Alle Artikel von “Michael Klumb

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Zitat der Woche 26 – 2016

30.3.2015

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Zitat der Woche 25 – 2016

29.6.2015

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Minimal Kon – Jahrestreffen 2016 für Minimalisten aus D-A-CH

Minimal_kon

Das fünfte Jahr in Folge organisieren wir nun ein jährliches Treffen für alle, die sich gerne mit gleich gesinnten Austauschen wollen.

Ihr könnt es euch vorstellen, wie einen großen Minimalismus Stammtisch. Mit dem Unterschied, dass es einig Vorträge zu verschiedenen Aspekten von Minimalismus geben wird. Unter anderem Aspekte wie Zero Waste, Achtsamkeit, Persönlichkeitsentwicklung und natürlich auch eine Einführung, was Minimalismus als Lebensstil eigentlich ist.

Sehr wichtig ist es uns auch ,dass ihr genug Raum habt euch auch gegenseitig kennenlernen zu können und auszutauschen. Ich freue mich besonders darüber, viele von euch das erste Mal zu sehen und alte Bekannte und Freunde wieder zu treffen.

Termin ist der 28. August 2016 in Essen im Unperfekthaus.

Für die Anmeldung haben wir eine eigene Seite aufgesetzt. www.minimal-kon.de

Dort findet Ihr neben Anfahrt, Anmeldeformular und Programm alle Informationen, die ihr für das Treffen braucht.
Die finalen Vorträge werden wir bis Anfang Juli online stellen.

Im letzten Jahr hat sich herausgestellt, dass es ideal war, dass viele Teilnehmer im gleichen Hotel untergebracht waren. Ich würd mich freuen viele von Euch im Bildungshotel Blücherstraße 1, Altenessen, Essen, 45141 anzutreffen. Ich werde von Samstag bis Montag in Essen sein. Für die von Euch, die nicht nur Sonntag vor Ort sind, finden wir bestimmt eine Möglichkeit, dass wir Samstagabend gemeinsam etwas Essen und Montag vor der Abfahrt frühstücken.

Ein paar Worte möchte ich noch zum Unperfekthaus verlieren. Es ist ein unglaublich toller Ort. Und ihr sollte am Tag der Veranstaltung euch auch die Zeit nehmen, dieses Haus zu erkunden. Ihr entdeckt dort Kreative aus nur allen möglichen Bereichen und es gibt eine besondere Atmosphäre.

Ich freue mich auf die Minimal Kon 2016 mit euch.

Danke an dieser Stelle ganz besonders an Svenja für die Hilfe bei der Seite und der Organisation und im Voraus an alle Speaker und tollen Menschen, die im Hintergrund diese Veranstaltung wieder möglich gemacht haben.

 

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Zitat der Woche 24 – 2016

28.9.2015

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Gastbeitrag: Was fehlt dem Minimalisten noch zu seinem Glück?

Cashewnüsse aus dem Vorrat

© Doris Heinrichs – Fotolia.com

Oder wie ein Minimalist wohl eher sagen würde: Was habe ich noch zu viel zu meinem Glück?
Stellt euch mal vor, in eurem Badezimmer liegt statt einer Shampooflasche, einer Duschgelflasche, einer Handwaschseife, einer Flasche Rasierschaum und einer Gesichtsreinigungslotion nur ein einziges Stück Seife. Klingt das nicht wie ein minimalistischer Traum?

Es sind ja schließlich nicht Dinge, die einen Minimalisten glücklich machen, sondern viel mehr, sich von unnötigen Dingen zu trennen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Was aber bleibt, wenn die Wohnung ausgeräumt ist und alle Schränke entrümpelt sind? Der Unort des reduziertesten Haushaltes ist versteckt unter der Spüle in der Küche – der Hausmüll. Denn selbst der konsumreduzierteste Mensch wird sich in unserer Gesellschaft in mindestens zwei Bereichen weiterhin versorgen müssen: Körperpflege und Lebensmittel. Und diese zwei Bereiche reichen aus für ein völlig unkontrolliertes Chaos in der Tonne. Einmal einkaufen und der Mülleimer ist wieder voll. Die wirkliche, minimalistische Vollendung kann also nur finden, wer auch diesen Ort unter Kontrolle bringen kann.

