichen Instagramaccount. Alles ein bisschen viel.

Seid also gespannt auf die Veränderungen in diesem Jahr. Ich freue mich das ihr, meine Leser ein Teil davon sein werdet.

 

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Wie entspannen Minimalisten? Tipps für ruhige Feiertage.

junge frau mit wasserglas

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Gut zwei Wochen vor dem Beginn der Weihnachtszeit hatte ich eine kleine Unterhaltung bei Facebook mit Gabi von www.achtsame-lebenskunst.de . Sie hat mir einen Satz mit auf den Weg gegeben, der mich seitdem sehr beschäftigt hat und der ziemlich alles zusammen fasst, was der heutige Artikel beinhalten wird.

„Gönn dir doch einfach mal bis Weihnachten einfach nur genau und exakt das zu machen, worauf du gerade mal Lust hast – ,oder eben auch nicht.“

Ich habe in dieser Weihnachtszeit diesen Satz nicht ganz umsetzen können, aber trotzdem viel davon mitgenommen und dadurch ganz besondere Momente erlebt und viel klarere Entscheidung getroffen. Gabi ist für mich immer wieder eine Inspiration, weil sie die Gabe besitzt, Sachverhalte, klar, einfach, ehrlich und authentisch direkt auf den Punkt zu bringen. Kein großes Gerede drum herum, kein chi chi. An der Stelle: DANKE Gabi.

Wie entspanne also ICH?  Wenn wir mal mit den Basics anfangen, geht es in erster Linie darum, genug Zeit zu haben. Erst einmal genug schlaf, dann, morgens vor der Arbeit genug Zeit, entspannt aufzustehen und mindestens eine gute Stunde zu haben, bis ich aus der Tür gehe. Diese zwei Punkte bedingen sich natürlich, wenn es abends später wie 23:00 wird, kann die Nacht nicht alles wieder aufholen.

Viele werden jetzt denken. Ok, genug schlaf morgens etwas mehr Zeit, das hat doch nichts mit Entspannung zu tun. Ich muss da, ganz stark Wiedersprechen. Wenn wir mehr von unserem Körper verlangen, sind wir mehr gestresst und brauchen noch mehr Erholung. Ein Teufelskreis den viele Menschen ignorieren.

Aber natürlich gibt es auch andere Dinge, die ich mag.

Ich mag Musik, ganz in Ruhe für mich, zu Hause. Ich mag eine gute Tasse Tee (Jasmin, Darjeeling). Entspannungsübungen, wie Autogenes Training oder Tai Chi.

Außerdem möchte ich euch heute noch von einem kleines Weihnachtzeit Ritual erzählen. Ich mag Düfte auch sehr gerne und bin vor einigen Jahren auf dem Kölner Altermarkt auf dem Weihnachtsmarkt auf einen kleinen Stand gestoßen, der Weihrauch und viele andere Dinge anbietet, die gut riechen. Irgendwie bin ich mit dem Verkäufer ins Gespräch gekommen und seitdem bin ich jedes Jahr wieder dort und kaufe mir etwas Weihrauch für die Weihnachtszeit und darüber hinaus.

Das schöne ist, trotz der vielen Menschen, erkennt er mich jedes Jahr wieder, wir reden ein paar Sätze und er nimmt sich Zeit, egal wieviel los ist. Ich freue mich schon immer darauf dort hin zu gehen. Und diese Freude ist auch jedes Mal da, wenn ich ein Stück von dem Weihrauch schmelze und es dann, danach duftet. Der WDR hat den Stand auch mal besucht, ein kleines Video davon könnt ihr hier sehen.

Wie entspannt Ihr euch denn?!

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

 

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Haushalt minimalistisch: Dein wichtigster Tipp für einfache Hausarbeit?

© KB3 – Fotolia.com

 

Früher habe ich es einfach gehasst, wenn meine Eltern, obwohl man noch am essen war, die ersten Dinge bereits weggeräumt haben und den Tisch nach und nach abgeräumt haben. Heute weiß ich, dass es der beste Tipp überhaupt ist, alles wieder an seinen Platz zu räumen sobald man etwas nicht mehr braucht.

