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Zitat der Woche 17 – 2016

21.9.2015

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Zitat der Woche 16 – 2016

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Umdenken bei Seife Shampoo Duschgel & Co

Lavender soap and salt on rustic wooden board

© whitestorm – Fotolia.com

In der Vergangenheit habe ich eigentlich ausschließlich Produkte aus dem Supermarkt genutzt und mir keine großen Gedanken um Alternativen gemacht. Nach und nach bin ich aber durch die positiven Berichte verschiedener Freunde neugierig geworden und wollte es selbst einmal ausprobieren.
Als Erstes habe ich die Flüssigseife aus meinem Badezimmer verbannt und bin auf ein ganz normales Stück Seife gewechselt.
Was soll ich sagen, die ersten Tage war es etwas ungewohnt aber danach konnte ich keinen Unterschied zur Flüssigseife feststellen, außer vielleicht im Geldbeutel. Je nachdem, welche Maßstäbe man ansetzt, ist die Seife günstiger. Sie besteht außerdem oft aus weniger kritischen Bestandteilen und schont somit die persönliche Gesundheit und die Umwelt.

Festes Shampoo habe ich dann auch irgendwann einmal probiert und nutze aktuell eine Seife zum Duschen und Aleppo Seife für die Haare. Auch hier gab es nach ein paar Tagen der Umgewöhnung keine Probleme. Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass es vielleicht nicht funktionieren wird, weil ich zu trockener Kopfhaut neige.
Ich habe jetzt immer ein Stück der Seife im Gebrauch und maximal eins im Vorrat. Das Schöne daran ist, man sieht viel einfacher, wieviel noch übrig ist und kann auch besser einschätzen, wie lange es noch halten wird.

Als Nächstes werde ich mich tiefer mit dem Thema Deo Creme auseinandersetzen. Die Berichterstattung über Aluminium und andere Partikel in Deo´s, die dort nicht hingehören, ist leider schon wieder etwas abgeflacht, trotzdem möchte ich auch hier eine bessere Kaufentscheidung als bisher treffen. Ich werde euch berichten, wie es mir dabei geht und vor allem meinem Umfeld.

Durch die bisherige Umstellung habe ich nun einige Produkte mehr in meinem Haushalt, die keinen Plastikmüll mehr verursachen. Wattestäbchen für die Ohren habe ich übrigens auch durch plastikfreie ersetzt.

Auf dem Minimalismus Stammtisch in Köln machen wir von Zeit zurzeit auch mal eine Sammelbestellung um die Portokosten und auch den ökologischen Fußabdruck pro Paket zu reduzieren. Vielleicht bietet sich das auch für dich und deinen Bekanntenkreis an.

In welchen Bereichen bist  du von einem Industrieprodukt auf ein einfacheres, natürlicheres gewechselt. Wie sind deine Erfahrungen und was kannst du empfehlen. Ich freue mich auf deine Kommentare.

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Abendspaziergang

Kazimierz, former jewish quarter of Krakow, Poland. Tourists destination

© agneskantaruk – Fotolia.com

Mit der Kühle der Abendluft kommt auch die Klarheit in meinem Kopf. Der eigentliche Grunde, warum ich jetzt noch ein paar Runden durch den Ort gehe, ist, dass ich auf meine 10.000 Schritte am Tag kommen möchte. Auch wenn ich dieses Ziel erreicht habe sind die kleinen Ereignisse auf diesem Weg viel spannender.

Ich musste noch etwas Geld abheben und sah einen Sohn mit seinem Vater, dem er die Überweisung über ein Terminal erklärte. Und ich dachte bei mir, das könnte ich mit meiner Mutter sein. Ich habe mich darüber gefreut, dass zum einen, der Vater sich mit dieser Technologie auseinandergesetzt hat und zum anderen der Sohn diese Geduld hatte, ihm den Vorgang in ruhe zu zeigen.

Ein paar Schritte weiter hörte ich Musik, es war Saturday Night Fever und ich sah einige Damen zwischen 20 und 35 in schwarzen Oberteilen und Jeans in einem Modegeschäft auf und ab gehen. Dynamisch, freudig und voller Energie. Es musste sich um ein Firmenevent handeln, vielleicht mit einem Coach, vielleicht über Körpersprache. Ich dachte mir: „Toll, dass der/die Inhaber Geld in Ihr Personal investieren“  und ziehe weiter. Dann entdeckte ich ein küssendes Pärchen auf der Bank. Sie haben in diesem Augenblick nur sich selbst wahrgenommen und ich war ihr stiller Zeuge.

Im Bäcker war die Reinigungsfachkraft mit der Arbeit fertig und schloss den Laden ab. Etwas weiter beim angesagten Italiener der Altersklasse 45+ hatten sich die Leute herausgeputzt. Es fand das alte Gesellschaftsspiel statt. Sehen und gesehen werden. Auf dem Parkplatz kam gerade ein ADAC Auto an, ich konnte die Unsicherheit der älteren Dame spüren und dann versprühte der Servicemitarbeiter mit einem „wunderschönen guten Abend“ mit einem breiten rheinischen Akzent, so viel Charm, dass man das Eis förmlich brechen hörte.

Das Schöne ist. Alles ist wirklich so passiert, und das in einem Zeitraum einer guten halben Stunde. Ich bin gespannt, was ich in den nächsten Tagen und Wochen noch alles erleben werde, wenn ich wieder offener durch die Welt gehe und Eindrücke registriere. Wenn ich so darüber nachdenke, war das dann nicht Achtsamkeit im Alltag? Auch wenn ich nicht ganz bei mir, bei meinen Schritten war, habe ich viel von der Umgebung aufgesaugt, was mir sonst verborgen geblieben ist. Auf dem Weg zum Supermarkt, denkt man ja meist schon an den Einkauf und nimmt so etwas nicht bewusst wahr.

Was ist dir denn auf den letzten Spaziergängen aufgefallen?