Zero Waste ist das Stichwort. Zero Waste macht nicht nur vor, wie man im Badezimmer aus fünf Plastikflaschen Eins machen kann, sondern auch wie Vorräte von Toilettenpapier, Papiertaschentüchern, Küchenrolle und Frischhaltefolie der Vergangenheit angehören. Solche Einwegprodukte durch Mehrwegprodukte auszutauschen spart neben Müll auch Geld, Einkaufsaufwand und Platz in der Schublade. Alleine dadurch wird der Mülleimer schon ein ganzes Stück übersichtlicher.

Bei Lebensmittel ist es die Verpackung, die den Unterschied macht. Betrachtet man die Verpackung selbst als Produkt, so hat dieses Produkt einen klaren Nutzen, wie die Plastiktüte an der Kasse. Ihre Lebensdauer ist aber so gering, dass sie ökologisch nur schwer zu rechtfertigen ist. Wieso also die Verpackung nicht einfach selber mitbringen? Bei Obst, Gemüse, Käse, Brot und auch Kaffee ist das kein Problem. Spätestens auf dem Wochenmarkt oder in der Kaffeerösterei ist alles lose erhältlich und geht in die eigenen Stoffsäckchen, Dosen oder Gläser. Milchprodukte und Getränke nutzen ihre Verpackung einfach mehrmals, im Pfandsystem. Nur die trockenen Lebensmittel wie Reis, Linsen, Nudeln und Co haben es in sich. Paradoxerweise würde man denken, dass solche Lebensmittel am wenigsten Verpackung benötigen, aber genau sie sind es, die am meisten Kunststoff oder Aluminium mit sich bringen. Im normalen Einzelhandel haben wir da keine Chance.

Wie gut, dass endlich auch durch Deutschland eine Welle schwappt, die diesen Wahnsinn beenden kann und den Einzelhandel rück-revolutioniert. In bereits mehr als 20 sogenannten “Unverpackt-Läden” gibt es alles lose aus großen Lebensmittelspendern zum selber abfüllen in die eigenen mitgebrachten Gefäße und Beutel. Kiel hat es vorgemacht und Berlin und viele andere folgten dem Beispiel. Nur wir in Köln sitzen in unserer Wohnung immer noch auf 25 Kilo Lebensmittel-Pappsäcken. Der minimalistische Teil meines Herzens wird durch dieses Hamsterverhalten immer wieder auf die Probe gestellt. Der umweltbewusste Teil aber kann nicht mehr zurück zur Kunststoff-Kleinpackung aus dem Bioladen.

Deshalb machen wir nun endlich Schluss mit dem entscheiden und eröffnen den Unverpackt-Laden für Köln jetzt selbst Mit “Tante Olga” werden wir noch diesen Spätsommer eröffnen. Ohne fremde Hilfe schaffen wir dieses ambitionierte Ziel aber nicht und haben ein Crowdfunding gestartet, um Spenden zu sammeln. Das tolle am Crowdfunding ist, niemand muss viel Geld haben, aber wenn viele wenig Geld haben und nur ein bisschen davon abgeben, können solche tollen Projekte Realität werden. Deshalb rufe ich jedes minimalistische Herz dieser Nation auf: Unterstützt unsere Kampagne mit einem noch so kleinen Beitrag auf www.tante-olga.de und teilte sie mit möglichst vielen Menschen.

Über die Autorin:

Olga Witt lebt mit ihrem Mann Gregor Witt seinen drei Kindern und bald erwartetem weiteren Nachwuchs so müllfrei wie es ihnen möglich ist. Seit mehreren Jahren bloggt die Kölnerin über ihr Leben mit Zero Waste (www.zerowastelifestyle.de) und gibt Workshops und Vorträge zu dem Thema, um es anderen Menschen näher zu bringen und eine wirkliche Veränderung in der Gesellschaft anzustoßen. Um auch selbst an unverpackte Lebensmittel, als letzten fehlenden Baustein ihres müllfreien Haushaltes zu kommen, eröffnet sie mit ihrem Mann und ihrer Partnerin Dinah Stark im Sommer 2016 den 1. Kölner Unverpackt-Laden (www.tante-olga.de).