Es gibt viele Möglichkeiten dies zu visualisieren. Egal ob it roten Fäden, die durch die Wohnung gespannt sind, und die dann die im Wohnraum verteilten Objekte wieder an ihren Platz ziehen wollen oder einfach das innere Bild, wie es danach wieder schön ordentlich aussieht. Direkt an diesen einzigen Tipp, muss ich allerdings auch noch einmal einen weiteren anschließen, denn das Ganze kann auch nur funktionieren, wenn du auch wirklich für jedes Ding einen festen, definierten Platz hast.

Es gibt bei mir, durch ein paar Umräumaktionen noch ein paar Dinge, die noch nicht diesen festen Platz gefunden haben. Und, ja, es ist so, dass sie immer mal wieder rum liegen, weil einfach nicht klar ist, wo sie denn wirklich hingehören. Wenn wir jetzt ganz verrückt sind, können wir das auch auf unser Leben beziehen. Wenn wir keinen Ort haben, an dem wir uns zu Hause fühlen, wissen wir auch nicht, wohin wir gehören und haben dann ein gewisses Defizit. Aber bevor ich hier noch mehr abschweife geht es zurück zum Haushalt.

Insgesamt ist Ordnung im Haushalt etwas, was bei mir meist gut klappt, aber auch mal aus dem Ruder laufen kann. Minimalismus hat mir in dem Bereich einfach viel geholfen, weil es dann auch insgesamt weniger Dinge gibt, die wirklich herumstehen können. Und es ist natürlich dann auch viel einfacher Ordnung zu halten. Aber viele von euch, werden denke ich, was das angeht, ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Was ist euer bester Haushaltstipp?

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

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Geschenke Minimalistisch: Was wünscht du dir? / Wie sehen deine Geschenke aus?

© Amir Kaljikovic – Fotolia.com

Warum schenken wir überhaupt? Was ist die Grundidee dahinter? Es geht nicht darum den Handel anzukurbeln oder sich gegenseitig zu übertrumpfen, wer das größte, schönte oder teuerste Geschenk macht, es geht darum, einem Menschen mit einer symbolische Geste zu zeigen, dass er dir wichtig ist.

Bevor ich zu den zwei Fragen des Artikels kommen möchte, ist es glaube ich wichtig, sich erst einmal auch die Frage zu stellen, ob man überhaupt etwas schenken will, oder ob es nicht auch andere Wege gibt, Menschen zu zeigen, wie wichtig sie uns sind, ohne das dafür viel Geld aufgewendet werden muss. Wie schön ist es doch von anderen den Satz zu hören: „Du bist mir wichtig.“, oder „Danke, dass wir so gute Freunde sind“. Ihr wisst denke ich, was ich meine. Bei Beziehungen, egal ob freundschaftlich, partnerschaftlich, oder auf einer anderen Ebene, wird viel zu selten einmal gesagt, was dir der andere Mensch bedeutet. Das sollten wir viel öfter tun. Natürlich auch nicht zu oft und vor allem immer ehrlich, offen und direkt.

Wenn es um das bekommen von Geschenken geht,  bin ich ein großer Fan von gemeinsamen Erlebnissen und gemeinsamer Zeit. Egal ob gemeinsames Kochen oder ein Spaziergang, etwas gemeinsames unternehmen oder auch mal ein Konzert oder vielleicht sogar ein Wochenendtrip.

Es gibt aber auch immer wieder Menschen, die mir eher materielle Dinge schenken wollen. Wo es aus einer Tradition heraus anders läuft und auch das ist vollkommen ok für mich. Ich habe zwar schon mit ganz vielen Menschen vereinbart, dass es so läuft, wie ich oben beschrieben habe, aber es gibt auch ausnahmen. Da mag ich dann einfach etwas, was ich mir auch selber kaufen würde oder was mit meinen aktuellen Interessen einhergeht. Wichtig ist mir an der Stelle, dass ich es es wirklich ge-brauchen kann und es nicht ungenutzt in der Ecke steht. Ich mag natürlich auch, wenn es etwas ist, was sich verbrauchen lässt.

Was schenke ich anderen?

Ich mag individuelle Geschenke gerne und das was ich eben für mich geschrieben habe, ist auch mein Anspruch an Geschenke für andere. Meist ist es so etwas wie ein gutes Öl oder ein schöner Essig, ein gemeinsames Erlebnis oder etwas, von dem ich fest davon überzeugt bin, dass der oder die Beschenkte es gebrauchen kann, bzw benutzen wird.

 

Ich weiß, dass der Prozess, das schenk Verhalten anderer Menschen in eurem Umfeld zu beeinflussen ein langer, schwieriger Prozess sein kann. Ich denke, wenn ihr aber den Menschen erklärt, worum es euch dabei geht, werden die meisten Rücksicht darauf nehmen. Wichtig ist, dass ihr dies konstant macht und nicht erst 3 Tage vor Weihnachten.

 

Wie geht ihr mit dem Thema Geschenke um?!

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

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ein Gerät für alles? Oder lieber mehrere?

Handsome businessman in classic shirt and eyeglasses is using a smart phone and smiling while working in office

© VadimGuzhva – Fotolia.com

Heute soll es einmal um digitalen Minimalismus gehen. Die Artikel der letzten beiden Tage werden so schnell wie möglich nachgereicht. Leider bin ich die letzten zwei Tage nicht zum schreiben gekommen. Ich hoffe ihr habt euch einfach in der Zwischenzeit die Artikel von Kerstin und Daniel angesehen

Früher hatte ich für viele Dinge immer ein eigenes Gerät. Einen separaten MP3 Player, eine Point and Shoot Digitalkamera einen Ebook Reader und ein Navi. Seit längerer Zeit nutze ich für diese Dinge nur noch mein Handy.

Für mich war es einfach der optimale Kompromiss ein Smartphone für all diese Aufgaben zu nutzen. Ich habe es meist immer dabei und griffbereit, es ist immer nur eine Anschaffung die ich tätigen muss, wenn ich dieses Gerät neu kaufe, habe ich dann aber auch immer in der Regel eine bessere Kamera gleich mit dabei.

Es gibt natürlich bei diesen multifunktionalen Geräten auch Grenzen. Der Akku ist meist etwas zu schwach und perfekte Tonaufnahmen bekommt man mit dem Gerät auch nicht hin. Für den Hausgebrauch reichen die Fotos auf jeden Fall, aber professionelleren Ansprüchen genügen Sie natürlich nicht immer. Trotzdem überwiegen für mich einfach positiven Aspekte.

Deswegen hat sich rund um das Smartphone und den Laptop noch ein wenig an Peripherie angesammelt. Das Podcast Mikrofon, ein Mikro fürs Handy, sowie ein LED Licht und eine Powerbank. Eine Halterung für Auto und mindestens 3 Ladekabel (Arbeit, Auto, zu Hause).

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies nicht für jeden Funktioniert und wenn ihr ambitionierter Fotografieren wollt, werdet ihr schnell an eure Grenzen stoßen. Ich finde es in solchen Fällen ja auch völlig in Ordnung für das Hobby öder den Beruf andere, einzelne Geräte zu nutzen, die in Punkten wie Qualität, Geschwindigkeit und Individualisierung deutlich besser abschneiden als mein „digitales“ Schweizer Taschenmesser.

Wie ist es bei euch? Setzt ihr mehr auf Kompromisse oder habt ihr mehr separate Geräte

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

 

 

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Ist Dein Kleiderschrank minimalistisch?

Handsome bearded mature businessman in classic shirt and glasses is adjusting his tie, on a gray background

© VadimGuzhva – Fotolia.com

Ich glaube, dass es bestimmt auch noch einige Menschen geben wird, die definitiv weniger Kleidungsstücke besitzen als ich, aber trotzdem kann ich sagen, dass mein Kleiderschrank minimalistisch ist.

Ich habe 2 Jeans 3 Sporthosen T-Shirts für 10-14 Tage und für ein paar Tage weniger Socken und Unterwäsche, dazu gibt es dann noch 2 Hoodies, einen kompletten Anzug, eine Jacket, 3 Hemden und das war es schon im groben ganzen.
Ich komme sehr gut damit klar. Ich besitzt tatsächlich keine Pulli oder Pullover und komme mit der Zwiebellook Variante (T-Shirt + Hoodie + Jacke) immer gut aus.

Zum Thema Kleiderschrank kann ich euch auch einige Tipps geben . Der wichtigste ist glaube ich, zunächst sich von Allem zu trennen, was nicht mehr passt oder kaputt ist. Das ist ein sehr harter Prozess. Man denkt immer, oh da werde ich doch sicher in ein paar Monate wieder rein passen. Aber diese paar Monate sind meist Jahre und selbst dann ist noch nicht gesagt, das man nach einer so langen Zeit die Dinge auch noch wirklich mag.

Mit diesem vorgehen kann man schon einmal rund 20 Prozent der vorhandenen Kleidung minimalisieren.

Ein weiterer Tipp ist auch, dass man sich einfach mal damit auseinandersetzen kann, ob man die ganze Zeit als Werbetafel herumlaufen möchte. Viele Shirts und Oberteile beinhalten Namen von Bekleidungsmittelfirmen oder belanglose zusammengewürfelte Aussagen, die auch nur auf den ersten Blick witzig und später langweilig bis nervig sind.
Damit will ich nicht sagen, dass wir jetzt alle in einem monotonen Einheitslook rumlaufen sollen, es soll lediglich ein Denkanstoß sein.

Am Ende geht es darum, nur noch eure Lieblingsteile zu tragen und, wenn ihr den Kleiderschrank öffnet, nicht mehr viel nachdenken zu müssen, was ihr jetzt herausnehmt.

Ich möchte euch an der Stelle in sichere Hände übergeben und auf the organized cardigan verweisen. Sunray schreibt über diese und auch andere Themen und wenn ihr fragen zum Thema Gaderobe habt, seid ihr bei Ihr gut aufgehoben.

 

Hier findet Ihr die Beiträge von Kerstin und Daniel

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Was finden andere an mir unminimalistisch

Bearded guy with cappuccino browsing in laptop

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Mir fallen dazu direkt einige Dinge ein.

Mein Macbook Air empfinden viele als unminimalistisch. Vor und 6 Jahren habe ich mir mein erstes gekauft und vor etwa einem Jahr ein neues. In der ganzen Zeit davor hatte ich keinen Laptop oder PC den ich für 5 Jahre genutzt habe, weil einfach irgendwann das Lebensende des Produktes gekommen war, oder er einfach einen massiven defekt hatte. Daher ist es für mich immer ein zweischneidiges Schwert. Ja Apple Produkte sind teuer und man zahlt natürlich nicht nur für Qualität sondern auch für den Namen und den damit verbunden durch Werbung suggerierten Lifestyle. Für mich ist die Rechnung, auch als Minimalist allerdings aufgegangen. Ich habe zu Haue einen Tower mehr, mit Bildschirm und der ganzen Peripherie wie Maus, Tastatur, USB Hubs und so weiter.

Außerdem ist es mein Auto, welches immer mal wieder Thema ist. Ich fahre rund 50 km (einfache Strecke) zur Arbeit. Bis jetzt bin ich noch nicht näher an die Arbeit gezogen und wie viele von euch wissen, habe ich auch eine weile den Weg zur Arbeit autofrei bestritten. Die Zeitersparnis mit dem Auto ist allerdings deutlich größer. Ein Auto bedeutet für mich auch einfach ein stück Freiheit und Flexibilität, welche ich mir aktuell leiste. Das wird bestimmt nicht immer so bleiben und irgendwann wird es für mich auch wieder eine Autofreie Zeit geben. Ich spiele auch mit dem Gedanken mir dann in dieser Zeit eine BahnCard 100 anzuschaffen und mehr via Zug zu verreisen. Bis dahin bleibt aber das Auto Bestandteil meines Lebens.

Auswärts Essen: Ich mag es einfach ab und zu mit Freunden auch auswärts etwas essen zu gehen oder manchmal auch für das schreiben eines Blogartikels meine Umgebung zu verändern und dann in einem Café zu schreiben. Natürlich könnte ich auch mehr zu Hause kochen und vielleicht den Platz, an dem ich schreibe, etwas gemütlicher gestalten, damit ich ihn immer nutze. Aber für mich ist es, wie das Auto ein Stück Lebensqualität, auf die ich nicht verzichten möchte.

Pakete vom online Versandhändler: Die letzten Tage überschlagen sich die Meldungen, das dieses Jahr das Paketaufkommen weiter gewachsen ist und die letzte Meile zwischen Paketzusteller und Endverbraucher zur Zerreißprobe wird. Warum kaufe ich eigentlich online? Das liegt auf der Hand, es ist schnell, einfach und ich muss nicht extra an meinem freien Tag in die Stadt, weil mein Arbeitgeber es toleriert, dass private Pakte auf der Arbeit empfangen werden dürfen.Es ist also, Bequemlichkeit. Trotzdem muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass die letzten 3 Jahre meine Onlineeinkäufe stetig fallen und die Anzahl der Bestellungen weniger werden. Meine Kollegen ziehen mich auch damit öfter mal auf. Oh, der Minimalist hat wieder bei XY bestellt…

Ich hoffe ihr seid jetzt nicht allzu geschockt.  Ich find es einfach wichtig, ehrlich damit umzugehen und sich diese Dinge auch bewusst zu machen. Ich sehe viele der Punkt auch ein Stück weit kritisch und hinterfrage sie. Welche Wege muss ich wirklich mit dem Auto machen?  Muss es jetzt ein Essen außer Haus sein? Kann ich dieses Produkt nicht noch etwas länger nutzen?

 

Wie ist es bei euch! Was würden andere bei euch als unminimalistisch sehen!

 

Hier findet Ihr den Beitrag von Kerstin und Daniel

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Minimalismus Filme / Dokus

www.mystuffmovie.de

Bei der Frage habe ich zuerst gedacht. Mh, da gab es ja eigentlich nur den Film von the Minimalists. Aber das stimmt gar nicht. Die beiden haben es durch ihre extreme Präsenz einfach geschafft, ihren Film sehr in den Vordergrund zu bringen. Ich finde den Film grundsätzlich zwar spannend, wer ihn noch nicht gesehen hat, kann ihn zum Beispiel über Netflix finden. Allerdings ist dieser Film schon eher fürs Kino gemacht. Er ist zwar spannend und unterhaltend und ich mag auch die Interviews, allerdings gibt es noch einen anderen Film, den ich als viel intensiver empfunden habe. Und zwar ist das MY STUFF.

Hier habe ich über diesen Film bereits etwas geschrieben.
Er ist einfach unglaublich toll. Ich mag das Experiment und den Verlauf sehr gerne und würde mich freuen, wenn ihr mir mal eure Empfindungen erzählt, die ihr bei diesem Film hattet.

Die größte Quelle für Minimalismus in bewegter Bildform ist allerdings für mich gerade YouTube. Damit meine ich, noch nicht mal, die vielen V-Logs der letzten 2-3 Jahre, sondern die Möglichkeit Blogger auch einmal vor der Kamera zu sehen.
In meinen Minimalismus Anfängen um 2011 habe ich immer wieder den Blog von Leo Babauta gelesen. Es gibt diverse Interviews auf YouTube, die einfach zeigen, wie entspannt er mit dem Thema, Persönlichkeitsentwicklung umgeht. Er ist kein Mensch der lauten Töne und sein Wissen ist unglaublich toll. Falls ihr ihn noch nicht kennt, lest doch mal ein bisschen quer.

 

hier findest du den Beitrag von Kerstin  und Daniel

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das beste Minimalismus Buch

© Markus Haack – Fotolia.com

Das beste Minimalismus Buch. Ist eigentlich das Buch, was ich selbst noch nicht geschrieben habe. Dieser Satz hört sich jetzt erst einmal furchtbar egoistisch an. So ist er aber gar nicht gemeint. Es gibt nicht das Minimalismus Buch. Egal ob ich jetzt eins der ersten Bücher von Leo Babauta nenne oder Marie Kondo bzw simplify your life. Alle spiegeln ein paar Aspekte wieder, aber eben nicht alles.
Ich glaube das es gute und schlechte Bücher gibt in dem Bereich. Leider gibt es einige Trittbrettfahrer, die über Amazon das schnelle Geld wittern und Bücher für ein paar Euro einstellen, die schlecht sind. Und es gibt Wiederrum tolle Bücher, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Heute, mit bald 7 Jahren Minimalismus Erfahrung, weiß ich, welche Bücher ich zu welcher Zeit gebraucht habe. Ich kann euch gerne in 2018 mal einige Bücher vorstellen und erzählen, was ich an welchem gut finde. Aber nur eins zu nennen, geht schlicht weg einfach nicht.
Minimalismus wird mit so vielen Dingen assoziiert. Egal ob Zero Waste / Nachhaltigkeit / clean eating / Persönlichkeitsentwicklung / Konsumkritik / sozialer Wandel / ausmisten und vielem mehr. Es gibt Bücher für jeden Teilbereich. Für mich kann ich sagen, es ging vom Ausmisten über Persönlichkeitsentwicklung zu Nachhaltigkeit und dann wieder aktuell mehr zur Achtsamkeit.

Deswegen wäre für mich das beste Buch eins gewesen, welches diese Reihenfolge abbildet. Aber so ein Buch gibt es nicht. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken auch ein Buch zu schreiben. Das wird allerdings dann ein großes und langes Projekt. In 2018 geht es bei mir wieder regelmäßig auf dem Blog weiter und ich werde mehr auf YouTube machen. Darauf freue ich mich schon sehr, obwohl ich auch schon Respekt habe vor der Kritik und den Anforderungen, die dort auf mich warten.
Aber wer weiß, das Buchprojekt steckt noch irgendwo in mir.

Wir können es ja so machen, dass ihr einfach mal mit Büchern kommentiert, die ihr gelesen habt und auch vor allem WARUM diese Bücher gut waren. Egal ob es jetzt der oder die Autor(in) war oder ein Teilaspekt, die Gestaltung oder etwas anderes.

Hier findet ihr die Artikel von Daniel und Kerstin.

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Was bin ich nicht losgeworden, obwohl ich es wollte?

© Sergione – Fotolia.com

Heute mal wieder eine Frage, die viele von euch, genau wie auch mich, treffen wird. Wahrscheinlich hat jeder schon aufgrund der Überschrift ein Ding im Kopf, welches ihn seit geraumer Zeit beschäftigt. Etwas was noch verschwinden soll, wo aber die finale Kraft oder Motivation nicht hoch genug war.

Diese Situation kann man auch auf ganz andere Lebensumstände übertragen. Wir zweifeln obwohl wir schon eine Entscheidung getroffen haben und kommen nicht ins handeln. Egal ob es um das beenden einer Beziehung geht, ob wir den Chef nach mehr Gehalt fragen wollen, oder ein unangenehmer Arzttermin vor uns liegt, der sich auf magische Weise immer weiter nach hinten schiebt.

Wenn wir die Hürden nicht zu hoch setzen, können wir es schaffen, auch hierbei eine Art von Gewohnheit zu etablieren, die uns dabei hilft, bei den schwierigeren Dingen auch konsequenter diese Entscheidungen in die Tat umzusetzen. Ähnlich wie beim Krafttraining wächst unser Muskel für Entscheidungen und Handlungen.

Aber jetzt mal zurück zu Konkreten Gegenständen auf die das noch bei mir zutrifft. Meine Schlafcouch kann jetzt endlich mal weg. Das neue Bett steht schon seit geraumer Zeit im Raum und wird auch aktiv genutzt, aber den Aufwand, der natürlich gar nicht so groß ist, habe ich bis jetzt gescheut.
Außerdem gibt es im Keller noch einen defekten Heimtrainer, der den Weg in die Elektro Entsorgung finden muss. Sowie eine alte Kühltruhe, die ungenutzt und vom Strom getrennt auf ihre Entsorgung wartet.

Also ihr Lieben da draußen! Haben wir einen Deal? Bis ende des Jahres werden wir alle eins dieser größeren Dinge los!

Mich würde auch sehr interessieren, was es bei euch ist. Es muss ja auch kein großes Ding sein, wie bei mir, sondern etwas, was emotional sehr aufgeladen ist und wo das Herz dran hängt.

Hier findet ihr den Beitrag von Kerstin und Daniel zum 6. Dezember.